Sustainable Gardening Kenya

  • Unterstützer*innen

    11

  • Finanziert

    570 €

  • Etappenziel

    1.600 €

  • Restdauer

    12 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Durch die Corona-Pandemie und durch eine Heuschreckenplage leiden die Menschen in der Gemeinde Limuru in Kenia an Hunger. Durch nachhaltigen Gemüseanbau schaffen wir eine Nahrungsmittelbasis unabhängig von Marktpreisen und wirtschaftlichen Turbulenzen.

Beschreibung

Armut und Hunger ist in Kenia schon immer ein vorherrschendes Problem gewesen. In diesem Jahr wurde die Situation durch die Coronapandemie und eine Heuschreckenplage erheblich verschärft. Durch die Heuschreckenplage ist die Nahrungsmittelprodutkioen gesunken. Durch den Lockdown infolge der Coronapandemie ist die Kaufkraft der Bevölkerung gesunken. Staatliche Hilfsprogramme sind vollkommen überfordert. Wir bauen Gemüse in dem ehemaligen Garten eines Kindergartens an, welcher aufgrund der Coronapandemie geschlossen wurde. Mit unserem Projekt leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe. Die Gemeinschaft in Limuru wird in der Lage sein einen Teil ihres Bedarfs an Lebensmitteln selber zu decken. Eine Grundsicherung mit Nahrungsmitteln wird dadurch unabhängig von Marktpreisen und wirtschaftlichen Turbulenzen gegeben. Der Anbau erfolgt lokal, ohne chemische Dünger und in Eigenarbeit.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

2.800 € Anschluss an das öffentliche Wassernetz
2.000 € Verlegung der Rohre und Anschluss des Tanks
1.600 € Wasserspeichertank
400 € Verlegung der Rohre und Anschluss des Tanks

Das Projekt ist bereits angelaufen. Wir sind in der Lage, Gemüse für uns selbst und einige weitere Menschen unserer Gemeinde anzubauen. Insgesamt zehn Familien erhalten im Moment Lebensmittel durch unseren Garten. Der Ertrag des Gartens ist jedoch bisher begrenzt, weil es uns an einer konstanten Wasserversorgung mangelt. Wenn wir mehr Wasser hätten, könnten wir die Pflanzen bewässern und das ganze Jahr über Gemüse anbauen. Somit, könnten wir unseren Ernteertrag um das Vierfache steigern.
Wir bitten Sie deshalb freundlich um eine Spende, die es uns ermöglichen würde, uns mit nachhaltigen Nahrungsmitteln selbst zu helfen.

Wir benötigen 350.000 Kenia-Schilling (ca. 2.800 €)

Das Geld wird benötigt für

  1. Wasserleitungen: 50.000 Kenia-Schilling
  2. Speichertank: 150.000 Kenia-Schilling
  3. Anschlussgebühr für Wasserversorger: 100.000 Kenia-Schilling Arbeitskosten für die Installation der Rohre:. 50.000 Kenia-Schilling

Mit 200.000 ksh (ca. 1.500 €) können wir die Hardware für unsere Wasserversorgung kaufen.  Unser Ziel der ersten Förderstufe ist also dieser Betrag. Mit weiteren 150.000 ksh (ca. 1.200 €) können wir die Wasserleitungen in Betrieb nehmen und unseren Ernteertrag deutlich steigern.


Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Mit dem Projekt ermöglichen es wir der Gemeinde in Limuru einen Teil ihres Bedarfs an Lebensmitteln selber zu decken, und zwar unabhängig von Marktpreisen und wirtschaftlichen Turbulenzen. Damit können die Menschen leichter mit den Folgen der Coronapandemie umgehen, die in Afrika noch größere Ausmaße annehmen wird und länger dauern wird als in Europa.

Das Gemüse wird in Eigenarbeit lokal und ohne chemische Dünger angebaut. Der Garten ist leichter gegen Heuschrecken und andere Schädlinge zu schützen als die großen Felder der Landwirte. Die Mitglieder der Gemeinde werden in den Anbau Einbezogen. Dadurch entsteht ein Multiplikator-Effekt. Die Familien können dann beginnen zusätzlich Gemüse in kleinem Rahmen für den Eigenbedarf anzubauen.

Das Projekt bietet daher eine nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Projektstarter: Mein Name ist Pastor Isumael Isaac Ndung’u. Meine Frau ist Hannah Waithira. Gemeinsam mieten wir eine Räumlichkeit mit einem kleinen Garten.  Den Raum und den Garten haben wir bis Anfang des Jahres für unseren Kindergarten und Gemeindezusammenkünfte genutzt.
Aufgrund der Covid 19-Krise wurden jedoch sowohl die Kirche als auch das Kindergartenschulprojekt geschlossen. Unsere Einkommensquellen sind damit versiegt. Aus der Not heraus haben wir beschlossen den Kindergartenplatz in ein nachhaltiges Anbaucenter für Gemüse umzuwandeln.

Ein Freund des Projektstarters:  Mein Name ist Lucas Schmitz. Isumael ist ein guter persönlicher Freund von mir. Ich helfe Isumael durch die Erstelung dieses Fundraisers dabei Geld für sein Projekt zzu sammeln. Ich kenne Isumael als einen fleißigen Mitarbeiter in unserem gemeinsamen Projekt Sana Mare. In diesem Projekt organisieren wir Müllsammel-Aktionen an Flüssen in Kenia. Die Teilnehmer an den Aktionen kommen aus benachteiligten Verhältnissen und erhalten einen fairen Tageslohn. Isumael arbeitet in diesem Projekt als Koordinator der Aufräumarbeiten in Kenia.
Ich bin der Vorsitzende des Projekts und koordiniere das Projekt und die Mittelbeschaffung in Deutschland. Isumael ist eine sehr bescheidene Person mit einem guten Herzen. Er gibt alles, um den armen Menschen in seiner Gemeinde zu helfen. Bitte helfen Sie ihm mit einer kleinen Spende für das Gartenbauprojekt.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.


Wir in Limuru die Zukunft, weil ...

wir den Hunger in Kenia bekämpfen.

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

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anonym

anonym

anonym

  • lucasschmitz
    Aktualisierung #3: Sustainable Gardening Kenya
    2020-09-11

    Verteilung von Gemüse an arme Kinder

    Liebe Unterstützer,

    unser Gemüsegarten in Kenia wächst weiter. Heut haben 12 Kinder aus der Gemeinde jewils 3 kg Gemüse kostenlos erhalten. Die Nahrungsmittel helfen den Familien in der kommenden Woche genug zu essen zu haben.

    Außerdem wurden heute wieder 18 Personen aus der Gemeinde im Anbau von Gemüse unterrichtet. In Zukunft können die Familien zumindest in kleinem Rahmen Gemüse für den Eigenbedarf anbauen.

    Mit den heute verteilten Nahrungsmitteln konnten wir aber nur eine kleine Linderung gegen die Armut und den Hunger im Dorf erreichen. Eigentlich müssten wir viel mehr Gemüse anbauen. Mit einer Wasserversorgung könnten wir den Ertrag des Gartens über das Jahr gesehen vervierfachen. Wir freuen uns sehr über die bis jetzt erhaltenen Spenden. Das Geld reicht jedoch nur um die Rihre für den Wasseranschluss zu bezahlen. Wir benötigen weitere Spenden um auch einen Speichertank kaufen zu können und an das öffentliche Wassernetz angeschlossen zu werden.

    Bitte unterstützt unser Projekt und teilt unseren Aufruf für Spenden. Vielen Dank

  • lucasschmitz
    Aktualisierung #2: Sustainable Gardening Kenya
    2020-09-11

    Unser Fundraiser wurde verlängert


    Unser erster Fundraisingziel haben wir bereits erreicht. Die Rohre für den Wasseranschluss des Gemüsegartens in Kenia können wir damit schon bezahlen. Um die Rohre aber auch verlegen zu können brauchen wir weitere Finanzmittel. Wir haben unser Projekt auf ecocrowd um 30 Tage verlängert damit wir noch mehr Untersützer für unser Projekt finden können.

    Bitte teilt unseren Fundraiser mit allen euren Freunden und Bekannten und bittet sie um eine kleine Spende.

    Vielen Dank! 🙂

  • lucasschmitz
    Aktualisierung #1: Sustainable Gardening Kenya
    2020-09-11

    Liebe Unterstützer, Liebe Besucher des Fundraisers,

    es ist jetzt etwa Halbzeit und wir haben schon ganze 520€ Spenden gesammelt. In den letzten vier Wochen haben wir natürlich nicht nur vor dem Computer gesessen und uns über euer Interesse an unserem Projekt gefreut, sondern wir haben vor allem den Gemüsegarten gepflegt und weiter ausgebaut.

    Wir arbeiten mit ganzer Kraft daran den maximalen Ertrag aus unserem Gartenprojekt herauszuholen. Dazu probieren wir ständig neue Methoden aus und erweitern unsere Anbauflächen. Gerade erst haben wir neue Beete in Containern angelegt und wir probieren den Anbau von Salat in Bambursrohren. Trotz allem Einsatz bleibt Wasser die größte Herausforderung. Jedes einzelne Beet würde über das Jahr vier mal mehr Ertrag liefern, wenn wir es gezielt bewässern könnten. Bei der Pflege und Aufzucht der Pflanzen helfen die Menschen aus dem Dorf. Sie bekommen auch den gesamten Ertrag. Damit bekämpfen wir die derzeitige Nahrungknappheit in Limuru. Mit einem Wasseranschluss könnten wir vier mal so viele Famileien ernähren, wie es derzeit möglich ist. Jede Spende hilft uns. Mit 2800€ können wir den Garten an das Wassernetz anschließen.

    Hier seht ihr einige aktuelle Bilder aus unserem Garten.