Gemeinsam das erste Zukunftshaus aufbauen

  • Etappe

    3/7

  • Unterstützer*innen

    30

  • Finanziert

    2.330 €

  • Restdauer

    16 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Das Zukunftshauskonzept macht nachhaltigen Konsum alltagstauglich. Wenn Leihen, Tauschen, Kaufen und Reparatur unter einem Dach zusammenfinden profitieren alle: Die Kunden, die Anbieter und die Umwelt. Helfen Sie mit, die Vision Realität werden zu lassen!

Beschreibung

Geht es Ihnen auch so? Sie wissen um die Auswirkungen unseres Lebensstils des „immer mehr und immer weiter“, schaffen es aber im Alltag nur bedingt, wirklich nachhaltig zu konsumieren? Dann unterstützen Sie die Entwicklung und das Entstehen des ersten Zukunftshauses. Einem Ort ohne Wenn und Aber, an dem nachhaltiger Konsum alltagstauglich wird.

Unser Versprechen für Ihre Unterstützung: Die Erfahrungen, Berechnungen und den Weg zur Umsetzung werden wir als „Leitfaden zum Zukunftshaus“ offen zugänglich machen. Das heißt konkret, wenn Sie Ihr Geschäft oder Ihre Initiative in einen größeren Kontext setzen und mit vielen anderen Akteuren vernetzen wollen, können Sie von den Erfahrungen und Anregungen des Würzburger Zukunftshausvereins profitieren.

Der Hintergrund:

Viele Angebote eines anderen, sozial-ökologischen Konsummodells stehen nur als verstreute Insellösungen zur Verfügung, deren Nutzung viel Zeit und Wissen in Anspruch nimmt – z.B. eine temporäre Tauschaktion, ein einzelner Welt- oder Unverpackt-Laden, verstreute Leihangebote. Diese hohen Hürden abzubauen und ein starkes Netzwerk zu schaffen, ist die Grundlage der Zukunftshausidee. Dafür arbeiten die aktuell 35 Mitglieder des Vereins Zukunftshaus gemeinsam.

Ein Konzept – viele Umsetzungsmöglichkeiten:

Wir glauben an unsere Vision eines anderen Lebensstils und sehen das Zukunftshauskonzept als wichtige Basis dafür. Aber eine Veränderung tritt nur ein, wenn viele die Idee aufgreifen und bei sich vor Ort umsetzen. Das können Postwachstumsnetzwerke sein, Transition-Town Gruppen, Unverpackt- oder Weltläden und viele mehr.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

7.720 € Ausarbeitung von Verträgen mit Kooperationspartnern
6.220 € Gründung der Zukunftshaus eG
3.720 € Kosten Druck und Erstellung von Printmaterialien
3.190 € HolzPostkarten als Merchandisingprodukt (gefertigt in integrativer Werkstatt in Dt.)
2.710 € Kosten Webseite zukunftshaus-wuerzburg.de
2.300 € Kosten Markenamt
1.500 € Erstellen einer Online-Plattform als virtuelles Zukunftshaus (Programmierung, Hosting, Beratung)

Im folgenden eine genauere Beschreibung, wofür Gelder gebraucht werden und wie der Stand der Dinge ist:

Aktueller Stand/aktuelle Schritte:

Ein ausführliches Konzept mit konkreten Plänen für jeden Bereich (Leihen, Kaufen, Tauchen…) einschließlich der Finanzierungsmöglichkeiten ist erstellt. Absichtserklärungen mit vielen Partnern sind unterzeichnet, bzw. stehen kurz davor.

Aktuell sind Kosten entstanden für die Vereinsberatung und -gründung, für die Webseite sowie für die Erstellung und den Druck von Materialien: HolzPostKarten, Roll Ups und Poster aus einer integrativen Werkstatt, Flyer aus einer lokalen Umweltdruckerei und Banner für die Präsentation auf Nachhaltigkeitsveranstaltungen.

Aufbau eines „Zukunfts-Netzwerkes“ durch den Verein Zukunftshaus:

Ein starkes Netzwerk ist das Fundament des Zukunftshauses. Aktuell werden Absichtserklärungen mit PartnerInnen (Geschäften, Vereinen, Einrichtungen, Initiativen etc.) ausformuliert und unterschrieben. Die Inhalte der Erklärungen reichen von allgemeinen Unterstützungszusagen bis hin zur Beteiligung als Mitmieter oder Kooperationspartner an der geplanten Immobilie. Es gibt bereits starke PartnerInnen wie die memo AG, den Weltladen Würzburg und den lokalen Unverpackt Laden, sowie Partner für die Bereiche Reparatur, Co-Working und Gastronomie. Diese Arbeit wird von uns ehrenamtlich geleistet.

Aufbau eines „virtuellen Zukunftshauses“ in Form einer Online-Plattform mit allen Partnern:

Alle Mitglieder des Zukunfts-Netzwerkes erscheinen auf einer neuen Online-Plattform, die als virtuelles Zukunftshaus verbildlicht, was im nächsten Schritt physisch erlebbar sein wird. Damit senden wir ein positives Signal an die Öffentlichkeit: Es geht voran, es gibt viele UnterstützerInnen und wir ermutigen weitere PartnerInnen mitzumachen. Für die Erstellung einer solchen Plattform, die möglichst alle nachhaltigen Angebote vor Ort vernetzt, werden wir auf professionelle Unterstützung zurückgreifen. Die Struktur dieser Plattform kann auch von anderen Initiativen in anderen Städten übernommen werden und ist Teil des „Leitfadens zum Zukunftshaus“.

Diese Schritte sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Nächste Schritte:

Gründung der Zukunftshaus eG und Fertigstellung des Businessplans:

Der Businessplan wird bereits jetzt parallel zur Unterzeichnung der ersten Absichtserklärungen stetig weiterentwickelt. Steht das Netzwerk und damit auch, welche Bereiche von wem übernommen/angeboten werden, welche Gesamtmiete bezahlbar ist etc., kann auch der Businessplan auf soliden Zahlen aufbauen.
Anfang 2020 soll dann eine Genossenschaft gemeinsam mit Partnern und Unterstützern gegründet werden, welche die weiteren Schritte zur Umsetzung des Zukunftshaus plant. Der Verein wird einen Gesellschafteranteil an der Genossenschaft übernehmen.

Verhandlungen mit Partnern:

Die Absichtserklärungen müssen in Verträge mit Untermietern/Kooperationspartnern umgewandelt werden, damit wir sicherstellen, welche Bereiche durch Weitervermietung auch finanziell abgedeckt werden. Die aktuelle Crowdfunding Kampagne orientiert sich an den Kosten, die bis zu diesem Punkt anfallen werden.

Mietvertrag, Einrichtung, Eröffnung:

…damit es nicht bei der Vision bleibt! Eine genaue zeitliche und finanzielle Planung dieser finalen Schritte wird Anfang 2020 möglich sein, wenn das Kernnetzwerk steht und damit auch, wieviel Fläche an wen weitervermietet wird.

Helfen Sie mit, dass zusammengeführt wird, was schon lange zusammen gehört: ökologisch, regional, fair und ressourcenschonend! Damit es sich gemeinsam entfalten und noch viel mehr erreichen kann!

Struktur:

Der Verein Zukunftshaus ist die Quelle unseres Tuns. Aus ihm kommen die Ideen und er soll diese über Würzburg hinaus verbreiten. Die geplante Zukunftshaus eG setzt die Ideen in die Tat um und transportiert sie so in die Gesellschaft
.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Weil das Konzept des Zukunftshauses neue und breitere Zugänge zu nachhaltigen Konsumformen schafft:

Die wirkungsvollsten Ansätze für ein neues, nachhaltiges Wirtschaften werden unter einem Dach zusammengefasst. Das geplante Modell stützt sich auf bis zu sechs Säulen/Bereiche, offen für weitere Angebote.


1. Kaufen: regionale, ökologische, faire Produkte mit langer Lebensdauer und Reparierbarkeit: Lebensmittel und Gebrauchsgüter, die einen wesentlichen Beitrag zu Ressourcenschutz und Fairness leisten.
Außerdem Vermittlung „grüner Dienstleistungen“ (Bank, Energie, Reisen etc.)

2. Leihen: Artikel, die man nur kurz oder gelegentlich benötigt (Werkzeug, Camping, Sport, Feiern,  Kinderartikel, Gesundheit, Kochen/Küche etc.) gegen eine Gebühr ausleihen.

3. Tauschen: Geldfreies Tauschen (Schenken) finanziert über Sponsoring. Alle 2-3 Wochen Wechsel des Tauschthemas (Kleidung, Saisonales, Gartenartikel, Spielzeug, Taschen, Bücher/Filme …)

4. Gastro: Ein Café mit regionalem Essen und Platz für Kulturelles, Netzwerken und Ideen austauschen.

5. Co-Working: Voll ausgestattete Büro- und Kursräume stunden- oder tageweise vermieten: an Kulturschaffende, Selbstständige, Gruppen etc.

6. Reparatur: von Bekleidung, Elektrogeräten etc. Kreative Lösungen statt Wegwerfkonsum!

Ausführlichere Infos gibt es unter Zukunftshaus-Wuerzburg.de

Bestehende Geschäfte und Einrichtungen werden als Partner in das Zukunftshaus integriert und übernehmen dort einzelne Bereiche.
Beispiele: Beim Kaufen übernimmt ein Partner den Bereich mit unverpackten Lebensmitteln oder fairer Kleidung. Die Bereiche Leihen, Reparatur und Gastronomie stoßen auf großes Interesse bei Sozialwerken und Werkstätten, die gute Arbeitsplätze für ihre MitarbeiterInnen suchen.

Struktur:

Der Verein Zukunftshaus ist die Quelle unseres Tuns. Aus ihm kommen die Ideen und er soll diese über Würzburg hinaus verbreiten. Die geplante Zukunftshaus gemeinnützige GmbH setzt die Ideen in die Tat um und transportiert sie so in die Gesellschaft.

Erzähle uns etwas über dich.

Über uns:

Der Verein Zukunftshaus wurde am 10.03.2019 in Würzburg gegründet. Er hat aktuell 35 Mitglieder. Im Vorstand sind Matthias Pieper (Fairhändler), Regina Kempen (Psychologin) und Frank Spanowsky (Geograph)

Unsere Vision ist eine Gesellschaft, die im Einklang mit der Natur lebt. Das heißt für uns, dass wir nicht auf Kosten unserer Kinder und Enkel leben, sondern nur so viele Ressourcen nutzen, wie die Erde uns nachhaltig bereitstellen kann.

Zu den Weltläden und der Fairhandelsbewegung gibt es einen besonderen, persönlichen Bezug:

Seit 10 Jahren dreht sich mein (Matthias Piepers) Leben – neben der Familie – um den Fairen Handel. In dieser Zeit habe ich durch die Arbeit im Weltladen und für einen gerechten Welthandel viele Seiten des Fairen Handels kennenlernen dürfen. Und immer hat diese Arbeit für mich Sinn gemacht und tut es auch jetzt noch.

In all den Jahren hat mich dabei die Diskussion begleitet, wie Weltläden zukunftsfähig gemacht werden können. Denn eine Bewegung, die es seit über 40 Jahren gibt, gilt in unserer heutigen Zeit schon als alt. Sie ist aber so aktuell wie selten zuvor! Denn sie bietet richtige Antworten auf einen außer Kontrolle geratenen, nur gewinnorientierten Welthandel, der die knappen Ressourcen und die Gesundheit der Menschen bedroht. Aber der Faire Handel ist nicht die Universallösung, sondern ein wichtiger Teil davon.

Das zu erkennen, bedeutet sich zu öffnen gegenüber anderen Bewegungen, fair und regional, kaufen und tauschen zusammen zu denken. Es bedeutet, seine Insel zu verlassen und sich mit anderen Anbietern nachhaltiger Konsummöglichkeiten zusammenzuschließen. Dadurch entstehen wertvolle Synergien: für AnbieterInnen und KundInnen. Solche Netzwerke und Kooperationen gibt es bereits seit vielen Jahren und Weltläden waren und sind hier häufig der Initiator. Es sind aber fast immer ideelle Kooperationen bei Veranstaltungen oder bei der Arbeit in lokalen Eine-Welt oder Nachhaltigkeitsgruppen.

Schritte in diese Richtung können nicht nur ein wichtiger Baustein für die „sozial-ökologische Transformation“ sein, sie können den Weltläden auch helfen, ihr „Nachwuchsproblem“ zu lösen, denn viele junge Menschen engagieren sich für die Umsetzung von Postwachstumsideen.

Wir gründen das Zukunftshaus für die Zukunft, weil ...

die Menschen ihr nachhaltiges Bewusstsein auch in die Tat umsetzen können müssen: einfach, alltagstauglich und niederschwellig. Denn nur wer erlebt, dass ein anderer Lebensstil auch möglich ist, wird auch anders handeln.

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Frankfurt, DE

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Hennef, DE

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Herrrsching am Ammersee, DE

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Frankfurt am Main, DE

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Ingelheim, DE

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Würzburg, DE

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