Upcycling – aus altem Häuschen wird ein Tiny-House-Camp

  • Unterstützer*innen

    0

  • Finanziert

    0 €

  • Etappenziel

    2.000 €

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Mit Ihrer Unterstützung könnten drei Mini-Häuser in Ökobauweise entstehen als Basis für Workshops zur Nachwuchsförderung im Bereich Umwelt und Natur, aber auch im Bereich Kunst und Kultur.

Beschreibung

Mit dem Projekt sollen ökologische Tiny-Houses entstehen zur Unterbringung von Kindern und Jugendlichen, die mit Workshops und Projekten an den Bereich Umwelt und Natur herangeführt werden. Außerdem soll der Nachwuchs aus dem Demminer Land an Kultur, insbesondere für Musik- und Filmproduktion, interessiert werden. Aber auch jeder andere Interessierte soll hier nachhaltiges, ökologisches Wohnen „erfahren“ können.

Im Rahmen des Projektes „Rette das 250-Jahre alte Häuschen des Gänsehirten“ konnte eine kleine Hütte in Thüringen vor den Abrissbaggern und der Mülldeponie/den Öfen gerettet werden. Die Holzkonstruktion wurde nach Vorpommern verbracht, wo sie jetzt auf ihr zweites Leben wartet. 

Das gerettete Haus soll nunmehr die Basis für ein kleines Tiny-House-Camp bilden. Hierbei wird die Konstruktion  so abgewandelt, das drei kleine Häuschen mit jeweils bis zu drei Schlafplätzen entstehen sollen. Alle werden mit Solarenergie versorgt. Jedes Haus wird weitestmöglich mit ökologischen Baustoffen in traditioneller Bauweise erstellt (Holz, Lehm, Stroh). Die Dacheindeckung wird mit Blech erfolgen. Jede Hütte verfügt über ein eigenes WC und Handwaschbecken, gespeist mit aufbereitetem Regenwasser.

Erbaut werden die Häuschen auf einem Grundstück in Vorpommern neben einem 270 Jahre alten, denkmalgeschützten Stampflehmhaus unweit der Peene und dem Naturschutzgebiet „Unteres Peenetal“. Hier sollen sie zu einem kleinen Camp werden, in dem Kinder und Jugendliche in Ferienlagern und an Wochenenden verschiedenste Projekte und Workshops durchführen oder einfach nur Urlaub machen. Zusätzlich stehen die Hütten auch jederfrau und jedermann für wenig Geld für ein paar entspannte Ferientage und zum Probewohnen in einer Tiny-Lehmhütte zur Verfügung. Auf diese Weise läßt sich „Wohnen in ökologischen Baustoffen“ sehr gut erleben.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

1.900 € Erneuerbare Energien (Solarmodule, Windanlage, Speicher...)
3.000 € Innenausbau, Ausstattung (Elektrik, Sanitär, Möbel)
3.000 € Aufbau der drei Häuser (Wände, Dach, Fußböden)
2.000 € Vorarbeiten zur Infrastruktur (Fundamente. Abwasseranschluss)

Das Geld wird ausschließlich für Material zum Aufbau und für die Ausrüstung der Häuser eingesetzt. Es werden kleine Solaranlagen angeschafft, die die Häuser mit Energie versorgen. Es werden Materialien gekauft, mit denen die Häuser ausgestattet werden und die nicht aus Upcycling gewonnen werden können (Möbelbauholz, Fußbodenholz, Betten, Sanitäreinrichtung…) Die Unterstützung wird aber auch für die Dacheindeckung (Blech) und notwendige Baustoffe eingesetzt (Abwasserleitung…). 

In dem Fall, das „zu viel Geld“ zusammenkommen sollte, wird dieses verwendet um die Möglichkeiten für die Workshops zu erweitern, also bsw. für Kajaks und Schlauchboote mit entsprechenden Sicherheitsausrüstungen, mit denen die Teilnehmer dann auf der Peene das Naturschutzgebiet erkunden können.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Das Projekt vereint mehrere Themen im Bereich Ökologie: Zuerst einmal wurde mit dem 250 Jahre alten Thüringer Gänsehäuschen alte Bausubstanz gerettet, die als Basis für neuen Wohnraum dient. Dieser neue Wohnraum wird fast ausschließlich aus nachhaltigen Rohstoffen erbaut, indem eine alte Fachwerkkonstruktion mit Lehm-Stroh-Gefachen wiederersteht. Mit Minimalismus bezüglich der Wohnfläche durch das Tiny-House-Konzept wird nachhaltiges Wohnen mit sparsamsten Mitteln angewendet. Mit der Fertigstellung haben Interessierte die Möglichkeit diese Art zu wohnen auszuprobieren. Kinder und Jugendliche sollen an diese Lebensart herangeführt werden und werden für nachhaltige, ökologische Lebensweise sensibilisiert. Die Workshops und Projekte, die dort evtl. dann in Kooperation mit verschiedensten Verbänden (NABU, B.U.N.D., WWF…) durchgeführt werden, vertiefen das Konzept.

Eigene Workshops werden im Rahmen der Nachwuchsförderung im Bereich Musik- und Filmproduktion durchgeführt. Auf diese Weise soll die Kreativszene in Vorpommern gestärkt werden.

Als Baustoff kommt auch Lehm zum Einsatz. Die daraus entstandenen Wände bilden eine Grundlage für kleine Nisthöhlen von Wildbienen. Das Stampflehmhaus nebenan beherbergt bereits viele und mit den „neuen“ wird weiterer Lebensraum geschaffen. Die Lehmgruben, die bei der Gewinnung vor Ort entstehen werden anschließend mit Regenwasser gefüllt, bepflanzt und so zu kleinen Feuchtbiotopen.

In den ersten Workshops sollen als Thema der Bau und die Anbringung von Nisthilfen, die Schaffung von Lebensräumen für Reptilien und Amphibien aber auch Lebensräume für Insekten behandelt werden. Diese entstehen dann in unmittelbarer Umgebung der Häuser.

Wer steht hinter dem Projekt?

Ich bin Stephan Puppe (52) und stamme aus der Niederlausitz. Ich bin Toningenieur/Künstler und Inhaber eines kleinen Medienverlages mit angeschlossenem Tonstudio und Buchverlag, auf dem hauptsächlich Lyrik verlegt wird. Der Name „Preussische Literaturmanufaktur“ lehnt sich an die alte Idee dieser Region an, die nach dem Motto „Jeder nach seiner Fasson“ lebte und wo beispielsweise Migranten die Anreise noch finanziert wurde, damit sie sich hier niederlassen. Ich selbst wohne in einem denkmalgeschützten Haus in Vorpommern, dass mit genau diesem Hintergrund ca. 1750 für zugewanderte Weber entstand.

Außerdem bin ich Gründer und Inhaber der „Waldlampe-Leuchtenmanufaktur“. Bei diesem Projekt fertige ich Lampen aus nachwachsenden Rohstoffen in Handarbeit. So entstehen kleine, nützliche Kunstwerke aus Holz, Naturpapier, Laub, Zweigen…

Ein weiteres Projekt ist die Rettung von alten Häusern. Und wenn sie in ihrer Umgebung nicht mehr gerettet werden können, versuche ich wenigstens das Haus als solches zu retten (wie in diesem Fall). Über einen Demminer Verein beteilige ich mich an der Förderung im Bereich Kultur. Hier möchte ich in Workshops Kinder und Jugendliche an die Themen Musik- und Filmproduktion heranführen um die Kreativbranche im Demminer Raum nachhaltig zu entwickeln. 

Das Projekt „Tiny-House-Camp“ würde insbesondere die Vorhaben zur Kulturförderung von Kindern und Jugendlichen hervorragend unterstützen und „ganz nebenbei“ den Sinn für Nachhaltigkeit, Ökologie und Umweltschutz beispielhaft vorleben.

Wir bewahren die Zukunft, weil ...

wir alte Substanz nutzen um neue zu schonen.

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