Schüler*innen reparieren

  • Unterstützer*innen

    6

  • Finanziert

    205 €

  • Zielsumme

    3.500 €

  • Restdauer

    42 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Ziel unserer Kampagne ist die Finanzierung von Reparier-AG´s an Schulen. Diese Werkstätten sind einzigartig in Deutschland! Dort reparieren Schüler*innen Alltagsgegenstände statt sie wegzuwerfen! Gemeinsam mit euch für einen nachhaltigen Lebensstil.

Beschreibung

Schüler*innen reparieren für unsere Zukunft


Let’s MINT möchte Reparierwerkstätten für Mädchen und Jungen ab Klasse 7 als Wahlpflicht-AG´s an Schulen einrichten und Reparieren so fest in den Schulalltag integrieren. Die Schüler*innen reparieren in der Schulwerkstatt kostenlos alle Gegenstände aus Haushalt und Garten, die zum Wegwerfen zu schade sind. Beim Reparieren wird darauf geachtet, die Ersatzteile beim regionalen Handel einzukaufen und sparsam einzusetzen. Soweit möglich, werden recycelte Materialien eingesetzt. Den Strom für die Werkstatt liefert eine Photovoltaikanlage. Anfallende Abfälle werden sorgfältig getrennt und zu Wertstoffhöfen gebracht. Dies alles schont Ressourcen und trägt zur Verbesserung unserer Umwelt und Lebensbedingungen für Mensch, Tier und Pflanze bei. 


Reparierexperten leiten die Schüler*innen an

Das Interesse der regionalen Schulen Werkstätten als Wahlpflicht-AG anzubieten ist sehr groß, ebenso wie die entsprechende Resonanz unter den Schüler*innen. Denn: Reparierwerkstätten verlängern nicht nur die Lebensdauer vieler Kleingeräte und verbessern so die Umwelt, sondern fördern technologische, ökologische und Schlüsselkompetenzen wie Problemlösungsfähigkeit, Durchhaltevermögen usw.. Angeleitet werden die Jugendlichen von professionellen Reparierexperten – Ruheständlern mit technischem Berufshintergrund –  und Auszubildenden regionaler Unternehmen.


Repariergut wird gesammelt

Die Schulwerkstatt und Abgabe von Repariergut wird über Veröffentlichungen in der Umgebung bei Lehrern, Eltern, Unternehmen und der Bevölkerung beworben. Die Schüler*innen verteilen Handzettel, stellen Repariergut-Sammelboxen in Betrieben und kommunalen Einrichtungen auf und informieren persönlich. Die Resonanz der Bevölkerung ist überwältigend, die Reparier-AG an der Oberschule in Bad Laer musste bereits einmal einen Annahmestop für Altgeräte verkünden! 


Exkursionen

Neben der Arbeit in der Schul-AG nehmen die Schüler*innen an Exkursionen teil, z.B. zu regionalen Entsorgern und beispielhaften Technikunternehmen. 


Einige Reparaturerfolge

Let´s MINT hat in einem Pilotprojekt 2016 4 Reparier-AG´s an Gesamt- und Oberschulen im Landkreis Osnabrück und Kreis Steinfurt eingerichtet. Viele Lehrer, Eltern und Personen aus der Umgebung geben regelmäßig Alltagsgegenstände dort zur Reparatur ab. Zum Beispiel eine ältere Dame, deren Staubsauger defekt war. Die Tüftler-Crew konnte ihr helfen und den Staubsauger reparieren. 

Oder die Lehrerin, die sich besonders über die erfolgreiche Reparatur eines Bandschleifers freut….


….vor allem wurden viele Lampen repariert, hier ein Beispiel: 



Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

10.000 € Ersatzteile, Materialien, die zur Reparatur benötigt werden, Reparierexperten
5.000 € Werkstatteinrichtung, Werkzeug, Kleinwerkzeug
3.500 € Schutzausrüstung für die Teilnehmenden, Sicherheitseinrichtung

Die eingesammelten Gelder werden zu 100% für die Schüler*innen und ihre Reparierwerkstätten verwendet. Was genau wird damit gemacht? 

Wir kaufen die notwendige Sicherheitskleidung für die Schüler*innen wie Sicherheitsschuhe und -kleidung, Handschuhe, Schutzbrillen, Erste-Hilfe-Kasten  usw., die erforderliche Sicherheitseinrichtung wie eine stationäre Prüftafel, einen Trenntrafo, ein mobiles Prüfgerät, Standortisolierungen, Schutzgitter- und matten, Hinweisschilder u.v.m. 

Notwendige Werkzeuge und Einrichtungen werden angeschafft, dazu zählen neben Kleinwerkzeuge wie Schraubendreher, Zangen, Pinzetten aller Art auch Werkstattwagen, Schränke, Kompressor, Heißluftgebläse, Schweißgerät (natürlich mit der entsprechenden Schutzausrüstung und Zubehör), Lötstationen, Werkzeugbehälter, unzählige Kleinteile wie Wärmeschrumpfschläuche, Ersatzkabel und -stecker, Schrauben, Muttern und was sonst noch alles an Werkzeug, Einrichtung und  Ersatzteilen für eine Reparierwerkstatt benötigt wird. Und die Reparierexperten erhalten natürlich auch eine kleine Aufwandsentschädigung für ihren tollen Einsatz. 

Auch wenn wir unser angestrebtes finanzielles Ziel nicht erreichen sollten, wird jeder Cent für die Schüler*innen und ihre Reparierwerkstätten verwendet. Dann fangen wir eben erst etwas kleiner an und sammeln weiter Geld für unsere Werkstätten ein. 

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Die Let’s MINT-Reparierwerkstätten an Schulen tragen zu einer nachhaltigen Zukunft bei :

Die Umwelt schonen: Reparieren statt Wegwerfen ! Die Nutzungsdauer von Gegenständen und Geräten aus Haushalt und Garten verlängern !

Bei den beteiligten Schülern*innen und Schulen, Eltern, regionale Bevölkerung wird ein Bewusstsein für die Entwicklung und Nutzung nachhaltig gestalteter Gebrauchsgüter geschaffen und die Akzeptanz für diese erhöht.  Die Schüler*innen lernen, dass Geräte repariert werden können und nicht weggeworfen werden müssen. Das Reparierwissen wird von erfahrenen Reparierexperten – Ruheständler, Fachkräfte und Auszubildende aus den Let’s MINT-Mitgliedsfirmen – vermittelt. Die Schüler*innen lernen Techniken, Zusammenhänge und Handgriffe, die in keinem Lehrbuch stehen. Das Wissen wird so bewahrt und an die nächste Generation weitergegeben. Ganz nebenbei werden Schlüsselqualifikationen wie ganzheitliches Denken und Handeln, Durchhaltevermögen, Problemlösekompetenz, Fehlertoleranz und Kreativität geschult, die die Jugendlichen in ihrem weiteren Leben und vor allem für die Entwicklung eines nachhaltigen und umweltschonenden Lebensstils nutzen können. Die Schüler*innen lernen durch praxisorientierte Anleitung und Arbeit in den Reparierwerkstätten Technik auf spielerische Weise kennen, ihre Selbstkenntnis und Entscheidungskompetenz bei der Berufsorientierung werden verbessert, technisches Interesse wird geweckt. 

Erfahrungsschatz aus dem Pilotprojekt

Im Reparierwerkstätten-Pilotprojekt 2016-2018 sammelten die Schüler*innen viele Informationen darüber,

a) welche Gebrauchsgüter zur Reparatur abgegeben werden


b) wie viele Geräte gut oder gar nicht repariert werden können,


c) die Gründe für Reparierbarkeit 


und formulierten ihre Botschaft an die Hersteller:


Besuch im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Bei einem Besuch im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Juni 2018 wurden diese Ergebnisse der Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter übergeben. Ihre konkreten Vorschläge konnten die Schüler direkt aus ihrer Reparierarbeit ableiten, über die sie zwei Jahre lang penibel Buch führten. Wie wichtig diese Arbeit war, versicherte Frau Schwarzelühr-Sutter den Jugendlichen: „Wir wollen, dass ein Smartphone über mehrere Jahre einwandfrei funktioniert und jeder und jede von uns den Akku alleine wechseln kann, wenn er mal kaputtgeht. Wir wollen, dass Waschmaschinen, Staubsauger oder Kaffeemaschinen robust gebaut werden und lange halten, wenn man sie in der üblichen Weise benutzt. In der Europäischen Union können wir dafür Produktvorgaben machen, nämlich in der Ökodesign-Richtlinie. Und teilweise haben wir das auch schon gemacht. Wir müssen aber noch viel mehr in diese Richtung unternehmen. Dafür gibt uns euer Projekt Rückenwind.“- Eine tolle Anerkennung für die Schüler. 

Wer steht hinter dem Projekt?

7 Freunde müsst ihr sein!

Hinter dem Projekt der Schul-Reparierwerkstätten steht der gemeinnützige Verein Let´s MINT. Der Verein wurde 2011 von 7 Kleinunternehmern*innen aus der Region Osnabrück und nördlicher Kreis Steinfurt/Münster gegründet, um Jugendliche für Umweltschutz und Technik zu begeistern. Mittlerweile hat der kleine Verein 10 aktive Mitgliedsunternehmen, 3 Mitarbeitender und viele ehrenamtliche Helfer*innen.

Die Unternehmer*innen setzten sich zum Ziel, die Zahl der Mädchen und Jungen zu erhöhen, die sich für Umweltschutz und Technik interessieren und eine technisch gewerbliche Ausbildung in diesem Bereich machen möchten. Die Zahl derer, die einen Beruf in diesem Bereich anstreben, sinkt nämlich seit Jahren. Das ist schlecht für uns und unsere Wirtschaft, denn Technik und technisches Verständnis sind nicht nur wichtig für uns alle sondern werden durch die technologische Entwicklung in Zukunft immer wichtiger werden. Die Unternehmer*innen begleiten die  Jugendlichen langfristig, sie möchten es ihnen ermöglichen, Technik kennen zu lernen und in der Praxis auszuprobieren. 

Die Idee, hierfür einen Verein zu gründen – übrigens deutschlandweit der erste private Verein, der sich mit MINT-Bildung beschäftigt – hat ihren Ursprung darin, dass die Mitglieder hierdurch eine starke Verbindlichkeit nach innen und Präsenz nach außen erreichen wollten. Beides ist ihnen gelungen, der Verein wird nächstes Jahr 10 Jahre alt und ist in der Region – und auch deutschlandweit – ein wichtiger Bestandteil der Umwelt- und Berufsbildung. 

Wir verbessern die Zukunft, weil ...

reparieren die Umwelt schont!

Franz Kies

Haidmühle, DE

anonym

Gast

Osnabrück, DE

anonym

anonym

anonym

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