Pfade zur Wildgestaltung 2023

  • Unterstützer*innen

    2

  • Finanziert

    35 €

  • Etappenziel

    250 €

  • Restdauer

    142 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Der Lernpfad zur Wildgestaltung ist ein super geniales, alternatives (Fort-)Bildungsprogramm, bei dem wir in einer Gruppe von knapp 30 Menschen (plus Kindern und Hunden) ein Jahr gemeinsam verbringen und mit und von einander lernen.

Beschreibung

Hast du schonmal vom Lernpfad zur Wildgestaltung gehört?

Bei diesem alternativen Bildungsprogramm beschäftigen wir uns ein Jahr über mit verschiedensten Themen, lernen viel über Selbstorganisation und was eine Gemeinschaft ausmacht. Wir Teilnehmer*innen kommen aus verschiedenen Bereichen zusammen, um alternative Lebens- und Lernformen auszuprobieren und diese dann raus in die Welt zu tragen. Wir versuchen Räume zu kreieren, in denen Menschen sie selbst sein und sich zeigen dürfen und so ihr Potenzial erkennen und nach außen Veränderung bewirken können.

Unser Lernpfad: https://wildgestaltung.de/lernpfad-2023/ 

Modulaufbau

Wir treffen uns zu 13 Modulen, bei denen wir uns jeweils intensiv mit einem Thema auseinandersetzen. Insgesamt sind das etwa 90 Seminartage, was so ca. einer Woche pro Monat entspricht. Inhaltlich geht es viel um das Leben in Gemeinschaft, Selbstorganisation, Soziokratie und mehr. Wir erfahren und erleben Methoden der Wildnispädagogik, Tiefenökologie und Permakultur!

Selbstorganisation

Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt des jeweiligen Moduls geht es viel um Selbstorganisation. Wir lernen gemeinsam was es heißt, sich in einer Gruppe zu organisieren. Welche Absprachen getroffen werden müssen und wie Entscheidungen getroffen werden können, sodass alle mitgenommen werden. Wir lernen, was eine Gruppe für Strukturen braucht, welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten verteilt sein müssen und wie wir mit Geld umgehen. So erproben wir Methoden für Gruppenprozesse und Ideenentwicklung.

Kurzum: Wir lernen, wie wir uns neben dem wachstumsorientierten Leistungssystem organisieren können. Immer unter Berücksichtigung der drei Säulen der Permakultur: Fürsorge für die Menschen (people care), gerechtes Teilen (fair share) und Fürsorge für die Erde (earth care).

Gemeinschaftsbildung

Eine Gemeinschaft braucht viel Pflege und Bereitschaft, sich mit den anderen Menschen auseinanderzusetzen. Da wir gemeinsam in einem Camp leben, ist Gemeinschaftsbildung ein essenzieller Bestandteil. Wir lernen, was Bedürfnisse sind und wie wir diese erkennen, wie sie kommuniziert werden können und wie wir herausfinden, ob ein individuelles Bedürfnisse vielleicht sogar ein Gruppenbedürfnis ist. Wir testen verschiedene Methoden aus, lernen, uns gegenseitig zu vertrauen und zu schätzen. Dabei besprechen wir auch sensiblen Themen gemeinsam und werden immer besser darin, gut miteinander umzugehen.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

2.500 € Wow, jetzt ist sogar ein zweites Modul finanziert!
1.000 € Juhuu, jetzt ist auch das Mentorigehalt bezahlt und damit das gesamte Modul!!
750 € Auch unsere Köch*innen sind hiermit finanziert!
500 € Die Lebensmittel für ein komplettes Modul sind gesichert!!
250 € Wir können uns mit Holz fürs Lagerfeuer und Wasser versorgen!

Finanzierung

Innerhalb der Weiterbildung experimentieren wir mit verschiedenen Finanzierungsmodellen, um neue Konzepte zu entwickeln, die Bildung für jeden Menschen ermöglichen.

Ein wichtiger Teil der Finanzierung ist das Fundraising. Damit wir es auch Menschen ermöglichen können an dem Projekt teilzunehmen, die sich den Anteil nicht leisten können, versuchen wir so viel es geht durch Fundraising aufzufangen und somit die Kosten im Rahmen des Möglichen zu halten.

Wir zahlen einen Eigenanteil, welcher circa 1/3 der gesamten Weiterbildungskosten entspricht. Die Deckung der übrigen Kosten wird zu einem gemeinsamen Projekt gemacht.

Mit dem eingesammelten Geld wird unser Lernpfadjahr also erst möglich gemacht. Wir finanzieren davon:

  • Verbrauchsgüter, wie Lebensmittel, Holz etc.
  • Fachmentori (Menschen, die den Inhalt des jeweiligen Moduls vermitteln)
  • Permentori (Prozessbegleitende Menschen auf jedem Modul)
  • Menschen, die in der Küche für uns kochen

Wir testen vielfältige und kreative Arten des Fundraisings und experimentieren mit Alternativen zum Geld. So reduzieren wir beispielweise Unterkunftskosten durch Arbeitseinsätze (d.h. wir helfen mit 30 Menschen bei anfallenden Arbeiten mit). Je nach Fähigkeiten der Pfadis, können wir Mentor*innen Kosten reduzieren, indem wir dafür bei anderen Dingen unterstützen.

Außerdem üben wir uns im Förderanträge schreiben oder im empowered Fundraising (d.h. mit Menschen sprechen und um Unterstützung in Form von Geld fragen). Dazu hat sich eine Lernpfad-Band gegründet, wir verkaufen eigene Kunst und organisieren Veranstaltungen. 

Diese Kampagne ist also ein Teil von unserem gemeinsamen Fundraising-Prozess. Wir freuen uns riesig, wenn die 5.000€ (oder mehr) zusammenkommen. Aber auch wenn wir unser Ziel nicht erreichen hilft jede Spende für die Gesamtfinanzierung unseres Lernpfades.

Finanzierungskonzept: https://wildgestaltung.de/pfade/lernpfad/

Finanzierungsdetails: https://wildgestaltung.de/finanzierungsdetails-lernpfad-2023/ 

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Mensch

Wir setzten uns mit den Menschen auseinander, so wie sie wahrhaftig sind. Alle Teilnehmenden werden ermutigt, ihre eigenen Fähigkeiten zu erkennen und so ihren Wirkungsbereich zu finden und ihre Potenziale zu nutzen. Wir versuchen herauszufinden, wie wir in einer Gruppe und mit unserer Mitwelt gut zusammenleben können. Dabei sind auch kleine Menschen und andere Begleiter*innen (wie Hunde) sehr willkommen. Sie bieten wichtige Perspektiven und eine Möglichkeit für die gesamte Gruppe zu wachsen und zu schauen, wie wir gemeinsam Aufgaben auffangen können, die sonst bei Einzelnen bleiben. Wir wollen alternatives Leben ausprobieren, testen und weitertragen. 

Boden, Wasser, Luft

Wir beschäftigen uns mit unserer Mitwelt und wollen unsere Umgebung kennenlernen, unsere Wertschätzung für sie auszudrücken und Wege finden miteinander zu leben, ohne zu zerstören. Wir lernen über Zusammenhänge und wie wichtig jedes einzelne Teil für das gesamte System ist. Dabei wollen wir achtsam mit der Natur umgehen. Wir versuchen, möglichst wenig Schaden anzurichten und gemeinsam Wege zu finden, wie wir nachhaltig leben können.

Sach- und Kulturgüter

Indem wir uns beispielsweise mit altem Handwerk oder generell dem selbst organisierten Leben im Camp beschäftigen, lernen wir Praktiken, die in üblichen Institutionen nicht vermittelt werden und können somit dazu beitragen, dass sie weiterleben und weiterentwickelt werden. Dabei beschäftigen wir uns viel mit altem Wissen, was oft ressourcenschonender und nachhaltiger ist, wie beispielsweise dem Wissen über Kräuter und Lehmbau.

Dazu werden neue Ideen entworfen und getestet, wie beispielsweise die Flake, eine interaktive Plattform, welche der Idee der Schenkökonomie folgt und helfen soll, Menschen zu vernetzen und ihre individuellen Fähigkeiten nutzend Bedürfnisse untereinander zu befriedigen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wildgestaltungsnetzwerk

Hinter dem Lernpfad steht übergreifend das Büro für sozialen Humusaufbau mit dem Wildgestaltungsnetzwerk. Jedes Jahr werden verschiedene Pfade angeboten, einer davon ist der Lernpfad. Hinter dem Lernpfad stehen vor allem wir 30 Lernlinge, die im Pfadis e.V. organisiert sind. Gemeinsam gestalten und organisieren wir unser Lernjahr. Der Rahmen wird dabei von Fachmentori und Permentori gehalten, welche das gesamte Jahr mit betreuen, unterstützen und Input geben.

“Wo wir geborgen tiefe Wurzeln wagen,

ein jedes Teil vom ganzen Rudel

wach und fühlend sich entfaltet,

in wildem Fließen Früchte wachsen,

sich Samen in die Weite tragen.”

(Auf dem Startmodul entstandener Gruppentraum)

Wir wildgestalten die Zukunft, weil ...

wir dringend Veränderung brauchen und wir diese schon heute mit Begeisterung leben.

Es gibt weitere 2 anonyme Unterstützungen.

Es gibt noch keinen Neuigkeiten für das Projekt.