Klimaneutrale Modulare Bio-Brauerei

  • Backers

    12

  • Funded

    1.550 €

  • Stage goal

    5.000 €

  • to go

    25 days

Added value for the environment

The project saves or improves the areas of ...

human

ground, water, air

climate

animals and plants

biodiversity

material and cultural assets

energy and use of resources

Resources used

The resources used are ...

produced sustainably

eco-certified

fair-trade

of regional origin

used efficiently

recycled, upcycled

renewable (e.g. energy)

This self-assessment by the project starter serves as a decision support for the crowd. Not all criteria must be met, but all alternatives should be considered.

Summary

Wir wollen unser Bier klimaneutral brauen und vertreiben. Das soll unter Nutzung erneuerbarer Energien und einer Kreislaufwirtschaft mit den Rohstofferzeugern zu einer klimapositiven Produktion ausgebaut werden.

Description

Wir wollen eine völlig neuartige Brauerei bauen. Diese ist modular in Containern aufgebaut, wird klimaneutral ohne fossile Brennstoffe betrieben und kann durch individuelle Erweiterungen in den Kapazitäten ausgebaut werden. Zudem ermöglicht die Technologie auch, CO2 dauerhaft zu binden. Dabei ist angedacht, den „Abfall“ beim Brauprozess (also den Treber) über ein Pyrolyseverfahren thermisch zu nutzen. Die dabei entstehende Wärme wird für den Prozess genutzt und die wiederum dadurch entstehende „Pflanzkohle“ soll in die Landwirtschaft zur Bodenverbesserung eingebracht werden. Dadurch entsteht nicht nur eine CO2-Senkung, sondern auch eine Erhöhung der Fruchtbarkeit der Böden, auf denen unsere Rohstoffe wachsen. Die Biere, die wir in unserer Brauerei produzieren wollen, werden bio-zertifiziert sein und sollen nur regional vertrieben werden, damit die Klimabilanz durch den Transport nicht wieder ruiniert wird. Um Interessenten die Möglichkeit zu bieten unsere Biere auch überregional erwerben und genießen zu können, ist eine Art „Franchise“ möglich. Hierbei wird die Technologie der Brauerei sowie die Markenlizenz erworben, die Herstellung der Biere und deren Vertrieb erfolgt dann in Eigenverantwortung.

What is the funded money used for?

120.000 € Elektrische Speicherlösung für die zweite Brauerei wird gekauft
90.000 € Photovoltaik Anlage für die zweite Brauerei wird gekauft
75.000 € Weitere Container und Ausstattung für die zweite Brauerei werden gekauft
45.000 € Elektrische Speicherlösung für den Inselbetrieb wird gekauft
15.000 € Erweiterung der Photovoltaikanlage
5.000 € Photovoltaik für die Grundlast wird gekauft

Mit dem hier gesammelten Geld soll in erster Priorität der Prototyp der neuen Modulbrauerei mit einer Kapazität von 20hl pro Woche in Berlin fertig gebaut werden.

Dafür wurden bereits 4 gebrauchte Seecontainer gekauft sowie die Behälter für das Sudhaus und den Gär- und Lagerbereich. Mit dem hier eingesammelten Geld, soll die Photovoltaik und der elektrischen Speicher finanziert werden.

Wenn wir das Finanzierungsziel erreichen, können wir auf eine Bankfinanzierung verzichten. Oder wir können sie entsprechend klein halten, wenn wir nur Teile des Finanzierungsziels erreichen . 

Wenn mehr Geld eingesammelt werden sollte, soll eine zweite Brauerei gebaut werden. Diese wollen wir in Mecklenburg-Vorpommern nahe Neustrelitz mit einem Biergarten betreiben. Dafür haben wir uns an einer Genossenschaft, der brennwerk eG iG, beteiligt, bei der ein Gelände mit einer alten Brennerei restauriert und neu entwickelt wird.  

Why is the project an EcoCrowd project?

Wir wollen die Bierherstellung neu und nachhaltig denken. Das fängt bei der Nutzung von eigenen, klimaneutralen Kreislaufprozessen an und endet beim bio-zertifizierten Bier im Glas. Und entsprechende Unterstützer sind wohl am Ehesten hier zu finden. Klassische Brauereien arbeiten schon sehr effizient, benötigen aber 10-20 kWh elektrische Energie und 45-100 MJ thermische Energie pro hl Verkaufsbier, was dann noch per LKW überregional ausgeliefert wird.  Das sind schätzungsweise 9-15 kg/CO2 pro Hektoliter Bier. Bei der in Deutschland 2019 hergestellten Menge von ca. 90.000.000 hl entspricht das 810.000 -1.350.000 t CO2. Kleinere Brauereien sind dabei deutlich weniger effizient.

Unsere Brauerei soll für die Produktion 0 kg CO2 in der ersten Ausbaustufe ausstoßen, da die dafür benötigte Energie regenerativ durch Photovoltaik erzeugt wird. In der zweiten Ausbaustufe soll durch den integrierten Pyrolyse Schritt CO2, welches durch die natürlichen Prozesse während des Wachstums der Pflanzen bereits von Gerste und Hopfen aufgenommen wurde, langfristig gebunden werden. Somit erzielt unsere Brauerei sogar einen negativen CO2 Fußabdruck.

Tell us something about yourself.

Michael Schwab – Dipl.-Ing. Brauereitechnologie aus Berlin. Seit 2005 braue ich unter der Marke BrewBaker meine Biere. Die Idee ist teils aus der Not, teils aus dem konsequenten Weiterdenken meiner Biere entstanden. Ich besitze vielfältige Erfahrungen aufgrund meiner Leitung und Aufbau von bisher 3 verschiedenen Braustätten innerhalb Berlins. Und da man aus Fehlern bekanntlich lernt und ich von Natur aus immer nach Verbesserung strebe, ist die Idee einer modularen Brauerei entstanden. Diese kann ich auch einfach abbauen und an einen neuen Standort mitnehmen, ohne mich über unbewegliche Investitionen von festen Einbauten zu ärgern. Nach längerer Überlegung kam mir die Idee, auch den energetischen Teil neu zu denken und habe den Brauprozess entsprechend angepasst. Dadurch ist zwar kein klassischer 24/7, aber ein nachhaltiger und regionaler Braubetrieb möglich, der dezentral Bier herstellen kann, wo es gewünscht wird. 

Juliane Schwab – Bachelor Betriebswirtin & Industriekauffrau. Sie kümmert sich um die harten Zahlen, die sozialen Medien und – ganz wichtig – um die schönen und ganzheitlichen Dinge rund ums Geschäft.

 

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