Zurück zu den Wurzeln- Solidarische Landwirtschaft auf dem Tiggeshof

  • Unterstützer*innen

    296

  • Finanziert

    17.383 €

  • Etappenziel

    19.000 €

  • Restdauer

    6 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Es wird Zeit, neue Wege in der Landwirtschaft zu gehen. Wir eröffnen eine solidarisch betriebene Gärtnerei auf unserem Biohof. Du möchtest ein Teil von dem Projekt sein? Wir würden uns sehr freuen, wenn du uns dabei unterstützt!

Beschreibung

Wir wagen einen Umbruch

Ab jetzt wird alles anders. Wir betreiben einen kleinen Biohof im Sauerland. Wir haben jetzt den Sprung ins kalte Wasser gewagt und uns von unserer Milchviehhaltung und den Milchkühen getrennt, um etwas ganz neues auszuprobieren:
In den letzten Jahren mussten wir mit unserem Hof immer wieder um unsere Existenz kämpfen und standen vor schwierigen Entscheidungen. Wetterextreme, schwankende Preise und das unberechenbare Kaufverhalten bei Lebensmitteln haben uns maximale Kreativität abverlangt.
Auch der Gang durch den Supermarkt bereitet uns Sorgen. Viele Lebensmittel kommen aus dem Ausland, vieles ist zu billig und macht es unmöglich nachhaltig zu wirtschaften. Man weiß nie genau: Was kaufe ich da eigentlich, wo kommt es her, wie wurde es produziert und ist es ökologisch vertretbar?
Uns ist klar: Wir müssen etwas komplett anders machen.
Am 18. Mai haben wir alle Interessierten Menschen aus der Umgebung eingeladen zu einem Infoabend über eine Solidarische Landwirtschaft. Das Prinzip ist einfach und schnell erklärt: Eine Gruppe KonsumentInnen teilt solidarisch die Kosten für die Produktion von Lebensmitteln untereinander auf und bekommt im Gegenzug die gesamte Ernte.
Vorwiegend geht es dabei um Gemüse, aber auch um Eier, Fleisch und sonstige Erzeugnisse.
Das Konzept ist für uns die Lösung, raus aus der Krise und der Unbeständigkeit. Es ist ein Weg unseren Idealen gerecht zu werden und nachhaltig mit Rücksicht auf Natur und Umwelt zu wirtschaften. Für die VerbraucherInnen ist es eine Möglichkeit, zuverlässig an regional produzierte Bio-Lebensmittel zu gelangen.
Schnell fand sich ein sehr motiviertes Organisationsteam (siehe Foto unten), GärtnerInnen und eine Fläche am Kuhstall auf der Gemüse angebaut werden kann.
Jetzt kann es quasi losgehen mit dem Aufbau der Gärtnerei, damit wir schon im nächsten Jahr in unsere erste Saison starten können. Dafür brauchen wir deine Unterstützung! 

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

4.500 € Anträge und Gutachten
2.400 € Gemüsekisten
2.500 € Wegebau
4.500 € Kühlhaus
5.000 € Bewässerung
8.500 € Werkzeuge und Utensilien
4.500 € Unterstand/Hütte
2.000 € Wildzaun
10.000 € Folientunnel
2.500 € Einachsschlepper und Anbaugeräte

Unsere Vision:

Der Hof ist jetzt schon ein Ort des Lernens und ein Ort, an dem hochwertige Lebensmittel für die Region produziert werden. Wir haben einen eigenen Kindergarten und haben fast täglich Besuch von Schulklassen und Kindergartengruppen. Nun möchten wir diese bestehende Hofgemeinschaft ausbauen und eine solidarische Gärtnerei aufbauen. 

Mit dieser Kampagne möchten wir den Aufbau der Gärtnerei finanzieren. Sie wird direkt angrenzend an den Kindergarten, gegenüber vom Kuhstall entstehen. Dort haben wir eine (einigermaßen) gerade Fläche und Zugang zu Strom und Wasser. Uns war auch eine Nähe zum Hof wichtig, sodass die Gärtnerei auch als Lernort für Kinder und Jugendliche bestehen kann. 

Rund um die Gärtnerei wird ein Wildzaun entstehen, welcher die Kulturen (und die Laufenten) vor Reh, Wildschwein, Hase und Fuchs schützen soll. Wir kalkulieren zunächst mit 2 Folientunneln, um schon früh im Jahr einige Kulturen anbauen zu können und später dann Tomaten, Gurken, Paprika etc. artgemäß unterbringen zu können. Auch wenn in der Gärtnerei vieles Handarbeit ist, brauchen wir trotzdem einige Gerätschaften wie etwa einen Einachsschlepper, eine Fräse, oder auch eine Einzelkornsähmaschine und diverse Handgerätschaften für den Market Garden Gemüsebau. All diese Gerätschaften brauchen ein Dach über dem Kopf, weswegen auch ein Geräteschuppen gebaut werden muss. 

Für den Sommer brauchen wir ein Bewässerungssystem, für welches eine Wasserleitung vom Kuhstall verlegt werden muss.

Wird die Zielsumme nicht erreicht, fließt trotzdem alles was gesammelt wurde in den Aufbau der Gärtnerei. Erreichen wir mehr als die Zielsumme, nutzen wir die zusätzlichen Mittel zur Pflanzung von Bäumen. 

Wir hoffen, dass wir UnterstützerInnen finden, welche mit uns an eine Landwirtschaft dieser Art glauben und uns helfen, sie Wirklichkeit werden lassen.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

In einer solidarischen Landwirtschaft werden Lebensmittel für eine konkrete Gruppe Menschen produziert. Diese Vorgehensweise bringt sehr viele Vorteile mit sich:

Da die VerbraucherInnen aus der direkten Umgebung kommen, entfallen lange Transporte und somit auch Emissionen. Durch die gezielte Produktion wird nichts verschwendet. Es wird alles abgenommen, auch die krumme Möhre. Zudem kann auf Verpackungsmaterial verzichtet werden, da die Produkte direkt am Hof  oder an Abholstellen ganz in der Nähe abgeholt werden.

Durch die solidarische Aufteilung der Kosten liegt eine Kostendeckung vor und es können faire Löhne ausgezahlt, sowie Umweltmaßnahmen finanziert werden. Da die Kosten nicht in Transport oder auch Verpackung gesteckt werden müssen, ist etwa die Pflanzung von Bäumen oder Hecken, oder auch das Anlegen eines Blühbeetes ist möglich. 

Ein ganz besonderer Aspekt dieser Maßnahme ist auch der Solidargedanke: Jeder gibt was er kann. Somit wird auch Menschen mit geringerem Einkommen ein Zugang zu regionalen Bio Lebensmitteln gewährt. 

Zudem wird das Gemüse im Market-Garden Verfahren angebaut. Bei diesem Verfahren wird besonders bodenschonend gearbeitet. Der Boden wird dabei so wenig wie möglich bewegt. Es wird fast alles per Hand gemacht, und somit werden kaum fossile Brennstoffe benötigt. Diese Vorgehensweise ist besonders klimafreundlich und auch wichtig für das Bodenleben. Der Boden ist unser wichtigstes Gut, schließlich wachsen auf ihm die Pflanzen welche uns, und unsere Tiere ernähren und er spielt eine große Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. 

Wer steht hinter dem Projekt?

Wer wir sind

Willkommen auf dem Tiggeshof! Wir sind ein kleiner landwirtschaftlicher Bio-Betrieb im Sauerland. Einbettet zwischen Bergen und Wald wird der Hof schon seit einigen Jahrhunderten von der Familie Tigges bewirtschaftet. Zur Hoffamilie gehören im Moment Rudolf und Ursula, welche den Hof seit den 90er Jahren bewirtschaften, sowie Marie und Jono, welche den Hof in naher Zukunft übernehmen werden.

Auf dem Hof arbeiten außerdem noch Jana und Lea in der Kita, Sören bei den Weidehähnchen, unsere Auszubildende Joana in der Landwirtschaft und ganz oft auch PraktikantInnen aller Altersklassen, die in die Landwirtschaft reinschnuppern möchten. Wir melken momentan 30 Kühe und kümmern uns um etwa 70 Angus Rinder und 350 Hühner. Zu unserem Hof gehört auch ein eigener Kindergarten (direkt gegenüber vom Kuhstall) und an etwa 200 Tagen im Jahr haben wir große und kleine Gäste zu Besuch, die in unsere Arbeit herein schnuppern. In unserem Hofladen kann man Rindfleisch, Eier, Nudeln und Honig erwerben. Auf unseren Feldern wächst Kleegras, Hafer, Weizen und Hanf und bald auch Gemüse. 

Wir gestalten die Zukunft, weil ...

wir der Lebensmittelproduktion auf kleinen Familienbetrieben wieder eine Zukunft geben wollen.

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Gast

Nordendorf, DE

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Gast

Arnsberg, DE

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Gast

Arnsberg, DE

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Gast

Eslohe, DE

Gast

Much, DE

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Gast

Sundern, DE

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Gast

Neuenkirchen, DE

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Gast

Arnsberg, DE

Gast

bad schönborn, DE

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Gast

Hessisch Oldendorf, DE

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Gast

Dülmen, DE

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Gast

Arnsberg, DE

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Gast

Wittibreut, DE

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Gast

Arnsberg, DE

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Gast

Arnsberg, DE

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Gast

Neuenrade, DE

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Gast

Arnsberg, DE

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Gast

Meinerzhagen, DE

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Gast

Düsseldorf, DE

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Gast

Beckum, DE

Gast

Arnsberg, DE

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Gast

Ostbevern, DE

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Gast

Iserlohn, DE

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Gast

Esch-sur-Alzette, LU

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Gast

Paderborn, DE

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Gast

Mühlacker, DE

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Gast

Frankfurt, DE

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Gast

Sundern, DE

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Gast

Köln, DE

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Gast

Berlin, DE

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Gast

Köln, DE

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Gast

Dortmund, DE

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Gast

Altrna, DE

Gast

Köln, DE

Gast

Kelsterbach, DE

Gast

Arnsberg, DE

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Gast

Kornwestheim, DE

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Gast

Schneverdingen, DE

Gast

Arnsberg, DE

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S.Gleie-Weber

Ense, DE

Gast

Münster, DE

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Gast

Arnsberg, DE

Gast

Sundern (Sauerland), DE

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Gast

Arnsberg, DE

Gast

Arnsberg, DE

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Gast

Paderborn, DE

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Gast

Brakel, DE

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Gast

Sulzdorf an der Lederhecke, DE

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Gast

Schauenburg, DE

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Gast

Bielefeld, DE

Gast

Remagen, DE

Gast

Arnsberg, DE

Gast

Delbrück, DE

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Gast

Biebesheim, DE

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Roger Lindemann

Arnsberg, DE

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Gast

Arnsberg, DE

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Gast

Mönchengladbach, DE

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Gast

Apen, DE

Ansgar

Würzburg, DE

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Gast

Arnsberg, DE

Gast

Kirchhundem, DE

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Gast

Leipzig, DE

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Gast

Soest, DE

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Es gibt noch keinen Neuigkeiten für das Projekt.