Weideausrüstung für Schafe und Ziegen im Streuobstgebiet

  • Unterstützer*innen

    47

  • Finanziert

    2.140 €

  • Etappenziel

    2.910 €

  • Restdauer

    33 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Ich möchte mit dem Projekt die natürliche Beweidung von Streuobstwiesen mit Schafen und Ziegen wiederbeleben, durch die die Vielfalt der typischen Wiesenpflanzen und -tiere erhalten bleibt. Die benötigte Ausrüstung stelle ich dann gratis zur Verfügung.

Beschreibung

Mit dem Projekt möchte ich einen mobilen Unterstand, ein Wasserfass mit Tränke, einen mobilen Weidezaun inklusive Batterie und Baumschutz gegen Frassschäden anschaffen und diese Ausrüstung Haltern von Schafen und/oder Ziegen im Raum Weilheim/Teck bis Neuffen im Landkreis Esslingen gratis zur Verfügung stellen. In diesem von Streuobstwiesen geprägten Gebiet befindet sich das Vogelschutzgebiet „Vorland der mittleren Schwäbischen Alb“ sowie ein Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Bildrechte: Dirk Unkelbach

Die Pflege dieser sehr artenreichen Streuobstwiesen ist jedoch sehr aufwendig und wird immer mehr vernachlässigt oder bequem mit konventioneller Maschinentechnik (Rasenmäher, Mulchgerät) erledigt. Im ersten Fall verbuscht diese besondere Kulturlandschaft, wodurch die vielfältige Zusammensetzung der Flora und Fauna abnimmt. Im zweiten Fall entstehen oft artenarme Zierrasen und Kleinlebewesen (Insekten, Amphibien, Reptilien) werden getötet. Die Beweidung durch Schafe oder Ziegen pflegt die Streuobstwiesen auf natürliche und schonende Weise. Die bis Mitte des 20. Jahrhunderts in der Region verbreitete Schafhaltung ist heute auf den relativ kleinen Grundstücksgrößen (nicht jeder Wiesenbesitzer möchte heutzutage Schafe oder Ziegen über sein Grundstück ziehen lassen) nicht mehr wirtschaftlich.


Bildrechte: Dirk Unkelbach, alle zwei Bilder

Daher möchte ich mit diesem Projekt Tierhalter, die an der Schaf- oder Ziegenhaltung interessiert sind, helfen, die Anfangsinvestition zu reduzieren, sofern sie bereit sind, die Wiesen interessierter Wiesenbesitzer regelmäßig abzuweiden. 

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

2.910 € Kleinkram (Schrauben etc.)
1.690 € Baumschutz (Material zum Selbstbau)
1.400 € Batterie / Akku für Weidezaungeräte
1.130 € Weidezaun Überwachung mit Handy App
740 € Weidezaun Erweiterung
545 € Weidezaun Basisset
350 € Mobiler Unterstand mit Tränke

Transparenz ist mir sehr wichtig. Vor allem, da ich selbst über die erforderlichen Anfangsinvestitionen für die Ausrüstung überrascht war, als ich die einzelnen Positionen zusammensuchte. Aus diesem Grund kann ich eine sehr detaillierte Auflistung machen. Insgesamt wird das Geld für die Anschaffung der erforderlichen Ausrüstung wie mobiler Stall, Tränke, Zaun, Baumschutz etc. eingesetzt. Die hier genannten Werte enthalten auch jeweils wenige Euro für die EcoCrowd Gebühren und die Tauschgüter. 

Für den mobilen Stall habe ich bereits einen Antrag zur Förderung an das Biosphärengebiet Schwäbische Alb gestellt. Wenn dieser Antrag bewilligt wird, kann ich darüber ca. 500 EUR an Unterstützung erhalten. Dieser Antrag wird aber voraussichtlich erst im Mai 2021 entschieden. Sollte ich zwischenzeitlich mit dieser Crowdfunding Kampagne das Projektziel erreichen und einen positiven Bescheid erhalten, werde ich die 500€ ebenfalls für das Projekt nutzen, z.B. für mögliche Tierarztkosten, Registrierung der Tiere beim Veterinäramt oder ähnliches. 

Die gesamte Ausrüstung werde ich Tierhaltern gratis zur Verfügung stellen, damit sie ihre Tiere sowohl auf meiner eigenen Wiese (ca. 2 – 4 Wochen im Jahr) weiden lassen können, als auch auf anderen Wiesen, die nicht mir selbst gehören. 

Bildrechte: Dirk Unkelbach

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Das Projekt dient dem Erhalt einer artenreichen, jahrhundertealten Kulturlandschaft, die das größte zusammenhängenden Streuobstgebiet Europas bildet: Sie ist Lebensraum für über 5.000 Tier- und Pflanzenarten, die die regelmäßige Pflege der Streuobstwiesen benötigen.  


Durch die schonende Abweidung der Wiesen bleibt die Vielfalt der typischen Wiesenpflanzen erhalten, die einer Vielzahl von Tieren (Insekten, Vögeln, Reptilien, Amphibien, etc.) als Lebensraum dient. Da die Abweidung kostenlos oder gegen eine freiwillige Spende erfolgen soll, steigt zudem die Akzeptanz der Wiesen in der Bevölkerung. Bisher habe ich schon fünf weitere Streuobstwiesenbesitzer für meine Idee begeistern können. Auf einer der Wiesen steht sogar eine Scheune, die als Winterquartier für die Tiere zur Verfügung steht! 




Bildrechte: Dirk Unkelbach, alle vier Bilder

Die Schaf- oder Ziegenhaltung auf wechselnden Weiden entspricht außerdem dem natürlichen Verhalten dieser Nutztiere, wodurch sie artgerecht gehalten werden können. Da meiner Idee die Haltung einer nur kleinen, nicht-kommerziellen Herde durch Hobby-Halter zugrunde liegt, stehen die Tiere auch nicht unter einem kommerziellen Druck

Darüber hinaus habe ich bereits Schulen, Kindergärten und Therapieeinrichtungen in der Region angeschrieben, die gerne in die Pflege und Haltung der Tiere mit eingebunden werden können. 

Für den mobilen Unterstand ist die Nutzung von Recycling- und Restmaterialen aus der näheren Umgebung vorgesehen (z.B. alte Bretter etc.) und er soll im Zuge eines Ferienprogramms mit Kindern gebaut werden. 

Bildrechte: Dirk Unkelbach

In einem der Dörfer im Projektgebiet besteht zudem die Möglichkeit, die Wolle der Tiere zu Wollepellets pressen zu lassen, die dann als regionaler Dünger verwendet werden können. 

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehe ich: Tobias Metzger, aufgewachsen im Projektgebiet, viel in der Welt herum gekommen, nach Jahren wieder in der alten Heimat gelandet und Besitzer einer kleinen Streuobstwiese im Naturschutzgebiet. Wenn ich mit dem Balkenmäher ein- bis zwei Mal im Jahr meine Wiese mähe, ist das zum einen sehr anstrengend und zum anderen schade um das viele anfallende Gras, das ich zu großen Haufen zusammenreche und verrotten lasse. Nach vielen erfolglosen Telefonaten und Emails auf der Suche nach Landwirten, die das Gras für ihre Rinder, Schafe, Ziegen oder Schweine gebrauchen können und Gesprächen mit anderen Wiesenbesitzern, die ähnliche Probleme haben, bin ich auf die Idee dieses Projektes gekommen. Aber auch die Suche nach Hobby-Schaf- oder Ziegenhaltern gestaltete sich schwierig: anders als bei Hühnern, die man praktisch in jedem Garten halten kann, ist der Aufwand bei einer kleinen Herde Schafe oder Ziegen wesentlich größer.

Daher möchte ich mit diesem Projekt die Einstiegshürde in die Haltung dieser schönen Tiere senken. Erste Gespräche sind erfolgversprechend: ich habe mehrere nette Menschen gefunden, die Interesse an der Haltung von Schafen und Ziegen haben und die teilweise einen landwirtschaftlichen Bezug haben. Fachkenntnis ist also vorhanden. Woran es mangelt, ist die Anfangsliquidität – und darum möchte ich mich mit diesem Projekt hier auf EcoCrowd kümmern. 

Bildrechte: Dirk Unkelbach

Wir fressen für die Zukunft, weil ...

dadurch eine jahrhundertealte artenreiche Kulturlandschaft erhalten bleibt.

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Tengen, DE

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Ditzingen, DE

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  • Tobias Metzger
    Aktualisierung #7: Weideausrüstung für Schafe und Ziegen im Streuobstgebiet
    2021-03-17

    Liebe Unterstützer und Interessierte,

    in der vergangenen Woche gab es einige Neuigkeiten, von denen ich gerne berichte! Am Mittwochnachmittag haben Ralf-Peter Hasselbach und ich uns mit Monika Brändle und zwei ihrer Kolleginnen in der Verbundschule in Dettingen-Teck getroffen und das weitere Vorgehen besprochen. Die Vorfreude auf die Tiere ist dort groß und ab und zu dürfen sie auch ein bisschen direkt im dortigen Garten grasen, damit auch die Kinder, die mit ihrem Rollstuhl nicht so gut direkt auf die Weide können, die Tiere betrachten und streicheln können. Außerdem werden die Kinder der Verbundschule die Namen für die Tiere vergeben: Ralf-Peter Hasselbach wird dazu „Bewerbungsfotos“ von den Tieren an die Schule schicken. Und diese Fotos wird es bald geben, denn fünf Schafe sind schon bestellt! Da die Kampagne bislang ja gut läuft, hat Ralf-Peter Hasselbach bereits fünf Schaf-Damen bei einem Züchter in Weissach reserviert. Die Damen werden Ende April ihre „Sommerfrisur“ erhalten und sind dann bereit, die Wiesen hier in der Gegend zu beziehen und abzufressen.

    Daher werde ich von dem bisher gesammelten Geld nun bald die erste Ausrüstung kaufen. Dazu bin ich mit Herrn Hasselbach in enger Abstimmung, denn der Zaun soll sowohl für Schafe, als auch für Ziegen geeignet sein. Sobald sich die Schafe an ihren neuen Halter (und er sich an sie 😊) gewöhnt haben, sollen auch noch ein paar Ziegen dazu kommen. Schafe sind nämlich ziemliche Feinschmecker, was das Fressen angeht: Brennnesseln oder harte Sträucher mögen sie nicht. Das ist dann etwas für die Ziegen. Die Schafe werden übrigens Alpine Steinschafe sein. Das ist eine gefährdete, da zwischenzeitlich recht seltene Rasse (mehr Infos zum Steinschaf auch hier: http://www.alpines-steinschaf.net/situation1.php und hier: https://www.g-e-h.de/index.php/rassebeschreibungen/72-rassebeschreibungen-schafe/94-alpines-steinschaf. Die Rasse steht auch auf der Archeliste von SlowFood (https://www.slowfood.de/) – ihr Fleisch soll besonders zart sein. Die fünf nun reservierten Schafe sollen aber nicht geschlachtet werden, sondern den Grundstock für eine kleine Mutterschafherde bilden.

    Eine weitere schöne Nachricht ist, dass ich einen alten Bauwagen gefunden habe, den ich günstig erwerben und zum mobilen Unterstand umbauen (bzw. neu aufbauen) kann. Für diesen Neuaufbau bin ich bereits mit der Jugendwerkstatt in Nürtingen und auch verschiedenen Dettingern in Kontakt, um abzusprechen, wer was wann und wie machen könnte.

    Leider habe ich letzte Woche aber auch die Nachricht bekommen, dass die beiden Damen in Nürtingen bzw. einer Nachbargemeinde sich nicht mehr an dem Projekt beteiligen möchten. Da der Winterstall und verschiedene andere Weidewiesen aber im Raum Nürtingen sind und es für die mindestens tägliche (besser zweimal am Tag) Kontrolle der Tiere von Dettingen-Teck zu weit ist, sucht Ralf-Peter Hasselbach nun noch nach zwei, drei Mitstreitern – am besten aus Frickenhausen oder Nürtingen – die Interesse an einer Weidegemeinschaft haben. So könnten weitere Schafe oder Ziegen in einer gemeinsamen Herde mit den o.g. Steinschafen grasen und man könnte sich mit der Pflege der Tiere je nach aktuellem Weidegebiet abwechseln (oder auch einmal die Urlaubsvertretung übernehmen). Wer daran Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden. Dann stelle ich den Kontakt zu Herrn Hasselbach her. Ich bin sicher, hier findet sich jemand und die gemeinsame Tierhaltung macht große Freude.

    Übrigens wurde in der vergangenen Woche die 2000 EUR-Marke geknackt! Nun fehlen, Stand heute, nur noch 820 EUR, um das Gesamtziel zu erreichen! Bitte helfen Sie mit, die fehlende Summe noch zu bekommen und verteilen Sie das Projekt weiter in Ihrem Netzwerk.

    Herzliche Grüße und einen guten Wochenstart

    Tobias Metzger

  • Tobias Metzger
    Aktualisierung #6: Weideausrüstung für Schafe und Ziegen im Streuobstgebiet
    2021-03-17

    Und gleich noch eine Neuigkeit: eben haben wir die letzte der sieben Finanzierungsetappen erreicht! Herzlichen Dank an alle, die mich bisher bei diesem Projekt unterstützt haben. Bitte verteilt den Link zu dem Projekt gerne weiter, sodass auch noch die letzte Etappe geschafft wird. 

    Herzliche Grüße

    Tobias Metzger

  • Tobias Metzger
    Aktualisierung #5: Weideausrüstung für Schafe und Ziegen im Streuobstgebiet
    2021-03-17

    Es gibt schon wieder Neuigkeiten: Wie ich heute Morgen erfahren habe, unterstützt das Freilichtmuseum Beuren mein Projekt, indem es mir einige Tagestickets, die ich als Tauschgut hier anbiete, kostenlos zur Verfügung stellt!! Darüber freue ich mich sehr und ich bedanke mich vielmals und herzlich beim Museum, das einen Besuch auf alle Fälle lohnt!

  • Tobias Metzger
    Aktualisierung #4: Weideausrüstung für Schafe und Ziegen im Streuobstgebiet
    2021-03-17

    Liebe Unterstützer und Interessierte, 

    es gibt Neuigkeiten: ich habe das Projekt nun auch international gestreut und eine erste positive Rückmeldung erhalten. Herr Janus, der Betreiber der Webseite http://www.schafhaltung.net/ freut sich sehr über dieses Projekt und bewirbt es auf seiner Webseite. Lieben Dank dafür, Herr Janus. Auf der Webseite gibt Herr Janus Tipps für die Schafhaltung, zu richtigen Ausrüstung, Krankheiten etc – gerade für Anfänger.

    Außerdem habe ich die Info über das Projekt auch an die Betreiber von www.welovesheep.com geschickt. Das ist eine Vereinigung von Schafscherern an der amerikanischen Westküste (Kalifornien, Oregon und Washington). Und auch von dort habe eine sehr nette Email zurück bekommen von Frau Ruby Blume, der das Schwabenland wohl bekannt ist. Denn: sie hat in Tübingen studiert! Manchmal ist die Welt doch klein. Sie hat mir diese schönen Fotos ihrer Schafe in Amerika mitgeschickt: 

       Diese kleine Lämmchen ist erst heute geboren!

  • Tobias Metzger
    Aktualisierung #3: Weideausrüstung für Schafe und Ziegen im Streuobstgebiet
    2021-03-17

    Liebe Unterstützer und Interessierte,

    mich haben ein paar Fragen erreicht, die ich gerne hier für alle beantworte. Vielleicht hat sich der eine oder die andere ja bereits ähnliche Fragen gestellt:

    a) „Wem werden die Tiere gehören?“ – es so vorgesehen, dass die Tiere nicht mir gehören. Ich habe selbst keine Zeit, mich so intensiv um die Tiere zu kümmern, wie das für eine ordentliche Haltung erforderlich ist. Ich sehe mich hier als Impulsgeber. Aktuell bin ich sehr intensiv mit Herrn Ralf-Peter Hasselbach in Dettingen/Teck im Gespräch, der sich schon länger überlegt, eine kleine Schaf- und/oder Ziegenherde anzuschaffen und dem dieses Projekt nun den letzten Impuls dafür gibt. Dieser Kontakt kam auf Vermittlung des NABU Dettingen/Teck zustande, mit dem ich im Vorfeld der Crowdfundingkampagne gesprochen hatte. Nachdem die Kampagne so gut gestartet ist, hat Herr Hasselbach schon mit Züchtern von Steinschafen Kontakt aufgenommen. Steinschafe sind wohl eine inzwischen sehr seltene Haustierrasse, was sehr gut zum Projekt passen würde. 

    Darüber hinaus bin ich mit zwei Damen (eine davon mit landwirtschaftlicher Ausbildung) in Raidwangen bzw. Nürtingen im Gespräch, die ebenfalls Interesse an der Haltung von Schafen haben. Im Vorfeld der Crowdfundingkampagne habe ich alle drei bereits zusammen geschaltet. Allerdings haben wir gemeinsam beschlossen, erst einmal abzuwarten, ob die benötigte Ausrüstung zusammen kommt und wann die Tiere tatsächlich „losfressen“ könnten. Sobald das klar ist (und das ist bei dem derzeitigen Kampagnenfortschritt bald soweit) werden wir uns noch einmal zusammen setzen. Vor allem steht nämlich noch die Frage im Raum, wer sich wann um die Tiere kümmert. Da man die Tiere mindestens ein-, besser zweimal täglich besucht und kontrolliert, ist es nämlich von Nürtingen bzw. Raidwangen über den Berg nach Dettingen bzw. umgekehrt doch recht weit. Eine Idee ist daher, dass sich Herr Hasselbach in Dettingen im Sommer mehr um die Tiere kümmert und die Damen im Winter, da der Winterstall/-scheune in Nürtingen ist. Dies werden wir aber in den nächsten Wochen besprechen. Ich werde hier darüber informieren. 

    b) „Sie schreiben Sie haben „mehrere nette Menschen gefunden, die Interesse an der Haltung von Schafen und Ziegen haben“. Wird es dann eine gemeinsame Herde mit mehreren Eigentümern geben? Dies ist ebenfalls einer der Punkte, die wir noch besprechen werden (siehe Antwort a). Eine gemeinsame Herde mit mehreren Eigentümer ist durchaus denkbar und im Gespräch und hätte den Charme, dass sich alle Beteiligten gleich intensiv um die Tier kümmern und auch die damit verbundenen Risiken und Kosten (Veterinäramt, Tierarzt etc.) geteilt sind. 

    c) Wie werden die Tiere von Nürtingen nach Owen nach Dettingen kommen? Hier gibt es mehrere Möglichkeiten: Zum einen hat Herr Hasselbach einen großen Anhänger, mit dem man die Tiere transportieren kann. Zum anderen könnte man überlegen die Tiere auch direkt von einem zum anderen Ort ganz klassisch zu treiben (wobei man wieder die Schulen vor Ort um Unterstützung beten könnte). Letzteres möchte ich aber den Tierhaltern selbst überlassen – ich bin mir nämlich nicht sicher, ob man Schafe und/oder Ziegen einfach so treiben kann, wenn sie das nicht gewöhnt sind. Außerdem sind dazu sicherlich Themen wie die Straßenverkehrsordnungen, entsprechende Versicherung etc. relevant.  

    Herzliche Grüße

    Tobias Metzger

  • Tobias Metzger
    Aktualisierung #2: Weideausrüstung für Schafe und Ziegen im Streuobstgebiet
    2021-03-17

    Noch etwas, für das ich sehr dankbar bin, möchte ich nicht unerwähnt lassen: die Düngerpellets aus Schafswolle wurden mir von Pelletsheep.de aus Beuren gratis zur Verfügung gestellt! Das war eine sehr schöne Überraschung für mich, denn als ich am Wochenende in Beuren war, um die Pellets abzuholen, hatte ich damit gerechnet, zumindest einen kleinen Betrag für die Pellets zu bezahlen. Und dann wurden sie mir von Familie Laubengeiger, die Pelletsheep.de betreiben, gratis übergeben. Das ist sehr schön, denn dann bleibt mehr für das Projekt übrig. 

    Wie ich beim Abholen erfahren habe, ist Pelletsheep.de nur eines von vier Unternehmen in ganz Deutschland, die Wolle zu Pellets pressen. Gerade jetzt, wo die heimischen Schäfer ihre Wolle so gut wie gar nicht mehr in der Textilindustrie absetzen können (da diese wegen den aufgrund von Corona geschlossenen Läden auf ihrer Ware sitzen bleibt), ist die Pelletproduktion einer der letzten offenen Absatzwege. 

    Ich selbst habe in unserem Garten im letzten Jahr schon einmal solche Pellets ausprobiert: sie sind gerade bei den in unserer Region oft schweren Böden sehr gut, da sie aufquellen, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen und so für eine natürliche Bodenlockerung und -belüftung sorgen. Und sie speichern Wasser und geben dieses langsam wieder ab – etwas, das in den immer trockener werdenden Zeiten sicherlich noch von großer Bedeutung ist.

  • Tobias Metzger
    Aktualisierung #1: Weideausrüstung für Schafe und Ziegen im Streuobstgebiet
    2021-03-17

    Liebe Unterstützer und Interessierte, 

    zunächst einmal möchte ich mich bei allen Bedanken, die mein kleines Projekt schon unterstützt haben – entweder direkt finanziell, oder durch ein Weiterleiten in ihrem Netzwerk. Am besten natürlich beides zusammen :-).

    Ich freue mich wirklich sehr, dass innerhalb weniger Tage die erste Etappe schon erreicht wurde und die zweite Etappe kurz vor dem Erreichen steht. Außerdem finde ich es sehr schön, wie viel Zuspruch und Interesse ich bereits erfahren habe. 

    Dabei sind auch einige Wiesenbesitzer in der Region, die ihre Wiese auch gerne als Weide zur Verfügung stellen. Ich werde das auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Nach dem Ende des Crowdfunding werde ich mich dann mit dem / den Tierhaltern zusammen setzen, eine Karten mit den Grundstücken machen und einen Beweidungsplan erstellen. Vielleicht melden sich im Laufe der Kampagne auch noch weitere potenzielle Tierhalter und am Ende gibt es mehrere kleine „Rasenmäher“-Herden. Wer weiß? 

    Ich werde Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden halten. 

    Viele Grüße

    Tobias Metzger