Wandelnde Autarkie: Autarkes Wasser- und Energiesystem für kleines Haus auf Rädern

  • Etappe

    2/3

  • Unterstützer

    37

  • unterstützt

    2.508 €

  • Restdauer

    13 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche...

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind...

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Kurzinfo

Ein kleines Haus auf Rädern. Die Sonne scheint – und schenkt Strom, wärmt das Wasser. Auf’s Dach prasselt Regen – und fließt bereinigt, angetrieben durch den Sonnenstrom, als Trinkwasser hinein. Abwasser? verwandelt in Trinkwasser. Ein Experiment bewegter Autarkie.

Beschreibung

Das kleine Häuslein auf Rädern ist bereits in der Mache. Noch sieht es ungefähr so aus:

Aber bald wird das Häuschen –ursprünglich gedacht als Bauwagen, dann aber auch inspiriert von der Tiny House Bewegung– in etwa so aussehen:

Und es wird ganz sicher wunderschön… Aber nur mit eurer Unterstützung wird es auch autark werden!

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Was genau meinen wir mit autark? Natürlich wird das Häuschen uns nicht mit allem versorgen, was wir zum Leben brauchen. So wird es uns zum Beispiel nicht mit Lebensmitten versehen, und auch für die Luft zum Atmen werden wir weiterhin auf Bäume und andere Pflanzen angewiesen sein. Nein, wenn wir von Autarkie sprechen, dann bezieht sich das auf die Energie- und Wasserversorgung ab dem Moment, wo das Häuschen steht.

Was die Energie angeht, so möchten wir über zwei bis drei monokristalline Solarmodule Strom gewinnen, und diesen über Batterie(n) speichern, sodass wir auch dann Strom zur Verfügung haben, wenn die Sonne nicht scheint. Um einen möglichst großen Teil des Sonnenstroms zu nutzen, werden wir weitestgehend darauf verzichten, den solaren Strom, der als 12 V Gleichstrom aus der Solaranlage kommt, verlustreich in 230 V Wechselstrom umzuwandeln, und also so viele Geräte wie möglich mit 12 V betreiben.

Ja, und was das Wasser betrifft, so soll der Wasserkreislauf einerseits von frei verfügbarem Süßwasser (wie Regen- oder Seewasser) gespeist werden und andererseits —ähnlich der Idee der Showerloop/Endlosdusche— möglichst geschlossen sein; d.h. dass das Abwasser aus Bad und Küche direkt wieder aufbereitet und weiterverwendet werden kann, und zwar dank eines speziellen Filtersystems auch als Trinkwasser.

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Autarkie bedeutet für unser Häuschen also, dass es Sonnenlicht in Strom sowie verschmutztes Süßwasser in Trinkwasser verwandeln kann, ganz gleich wo es gerade wandelt. Ein wahrer Wandelwagen!

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Wenn Dich interessiert, wieso uns die Autarkie unseres Wandelwagens am Herzen liegt, lies unten weiter!

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

5.500 € eine hochwertigere Solaranlage zur völligen Deckung des Energiebedarfs
3.400 € ein Wassersystem zur Errichtung eines geschlossenen Wasserkreislaufs, in dem Ab- und Regenwasser zu Trinkwasser aufbereitet werden können
1.500 € eine einfache Solaranlage zur partiellen Deckung des Energiebedarfs

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1.500 € – Eine einfache Solaranlage (Inselanlage) mit 2 polykristallinen Solarmodulen sowie Blei-Akkus zur partiellen Deckung des Tagesbedarfs, der unseren Berechnungen nach bis zu 3,5 kWh betragen wird (bei Frost; sonst 1,8 kWh). Damit können wir unsere Idee, energieautark zu sein, zumindest an frostfreien Sonnentagen realisieren!

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3.400 € – Ein Wassersystem mit Keramik- und Aktivkohlefiltern, Pumpen und Wassertanks, mit denen ein geschlossener Wasserkreislauf errichtet werden kann, in dem Regen- und Abwasser zu Trinkwasser aufbereitet werden können. Damit der Wandelwagen wasserautark wird!

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5.500 € – Eine hochwertigere, leistungsstärkere Solaranlage (Inselanlage) mit 2-3 monokristallinen Solarmodulen sowie Lithium-Akkus, die sich im Vergleich zu Blei-Akkus besser als Solarspeicher eignen und eine günstigere Ökobilanz haben, zur tatsächlichen Deckung des Tagesbedarfs. So wird der Wandelwagen erst wirklich energieautark!

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Bei der Planung unseres kleinen Häuschens auf Rädern war es uns wichtig, dass es nicht nur einen persönlichen, sondern auch einen übergeordneten Nutzen hat. Und so haben wir einen energie- und wasserautarken Wandelwagen entworfen, der uns nicht nur erlaubt, uns für längere Zeit off-grid an schönen, abgelegenen Orten wie einem See in Schweden aufzuhalten, sondern auch unseren ökologischen Fußabdruck reduziert sowie ein umweltbildnerisches Experiment darstellt.

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Energie

Dass eine nachhaltige Zukunft nicht mit Energie aus fossilen Energieträgern gestaltet werden kann, von nuklearen Energieträgern ganz zu schweigen, liegt heutzutage auf der Hand (vgl. Klimawandel einschl. damit einhergehender Umwelt- und Sozialfolgen, Ölunfälle, Verschmutzung von Flüssen durch Raffinerieabwässer, etc.). Jegliche Nutzung erneuerbarer Energien reduziert die Nachfrage nach nuklearen und fossilen Energien und ist somit ein Schritt in Richtung einer Versorgung durch Energieträger, die erneuerbar und zur Genüge vorhanden sind und deren Nutzung sauber und verhältnismäßig wenig wasserintensiv ist.

Ein nicht-autarkes Häuschen, das seinen Standort von Zeit zu Zeit ändert, ist auf den jeweiligen Stromanbieter und dessen Strom(mix) vor Ort angewiesen. Der einzige Weg für ein rollendes Häuschen, stets über erneuerbare Energien versorgt zu sein, ist daher, diese ortsunabhängig selbst zu gewinnen, bspw. über leicht transportable Solarmodule.

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Energie-Autarkie als umweltbildnerisches Experiment

Der Fokus unseres Energieautarkie-Projektes liegt jedoch nicht einzig und allein auf der Energieautarkie von kleinen Häuschen auf Rädern. Vielmehr wollen wir mit unserem Wandelwagen im Kleinen damit experimentieren, wie eine Unabhängigkeit von fossilen und nuklearen Energieträgern im Sinne einer 100%igen Deckung des häuslichen Energiebedarfs durch erneuerbare Energien möglich ist. Dazu gehört aus unserer Sicht bei Weitem nicht nur der Umstieg von nuklearen und fossilen auf erneuerbare Energieträger, sondern ebenso ein Überdenken unseres Energiebedarfs, mündend darin, dass wir nurmehr so viel Energie nutzen, wie wir tatsächlich für ein glückliches Leben brauchen.

Mit diesem Experiment, eingebettet in entsprechende Dokumentation und Gespräche, wollen wir Menschen ermutigen, ebenfalls den Wandel zu erneuerbaren Energien zu wagen, und so zu einer grundlegenden Umstrukturierung unseres Energiesystems beizutragen.

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Wasser

Angesichts der anspruchsvollen Trinkwasserverordnung und der modernen Kläranlagen Deutschlands könnte man annehmen, dass wir in diesem Land ungeachtet dessen, was wir in unser Abwasser geben, kein Problem mit der Trink- und Grundwasserqualität haben. Allerdings werden seit Anfang der 90er immer wieder zahlreiche unerwünschte anthropogene Spurenstoffe (wie bspw. Arzneimittel, Haushaltsmittel, Kosmetika oder Plastikpartikel) im Trink- und Grundwasser gefunden, deren langfristige Auswirkungen auf Mensch und Umwelt teils als problematisch eingestuft werden, teils noch ungewiss sind. Somit ist es teils aus akutem Anlass, teils aus Vorsorgegründen sinnvoll, den Eintrag solcher Spurenstoffe in den Wasserkreislauf zu reduzieren. Dies kann u.a. durch eine Verringerung der Menge an Spurenstoffen, die ins Haushaltsabwasser gegeben werden, vollzogen werden.

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Wasser-Autarkie als umweltbildnerisches Experiment

Wer in unserem Wandelwagen kochen oder duschen möchte, der ist dazu aufgerufen, sich mit unserem spezifischen Wasseraufbereitungssystem zumindest so weit auseinanderzusetzen, dass es sein/ihr Abwasser wieder in einwandfreies Trinkwasser zu verwandeln vermag; konkret bedarf dies eines tensid- und weitestgehend ölfreien Abwassers, für das jede_r (kochende und duschende) Besucher_in des Wandelwagens unmittelbar mitverantwortlich ist.

So lässt der Wandelwagen den Zusammenhang von Ab- und Trinkwasser unmittelbar erfahrbar werden, wodurch die Bedeutsamkeit einer Reduktion des Eintrag unerwünschter Stoffe ins Abwasser intuitiv erfassbar wird (denn wer will schon unerwünschte Stoffe in das Wasser geben, was er_sie nachher wieder trinken möchte, wenn diese nicht wieder völlig aus dem Wasser entfernt werden können?) — zunächst einmal in Bezug auf den Wandelwagen, durch entsprechende Aufbereitung jedoch auch darüber hinaus.

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Blog

Damit der Wandelwagen nicht nur Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung zugänglich ist, wollen wir auf unserem Blog (klick!) immer wieder über die Entstehung des Wandelwagens berichten sowie unsere Erfahrungen & Erlebnisse teilen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Während Lea sich in den letzten Jahren an allerlei Orten dem Studium der Umweltwissenschaften und der Humanökologie widmete, bastele sich Ole sein eigenes Studium und ging auf Reisen, um direkt von den Menschen zu lernen, die ihn inspirierten. Zwei nomadisch veranlagte Menschen also, doch wünscht sich zumindest Lea in ihrem Nomadenleben inzwischen immer stärker ein etwas heimeligeres Schneckenhaus als ihren Rucksack. Als die Möglichkeit eines Wandelwagens reell wurde, entstand ein kreativer Strudel, in den nicht nur Leas Schneckenhausträume, sondern auch Oles Permakulturansätze, das Verständnis der beiden von anthropogenen Umweltveränderungen und ihre Vorstellungen von Lösungsansätzen, Oles handwerkliche Erfahrungen sowie die Erfahrungen und Ideen vieler anderer Menschen einflossen. 

Wir wandeln die Zukunft, weil...

wir den Wandel wagen!

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Melle, DE

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Dalerpeel, NL

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Braunschweig, DE

kprietzel

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