Retten wir unsere Wälder!

  • Unterstützer*innen

    88

  • Finanziert

    19.229 €

  • Etappenziel

    25.000 €

  • Restdauer

    13 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Deutschlands Wälder dürfen nicht länger übernutzt, missbraucht und geschädigt werden! Die konventionelle Forstwirtschaft muss beendet werden. Für diesen Wandel fordern wir eine Nationale Waldstrategie – die diesen Namen auch verdient hat.

Beschreibung

Dem Wald geht es schlecht. Vor allem die Fichtenforste sterben teilweise flächig ab. Klimawandel und die forstliche Nutzung haben große Teile des Waldes schwer beschädigt. Ganze Landschaften werden inzwischen von Kahlflächen geprägt, die Jahrzehnte lang waldfrei bleiben und die Waldkrise noch verschärfen werden. Die verbleibenden noch intakten Waldökosysteme benötigen Schonung. Eine weitere Intensivierung der Holznutzung ist unbedingt zu verhindern.

Beobachtungen und Reflektionen zur Waldkrise

YouTube

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Dazu kommen völlig falsche Reaktionen aus Politik und der konventionellen Forstwirtschaft auf die Krise. Denn in ganz Deutschland wurden und werden geschädigte Bestände im Namen der Waldgesundheit kahl geschlagen, wird das sogenannte Schadholz wie gefährlicher Müll aus dem Wald entsorgt. Dies geschieht selbst in Naturschutzgebieten. So wird noch mehr Schaden angerichtet, als ohnehin schon vorhanden. Die Aktionen der Politik, aber auch der konventionellen Forstwirtschaft erscheinen hektisch, ja teilweise panisch. Blinder Aktionismus ist in der Politik und der Ökonomie gefährlich. In der Ökologie ist er fatal.

Stopp – Der Wald ist kein Selbstbedienungsladen!

Die Deutsche Umweltstiftung wird den Wald deshalb zum Thema machen – und plant eine partizipativ arbeitende Waldagentur zu etablieren, die sich als Agentur mit nur einem Klienten versteht: unserem Wald. Zusammen mit Bürger*innen wird sie systematisch den Zustand des Waldes dokumentieren, die Öffentlichkeit informieren und so die Politik zum Handeln zwingen.

Bringen Sie sich mit ein und unterstützen Sie uns, denn für echte Veränderung brauchen wir ein Büro mit einer*m Mitarbeiter*in, versierte Walddetektiv*innen, eine professionelle Webseite „Waldkrise.de“, die die Unwahrheiten, Täuschungen und Irrungen von Waldplünderern entlarvt, ein „echtes“ Nationales Waldgutachten und einen investigativen Waldreport als Film.

Hier sehen Sie weitere Beispiele für den Umgang mit der Klimakrise – ausgewählte Impressionen aus sieben Bundesländern:

  • Rückegasse nach Kahlschlag und Räumung in Fichtenforst (Hessen)

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

45.000 € Politische Arbeit: Nationale Waldstrategie
25.000 € Walddetektive: Forstliches Fehlverhalten aufdecken
15.000 € Informationskampagne: Öffentlichkeit informieren und Kräfte bündeln

1. Informationskampagne

Mit einer mehrmonatigen, crossmedialen Kampagne möchten wir das Bewusstsein für die Waldkrise in der Öffentlichkeit schärfen und strategische Partner*innen für unsere Bemühungen finden. Wir wollen wissenschaftliche Erkenntnisse aufarbeiten und nach außen tragen und uns gemeinsam mit Ihnen Gehör bei der Politik verschaffen.

2. Walddetektive: Forstliches Fehlverhalten aufdecken

Auf dieser Grundlage wollen wir zum Handeln anregen. Gemeinsam soll systematisch forstliches Fehlverhalten aufgedeckt und benannt werden. Es muss klar werden, dass es sich hier nicht um Einzelfälle handelt, sondern dass Wälder systematisch ausgebeutet werden. Wir wollen Druck auf die Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner ausüben, Bundestagsabgeordnete informieren und mit Argumenten nerven. Es braucht endlich Lobbyist*innen für den Wald – nicht für die Waldbesitzenden.

3. Politische Arbeit

Für das aktive politische Engagement in Waldarbeitsgruppen des Bundes und Naturschutzdachverbänden brauchen wir Kontinuität in der Arbeit, um unsere Forderungen umzusetzen. Ein hohes Durchhaltevermögen, zeitliches Engagement und ein großes Netzwerk an Unterstützer*innen sind vonnöten, um nachhaltig Wirkung auf politischer Ebene zu erzielen.

Mit Ihrer Unterstützung treten wir für eine „echte“ Nationale Waldstrategie ein.

Aber nicht nur finanzielle Unterstützung kann helfen: Bringen Sie sich mit Ihrer Zeit oder Expertise zum Wald ein. Jede Stimme zählt. Melden Sie sich bei uns unter waldkrise@deutscheumweltstiftung.de und werden Sie aktiv.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Dem Wald geht es schlecht. Das hat nicht nur Auswirkungen auf unser Klima, sondern auch auf die dort lebenden Tier- und Pflanzenarten und unsere Nutzung des Waldes als Erholungsort. Dabei ist gerade der Wald und seine vielfältigen Eigenschaften unser bestes Mittel gegen die lokalen Effekte des menschengemachten Klimawandels.

Er sorgt für einen Temperaturausgleich zwischen der Stadt und dem Wald. Qualitativ bessere Luft gelangt damit zu uns Menschen. Der Wald schützt den Boden. Die Bodenabtragung durch Wasser und Wind wird durch die starke Durchwurzelung des Waldbodens verhindert. Das trägt auch zum Lawinenschutz bei. Er sorgt für Wasserschutz und Grundwasserbildung. Der Waldboden ist ein großer Wasserspeicher, der, wenn seine Reserven gefüllt sind, das Wasser gefiltert zum Grundwasser durchsickern lässt.

Diese und weitere wichtige Funktionen des Waldes brauchen wir jetzt mehr denn je. Sie müssen unbedingt erhalten bleiben! Dafür brauchen wir eine neue Waldstrategie, die:

1. den Wald als Ökosystem ins Zentrum stellt.
2. die Lebensräume von Tier- und Pflanzenarten erhält und somit die biologische Vielfalt bewahrt.
3. dem fortschreitenden Klimawandel, der durch den aktuellen Zustand des Waldes beschleunigt wird, entgegenwirkt.
4. den Wald als Kohlenstoff- und Wasserspeicher schützt und erweitert.
5. den Wald als Sach- und Kulturgut, sowie als Ort der Erholung, für uns Menschen erhält.

Unterstützen Sie uns, denn ohne Wald haben wir keine Chance auf eine lebenswerte Zukunft.

Wer steht hinter dem Projekt?

„Hoffnung durch Handeln“ – dies ist das Motto der am 31. März 1982 in Mainz gegründeten und als gemeinnützig anerkannten Deutschen Umweltstiftung. Die Deutsche Umweltstiftung ist ungebunden, politisch und wirtschaftlich unabhängig. Hinter der Deutschen Umweltstiftung stehen über 3.500 Stifter*innen. Damit ist sie nach Zahl der sie tragenden Personen die größte – und übrigens auch älteste – deutsche Bürgerstiftung.

Uns alle vereint die Überzeugung: Nur durch Um(welt)denken und entsprechendes Handeln können wir die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen, der Tier- und Pflanzenwelt schützen, erhalten und bewahren sowie unseren Kindern und Enkel*innen Hoffnung für die Zukunft geben.

Seit 2016 setzt sich die Deutsche Umweltstiftung dezidiert für den Schutz des Waldes ein. Sie steht in der Verantwortung für den Wald-Arbeitskreis des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring und hat für ihre Arbeit die Kampagnenseite waldkrise.de gegründet. Dort finden Sie weitere Informationen zu unseren Aktivitäten und Veröffentlichungen im Bereich Waldschutz.

Der Arbeit der Deutschen Umweltstiftung zum Wald wird verantwortet von Prof. Pierre Ibisch. Er ist der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Umweltstiftung und Professor für Naturschutz an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Als Waldökologe beschäftigt er sich mit vielen Themengebieten rund um den Wald.

Vor wenigen Wochen berief Bundesministerin Klöckner eilig einen zweiten Nationalen Waldgipfel ein – ohne Beteiligung der Zivilgesellschaft oder von kritischen Stimmen. Noch nicht einmal das Umweltministerium hatte etwas zu melden. Diese Veranstaltung hätte es nicht besser zeigen können: Die dramatischen Auswirkungen der Waldkrise und die Sorgen von Menschen und Experten werden von der aktuellen Bundesregierung nicht ernst genommen. Wir benötigen dringend neue partizipative Strukturen, die sich für unseren Wald einsetzen – und nicht nur für Waldbesitzende und die Holzwirtschaft.

Wir engagieren uns für die Zukunft, weil ...

Waldschutz Lebensschutz ist. Denn nur mit einem gesunden Wald lässt sich eine lebenswerte Zukunft schaffen.

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Wiesbaden, DE

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Marienberg, DE

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87776 Sontheim, DE

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Renningen, DE

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Andrea Kamphuis

Köln, DE

Andrea Kamphuis

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Joerg Sommer

Bad Friedrichshall, DE

Joerg Sommer

Bad Friedrichshall, DE

  • Deutsche Umweltstiftung
    Aktualisierung #2: Retten wir unsere Wälder!
    2021-06-15

    Wir sind überwältigt von der Unterstützung und den Zuspruch in den letzten Tagen und haben daher beschlossen, die Crowdfunding-Kampagne noch einmal zu verlängern. Sie haben also immer noch die Möglichkeit, uns bei der Rettung der Wälder zu unterstützen. Gemeinsam mit Ihnen schaffen wir das!

    Also seien Sie weiter dabei – verfolgen Sie unsere Inhalte, kommentieren und teilen Sie unser Waldcrowdfunding oder bringen Sie Ihre eigenen Themen mit ein.

  • Deutsche Umweltstiftung
    Aktualisierung #1: Retten wir unsere Wälder!
    2021-06-15

    Seit zwei Wochen läuft die Kampagne zum Aufbau unserer Waldagentur. Mit etlichen Forschenden, Aktivist*innen und Engagierten konnten wir uns in der Zeit austauschen. Wir sind überwältigt von dem außerordentlich großen Zuspruch und der tollen Unterstützung. Vielen Dank!

    Es gibt aber noch viel zu tun. Bleiben Sie weiter dran und teilen und verfolgen Sie unsere Inhalte: wie z. B. den Vortrag von Prof. Pierre Ibisch und seinen Beobachtungen und Reflektionen zur Waldkrise.

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