Vom Maisfeld zur Streuobstwiese

  • Unterstützer*innen

    60

  • Finanziert

    4.050 €

  • Etappenziel

    4.300 €

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Ich möchte eine Streuobstwiese anlegen, um alte 62 Apfel- und Birnensorten zu erhalten und dabei eine ökologische Fläche für Insekten, Vögel, Blumen, Gräser und Bäume zu schaffen.

Beschreibung

Seit drei Jahren bereite ich mich auf das Projekt vor, eine Streuobstwiese anzulegen. Ich möchte 62 alte Apfel- und Birnensorten zu erhalten und dabei eine ökologische Fläche für Insekten, Vögel, Blumen, Gräser und Bäume zu schaffen.

Meine Bienen standen am Anfang, weil ich für Sie eine bessere Futterquelle im Frühling bereitstellen wollte. Dann hat mich aber das Fieber gepackt und ich habe mich mehr und mehr für alte Obstsorten zu interessieren begonnen.

Vor unserem Haus stehen im Augenblick 80 Pflanzen, vor allem Apfelsorten und Birnensorten, die ich alle selbst vor allem auf Hochstamm-Unterlagen veredelt habe und die in diesem Jahr ausgepflanzt werden sollen.

Für dieses Auspflanzen habe ich in den letzten Jahren schon viele Dinge besorgt. Für den nächsten Schritt suche ich noch nach Unterstützung, um die standorttypische heimische Blumenwiese anzusäen und um die jungen Bäume sicher vor Verbiss anzupflanzen.

Sie kommen auf einen Acker, der bisher für den Maisanbau genutzt wurde. Mit dem Projekt wird ein Refugium für Insekten, Vögel, Blumen, Gräser, Äpfel und Birnen geschaffen werden in mitten einer ausgeräumten Landschaft. Im ersten Schritt wird eine stanorttypische Blumenwiese angesät und in sie hinein werden die Bäume gepflanzt. Damit bietet die Streuobstwiese von Anfang an einen Lebensraum für möglichst viele Tier- und Pflanzenarten. Diese werden sich über die Jahre verändern. Aber angeblich leben in alten Streuobstwiesen bis zu 600 Arten.

Am Schluss stehen ca 25 Apfel- und Birnbäume in einer Blumenwiese. Über die Jahre werden die Bäume größer

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

4.300 € Maschinen leihen zur Errichtung
3.900 € Beschriftung der Bäume auf der Wiese
3.500 € Verbissschutz und Stützen für die Bäume
2.500 € Saatgut und Anlage der standorttypischen Wildblumenwiese

Mit den mir anvertrauten Geld, werde ich

– Der erste Etappenschritt der Finanzierung ist, dass ich standortstypisches Saatgut für die Wildblumenwiese erwerbe, mit dem die gesamte Fläche (3600 qm) des derzeitigen Ackers besät wird. Saatgut stammt von 33 lokalen standorttypischen Wildblumen und 8 Gräsern (ca. 2000 EUR ) von einer lokalen Spezialfirma. Dazu muss das Feld für die Aussaat vorbereitet werden, indem die Bodenstruktur optimal für die Aufnahme der Samen vorbereitet wird, die Aussaat vorgeneommen und im Nachgang gewalzt werden (ca. 500 EUR) .

– Im nächsten Schritt werden die Bäume gesetzt. Verbissschutz gegen Rehe, Hasen und Wühlmäuse für die Obstbäume und deren Befestigung durch Pfähle und Seile kosten ca. 1000 EUR

– Eine nachhaltige Beschriftung der Bäume sorgt dafür, dass auch in Zukunft die Sorten noch erkannt werden ohne großen Aufwand. Das hilft bei Veranstaltungen. Kosten ca. 400 EUR

– Für die Pflanzung, die Anbringung der Pfähle etc. müssen Maschinen ausgeliehen werden, Kosten ca. 400 EUR

– Edelreiser, Veredelungsmaterial, Unterlagen für die Obstbäume habe ich alles bereits besorgt und auch durchgeführt. Ein Teil der Bäume ist schon bereit ausgepflanzt zu werden.

– Die beiden Felder habe ich bereits beschafft und die Kosten übernehme ich.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Die alten Obstsorten bewahren einen kulturellen Schatz, den gerade Alergiker heute schon sehr schätzen, weil sie alte Sorten eher vertragen als jüngere. Ein Erbe, das durch viel Arbeit in der Vergangenheit zu einer Vielfalt geführt hat, die heute nur noch wenigen vertraut ist.

Streuobstwiesen sind durch ihre extensive Nutzung Refugien für viele Tier- und Pflanzenarten und bilden Brücken in einer Landschaft, die sehr intensiv genutzt wird; durch Landwirtschaft und private Nutzungen.Es verhindert Bodenerrosion und schafft günstiges Mikroklima.

Auf meiner Streuobstwiese werden viele alte Sorten angepflanzt werden, die aus der Region stammen. Damit erhalten sie auch die Erfahrung und die Pflege der lokalen Ess- und Garten-Kultur.

Damit haben sie einen hohen ökologischen, kulturhistorischenWert. Leider wird der ökonomische Wert sich sehr in Grenzen halten, weil wenige Produkte regelmäßigen Absatz finden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Ich bin auf die Idee gekommen, als ich merkte, dass meine Bienen im Frühjahr wenig Obstbäume fanden, um dort Pollen und Nektar zu sammeln.

Das hat mich zum Thema Obst- und vor allem Streuobstanbau gebracht. Über die Beschäftigung mit den alten Sorten der Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Kirschen. Fand ich spannende Projekte in unsere Umgebung, die alte Obstbäume kartieren, bestimmen und seltene Sorten erhalten. Mehr dazu auf meiner Homepage. Daher wollte ich aktiv werden und selbst unterstützen, indem ich eigene Obstbäume anpflanzen wollte.

Und nun habe ich als Enthusiast die Bäume selbst veredelt (siehe auch meine Homepage) und versuche diese mit Eurer Unterstützung zum Wachsen auf dem freien Feld zu bringen.

Ich bin 50 Jahre, habe bis vor kurzem einen Bürojob gehabt. Nach einer schweren Krankheit habe ich mich neu orientiert und konzentriere mich nun ganz auf das Thema aktiven Umweltschutz zu betreiben, indem ich reichhaltige Streuobstwiesen anpflanze.

Wir verbessern die Zukunft, weil ...

wir uns als „Nützlinge“ für unsere Umwelt neu erfinden.

anonym

anonym

anonym

Gast

München, DE

Gast

Kilchberg, DE

Gast

München, DE

PeterB

PeterB

Bad Aibling, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

Holger B.

Kasendorf, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

ClaudiSIM

Elchingen, DE

anonym

anonym

Gast

Lüneburg, DE

anonym

Gast

Schlehdorf, DE

anonym

anonym

anonym

Carola Holweg

Carola Holweg

Merzhausen, DE

anonym

Gast

Hattingen, DE

Hortus fresena

Wangerland, DE

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anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

docdiesel

Vilgertshofen, DE

docdiesel

Vilgertshofen, DE

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München, DE

Gast

Herne-Eickel, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

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Nürnberg, DE

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Strasslach, DE

anonym

anonym

Gast

München, DE

Gast

Straßlach, DE

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anonym

HLeifert

Moosinning, DE

anonym

  • Haimic
    Aktualisierung #2: Vom Maisfeld zur Streuobstwiese
    2021-03-05

    So schauts derzeit aus auf dem Feld. Man kann erkennen, dass einige der Blumen auf eine stattliche Höhe gewachsen sind. Der Mais dahinter hat ca 250-280 cm Höhe erreicht.

    Mehr Informationen dazu unter:

    https://sites.google.com/view/streuobst-projekt-dachau/aktuelles-2021

  • Haimic
    Aktualisierung #1: Vom Maisfeld zur Streuobstwiese
    2021-03-05

    Liebe UnterstützerInnen,

    es geht mit großen Schritten voran. Der verregnete Sommer hat den Bäumen unglaublich gut getan und sie wachsen traumhaft. Noch sind sie nicht gepflanzt auf dem Acker. Das kommt erst im Herbst, sobald sie ihre Blätter abgeworfen haben. Die Blumenwiese ist super angewachsen und sind eine große Freude nicht nur für unsere Augen, sondern insbesondere für die ganzen Biene, Fliegen, Käfer, Heuhüpfer, Spinnen etc., die darin eine Refugium gefunden haben. Weil die Samen nach dem verregneten Sommer noch nicht ausgereift sind, warte ich noch ein paar Tage mit der Mahd. Alle Bilder könnt Ihr auf meiner Hompepage sehen.

    Vielen Dank nochmals für Euer Vertrauen und die großzügigen Unterstützungen.

    Euer Michael