Veedelfunker Magazin – für Nachhaltigkeit durch Nachbarschaft

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Kurzinfo

Der Veedelfunker ist ein Magazin, das Menschen aus der Nachbarschaft vorstellt, die besonders sozial, nachhaltig und klug handeln – die mit kleinen Taten Großes bewirken. Denn ihre Geschichten und Beweggründe stecken an!

Beschreibung

Der Veedelfunker ist ein Magazin, das Menschen aus der Nachbarschaft vorstellt, die besonders sozial, nachhaltig und klug handeln – die mit kleinen Taten Großes bewirken. Denn ihre Geschichten und Beweggründe stecken an!

Als Pilotprojekt für Deutschland starteten Dunja und Nika mit ihrer Agentur labor gruen. vor rund einem Jahr das Experiment Veedelfunker.

Ein ganzer Stadtteil sollte auf innovative Art nachhaltiger werden. Und tatsächlich: die vergangengn zwölf Monate zeigen Wirkung! In dem für das Experiment ausgewählten Viertel Köln-Ehrenfeld ist das Bewusstsein und damit auch die Nachfrage nach dem Veedelfunker stetig gestiegen.

Ein Beweis, dass das Konzept “Nachhaltigkeit durch Nachbarschaft” tatsächlich funktioniert! Doch der abgesteckte Zeitraum läuft aus und eine neue Auflage des Veedelfunkers soll nun gedruckt werden, damit der erste Anstoß auch nachhaltig wirken kann. Dafür brauchen wir eure Unterstützung!

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Das besondere am Magazin ist, dass es sich den Reiz des Authentischen zunutze macht – mit dem Ziel, ökologisch und sozial wertvolles Handeln in der Nachbarschaft zu beleben und zu fördern.

Die Botschaft soll jedoch keineswegs mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommen: Im Veedelfunker begegnen sich Leser und Autoren auf Augenhöhe und es wird nur Positives berichtet!

“Viele Menschen handeln bereits nachhaltig, wissen jedoch nichts von ihrem vorbildhaften Charakter”, sagt Mitinitiatorin Dunja Karabaic. “Es sind kleine Taten im Alltag, die Großes bewirken; Geschichten, die inspirieren, anstecken und zum Nachahmen anregen.”

 

Indem es interessante Leute aus der Nachbarschaft porträtiert, macht das Projekt vorbildliches Verhalten sichtbar. Die Beweggründe und Geschichten dahinter inspirieren und lassen erkennen, dass es einfach ist und Spaß machen kann, nachhaltig zu Handeln.

Manchmal sind es eben auch die ganz einfachen und kleinen Dinge, die unser Leben bereichern und der Umwelt Gutes tun.“, sagt Nika Rams.

Zudem bietet der Veedelfunker praktische Tipps und Tricks, sowie Aktionen im Viertel zu monatlich wechselnden Themen – frei nach dem Motto „Mit gutem Beispiel vorangehen“.

Das inspiriert: Nachbarn gärtnern gemeinsam als Baumpaten, andere installieren in ihrer Straße nach dem Vorbild der Berliner Givebox einen offenen Geschenke-Schrank. Zwei Design-Studenten entwickeln ein Veedel-Brett, auf dem Nachbarn Nachrichten und Grüße hinterlassen, ihre Talente anbieten oder nach Verbündeten in der Nachbarschaft suchen können.

Und davon profitieren nicht nur das nachbarschaftliche Ambiente und die Umwelt, nebenbei kommen sich auch die Bewohner näher.

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“Wir wollen erreichen, dass sich die Nachbarn, unabhängig von bestimmten Zielgruppen, in der anonymen Großstadt wieder kennenlernen und ihr direktes Lebensumfeld, ihren Alltag nachhaltig mitgestalten. Doch um sich verantwortlich für etwas zu fühlen, muss man sich damit zunächst identifizieren können. Und das passiert in der Nachbarschaft nicht automatisch. Also arbeiten wir daran.”, sagt Nika Rams.

 

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Der Veedelfunker ist ein EcoCrowd Projekt, weil es sozial-ökologische Themen auf eine neue und spannede Art in die breite Masse tragen will.

Das Magazin Veedelfunker erscheint seit Oktober 2013 monatlich im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Als Hauptmedium des Pilotprojektes für Deutschland berichtet der Veedelfunker über Menschen, Nachbarn und Freunde aus dem Viertel, die sozial-ökologisch handeln und macht somit die kleinen guten Taten sichtbar.

Damit es auch jeden erreicht und nicht nur diejenigen, die sich sowieso schon für Nachhaltigkeit interessieren, gibt es das Magazin an über 100 Auslegestellen umsonst.

Ganz im Sinne der transportierten Inhalte wird auch das Magazin selbst auf recyceltem Papier und mit erdölfreien Farben gedruckt.

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Ziel des Projektes ist es, nachhaltiges Verhalten in Stadtvierteln zu fördern und so nicht nur einen wertvollen Beitrag für die Umwelt zu leisten, sondern auch die Lebensqualität in der sonst anonymen Großstadt zu steigern.

Es geht bei dem Projekt um die zielgruppengerechte Vermittlung des Themas Nachhaltigkeit und dessen spielerische und langanhaltende Integration in den Alltag.

Ein Jahr lang zeigten wir einem ganzen Stadtviertel (Köln-Ehrenfeld) durch positive Kampagnen, praktische Aktivitäten und gezielte Einbindung der Menschen vor Ort einfache und direkte Möglichkeiten auf, nachhaltiger, gesünder, effizienter oder sozialer handeln zu können, ohne verzichten zu müssen.

Dabei gingen wir nicht im klassischen Sinne zielgruppenspezifisch vor, denn unsere Zielgruppe war das gesamte Viertel mit all seinen Milieus – und gerade auch denjenigen, die noch nicht für nachhaltiges Handeln empfänglich sind.

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Die Förderung einer sozialen Verbundenheit mit dem eigenen Wohnort sehen wir dabei als großes Potential. Damit wollen wir auch einen Identifikationsprozess mit dem eigenen Umfeld anstoßen. Denn erst wenn sich die Menschen mit ihrer Umwelt identifizieren können, werden sie sich auch dafür verantwortlich fühlen können.

Indem wir die Menschen aus dem Viertel auch für ihre kleinen Taten zu „Helden“ machen, werden diese nicht nur in ihrer Handlungsweise bestärkt, sondern auch Nachbarn fällt es leichter, sich mit jemandem von „nebenan“ zu identifizieren, als mit jemandem aus einer ganz anderen Lebenswelt.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

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Das eingesammelte Geld wird für folgende Punkte eingesetzt:

  • Recherche, Redaktion, Koordination und Öffentlichkeitsarbeit des Magazins
  • Texte von unseren engagierten freien Autor*innen
  • Inspiriernde Bilder aus dem Veedel von unserer Fotografin
  • Kids-Seite, damit auch die Kleinen etwas lernen
  • Grafik und Layout, damit die Bilder und Texte auch an den richtigen Stellen zu finden sind
  • Biofairer Kaffee zum Wachbleiben für die Nachtschicht vor der Druckabgabe
  • Druckkosten bei unserer Ökodruckerei mit erdölfreien Farben auf Recyclingpapier
  • Verteilung des Magazins bis in die letzen Winkel des Viertels
  • Webpräsenz, damit sich auch noch mehr Menschen am Magazininhalt erfreuen können

Wer steht hinter dem Projekt?

Das labor gruen. ist ein Zusammenschluss zweier innovativer Köpfe, die sich besonders der kreativen Seite des Themas Nachhaltigkeit verschrieben haben.

Wir engagieren uns für einen Bewusstseinswandel der Gesellschaft, der sowohl den Schutz der Umwelt im Blick hat, als sich auch für ein menschlicheres Miteinander stark macht, weil wir unsere Verantwortung ernst nehmen, eine lebenswerte Zukunft zu schaffen.

Wir sind der Überzeugung, dass besonders Kulturschaffende hervorragende Visionen kreieren und intuitive Wege vordenken können, die dazu beitragen, die Gesellschaft positiv zu verändern.

Unser größtes Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich für diese Themen zu begeistern und eine langfristige Veränderung zu bewirken – wenn dann aus vielen kleinen Schritten langsam eine große Bewegung hervorginge, würden wir uns sehr glücklich schätzen.

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Dunja Karabaic

Projekt- und Kreativ-Leitung

Dunja hat mit dem Diplom “Visuelle Kommunikation” der Kunsthochschule Hamburg in der Tasche, und dem Umweltschutz seit jeher im Herzen, 2008 das “bureau gruen.” – eine Agentur, die z.B. seit fünf Jahren erfolgreich die Messe und jetzt das Festival „ökoRAUSCH“ leitet – gegründet.

Die Themen Ökologie, Ökonomie, soziale Verantwortung sowie die Stärkung der kulturellen Vielfalt ziehen sich somit wie ein grüner Faden durch alle Bereiche ihres Schaffens.

Von Beginn an hat sie sich vor allem darum gekümmert, dass auch die kreative Seite des Themas Nachhaltigkeit verstärkt wahrgenommen wird und dass psychologische Strategien sinnvoll eingesetzt werden, damit dem Wissen auch Taten folgen und die BürgerInnen zum Handeln motiviert werden.

Nika Rams

Projekt- und Kreativ-Leitung

Nika hat Produkt- und Konzeptdesign an der Akademie der Bildenden Künste in Maastricht studiert und setzte sich bereits während des Studiums intensiv mit der Verantwortung des Designs gegenüber der Umwelt auseinander. Seit 2009 ist sie mit dem eigenen Designbüro für verschiedene interdisziplinäre Projekte tätig (von Beginn an auch das ökoRAUSCH Festival) und versucht sowohl kreativ als auch organisatorisch Impulse für eine nachhaltigere Welt zu gestalten. Seit 2011 unterrichtet sie zudem an der ecosign Akademie für Gestaltung in Köln.

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Wir gestalten die Zukunft, weil...

wir glauben, dass ein Magazin voller guter Nachrichten inspiriert und nachhaltiges Handeln positiv fördert.