Uranium Film Festival Berlin 2016

  • Etappe

    1/1

  • Unterstützer

    53

  • unterstützt

    527,30 €

Kurzinfo

Wir bringen das Uranium Film Festival nach Berlin!

Das Internationale Uranium Film Festival (IUFF) ist weltweit das einzige Festival, das sich dem Thema Radioaktivität und der gesamten atomaren Brennstoffkette widmet. Das IUFF wurde 2010 einige Monate vor dem Reaktorunfall von Fukushima in Rio de Janeiro gestartet und findet inzwischen alljährlich in der Cinemateque des MAM Rio statt. Mit ausgewählten Filmen reist es anschließend in andere Städte und Länder.

Beschreibung

Beim Uranium Film Festival Berlin wollen wir vom 28.9. bis 2.10. im Kino in der KulturBrauerei in Prenzlauer Berg Filme aus aller Wert zu Atomkraft und radioaktiven Gefahren zeigen. Vom Uranbergbau bis zur Reaktorkatastrophe und Atommüll. Von Hiroshima bis Tschernobyl und Fukushima: mehr als 30 brisante „atomare“ Kurz-, Dokumentar-, Animations- und Spielfilme aus über zehn Ländern, viele davon sind Deutschlandpremieren.

Radioaktivität ist unsichtbar, hat keinen Geschmack, keine Farbe, keinen Geruch. Das Medium Film ist das beste Mittel, um diese unsichtbare Gefahr sichtbar zu machen. Auch wenn der Atomausstieg in Deutschland bereits beschlossene Sache ist, setzen andere Länder wie Brasilien, China, Indien und Russland weiter auf Nuklearenergie. Zudem hat auch Deutschland das Problem  des atomaren Abfalls noch lange nicht gelöst. Noch immer verwenden NATO-Länder Uran-Munition. Dazu kommen neue radioaktive Gefahren, die wir als solche noch gar nicht wahrnehmen. Zum Beispiel der Einsatz von Röntgengeräten zur Ganzkörperdurchleutung in Flughäfen und Gefängnissen.

Mit einem Filmfest kann ein breites Publikum erreicht werden, und im Gegensatz zur klassischen Wissensvermittlung über Bücher oder Diskussionsveranstaltungen macht Film Ereignisse und Zusammenhänge visuell, emotional und intellektuell erfahrbar.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

3.000 €

Wie alle Filmfeste hängt das Uranium Film Festival von Partnern, Sponsoren und privaten Spendern ab.
Das Uranium Film Festival ist mittlerweile die größte Plattform des atomaren Films weltweit, das „Atomare Cannes“. Das mit viel Engagement (und gegen viele Widerstände) organisierte Festival finanziert sich durch Fördergelder, Sponsoren und Spenden, die jedes Jahr aufs Neue angeworben werden müssen. Es ist schwierg die Kosten für Technik, Filme, Filmuntertitelung, Marketing und Reisekostenzuschüsse für die Filmemacher aufzubringen.

Wichtige Etappenziele sind

– die deutsche Untertitelung möglichst vieler Festivalfilme, denn die meisten unserer Festivalfilme sind fremdsprachig und haben noch keine Untertitel. Insgesamt werden im Verlauf des Festivals 20 – 30 Filme gezeigt. Für Übersetzung und Untertitelung eines Filmes entstehen – je nach Länge und Textmenge – Kosten zwischen 80 und ca. 300 Euro.

– gezielte Anzeigenschaltungen in Tages- und/oder Wochenzeitungen, denn unsere Erfahrungen zeigen, dass mit Printanzeigen die beste Wirkung erzielt werden kann. Und auch Medienpartnerschaften mit Printmedien sind grundsätzlich mit einer Mindestbuchung von Anzeigen verbunden.

– Reisekostenzuschüsse für unsere Filmemacher, damit sie ihre Filme persönlich vorstellen und mit den Besuchern ins Gespräch kommen können, sowie für die beiden Festivalleiter Norbert G. Suchanek und Marcia Gomes de Oliveira. Bei der Anreise – teils aus Europa, teils aus anderen Erdteilen –  wird darauf geachtet, eine möglichst Umwelt schonende Reiseart zu wählen. Bei Flügen bemühen wir uns um einen CO2 Ausgleich, z.B. durch Buchung über myclimate der Lufthansagroup oder vergleichbare Klimakompensations-Plattformen, entsprechend der Verfügbarkeit.

Ihr/Dein Beitrag ist ein wichtiger Beitrag zum Erfolg des Uranium Film Festivals Berlin und zum Erfolg der mit viel Engagement produzierten Filme über das unbequeme Thema Atomkraft. Mit Ihrer/Eurer Unterstützung können wir ein hochkarätiges atomares Filmprogramm und interessante Gäste garantieren!

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

In die Filmauswahl für das IUFF Berlin werden herausragende, relevante Filme der letzten IUFFs aufgenommen sowie die besten, durch eine Fachjury ausgewählten Neueinreichungen und die Preisträgerfilme des IUFF.

Im Gegensatz zu anderen Filmpreisen besteht der des Uranium Film Festivals nicht aus Gold oder Silber, sondern aus Resten der Konsumgesellschaft. Der IUFF Award ist eine Arbeit desbrasilianischen Recycling-Künstlers Getúlio Damado. Er lebt im Künstlerviertel Santa Teresa in Rio de Janeiro, wo das Uranium Film Festival gegründet wurde, und kreiert den Yellow Oscar aus Abfallmaterial, das er in den Straßen von Santa Teresa findet. Er verwendet dazu auch unbrauchbar gewordene Uhren, um an Atombombe zu erinnern, die Hiroshima vernichtete. Als die A-Bombe am 6. August 1945 explodierte blieben die Uhren in Hiroshima genau um 8:15 Uhr morgens stehen.

Mit unseren Filmen und Veranstaltungen möchten wir eine breite Öffentlichkeit für die Festivalteilnahme gewinnen. Atomkraft geht uns alle an und das noch für viele Jahre.
Das Uranium Film Festival Berlin richtet sich deshalb an alle und an alle Altersstufen. Vom Jugendlichen bis zum Rentner. Vom Studenten bis zum Professor, Berliner und Nicht-Berliner, Atomkraftgegner und Atomkraftbefürworter.Durch Rahmenveranstaltungen, Filmgespräche und Round-Tables mit Experten aus verschiedenen Fachgebieten wird das Thema vertieft.

Bei der Durchführung des Festivals achten wir darauf, mit den eingesetzten Ressourcen möglichst nachhaltig umzugehen. Für das Catering bei der Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung ist Fingerfood aus regionalen Lebensmitteln vorgesehen, das ohne Geschirr angeboten werden kann.

Unser Partner für Drucksachen ist Pinguin Druck. Die Firma arbeitet sehr umweltbewusst und ist zertifiziert: http://pinguindruck.de/web/umwelt  Die Auflage von Plakaten und Flyern wird sparsam bemessen. Programmbroschüren, die nach dem Festival übrigbleiben, werden nach Ende des Festivals weiterhin als Werbe- und  Informationsmaterial genutzt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wer hinter dem Festival steht:

Projektträger des IUFF in Berlin sind die kulturelle, gemeinnützige Institution Arquivo Amarelo (Gelbes Archiv) mit Sitz in Rio de Janeiro sowie die Projektpartner in Berlin, die Deutsche Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW Deutschland) sowie IALANA (Juristen und Juristinnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen). Schirmherren sind MdB Klaus Mindrup und Uwe Bünker, Stellvertretender Vorstand des Bundesverbands Casting e.V. (BVC).
Das Uranium Film Festival wurde im Jahr 2000 vom deutschen Journalisten, Filmemacher und Buchautor Norbert G. Suchanek und der brasilianischen Soziologin und Filmemacherin Marcia Gomes de Oliveira gegründet.

Mein Name ist Jutta Wunderlich. Ich arbeite seit 2014 als Festival Koordinatorin für das IUFF Berlin und bin seit diesem Jahr als Festival Koordinatorin und Produzentin für alle Belange der Vorbereitung und Durchführung der Festivalwoche verantwortlich.

Wir informieren für die Zukunft, weil...

Das Uranium Film Festival ein globales Projekt gegen das Vergessen ist: Der von Atombomben ausgelöste Horror von Hiroshima oder Nagasaki, atomare Unfälle wie Tschernobyl oder Fukushima oder die schrecklichen Folgen von Uranmunition im Irak oder auf dem Balkan dürfen nicht in Vergessenheit geraten.

L.E.

Leipzig, DE

anonym

Gast

Berlin, DE

anonym

Gast

Fürth, DE

AJ13189

Berlin, DE

Gast

Röslau, DE

anonym

Gast

Münchberg, DE

Gast

Weissenstadt, DE

Gast

Münchberg, DE

Gast

Fürth, DE

anonym

Lisa Klee

Berlin, DE

derkreuzberger

Berlin, DE

michael

michael

Berlin, DE

Gast

Berlin, DE

Gast

berlin, DE

Anja Mewes

Berlin, DE

anonym

Gast

Hof, DE

anonym

Gast

Berlin, DE

Gast

Berlin, DE

anonym

anonym

anonym

Gast

Münchberg, DE

Gast

Berlin, DE

Gast

Berlin, DE

anonym

Gast

Ammerndorf, DE

Marek

Marek

Berlin, DE

Gast

Thaham, DE

anonym

anonym

Gast

Berlin, DE

anonym

Gast

Berlin, DE

Gast

Berlin, DE

anonym

coopantiwarcafe

coopantiwarcafe

Berlin, DE

anonym

Gast

Fürth, DE

anonym

anonym

Joerg Sommer

Bad Friedrichshall, DE

michael

michael

Berlin, DE

anonym

anonym

Iris und Gregor

Iris und Gregor

Bad Ems, DE

Florie

Köln, DE

Gast

12203, DE

  • 56ebc5876a32a1.93134362
    Aktualisierung #13: Uranium Film Festival Berlin 2016
    2016-03-24

    Endspurt!

    Die Vorbereitungen für das IUFF Berlin 2016 kommen gut voran und die ersten Festivalfilme stehen jetzt fest: Allen voran wollen auf jeden Fall alle sechs neuen Preisträgerfilme zeigen, die gerade eben beim Festival in Rio de Janeiro mit dem Yellow Einstein Award ausgezeichnet wurden:
    THE MAN WHO SAVED THE WORLD – BEST DOCUDRAMA
    Denmark, 2014,  Director Peter Anthony, Producer Jakob Staberg, Statement Film, Co-production: WG Film, Doc-Fiction with Kevin Costner, Robert De Niro, Matt Damon, Stanislav Petrov, Sergey Shnyryov, u.a., Docudrama, 105 min.
    URANIUM – TWISTING THE DRAGON’S Tail – BEST DOKUMENTARY SERIES
    Australia, 2015, Director Wain Fimeri, Producer Sonya Pemberton and Genepool Productions for SBS Australia, PBS America & ZDF/Arte. Documentary in 3 parts, 51 min each.
    FUKUSHIMA: A NUCLEAR STORY – BEST DOCUMENTARY FEATURE
    Italy, 2015, Director Matteo Gagliard, Production Christine Reinhold, Teatro Primo Studio – Film Beyond. Documentary, 84 min
    DEVIL’S WORK – BEST BRAZILIAN SHORT FICTION
    Brazil/USA, 2015, Director Miguel Silveira, Producer J.Charles Banks, Scott Riehs, Hugo Kenzo, Dp John Wakayama Carey, Missy Hernandez. Fiction, 19 min
    LUCENS – BEST ANIMATED FILM
    Switzerland, 2015, Director Marcel Barelli, Producer Nicolas Burlet, Nadasdy film, Coproduced by RSI Radiotelevisione svizzera. Animation, 7 min
    GRAFFITI – BEST SHORT FICTION
    Spain, 2015, Director Lluis Quilez, Producer Lluis Quilez, Ester Velasco, Cristian Guijarro. Fiction, 30 min
    Diese und viele weitere internationale atomare Filme sind beim unserem Festival vom 28.9. bis 2.10. im Cinestar Kino in der KulturBrauerei zu sehen, ebenso eine hochkarätige Fotoausstellung des italienischen Fotografen und Kameramanns Pierpaolo Mittica.

    Wir danken allen, die unser Festival mit einem persönlichem Beitrag unterstützt haben!

    PS: Bis morgen früh besteht noch die Möglichkeit, bei unserer Crowdfundig Kampagne mitzumachen und sich eines unserer Tauschgüter zu sichern.

  • 56ebc5876a32a1.93134362
    Aktualisierung #12: Uranium Film Festival Berlin 2016
    2016-03-24

    Wir gehen in die Verlängerung!

    EcoCrowd hat uns die Verlängerung unserer Kampagne für das IUFF Berlin 2016 bis 14. Juni ermöglicht, was ganz wichtig ist, damit wir unser Finanzierungsziel erreichen können.
    Macht alle mit, versendet den Projekt-Link https://www.ecocrowd.de/projekte/uranium-film-festival-berlin-2016/ an eure Freunde und erzählt möglichst vielen Leuten von dem Vorhaben. Gemeinsam bringen wir das Uranium Film Festival nach Berlin!

  • 56ebc5876a32a1.93134362
    Aktualisierung #11: Uranium Film Festival Berlin 2016
    2016-03-24

    Genau vor sechs Jahren startete das Internationale Uranium Film Festival in Rio de Janeiro. Jetzt war es zum ersten Mal in Hollywood zu Gast. Im Beisein von Braveheart-Produzent Steve McEveety und mehr als einem Dutzend weiterer Hollywood-Stars zeigte das Festival am 27. April vier Filme zu Atomkraft und Atomkrieg vor einem vollem Haus im Charlie Chaplin Theater der Raleigh Studios Hollywood .Highlight der Hollywood-Premiere war das Doku-Drama „The Man Who Saved The World“ von Peter Anthony, praesentiert von Steve McEveety. „The Man Who Saved World“ erhielt den Filmpreis als bestes Doku-Drama des Uranium Film Festivals 2016.

    Das Festival zeigte außerdem in Hollywood die Filme „Hot Water“ von Liz Rogers und Kevin Flint, „Nuclear Savage: The Islands of Secret Project 4.1“ von Adam Jonas Horowitz und die deutsche Produktion „Final Picture“ von Michael von Hohenberg, einer der Preisträger des Uranium Film Festivals 2014.

    An der Hollywood-Premiere des Uranium Film Festivals nahmen unter anderen der deutsche Generalkonsul in Los Angeles Hans-Jörg Neumann, die Schauspieler und Schauspielerinnen Ed Asner, Frances Fisher, Lou Gossett Jr., Esai Morales, Eliza Dushku, Massi Furlan, Tenille Houston, Mimi Kennedy, Karen Sharpe-Kramer, Ciera Payton, Dustin Quick, Estella Sneider und Katharine Kramer, Gründerin von „Films That Change the World“ und Partner des Uranium Film Festivals in Hollywood teil.

    – Ganz soviel Prominenz werden wir beim IUFF Berlin 2016 wohl nicht aufbieten können, aber mit Ihrer/Eurer Unterstützung können wir ein hochkarätiges atomares Filmprogramm und interessante Gäste garantieren! –