Unabhängigkeit und Umweltschutz: Biogas für ein Krankenhaus in Nigeria

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    1/1

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    36

  • unterstützt

    2.650 €

Kurzinfo

Wir möchten eine neue Küche für ein Krankenhaus in Ibadan in Nigeria bauen! In dieser Küche soll mit Biogas gekocht werden, das in einer (ebenfalls von uns errichteten) Biogas-Anlage produziert wird.

Beschreibung

WAS IST DAS ZIEL DIESER KAMPAGNE?

Wir möchten eine neue Küche für ein Krankenhaus in Ibadan in Nigeria bauen! In dieser Küche soll mit Biogas gekocht werden, das in einer (ebenfalls von uns errichteten) Biogas-Anlage produziert wird.

WARUM BIOGAS?

Wir von Human & Environment e.V. setzen uns seit vielen Jahren für eine nachhaltige soziale und ökologische Entwicklung im ländlichen Nigeria ein. Dafür arbeiten wir eng mit unserer Schwester-NGO in Nigeria zusammen, der “Human Relation & Environmental Protection Foundation”.

Eines unserer Ziele ist es, die Nutzung von erneuerbaren Energien in Nigeria voran zu bringen. Für ein Land, das bisher völlig vom Öl abhängig ist, bedeutet dies einen wichtigen Schritt in die Zukunft. Mit den aktuell niedrigen Ölpreisen ist Nigeria als großer Ölexporteur an den Rand des Staatsbankrotts geraten. Dadurch verschärfen sich schon bestehende Probleme wie Armut und Arbeitslosigkeit.

Mit unseren kleinen Biogas-Anlagen kann der Energiebedarf eines Haushalts, eines Hotels oder öffentlicher Einrichtungen gedeckt werden!

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Die Größe dieses von uns entwickelten Modells ist variabel. Für das Olajumoke-Hospital in Ibadan haben wir sie “eine Nummer größer” gebaut! Die Anlage produziert Gas aus den organischen Abfällen des Krankenhauses.

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Leider kann dieses Gas jedoch bisher nicht genutzt werden. Denn: Die Küche, in der mit Biogas gekocht werden soll, befindet sich an der anderen Seite des Gebäudes. Die Entfernung ist zu groß, um das Gas über eine Rohrleitung effizient zu transportieren.

DESHALB BRAUCHT DAS KRANKENHAUS EINE NEUE KÜCHE!

Bitte unterstützen Sie uns, damit wir dieses Projekt realisieren können!

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Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Unser Ziel ist es, erneuerbare Energien wie Biogas in Nigeria bekannt zu machen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen.

Biogas ist durch und durch nachhaltig und hat positive Effekte auf Mensch und Umwelt:

  • Es ersetzt Energiequellen wie Dieselgeneratoren und schützt somit das Klima durch die Verringerung von CO2-Ausstoß.
  • Organische Abfälle (Küchenabfälle, Tierkot von Farmen etc.) können in der Biogas-Anlage auf “saubere” Weise entsorgt werden. So verringert sich zum Beispiel das Risiko von Infektionen.
  • Die Menschen müssen kein Feuerholz mehr sammeln. Gekocht wird mit dem Gas, das sich quasi von allein produziert. Die Biogas-Anlage bringt den Menschen somit ein Stück Lebensqualität und Unabhängigkeit.
  • Abholzung und dadurch entstehende Bodenerosion werden verringert, da Holz als Brennmaterial nicht mehr benötigt wird.
  • Als Nebenprodukt fällt organischer Dünger an. Dieser ist wesentlich umweltfreundlicher als chemische Düngemittel.

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Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

Wir möchten eine neue Küche für das Olajumoke-Hospital in Ibadan bauen. Sie soll direkt neben der Biogas-Anlage des Krankenhauses errichtet werden, so dass dort mit dem produzierten Gas gekocht werden kann.

Die alte Küche befindet sich zu weit von der Anlage entfernt, um das Gas dorthin zu leiten. Da die Patienten im Krankenhaus keine Verpflegung erhalten, ist es nötig, dass ihre Angehörigen selbst für sie kochen. In dieser Küche würde unser Biogas also absolut sinnvoll eingesetzt.

Die Baukosten wurden auf maximal 2.400 Euro veranschlagt. Das Geld wird benötigt für Material und Arbeitskraft. Die Bauplanung wird der Leiter unserer Partner-NGO, James Olusanmi, selbst übernehmen. Um ein finanzielles Polster für Transaktionsgebühren und Ihre Tauschgüter zu haben, haben wir bei dieser Kampagne 200 Euro oben drauf gerechnet.

Wer steht hinter dem Projekt?

NORDDEUTSCH TRIFFT NIGERIA!

Human & Environment e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Bremen. Wir arbeiten eng mit unserer Partner-NGO in Nigeria zusammen, der Human Relation & Environmental Protection Foundation.

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Beide Organisationen wurden von James Olusanmi gegründet. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Lebenssituation der ländlichen Bevölkerung im Südwesten Nigerias zu verbessern. James studierte Anfang der 70er Jahre Elektrotechnik an der Universität Bremen. Heute lebt und arbeitet er in Lagos und Osogbo und kommt regelmäßig zu Besuch nach Bremen, um sich mit uns auszutauschen und gemeinsame Ideen zu entwickeln.

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Seine Arbeit im Bundesstaat Osun ist bisher noch nicht vom Terror “Boko Harams” betroffen. Dennoch steigen Armut und Arbeitslosigkeit auch in diesem Teil Nigerias durch die massive Inflation und Flüchtlingsströme aus dem Norden des Landes. Wir leisten unseren Beitrag durch folgende Maßnahmen:

  • Bau von Biogas-Anlagen
  • Vergabe von Mikrokrediten
  • Vergabe von Patenschaften für nigerianische Kinder

In Bremen setzen wir uns außerdem für einen besseren Dialog mit Menschen mit afrikanischen Wurzeln ein, indem wir Bildungsangebote schaffen. Wir organisieren zum Beispiel:

  • Gesprächskreise mit afrikanischen Frauen (das Foto unten zeigt ein Treffen in Bremen-Kattenturm)
  • Benefiz-Veranstaltungen, z.B. Filmvorführungen, zum Sammeln von Spenden, die direkt nach Nigeria gehen
  • Infoveranstaltungen zu entwicklungspolitischen Themen
  • Verkauf von in Nigeria hergestellten Produkten (der Erlös geht ebenfalls dorthin zurück)
  • Infostände auf Messen

Besucht auch gerne unsere Facebook-Seite!

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Wir verbessern die Zukunft, weil...

steter Tropfen den Stein aushöhlt. Und auch ein Ozean nichts anderes ist, als ein Meer aus unzähligen kleinen Tropfen.