Trinkwasseraufbereitung und Wasserentsalzung für Privathaushalte

  • Unterstützer*innen

    4

  • Finanziert

    135 €

  • Etappenziel

    1.000 €

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Im Rahmen dieses Projektes entsteht eine Anlage zur privaten Trinkwasserversorgung, die auf der Technologie der Entsalzung bzw. Demineralisierung von Meerwasser oder leicht verschmutzten Haushaltsabwässern beruht.

Beschreibung

Ein paar Worte vorab:

Ich betreibe seit ein paar Jahren zuhause ein großes Meerwasseraquarium mit Nasenmuränen und habe jede Woche fast 100 Liter salziges Abwasser, welches durch den notwendigen Wasserwechsel anfällt, ins Klo geschüttet. Die reine Verschwendung! Das musste aufhören! 

Irgendwann habe ich dann angefangen, darüber nachzudenken, wie ich mein Abwasserproblem lösen kann. Dabei ist mir die Idee gekommen, das Ganze doch gleich richtig zu machen, so dass mehr Menschen davon profitieren können. 

Auch lese ich viel zu häufig in den Nachrichten, dass Wasser die Ressource der Zukunft ist und die Menschheit irgendwann einmal Krieg um diese Ressource führen wird. Millionen Menschen auf der Welt, auch in Küstengebieten, haben zudem keinen Zugang zu sauberem und trinkbarem Wasser. 

Noch eine kleine Anmerkung zum Thema Konkurrenzprodukte und andere Prototypen: Ich bin natürlich nicht der einzige Mensch auf der Welt, der sich über diese Problematik Gedanken macht. Wahrscheinlich gibt es viele – und genauso viele Lösungsansätze. Meine Marktbeobachtung vor einem Jahr hat gezeigt, dass ganz unterschiedliche Maßstäbe existieren – von mini bis gigantisch, von Hobby bis Großindustrie, darunter auch Lösungen für Rettungsboote und U-Boote.

Ich werde im Laufe des Projektes Kontakt zu dem einen oder anderen Mitwettbewerber aufnehmen, um effektiver zu werden, Ressourcen zu bündeln und dadurch Synergien freizusetzen. Aktuell ist es so, dass ich den Ansatz „Wasseraufbereitung durch natürliche und erneuerbare Energiequellen“ verfolge. Das tun viele andere (noch) nicht. Ein Grund mehr, um zusammenzuarbeiten.

Achtung! Aktuell läuft das Projekt in der 2. Phase. Hier werden finanzielle Mittel benötigt, um permanente Hilfe beim Marketing (Soziale Medien, diverse Plattformen) zu finanzieren, sowie  einmalig Ingenieurleistungen und Materialien einzukaufen. Außerdem möchte ich mit den so gewonnenen Erkenntnissen eine korrekt dimensionierte Testmaschine bauen können. 


Es ist bereits alles, was wir an Technologien für diese Lösung brauchen, erfunden. Nur nutzt es leider niemand so! Also los!


Management Summary:

Sauberes Wasser ist einer der wichtigsten Rohstoffe dieser Welt und wird in der menschlichen Ernährung in den nächsten Jahren, auch wegen der stetig steigenden Bevölkerungszahlen, eine immer größere Rolle spielen. Einige Experten gehen davon aus, dass künftig Kriege um die Ressource Wasser geführt werden könnten. 

Im Rahmen dieses Projektes entsteht eine Anlage zur privaten Trinkwasserversorgung für private Haushalte, kleine Wohngemeinschaften oder autonome Selbstversorger, die auf der Technologie der Entsalzung bzw. Demineralisierung von Meerwasser oder leicht verschmutzten Haushaltsabwässern beruht.  

Das Ausgangswasser wird in einem geschlossenen System verdampft und das Kondensat aufgefangen und gesammelt. 

Das resultierende Kondensat soll / wird Trinkwasserqualität haben.  

Als Energiequellen für den Verdampfungsprozess werden Wandler genutzt, die umweltfreundlich Windenergie, Sonnenenergie oder menschlicher Muskelkraft in elektrische Energie umwandeln. Alternativ kann der Energiebedarf aber auch mit fossilen Brennstoffen oder aus dem öffentlichen Stromnetz gedeckt werden. 

Der Zielwert für die Trinkwasserausbeute soll / wird je Anlage bei etwa zwanzig Litern pro Tag liegen. 

Ziele:

Oberstes Ziel: Wasser als Rohstoff soll nie Ziel eines militärischen oder sonstigen Konfliktes sein! 

Ziel dieser Anlage ist es, Trinkwasser zu erzeugen und für die menschliche Ernährung zur Verfügung zu stellen. Dabei geht es nicht um Großanlagen in industriellem Stil, sondern um kleine, einfach zu bedienende Anlagen für Privatverbraucher und autonome Selbstversorger. 

Vorrangiger Einsatzort werden Regionen mit geringer oder schlechter Wasserversorgung oder Wasserqualität sein. Bevorzugt eingesetzt werden soll die Anlage dort, wo genügend Ausgangswasser zu Verfügung steht, also entlang der weltweiten Küsten, an Seen und Flüssen, sowie in Gebieten, in denen leicht verschmutztes Abwasser in größeren Mengen zur Verfügung steht. 

Zielgruppen:

Das folgende Zitat aus dem Wikipedia-Eintrag über die Britischen Jungferninseln (British Virgin Islands; Karibik) beschreibt beispielhaft einen großen Teil der Zielgruppe: 

„Das Klima ist tropisch und feucht, die Temperaturen sind durch Winde gemäßigt. … Die natürlichen Süßwasservorkommen sind begrenzt. Abgesehen von einigen Quellen und periodischen Wasserläufen auf Tortola, die im Sommer austrocknen, beruht die Wasserversorgung der Inseln auf Brunnen und Regenwasserzisternen.“ 

Vergleichbare küstennahe Regionen und Inseln finden sich weltweit, insbesondere in tropischen und subtropischen Breitengraden. 

Die Zielgruppen für diese Trinkwasseranlage sind: 

– Private Haushalte, Familien oder Wohngemeinschaften mit bis zu 6 Angehörigen und mit eingeschränkter oder nicht vorhandener permanenter Wasserversorgung, vorrangig in abgelegenen oder bevölkerungsreichen Gebieten oder Regionen der Dritten Welt 

In urbanen Regionen gehören neben der oben genannten Zielgruppe auch dazu: 

– Private Betreiber von mittleren und großen Aquarien 

– Kleingewerbe mit hohem Wasser- und Abwasseranteil, z. B. Zoohandlungen, Tierheime 

– Sonstige autonome Selbstversorger, z. B. Kleingärtner, Einzelhöfe, BIO-Landwirtschaft 

Die Zielgruppe benötigt u. a. folgende Voraussetzungen: 

– Aufstellmöglichkeit mit ausreichend Platz für die Anlage und für die Energiewandler 

– Voraussetzungen zum Betrieb eines oder mehrerer Energiewandler (Sonne, Wind, Strom, fossile Brennstoffe, etc) 

– Zugang zum Meer (Salzwasser), natürlichen Süßwasserreservoirs (Seen, Flüsse) oder leicht verschmutztem Abwasser (Regenwassertonnen, Waschwasser, Aquarienwasser) 

Eine Bedienung durch Kinder unter 10 Jahren ist nicht vorgesehen und wegen der für Kinder schwierigen Handhabbarkeit einiger Komponenten (schwere Wassereimer, Batterie, etc.) auch nicht erwünscht. 

Hier ein paar Bilder:

Die beiden folgenden Bilder sind Illustrationen, die ich angefertigt habe. So oder so ähnlich könnte die Anlage mal aussehen. Für meine etwas mangelhaften künstlerischen Fähigkeiten bitte ich um Nachsicht. Vielleicht treffe ich ja mal Jemanden, der das ein wenig professioneller macht als ich.

Die folgende Grafik beinhaltet nach heutigem Stand alle möglichen Komponenten, einige davon optional. Die wesentlichen Bausteine findest Du in der oberen Reihe. Einiges hat sich inzwischen schon verändert, zum Beispiel die runde Form des Verdampfers. Im YouTube-Video wird auch das Zusammenspiel der Komponenten kurz erläutert. 

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

6.000 € Einkauf weiterer Komponenten für Prototypen (Solarmodule)
4.500 € Ingenieurbüro für technische Planung
1.000 € Optimierung Projektmarketing & Pflege soziale Medien

Phase 1:

Geplant ist, den Prototypenbau zunächst aus Eigenmitteln zu beginnen. (Update: Der Prototyp, eigentlich nur ein Funktionsmodell in sehr kleiner Ausführung, ist inzwischen betriebsbereit. Siehe dazu auch das Video bei youtube.de)

Phase 2:

Ausgehend von einem funktionierenden Prototyp sind weitere Schritte erforderlich, die aus Fremdmitteln finanziert werden müssen, z. B. mittels Crowdfunding.  

Zunächst brauche ich ein besseres, professionelles Marketing. Die ersten Einnahmen aus dieser Kampagne werden für den Aufbau und die permanente Pflege der diversen Medienplattformen verwendet. Geplant sind dafür etwa 1 T€

Dann werden technisch qualifizierte Baupläne und Berechnungen benötigt, die nur ein Fachmann (Ingenieurbüro, o. ä.) herstellen kann. Es geht u. a. um die Dicken und Längen von Kabeln, die richtige Größe und Form der Verdunstungsbehälter, die sinnvolle Auslegung der Heizmodule, Schalter und Stecker, die Optimierung der Ladefunktionen, usw. (3,5 T€)

Weitere 1,5 T€ werden für den Einkauf von Baumaterialien benötigt. Daraus entsteht dann der nächste, ausreichend groß dimensionierte Prototyp.

In dieser Phase befindet sich das Projekt aktuell. Benötigt werden in dieser Phase also finanzielle Mittel in Höhe von insgesamt 6 T€.

Phase 3:

Danach wird eine Kleinserie von etwa 10 bis 20 Stück gefertigt, um Fertigungstechnologien zu prüfen, Kosten zu optimieren, die technische Nutzbarkeit zu optimieren. 

Diese Kleinserie wird voraussichtlich ein Investitionsvolumen von 30 T€ haben, welche möglicherweise ebenfalls über Crowdfunding im Internet eingeworben werden sollen. Diese Summe soll die gesamten Projektkosten für ein Jahr decken. 

Weitere Schritte:

Nach Möglichkeit soll der Erlös aus dem Verkauf der Kleinserie die Finanzierungskosten des ersten Jahres abdecken. Sind darüber hinaus weitere Erlöse vorhanden, bilden diese die Eigenkapital-Grundlage für die weitere Finanzierungsplanung. 

Weitere Ausbaustufen werden im Anschluss an die Kleinserie geplant. Sobald das Investitionsvolumen auch hier bekannt ist, wird unter Zuhilfenahme von Branchenkennern und weiteren Experten eine banktaugliche Finanzplanung erstellt. 

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Dieses Projekt dient im wesentlichen Gesundheits-, Umwelt- und Hygienezwecken. Es bringt sauberes Trinkwasser zu jenen Menschen, die darüber nicht oder nur eingeschränkt verfügen können. Darüber hinaus nutzt die Anlage überwiegend oder wahlweise auch ausschließlich regenerative Energiequellen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Mein Name ist Michael Birth. Ich bin Rostocker (M-V, Germany). 

Ich betreibe zuhause ein großes Meerwasseraquarium und habe jede Woche fast 100 Liter salziges Abwasser, welches durch den notwendigen Wasserwechsel anfällt, ins Klo geschüttet. Das musste aufhören!

Ich lese viel zu häufig in den Nachrichten, dass Wasser die Ressource der Zukunft ist und die Menschheit irgendwann einmal Krieg um diese Ressource führen wird. Millionen Menschen auf der Welt, auch in Küstengebieten, haben zudem keinen Zugang zu sauberem und trinkbarem Wasser.

Lasst uns diesen doppelten Unsinn nachhaltig verhindern und beenden! Alles was wir dafür brauchen, ist bereits erfunden und funktioniert im großen genauso wie im kleinen Stil. Es muss nur jemand machen! Wirtschaftlich, energieschonend, umweltgerecht. Und möglichst schnell.

Wir trinken die Zukunft, weil ...

sauberes Wasser für alle Menschen auf der Welt eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

anonym

Gast

Rostock, DE

anonym

Gast

Rostock, DE

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