STROHGON – Sechseckiges Strohballenhaus als Selbstbau

  • Etappe

    3/6

  • Unterstützer

    36

  • Finanziert

    2.590,11 €

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Bildung ist heutzutage oft fremdbestimmt und findet ohne persönlichen Bezug statt. Wir nehmen unsere (Aus-) Bildung selbst in die Hand und lernen, auf nachhaltige Weise ein kleines Haus zu bauen, indem wir das einfach tun!

Beschreibung

Im September 2017 hatten wir die Idee, selbstbestimmt und eigenverantwortlich ein kleines Haus zu bauen.

Damals dachten wir: „Ein Haus zu bauen, das ist doch hochkomplex und sehr zeit- und energieaufwändig.

Doch uns ging die Idee nicht aus dem Kopf…

Nach und nach ergaben sich wie von allein Möglichkeiten. Es fand sich ein Ort, an dem wir uns den Hausbau vorstellen konnten. Es fanden sich Menschen, die ein (Gemeinschafts-) Haus gebrauchen können und begeistert bei Planung und Bau dabei sein werden.
Seit Januar 2018 sind wir nun dabei, unsere Idee wirklich umzusetzen und das ist großartig! Ein Haus zu bauen, das ist wirklich sehr zeit- und energieaufwändig – aber wir wissen: Das Haus wird gebaut!

Von Anfang an war uns klar: Wenn wir ein Haus bauen, dann ein Strohballenhaus. Daraus entwickelte sich die Idee, unseren Bauprozess zu dokumentieren und frei verfügbar zu machen, um den Strohballenbau bekannter zu machen und andere zum Nachbauen zu motivieren.

So sieht unser (noch nicht fertiggestellter) Entwurf für die Konstruktion aus. Auf der rechten Bildhälfte sind die ersten 4 von ca. 120 Strohballen im Wandaufbau zu sehen. Die dunklen Zylinder stellen die mit Kies befüllten Autoreifen dar.


 Der Entwurf hat sich im Vergleich zu unserem Projektfoto etwas geändert: Wir haben schweren Herzens unsere Dachfenster gestrichen. So ist das Haus zwar nicht mehr so schön, aber um einiges einfacher zu bauen.

Wir bauen ein Strohballenhaus nach der sogenannten „CUT-Technik“. Der Name steht für „cells under tension“, das übersetzt „Zelle unter Spannung“ bedeutet. Jeder einzelne Strohballen ist eine Zelle, die an allen Seiten von Holz umgeben und zusammengepresst ist.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

8.000 € Schrauben, Nägel, Sonstiges und Puffer
6.200 € Lehm- und Kalkputz für ca. 110m² Wandfläche, Schilfstukatur, Glasfasergewebe
5.000 € ca. 300 Strohballen für Boden-, Wand- und Dachdämmung
4.000 € Holzbalken, Holzbretter, OSB- und DWD-Platten für die Holzständerkonstruktion
500 € Kies und Autoreifen für das Fundament
250 € Baunebenkosten: Pacht, Mitgliedsbeitrag im Kleingartenverein, Honorar für Künstlerin

Das gesammelte Geld fließt vollständig in Materialen und Bau-Nebenkosten. Die größten Kosten für die Materialen entstehen durch:

 – Holzbalken, Schalungsbretter, OSB- und DWD-Platten für die Holzständerkonstruktion
 – Strohballen für die Wand-, Boden- und Dachdämmung
 – Lehm und Kalk zum Verputzen der Außen- und Innenwände
 – Kies für das Fundament
 – Schilfstukatur und Glasfasergewebe als Putzträger
 – Schrauben und Nägel für den nötigen Halt

Des Weiteren kaufen wir noch: Dachpappe, Planen und Paletten …

Bau-Nebenkosten bestehen aus der Pacht der Parzelle für 2018, Mitgliedsbeitrag für den Kleingartenverein, Kosten für die Tauschgüter, die Provision für EcoCrowd und das Honorar für die Künstlerin, die unser schönes Titelbild gezeichnet hat.

Sollte das Finanzierungsziel nicht erreicht werden, bemühen wir uns um andere Wege, das Haus zu finanzieren. Wir vertrauen darauf, dass unser Netzwerk, unsere Fähigkeiten und vor allem unsere Begeisterung zu einem erfolgreichen Crowdfunding führen.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

… weil wir mit natürlichen Materialien bauen: Strohballen, Holz, Lehm und Kalk

…weil wir möglichst viel upcyclen und wiederverwenden (Autoreifen, Dachziegel, Glasscheiben, …)

…weil wir die Baumaterialien aus der Umgebung beziehen

… weil wir uns jetzt schon Gedanken um die Entsorgung machen

…weil wir möglichst viele Menschen in den Bauprozess mit einbeziehen möchten.

…weil wir die Verpflegung auf der Baustelle über gerettetes Essen von foodsharing organisieren

…weil das Haus ein Treffpunkt zum gemeinsamen Kochen, Entspannen und Projekte starten wird

…weil wir uns selbst ermächtigen, ein Haus zu bauen

…weil die Dokumentation unseres Projektes frei verfügbar sein wird und Menschen zum Nachbauen motivieren soll

Erzähle uns etwas über dich.

Ich bin Nils Giering, 22 Jahre alt, aufgewachsen in der Uckermark in Brandenburg. Nach meinem Abitur war ich 2,5 Jahre reisend unterwegs. So besuchte ich spannende Projekte, Initiativen und Workshops und fing an, mich für alternative Bauweisen zu begeistern. Seit einem Jahr bin ich Student bei der ReiseUni, einem freien, selbstbestimmten Bildungsprojekt und studiere dort „Ökologisches Bauen“. Nun wohne ich in der Nähe von Halle (Saale), lebe mit wenig Geld, bin bei foodsharing aktiv und starte zusammen mit Valentin mein eigenes Projekt: Ein kleines, sechseckiges, selbstgebautes Strohballenhauses namens STROHGON!

Mein Name ist Valentin Ernst, ich bin 21 Jahre alt, geboren in München und habe dort 2016 mein Abitur absolviert. Zu diesem Zeitpunkt trat ich, voller Zweifel bezüglich der Zukunft dieser Welt eine kleine Europa Reise an. Anfang 2017 schloss ich mich dem Projekt ReiseUni an. Zu meinen Herzensthemen zählen Pflanzen, Permakultur, die Gestaltung von Gruppenprozessen und auch ökologisches Bauen. Durch die Reise Uni habe ich insbesondere gelernt, Projekte zu starten und Sachen einfach mal durch zu ziehen. Ohne diese Fähigkeit hätten meine Freundin und ich im Oktober 2016 wohl nicht unser Foodtruck Unternehmen, die „Feuerbanane“, gegründet. Meine Pläne für 2018 sind, das Unternehmen Feuerbanane zu professionalisieren, damit auf verschiedenen Festivals zu stehen und natürlich ein Strohhaus zu planen und zu bauen. STROHGON!

Diese Texte beschreiben unseren Werdegang und unsere Interessen, aber kennenlernen werdet ihr uns dabei nicht wirklich. Es gibt bei vielen Tauschgütern die Gelegentheit, uns persönlich zu treffen, wir freuen uns schon auf euch!

Wir bauen die Zukunft, weil ...

wir kein Stroh im Kopf, sondern Stroh im Haus haben!

anonym

anonym

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THE

München, DE

anonym

Richard

Harzgerode, DE

Guest

Sagunto, DE

anonym

anonym

anonym

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Plau am See, DE

leclercdenis

leclercdenis

IGNY, FR

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Leipzig, DE

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Boitzenburger Land, DE

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Cliterski

Dortmund, DE

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Micha Reimer

Micha Reimer

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Ingo

Grabow, DE

anonym

  • schachn
    Aktualisierung #1: STROHGON – Sechseckiges Strohballenhaus als Selbstbau
    2018-05-02

    Hallo an alle Unterstützer und Interessierte,

    Ja, so sieht man aus nach einen Tag voller Planung, Texte und Beiträge verfassen und Emails schreiben 😉

    Das Crowdfunding für das Strohgon ist angelaufen und hat schon die ersten beiden Etappen geschafft, das freut uns mega!
    Neben dem Crowdfunding sind wir dabei, das Strohgon weiter zu planen und die Baustelle zu organisieren. Wer denkt, man könnte ohne Planung ein Haus bauen, der liegt falsch – seit Januar sind wir in der Planungsphase und das wird noch ein bisschen so weitergehen.

    Im Moment planen wir die Dachziegelaktion, bei der wir Dachziegel einer alten Scheune abdecken, um sie später auf das Dach des Strohgon zu bauen.

    Während dem Begutachten der Dachziegel stieß Nils auf eine alte, massive Lehmwand und bekam das Angebot, diese abzubauen und den Lehm für das Strohgon zu benutzten. Wenn der Lehm geeignet ist, dann ist das eine super Möglichkeit, die wir nutzen werden.

    Ansonsten bereiten wir den Garten für die spätere Bauphase vor: Rasen mähen, Essigbaum ausreißen, aufräumen und eine kleine Hütte abreißen, die noch da drauf steht.

    An dieser Stelle noch mal ein Aufruf an euch: Es ist schon Geld zusammen gekommen und wir sind wahnsinnig dankbar dafür, euch sehr dankbar, dass jeder einen Beitrag geleistet hat, um das Strohgon Realität werden zu lassen. Es  fehlt aber auch noch Geld. Es würde uns sehr weiterhelfen, wenn ihr noch mal kräftig Werbung machen könntet. Emails an Bekannte oder unsere Kampagne in euren sozialen Netzwerken teilen (wenn ihr das nicht schon getan habt) oder ihr/einer von euch kennt Projekte/Initiativen/Vereine etc., die auf ihrer Facebookseite unsere Kampagne posten würden.

    Wir werden weiterhin auch viel Werbung machen und mit der Vorbereitung für das Bauen vorangehen.

    Wir wünschen euch allen liebe Grüße und eine schöne Woche
    Valentin & Nils