Sounds for Climate

  • Etappe

    2/5

  • Unterstützer

    28

  • Finanziert

    1.433 €

  • Restdauer

    39 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Ein Klima-Fest in Aachen, fast in Hörweite des Hambi! Das schafft Bewusstsein und gute Laune für die weiteren Klimakämpfe. Die Orga kostet; dieses Crowdfunding soll das stemmen, damit alle Einnahmen der Klimabewegung zufließen. Let’s rock it!

Beschreibung

Nach dem enttäuschenden Ergebnis der Kohlekommission Anfang des Jahres ist klar: Das politische System ist außerstande, die nötigen Konsequenzen aus der Klimakatastrophe zu ziehen. Die Klimaschutzbewegung muss diesen Prozess weiter in die eigenen Hände nehmen, um die Erfolge des Vorjahres (Rodungsstopp im Hambacher Wald!) zu wiederholen.
In Aachen organisieren wir deshalb für den 14. September ein Musikfestival, um Aufmerksamkeit und womöglich etwas Geld für diesen Zweck zu bekommen. Wir werden einige großartige Bands (überwiegend aus der Region) zusammenbringen, um in der wunderbaren Location „Tuchwerk“ einen Tag voller cooler Musik, kreativer Betätigung und Information anzubieten. Die vielen klima- und energiepolitischen Vereine und Initiativen Aachens werden mit Infoständen vor Ort sein, einzelne Workshops und ein Kinderprogramm runden das Programm ab.

Die Musiker (erste Zusagen liegen vor!) werden ohne Gage spielen; trotzdem kommen beträchtliche Kosten auf uns zu: Unkostenerstattung für die Teilnehmenden; Ortsmiete; Werbung; usw. Diese Ausgaben sollen durch das Crowdfunding weitgehend gedeckt werden, so dass auf dem Festival eingesammelte Spenden (der Eintritt soll kostenlos sein) den Protestaktionen und der Öffentlichkeitsarbeit der Klimaschutz- und Klimagerechtigkeitsbewegung zugute kommen können.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

6.500 € Verschiedenes (Dekoration, GEMA, Unvorhergesehenes)
5.500 € Reklame
4.000 € Auslagen der Künstler
3.000 € Bühne, Sound- und Lichtanlage
1.000 € Ortsmiete und Gebühren

Es werden insgesamt 6500 Euro benötigt. Das Geld soll folgendermaßen verwendet werden:

1000 Euro für die Ortsmiete (inklusive Genehmigungsgebühren an die Stadt)
2000 Euro für die Technik (Sound, Licht, Bühne)
1000 Euro für die Auslagen der Künstler*innen
1500 Euro für Reklame (Plakate, Handzettel, Kino-Werbung … der wichtige Werbekanal Internet ist kostenlos)
1000 Euro für Verschiedenes (Dekoration, GEMA, Unvorhergesehenes)

Sollte das Finanzierungsziel nicht erreicht werden, wird etwas an der Werbung gespart werden. Im Übrigen werden Finanzierungslücken aus den während des Festivals eingesammelten Spenden beglichen werden; dieses Geld steht dann aber nicht mehr unserer weiteren Arbeit zur Verfügung. Etwaige Überschüsse aus dem Crowdfunding gehen ebenfalls in die allgemeine Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit für den Klimaschutz, vorzugsweise auf lokaler/regionaler Ebene.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Klimaschutz ist die größte ökologische Herausforderung unserer Zeit. Es gibt viele Menschen, die sich der Aufgabe widmen, diese Einsicht politisch durchzusetzen. Mut machen vor allem die in den letzten Monaten entstandenen globalen Initiativen „Fridays for Future“ (Bildungsstreiks) sowie „Extinction Rebellion“.
Ein Festival verfolgt in dieser politischen Szene zweierlei: Erstens, sie weiter zu verbreitern und Menschen zu erreichen, die zuerst vielleicht „nur“ für die Musik kommen. Zweitens, beim politischen Engagement das Element des Feierns nicht zu kurz kommen zu lassen; oder wie es in der Szene heißt: „Ohne Mampf kein Kampf!“ (Und der Mampf wird an diesem Tag selbstverständlich vegan sein!)


Musik ist ein hervorragender Kanal der Meinungs- und Gemeinschaftsbildung. Die Lieder von Gerd Schinkel, die alle Aspekte des Braunkohle-Kampfes kommentieren, der Song „Death in Hambach Forest“ von David Rovics, Bodo Wartkes „Der Hambacher Wald“ und viele andere haben 2018 die Stimmung mitgeprägt, die den Erfolg über den RWE-Konzern ermöglichte. Denn die Öffentlichkeit sah und hörte: Der Protest hat nicht nur die Wut, sondern auch die Kreativität und die gute Stimmung auf seiner Seite. 2019 wollen wir Künstler*innen verschiedener Stilrichtungen zusammenbringen, die unsere Bewegung unterstützen, um den Impuls des Vorjahres aufzunehmen und noch zu verstärken – damit der Kohleausstieg an den klimaphysikalischen Notwendigkeiten und nicht an den Gewinnerwartungen von Konzernen ausgerichtet wird.

Erzähle uns etwas über dich.

Ich vertrete hier die Gruppe „Hambi Support Aachen“, die das Festival plant. Zu meiner Person: Ich bin ein Kulturwissenschaftler in Aachen. Seit meiner Jugend in den 70er Jahren habe ich mich mit Energiepolitik beschäftigt. Von 2014 bis 2016 tat ich das auch hauptberuflich: als Öffentlichkeitsreferent beim Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV).
Den Klimawandel halte ich für die ernsteste Herausforderung, vor der die Menschheit steht (und vielleicht jemals gestanden hat). Das Zeitfenster, um den Regierungen rechtzeitig rasche Schritte zur Dekarbonisierung abzutrotzen, ist nicht groß. Ich versuche, meinen kleinen Beitrag dazu dezentral zu leisten. Letztes Jahr hatte ich hier ein sehr erfolgreiches Crowdfunding für einen Kino-Trailer für den Hambacher Wald durchgeführt, der sicher auch seinen Anteil an unseren Erfolgen hatte – dafür nochmal herzlichen Dank an die Community! Der Trailer ist hier noch online zu sehen.

Wir rocken die Zukunft, weil ...

wir rollende Steine sind, die kein Moos ansetzen.

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Matthias

Steinau an der Straße, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

Berlin, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Joerg Sommer

Bad Friedrichshall, DE

anonym

anonym

Bluecloud

Aachen, DE

anonym

anonym

Gast

Aachen, DE

anonym

Gast

Aachen, DE

anonym

  • VclippR
    Aktualisierung #2: Sounds for Climate
    2019-02-25

    Das Verwaltungsgericht Köln hat heute eine Reihe von Skandalurteilen zugunsten des Klimakillers Nr.1 – der Braunkohle – gefällt.

    Das belegt erneut: Kohleausstieg bleibt Handarbeit! Klimaschutz bleibt Handarbeit! Lasst uns den Widerstand gegen die Zerstörer unserer Zukunft jetzt intensivieren! Unser Festival im September wird dabei ein guter Baustein sein.

  • VclippR
    Aktualisierung #1: Sounds for Climate
    2019-02-25

    Liebe Community,

    wir nähern uns der ersten 1000-Euro-Marke. Allen bisherigen Geldgebern schon mal ein herzliches Dankeschön!

    Um unser Ziel zu erreichen, muss sich aber noch ein bisschen mehr tun. Ihr könntet dabei helfen, indem ihr dieses Crowdfunding in euren Bekanntenkreisen und Netzwerken bekannt macht. Das fände ich extrem cool!

    In der Projektbeschreibung habe ich übrigens einen Öko-Aspekt vergessen; das ist die gute Erreichbarkeit der Location mit Fahrrädern und mit Bussen. Es sind zwar auch reichlich Autoparkplätze vorhanden; aber wir werden bei der Festival-Ankündigung sehr dafür werben, dass die umweltfreundlicheren Anreiseformen genutzt werden.

    So viel für heute; ich melde mich wieder, wenn es Verbindliches über das Lineup mitzuteilen gibt.

    Viele Grüße,
    euer Rüdiger