Solaranlage für das Lubaga Hospital in Kampala, Uganda

  • Etappe

    1/1

  • Unterstützer

    43

  • unterstützt

    3.230 €

Kurzinfo

Das Lubaga Hospital soll durch eine Solaranlage mit Batterie eine sichere Stromversorgung erhalten. Eingesparte Netzstromkosten werden in Medikamente, Ausbildung und medizinische Geräte investiert.

Beschreibung

Das Lubaga Hospital soll durch eine Solaranlage mit Batterie eine sichere Stromversorgung erhalten. Eingesparte Netzstromkosten werden in Medikamente, Ausbildung und medizinische Geräte investiert.

Die Situation der elektrischen Versorgung im Krankenhaus ist kritisch und teuer.

Das Krankenhaus wird vom Stromnetz in Kampala versorgt. Da allerdings die elektrische Versorgung von vielen, oft längeren Stromausfällen geprägt ist, fallen oft wichtige medizinische Geräte aus, z.T. auch während der Operationen, was zu lebensbedrohlichen Situationen führt. Es gilt, die Betriebssicherheit im Operationssaal mit einer solar-unterstützten Batterie zu erhöhen.

Darüber hinaus schaden Stromstöße und Netzschwankungen den teuren medizinischen Geräten bis zum Totalausfall. Die Notstromversorgung mit Dieselaggregaten muss erst manuell zugeschaltet werden. Die Erzeugung von Strom aus Dieselgeneratoren ist zudem teuer und umweltverschmutzend. Das Krankenhaus hat heute monatliche Stromrechnungen von ca. 7000 € für Netzstrom und Diesel. Solarstrom ist heute schon billiger als der Stromtarif des nationalen Netzstromanbieters und kann so Geld sparen helfen, welches für Medikamente, Ausbildung und medizinische Geräte benötigt wird.

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Einer der zwei Dieselgeneratoren

Die Lösung

Uganda-erfahrene deutsche Experten haben nach eingehender Analyse für uns ein technisches Konzept und eine Lösung entwickelt, die folgende Ziele verfolgt:

  1. Überbrückung von bis zu zwei-stündigen Stromausfällen (welche für 80% der Ausfälle verantwortlich sind) durch Einsatz einer durch PV-Solarenergie versorgten Batteriebank für die kritische Infrastruktur (Operationssaal, Labor, EDV, Notbeleuchtung).
  2. Absicherung wichtiger, teils teurer medizinischer Geräte gegen Stromstöße und Spannungsschwankungen im Netz, um Defekte zu vermeiden.
  3. Senkung der Stromkosten durch eine in weiteren Schritten auszubauende Photovoltaik-Anlage, die tagsüber für den wesentlichen Teil der Energie sorgt und die Batteriebank speist.

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Auf dem Dach der neuen Maternity Station soll die Solaranlage angebracht werden. 

 

Die Situation der elektrischen Versorgung in Uganda

Uganda zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Strombedarf im Land wird heute nur zu ca. 10 % gedeckt. In weiten Teilen des Landes gibt es gar keinen Strom. Sofern Versorgungsleitungen vorhanden sind, ist oft dennoch die Stromversorgung unterbrochen aufgrund mangelhafter Versorgungsinfrastruktur. Die Sonneneinstrahlung in Uganda ist ideal für Solarstrom. Wirtschaftlich kann mit Photovoltaik erzeugter Strom heute schon unter dem Niveau des nationalen Netzstromanbieters sein.

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Sicht vom Lubaga Hospital auf Kampala

 

Das Lubaga Krankenhaus in Kampala, Uganda

Das Lubaga Hospital in Kamapala wurde vor mehr als einhundert Jahren 1899 gegründet und hat – als zweit-ältestes Krankenhaus des Landes – im Laufe der Jahrzehnte medizinische Versorgung für Hunderttausende Menschen geleistet.

Über die Jahre hinweg hat das Krankenhaus seinen Ruf als ein Dienstleister von preiswerter Gesundheitsbetreuung stetig verbessert und behandelt vor allem Menschen mit geringem Einkommen, treu seiner Gründungsmission. Die ganzheitliche Integration, verlässliche Krankenbetreuung und Behandlung, Gesundheitsaufklärung und die Ausbildung neuer Fachkräfte stehen im Vordergrund.

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Link für weitere Informationen:
http://www.lubagahospital.org/index.php/de/ueber-uns/about-lubaga-hospital

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Das Projekt ist ein EcoCrowd Projekt, da es durch den Einsatz erneuerbarer Energien die medizinische Versorgung der Patienten stark verbessert.

Durch die Lösung sollen neben den Aspekten der sicheren Energieversorgung kritischer medizinischer Einrichtungen und des Schutzes medizinischer Geräte monatlich im Endausbau bis zu 2.000 € Strom- und Dieselkosten (in dieser Stufe 1 ca. 500-700€ pro Monat) gespart werden. Dieses Geld wird dann vom Krankenhaus benutzt, um dringend notwendige Investitionen in Medikamente, hygienische Wasserversorgung und Ausbildung zu tätigen.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

Das Projekt umfasst die erste Ausbaustufe mit Batteriebank, Wechselrichter, Laderegler und den ersten 15 kWp Solarmodulen. Zudem Dachgestelle, Leitungen sowie alles Zubehör, inkl. Transport und Installation.

Von den Kosten in Höhe von 50.000 € hat der Verein Partnerschaft-Gesunde-Welt e.V. bereits 25.000 € durch Spenden gesammelt.

Die über dieses Projekt angefragte Finanzierungssumme beträgt somit noch 25.000€.

Sollte mehr Geld zusammenkommen, kann die Anlage schon jetzt erweitert werden. Bei geringeren Summen wird zunächst eine Teilmenge der 15 kWp Solarmodule beschafft. Ein sinnvoller Betrieb der Anlage ist auch damit möglich.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Verein Partnerschaft gesunde Welt e.V. wurde 2011 von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikverbunds Südwest quer durch alle Funktionsbereiche und Hierarchiestufen gegründet. Mitbürger aus der Region ohne Krankenhausbezug (und in der Zwischenzeit immer mehr aus ganz Deutschland) sind ebenfalls beteiligt, sie machen heute bereits über 70% unserer Mitglieder aus. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.

Das Lubaga Hospital wird seit 1990 vom Krankenhaus Sindelfingen (seit 2006 im Klinikverbund Südwest) unterstützt. 2011 übernahm die Aufgabe der Partnerbetreuung (zum Beispiel Fragen der Organisation und Finanzierung) der Verein Partnerschaft Gesunde Welt. 

Link für weitere Informationen:

http://www.partnerschaft-gesunde-welt.de/

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Der Verein Partnerschaft Gesunde Welt e.V. stellt Ihnen ab einer Unterstützung von 200 € (Bitte Postadresse angeben!) eine Spendenbescheinigung aus. Bis 200 € reicht der Kontoauszug. Da bei Überweisungen geringfügige Paypal-Gebühren und  8% Gebühren an die Umweltstiftung Ecocrowd anfallen, kann der Verein Ihnen nur eine Spendenbescheinigung über den Nettobetrag, den er erhält, ausstellen. Wählen Sie ein Tauschgut, wird auch hier ein geringer Betrag von der Spende abgesetzt. Das Finanzamt verlangt dies so.

Der Verein und der Projektbetreuer stehen Ihnen für Fragen zum Projekt gerne zur Verfügung.

Wir bewegen die Zukunft, weil...

wir versuchen eine der modernsten und umweltfreundlichsten Energietechnologien unserer Zeit in armen Ländern wie Uganda in einer medizinischen Einrichtung zur Verbesserung der Versorgungsqualität als Referenzprojekt voranzubringen.