Schmiede: Ein altes Handwerk neu entdecken!

  • Etappe

    1/4

  • Unterstützer

    5

  • Finanziert

    90 €

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Im Werkhaus Potsdam wollen wir eines der ältesten Handwerke neu entdecken und nachhaltig gestalten. In unserer Schmiede und Metallwerkstatt geben wir allen NutzerInnen die Möglichkeit, mit den faszinierenden Elementen Feuer und Eisen zu arbeiten.

Beschreibung

Im Werkhaus Potsdam wollen wir eines der ältesten Handwerke neu entdecken und nachhaltig gestalten.
In unserer Schmiede und Metallwerkstatt geben wir allen NutzerInnen die Möglichkeit, mit den faszinierenden Elementen Feuer und Eisen zu arbeiten, ihr handwerkliches Geschick weiter zu entwickeln, um eigene Produkte selbständig zu gestalten.

Im Werkhaus Potsdam bieten wir 7 verschiedene Werkstattbereiche im Lowtech-Bereich. Somit möchten wir Freiräume für alle Menschen schaffen, die sich kreativ-handwerklich betätigen wollen. Jede/r ist willkommen, um in eigenen Rhythmus selbst zu gestalten, zu produzieren, wieder zu verwerten und zu reparieren. Das Werkhaus ist ein Treffpunkt, das Austausch zwischen den Generationen und Synergien durch und im praktischem Tun fördert.
Mehr zu unserem Konzept erfahren Sie hier: www.werkhaus-potsdam.de

Die Schmiede ist unser „jüngstes Kind“ und hat großes Potential. Wir bekommen eine Menge Anfragen von unterschiedlichen NutzerInnengruppen. Wir arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, entwickeln Projekte mit Schulen und Bildungseinrichtungen, bieten Workshops für Privatpersonen, Vereine und auch Belegschaften von Firmen.

Unser inhaltliches Hauptanliegen ist es, Alternativen zu Konsum- und Wegwerfgesellschaft zu eröffnen. Wir möchten Upcyling erfahrbar machen und durch Erfolgserlebnisse das Selbstbewusstsein stärken sowie neue Perspektiven auf Alltagspraktiken zeigen. Statt alles im „globalen Supermarkt“ zu kaufen, produzieren die Schmiede-NutzerInnen ihre eigenen Gebrauchsgegenstände wie z.B. Messer und Werkzeuge. Der dafür benötigte Stahl stammt ausschließlich von als Abfall deklarierten Objekten aus Schrottplätzen.
Wir nutzen Ressourcen gemeinschaftlich, organisieren regionale Kreisläufe und produzieren nur solche Dinge, welche NutzerInnen als Endverbraucher tatsächlich verwenden. Wiederverwertung und Sparsamkeit werden groß geschrieben.

In der Praxis legen wir besonders Wert darauf, dass Schaffen und Arbeiten jenseits der Schule bzw. der Erwerbsarbeit als eine Bereicherung und Wertschätzung erfahren werden kann. Unsere Kurse und Angebote sind offen und flexibel, Ideen und Vorstellungen der Teilnehmenden werden durch unsere FachanleiterInnen aufgegriffen.
Gestalterische Praktiken sollen eigene Kompetenzen, Vertrauen und Selbstbewusstsein stärken.
Immer wieder machen wir die tolle Erfahrung, wie schön es für alle Beteiligte ist, gemeinschaftlich zu arbeiten, kreativ zu gestalten und sich zu engagieren. Viele NutzerInnen kommen auch deshalb wieder, weil eine so besondere Atmosphäre ist, hier zu werkeln.

Das Interesse ist eindeutig da und die Resonanz ist groß.
Deshalb wollen wir diesen offenen Werkstattbereich so ausbauen, dass er vielfältig, kreativ, aber auch sicher(er) von vielen Menschen genutzt werden kann.

Aktuell ist Vieles noch Provisorium, wenn auch ein sehr sympathisches!
Trotz allem müssen wir dringend die baulichen und materiellen Bedingungen verbessern.
Wir brauchen mehr Arbeitsplätze und ein erhöhtes und feuerfestes Dach. Wir brauchen weitere Werkzeuge und Arbeitsgeräte (z.B. neues Gebläse), die zur Grundausstattung einer Schmiede gehören. Zudem möchten wir für unsere jüngste Zielgruppe – die Kinder und Jugendlichen – altersgerechte Arbeitsbedingungen gewährleisten.
Dies ist das Ziel unserer Crowdfunding – Kampagne.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

2.000 € Spezialwerkzeug
1.700 € Schmiedeesse
1.200 € Gebläse
900 € Feuersicheres Dach

Diese Spenden werden wir vor allem für zwei ganz dringende Arbeiten verwenden. Das Dach der Schmiede muss neu gemacht und vor allem gegen Feuer gesichert werden. Und dann wollen wir die Schmiede mit einer neuen Schmiedeesse, einen besseren Gebläse und anderen Spezialwerkzeugen ausrüsten.

Beides ist Voraussetzung dafür, in der Schmiede mit ganz vielen NutzerInnen tolle neue Kurse, Projekte und Produkte zu verwirklichen.

Da wir uns verschiedene Etappen vorgenommen haben und sehr konkrete Arbeitsschritte und Anschaffungen planen können wir das Geld auch einsetzen, wenn nicht das komplette Finanzierungsziel erreicht wird. Dabei haben wir diese Reihenfolge geplant: Dach, Gebläse, Schmiedeesse, Werkzeuge.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Selbst wieder handwerklich tätig zu werden bedeutet vor allem, weniger Massenprodukte im „Globalen Supermarkt“ einzukaufen. Diese werden meist mit großem Aufwand an Ressourcen, Energie und Arbeitskräften produziert, dort, wo es am kostengünstigsten ist und dann über den halben Erdball zu den Konsumenten transportiert.
Wir nutzen recycelte Materialien, wir produzieren selbst und zwar das, was die Menschen selbst brauchen, wir sparen Energie und Transport.
Gleichzeitig unterstützen wir den Trend, wieder mit den eigenen Händen tätig zu werden und stärken das Bewusstsein für regionale Kreisläufe, Wiederverwendung und vor allem auch die eigene Kompetenz, selbst etwas Gutes und Kreatives herstellen zu können!

Als größte offene Werkstatt der Region engagieren wir uns im „Verbund offener Werkstätten“.:

https://www.offene-werkstaetten.org

Erzähle uns etwas über dich.

Wir engagieren uns im „Werkhaus“! Das Werkhaus in Potsdam ist ein Ort, wo wir alte Handwerke neu entdecken, wo wir gemeinsam lernen, wieder mit den eigenen Händen tätig zu werden, wo wir Formen solidarischer Ökonomie entwickeln, gemeinschaftlich und kreativ arbeiten.
Wir sind das einzige große „Haus der Eigenarbeit“ der Region und Anlaufpunkt für Menschen jeden Alters, jeder Herkunft, jeder Kompetenz. Dadurch ist das ein sehr lebendiger, kreativer, vielfältiger Ort. Wenn wir Mittwochs die Schmiede anwerfen, sind oft gleichzeitig Menschen beim Drechseln in der Holzwerkstatt, Kinder betätigen sich als „Waldläufer“ im großen Außengelände, Geflüchtete reparieren ihre Fahrräder selbst.

Wir sind alle keiner ausgebildete Schmiedemeister, aber wir engagieren uns leidenschaftlich, um eine alte Handwerkskunst lebendig zu halten. Wir möchten zeigen, dass sich durch Selber- und Gemeinsam-Machen praktische Fertigkeiten schnell und mit viel Spass angeeignet werden können.
Wir schmieden sehr gerne gemeinsam, tauschen uns aus und motivieren uns gegenseitig. Es ist toll, solche alte Handwerkstechniken anderen weiterzugeben und das „Feuer in den Augen“ zu sehen!

Wir freuen uns auf die Zukunft, weil ...

… wir dann mit vielen Menschen gemeinsam regionale Wirtschaftskreisläufe entwickelt haben, wieder selbst produzieren und eine solidarische Ökonomie aufgebaut haben. Wir gehen sorgsam mit unseren ökologischen und menschlichen Ressourcen um und lernen immer besser, uns selbst zu versorgen.

dervorausschaut

Erfurt, DE

anonym

anonym

Gast

Lüneburg, DE

Joerg Sommer

Bad Friedrichshall, DE

  • INWOLE
    Aktualisierung #1: Schmiede: Ein altes Handwerk neu entdecken!
    2019-02-26

    Guten Morgen, liebe Leute,

    Jetzt wollen wir auch mal den Blog nutzen und Euch auf einen tollen kleinen Film hinweisen, den das Bauhaus – Magazin über unser Werkhaus und vor allem die Schmiede gemacht hat:

    https://richtiggut.de/magazine/werkhaus-potsdam

    Und natürlich freuen wir uns weiter über alle Eure Spenden und Unterstützungen!

    Das Werkhaus – Team Potsdam