Rundes Strohballenhaus

  • Etappe

    1/1

  • Unterstützer

    34

  • unterstützt

    4.958 €

Kurzinfo

Wir bauen aus regionalem Stroh, Lehm und Holz einen Seminarraum für das TaraZentrum. Dieses Haus entsteht für alle Menschen, die Visionen für unsere gemeinsame Zukunft leben und schaffen wollen.

Beschreibung

Wo der Himmel die Erde küsst

Dieses Projekt ist von vielen Menschen für viele Menschen entstanden. Es befindet sich an einem Ort, der mit unglaublich viel Unterstützung von allen Seiten zu einem Platz geworden ist, an welchem Menschen zusammenkommen und Verantwortung für ihre, unsere, die Zukunft unser Nachkommen übernehmen. Hier finden Begegnungen auf Augenhöhe statt und ein Austausch aus dem Herzen. Dieser Ort in seiner Weite und Kraft öffnet die Sinne und Herzen und ermöglicht damit die Alltagslasten und -konzepte fallen zu lassen und sich dem zu öffnen, was darunter liegt, der Sehnsucht nach Verbindung und Frieden.

Das Strohballenhaus


Unser Bauvorhaben

Wir wollen ein rundes Strohballenhaus bauen, das als Seminarraum dienen soll. Das Stroh stammt vom Demeterbauernhof in Peetzig und der Lehm wird aus der unmittelbaren Umgebung abgetragen. Die Handwerker kommen aus der Region, ebenso wie die Planer vom Naturbauhof Prenzlau. Wir freuen uns, dass der Bauantrag dafür genehmigt wurde.

 

Wissen weiter geben

Während des Bauprozesses wird die Stroh-Lehm-Bauweise dokumentiert und in Form von Workshops gelehrt. So kann diese nachhaltige und ökologische Form des Bauens weiter verbreitet werden. Diese Workshops werden von Fachverbänden begleitet.

 

Was schon entstanden ist –  TaraZentrum

Dieser Raum gehört zu einem Zentrum, in dem Visionen für eine nachhaltige Lebensweise entstehen. Vor zwei Jahren haben wir diesen Platz inmitten der wunderschönen Natur gefunden. Viele Menschen haben uns unterstützt, hier ein kleines Zentrum aufzubauen. Das 8000qm grosse Grundstück hat eine Struktur bekommen und die Schätze des Gartens sind so zum Vorschein gekommen. Wir haben eine Jurte aufgestellt, in der erste Veranstaltungen stattfinden konnten und in Haus und Garten Schlafplätze geschaffen.

 

Was hier schon passiert

Jetzt führen hier Menschen aus unterschiedlichen Bereichen Seminare und Workshops durch. Gemeinsam werden hier Visionen einer gesunden, naturverbundenen und ganzheitlichen Lebensweise und geschaffen und umgesetzt. Kreativität, Spiritualität, Begegnungen im Kreis, Meditation und praktisches Herangehen an ökologische nachhaltige Themen stehen dabei im Moment im Vordergrund. Neues darf dazu kommen.

 

(Foto: Anke Großklaß/Selbstliebe-Seminar 2016)

 

Was hier passieren soll

Den Seminarraum können zukünftig Gruppen für Workshops, Treffen und Symposien nutzen. Themenschwerpunkte werden z.B. sein:  Ökologie, Permakultur, nachhaltiges Leben, Körperarbeit, Meditation, Bewusstseinsarbeit, Kunst, Friedensarbeit, Heilung und Tiefenökologie.

Was uns ist wichtig ist

Dieses Projekt liegt uns am Herzen, weil wir damit einen Ort schaffen, an dem wir Menschen uns begegnen und Vorbehalte ablegen können. Wir können lerne, uns und den anderen mit offenem Herzen zu sehen und ein Miteinander zu kreieren, dass friedvoll und visionär ist. Hier können Ideen gelebt werden, wie wir unsere Zukunft in die Welt bringen möchten, wie wir und unsere nachkommenden Generationen ressurcenschonend, bewusst und achtsam auf und mit diesem Planeten leben können.
Ökologie, Bewusstseinsbildung, Rückverbindung zur Natur, Heilung und Spiritualität spielen für uns dabei eine wichtige Rolle. Aus unserer Sicht kann nur im Zusammenspiel von all dem die Verbundenheit von uns Menschen mit der Natur auf Dauer respektvoll gelebt werden.

Warum du wichtig bist

Die Bilder der Zukunft werden von uns allen gemeinschaftlich kreiert. Dieses Projekt ist ins Leben gerufen von vielen Menschen für viele Menschen, auch für dich. Wir freuen uns, wenn du dabei bist. Werde Teil einer Gemeinschaft, die eine neue Art zu leben in die Welt bringt.

(Foto: Anke Großklaß /Im Garten)

 

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

35.000 €

Das Geld wird neben dem Kauf der Strohballen für die Planung und die Ausführung der konkreten Bauarbeiten eingesetzt. Es ist ein wichtiger Baustein zur Finanzierung des Gesamtvorhabens, die sich aus Eigenkapital, Crowdfunding und Bankdarlehen zusammensetzt. Insbesondere werden mit den eingesammelten Geldern die Strohballen aus dem nahegelegenen Demeter-Hof, das benötigte Holz  gekauft und die Bauworkshops durchgeführt.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Dieses Projekt ist ein Ecocrowdprojekt, weil es nachhaltig, regional, gesund, ökologisch, bildend und dadurch zukunftsweisend ist.

nachhaltig

  • Die beiden Naturbaustoffe Lehm und Stroh werden dem Naturkreislauf entnommen und fast unverändert verarbeitet.
  • Handwerklich verarbeitet, sind die Baustoffe Holz, Stroh und Lehm dauerhaft werthaltig. Sie sind stabil und flexibel.
    Die Gebäude können letztendlich wieder vollkommen dem Naturkreislauf zurück gegeben werden.

 

regional

  • Es ist eine Bauweise mit regionalen Baustoffen.
  • Die Vergabe an Aufträgen erfolgt an örtliche Bauhandwerker, was die regionale Wirtschaft in der Uckermark stärkt.

 

gesund

  • Stroh, Holz und Lehm sind baubiologisch unbedenkliche Baustoffe und schaffen mit ihren thermischen und sorptiven Eigenschaften ein optimales Raumklima: ausgeglichene Luftfeuchtigkeit, schadstoffreie, saubere Atemluft.

 

ökologisch bildend

  • Während der Bauausführung werden Workshops durchgeführt (bspw. zum Thema Strohballenbau, Lehmputz oder Lehmbauweise), in denen man diese Form des Bauens lernen kann. Diese Workshops werden von den entsprechenden Fachverbänden begleitet.
  • Zusätzlich werden in diesem Bau in Zukunft Workshops und Seminare zum Thema „Visionen einer nachhaltigen Lebensweise  mit ganzheitlichem Ansatz“ in teilweise partizipativer Form durchgeführt.

 

(Foto: Catarina Skirecki/ Tag der Offenen Tür – Projektvorstellung Strohballenbau mit Gerhard Lichtner)

 

ökologisch

Die Ökobilanzierung betrachtet die natürlichen Baustoffe Stroh, Holz und Lehm über den gesamten Lebenszyklus.

  • Stroh ist ein regional und schnell nachwachsender Rohstoff und wie Holz CO2-neutral.
  • Nach der Nutzung sind Strohgebäude komplett rückbaubar und kompostierbar.
  • Die Wärmedämmeigenschaften der Strohballen sind so gut, dass bei einer Wandstärke von 40 bis 50 Zentimetern auch der Passivhausstandard erreicht werden kann.
  • Die Bindefähigkeit des Lehmputzes gibt die Natur gratis.

 

 

energiesparend

  • Für die Herstellung der Ballen muss sehr wenig Energie aufgewendet werden, ca. 100 x weniger als für die Herstellung von Polystryrol oder Mineralwolle.
  • Durch die Verwendung von regionalen Baustoffen wird der Energieaufwand für Transporte gemindert.
  • Durch die guten Dämmwerte wird der zukünftige Energieaufwand reduziert.

Wer steht hinter dem Projekt?

(Foto: Lucas van Walstijn)

 

Wir sind eine Gruppe von Menschen aus Berlin und Rostock, die die TaraZentrum GmbH gegründet haben.

Im letzten Jahr haben wir das Grundstück in Zichow in der Uckermark auf 50 Jahre gepachtet. Dort entsteht zusammen mit anderen Menschen, denen unsere Zukunft am Herzen liegt, ein Zentrum für Bewusstseinsarbeit und Visionentwicklung. Der Fokus liegt darauf, Ideen zu entwerfen und zu leben,  wie wir auf dieser Erde friedlich, im Einklang mit der Natur und in gegenseitiger Verbundenheit eine Lebensweise verwirklichen können, die auch unserer Nachfahren ermöglicht, gut zu leben. Wir arbeiten zusammen mit dem entstehenden gemeinnützigen Verein “Inseln der Zukunft” und sind eingebettet in verschiedene Netzwerke und Gruppen mit nachhaltigem, ökologischem und spirituellem Hintergrund.

Dieter Loho

forscht für ein nachhaltiges Wirtschafts- und Finanzsystem. Er ist Experte in der Gründung von Energiegenossenschaften für eine autarke Energieversorgung und arbeitet im Steuer- und Finanzwesen sowie als Gründungscoach.

www.lohocoach.com

Catarina Skirecki

ist Impulsgeberin und Seminarleiterin im Bereich Aufstellungsarbeit, und Bewusstseinsentwicklung. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit Entwürfen einer gemeinschaftlichen und friedlichen Lebensweise. Sie hat eine eigene Schule für die Ausbildung Systemischer Aufsteller und langjährige Erfahrung
mit dem erfolgreichen Aufbau von gemeinnützigen und gemeinschaftlichen Projekten.

www.tsewa.de

Laura Jungnickel

berät Unternehmen im Bereich der sozialen Nachhaltigkeit. Sie ist Projektmanagerin und Trainerin in verschiedenen Projekten. Der Bereich nachhaltige Unternehmensführung ist dabei ihr Fokus. Außerdem ist sie selbständig als Personal Coach.

laurajungnickel.jimdo.com

 

(Foto: Lucas van Walstijn/ Projektplanung)

 

 

Wir leben und gestalten die Zukunft, weil...

wir eine tiefe Verbundenheit zur Erde spüren und freudvolle und lebenswerte Perspektiven aufzeigen wollen.

Bau-Werk

Prenzlau, DE

Gast

Berlin, DE

Gast

Görisried, DE

bienenlandprojekt

bienenlandprojekt

Drefahl, DE

Gast

Wiesbaden, DE

Gast

Birkenwerder, DE

Susanne

Berlin, DE

Gast

Berlin, DE

Gast

Berlin, DE

Gast

Berlin, DE

Gast

Berlin, DE

Gast

Berlin, DE

Gast

Berlin, DE

Gast

UTRECHT, NL

anonym

Vicky

Wandlitz, DE

Gast

Berlin, DE

Gast

Berlin, DE

Gast

Bad Belzig, DE

Gast

Rotterdam, NL

Gast

Dobin am See, DE

Gast

Weil am Rhein, DE

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Rostock, DE

Gast

Berlin, DE

Gast

Berlin, DE

Kala

Berlin, DE

Gast

berlin, DE

Gast

Schwedt, DE

kinga

Berlin, DE

anonym

IsabellaCrowd

Griesstätt, DE

Gast

Berlin, DE

gruenkraft2016

Berlin, DE

  • TARA
    Aktualisierung #2: Rundes Strohballenhaus
    2016-06-28

    Wir  haben in den letzten Tagen schon fleissig Samen für die Samenkugeln gesammelt 🙂

  • TARA
    Aktualisierung #1: Rundes Strohballenhaus
    2016-06-28

    Auf diesem Bild erkennt man recht gut die Größe eines Bau-Strohballens, wie er für den Strohballen-Seminarraum verwendet wir.

    Wenn auf er auf beiden Seiten verputzt ist, wird so eine „Strohballen-Wand“ in die Brandschutzklasse F90 (sehr hoch für Wohngebäude) eingestuft. Erstaunlich, aber offiziell getestet!