Retrocycle: Das Leben ist zu schön für langweilige Fahrräder

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Kurzinfo

Zunehmend sehe ich die Produktionsmethoden, die Transportwege und den schnellen Konsum bei einem so umweltfreundlichen Produkt wie dem Fahrrad immer kritischer.

Und je kritischer ich wurde, umso mehr Gegenwind bekam ich von der Branche. So dass bei mir im Laufe der Jahre der rebellische Gedanke immer stärker wurde: „Es muss auch anders gehen!“

Beschreibung

Mein Name ist Thomas Czypionka. Seit nunmehr über 20 Jahren bin ich in der Hamburger Fahrradbranche tätig. Ich habe mittlerweile alle Facetten des nationalen und internationalen Fahrradhandels kennengelernt bis hin zur Produktion in Südostasien.

Zunehmend sehe ich die Produktionsmethoden, die Transportwege und den schnellen Konsum bei einem so umweltfreundlichen Produkt wie dem Fahrrad immer kritischer.

Und je kritischer ich wurde, umso mehr Gegenwind bekam ich von der Branche. So dass bei mir im Laufe der Jahre der rebellische Gedanke immer stärker wurde: „Es muss auch anders gehen!“

Hieraus entwickelte sich die Idee, nachhaltige Fahrräder zu bauen, obwohl das nicht grundsätzlich neu ist. Dies kann nur in Deutschland mit einheimischen oder europäischen Produkten stattfinden, die Fahrräder müssen allerdings dementsprechend teuer sein. Was ist dann naheliegender, als die Fahrräder gleich so hochwertig auszustatten, dass sie die Langlebigkeit eines in Fernost produzierten Rades bei weitem übertreffen? Als Tüpfelchen auf dem I setzte ich den Fahrrädern noch ein sehr hochwertiges, klassisches Design auf.

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Um eine solide Kalkulation und auch für den Kunden zuverlässige Preisgestaltung zu erreichen, werden die RETROCYCLE Räder aus technischer Sicht in Serie gefertigt. Allerdings hat der Kunde die Möglichkeiten, das Design bis hin zum Logo zu individualisieren. So dass unter dem Strich kein RETROCYCLE-Rad zwei mal gebaut wird und jedes ein Unikat darstellt.

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https://www.flickr.com/photos/100601589@N07/with/11915979366/

Diese Kombination von Qualität, Nachhaltigkeit und Design ist nun in der Szene einmalig. Der Endverbraucher kauft sich für seine gesunde, umweltfreundliche Fortbewegungsweise nicht einfach nur ein Fahrrad: Er schafft es sich für einen langen Zeitraum bewusst an. Es wird für den jeweiligen Kunden so produziert, dass er schon bei der Entstehung einen Bezug dazu entwickeln kann.

Als Mitstreiter konnte ich meinen langjährigen Freund und Arbeitskollegen Marcel Niepel für die Entwicklung der Fahrräder sowie der eigentlichen Gründung von RETROCYCLE gewinnen. Der Gedanke dahinter war, für die Zukunft eine Arbeitsteilung zu schaffen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Führung von Kleinstbetrieben in der Zweiradbranche mit der Teilung von technischem und kaufmännischem Bereich wesentlich effektiver ist.

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Wir konnten nun in den vergangenen zweieinhalb Jahren nachhaltige, eigenständige Modelle entwickeln. Ebenso haben wir bereits die Internetpräsenz

www.retrocycle.de

ins Leben gerufen. Durch einige Verkäufe konnten wir schon einen kleinen, bundesweiten Kundenstamm aufbauen. Und selbst die einschlägigen Foren im Internet wurden auf uns aufmerksam:

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http://stahlrahmen-bikes.de/stahlrahmen-hersteller/wie-wars-mit-etwas-klassik-retrocycle-roadaneer

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http://stahlrahmen-bikes.de/stahlrahmen-hersteller/fur-die-schnelle-lange-runde-retrocycle-tourneer-gt

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http://stahlrahmen-bikes.de/stahlrahmen-hersteller/stahlerne-doppelflitzer-ohne-retro-retrocycle-ultra-tourneer

Mit diversen Aktivitäten (Verein, CriticalMass, Cyclassic) sowie der Durchführung der Besucherwerkstatt in der Sonderausstellung „Das Fahrrad“ im Museum der Arbeit, Hamburg, bauen wir aktuell ein Netzwerk auf, um den Bekanntheitsgrad von RETROCYCLE zu steigern.

http://www.das-fahrrad.org/

Weiterhin haben wir mittlerweile ein Facebook-Seite, auf der neueste Informationen über unsere Tätigkeiten publik gemacht werden.

https://www.facebook.com/pages/Retrocycle/1387492748224672

Und es gibt seit kurzem einen Youtube-Kanal von RETROCYCLE. Hier sollen in Zukunft mit Humor kritische Kommentare zum aktuellen Fahrradkonsum, sowie kurze, knackige „Schraubertipps“ veröffentlicht werden.

https://www.youtube.com/channel/UCp7vrEvFYWIzG0zLPy3ESOw

Seit dem letzten Jahr sind wir auch festes Mitglied im wiederbelebten ABC, dem ältesten Radverein der Welt.

http://www.altonaer-bicycle-club.de/

Wir haben mit z. B. Krüger-Rahmenbau oder der ETHIKBANK zuverlässige Partner finden können, die die Idee von RETROCYCLE hervorragend ergänzen.

Um dies alles zu vereinen, soll in diesem Frühjahr in Hamburg an zentraler Stelle ein Ort geschaffen werden, der die Idee erlebbar werden lässt. Es soll mehr als eine einfache Werkstatt werden. Hier soll als Studio/Atelier ein Treff- und Kommunikationspunkt für Gleichgesinnte entstehen.

Durch meine langjähriger Berufserfahrung habe ich auch die Möglichkeit, meinen eigenen Nachwuchs qualifiziert im Bereich Zweiradmechanik auszubilden.

 

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Mit RETROCYCLE wollen wir die Leute nachhaltig und stilsicher auf die Straße bringen.

Im städtischen/urbanen Bereich wie hier in Hamburg wird auch bei der Planung der Infrastruktur das Fahrrad immer mehr als vollwertiges Verkehrsmittel für den Individualverkehr gesehen.

Gerade dieses schöne, wundervolle Fortbewegungsmittel wird zu über 90 % in Südostasien produziert. Hiermit verbunden sind teilweise erhebliche Probleme:

Der Kostendruck lässt ehemalige Billiglohnländer wie Taiwan nicht mehr als erste Wahl erscheinen. Länder wie Thailand, Kambodscha oder gar Bangladesch treten immer stärker in Erscheinung. Das zieht nicht nur sehr schlechte Produktionsbedingung im sozialen Bereich nach sich, sondern auch extrem schlechte Umweltschutzbedingungen. Hinzu kommen als Faktor noch die sehr langen Transportwege.

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RETROCYCLE versucht dieser Entwicklung entgegenzuwirken:

Durch sehr sorgsam ausgewählte Lieferanten und Produkte aus deutschen oder europäischen Standorten. Diese haben nicht nur eine wesentlich höhere Qualität. Sie unterliegen bei der Produktion auch wesentlich höheren Sozial- und Umweltstandards. Die Transportwege sind kurz, was nicht nur bei der eigentlichen Lieferung während der Herstellung vorteilhafter ist. Es kann dem Verbraucher auch ein erheblich besserer Service bei Reparatur- und Garantiefällen geboten werden. Die Partner von RETROCYCLE sind im einzelnen:

– KRÜGER (Rahmen) in Spenge/Westfahlen;

http://www.krueger-fahrrad.de/

– SCHMIDT Maschinenbau (Lichtanlagen) in Tübingen;

http://nabendynamo.de/

– CONTINENTAL (Reifen) in Korbach;

http://www.conti-online.com/www/fahrrad_de_de/

– GILLES BERTHOUD (Schutzbleche, Gepäckträger) in Pont-da-Veux/Frankreich;

http://www.gillesberthoud.fr/

– BROOKS (Sättel, Griffe, Lenkerband) in Smethwick/England;

http://www.brooksengland.com/

– CAMPAGNOLO (Schalt- und Bremskomponenten) in Vicenza/Italien;

http://www.campagnolo.com/DE/de

– DT SWISS (Felgen und Speichen) in Biel/Schweiz;

http://www.dtswiss.com/Home-de

Somit werden hier „drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“: Höchste Qualität verbunden mit kurzen Transportwegen und umweltfreundlichen Herstellungsmethoden.

Weitere Partner rund um RETROCYCLE sind:

– ETHIKBANK Hausbank in Eisenberg;

http://www.ethikbank.de/

– SWITCHER Textilien in Bern/Schweiz;

http://www.switcher-schweiz.ch/

– ORWI Radtrikot in Poing/Bayern;

http://www.orwi.net/

– SPECKESSER Pulverbeschichtungen in Gifhorn;

http://pulver.brandes-fahrrad.de/

– MARTIN GÜNTER Nass-Lackierung in Hamburg;

http://www.martin-guenther-gmbh.de/

Um die Fahrräder dabei vom ewigen „Radlerimage“ wegzuholen, werden sie schon beim Entwurf mit einem klassischem, zeitlosen und edlem Design versehen. Dies macht Fahren mit RETROCYCLE Rädern zum Statement für nachhaltige Eleganz, Stil- und Umweltbewusstsein.

Und auch in allen anderen Belangen des Auftritts von RETROCYCLE soll die Nachhaltigkeit für den Kunden ersichtlich eine Rolle spielen und vollkommen transparent sein. So hat RETROCYCLE seit gut 2 Jahren das Geschäftskonto bei der ETHIKBANK eingerichtet, was einen sehr großen Anklang bei den Kunden und Lieferanten findet.

Im Frühjahr (März/April) 2015 soll als Ergänzung für den Internetauftritt www.retrocycle.de und um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, ein fester Anlaufpunkt geschaffen werden. Dieser ist mehr als eine Art Studio oder Atelier gedacht, nicht wie eine Werkstatt im herkömmlichen Sinne. Hier findet die die Konstruktion, Entwurf und Fertigung statt. Der Endverbraucher kann direkt in die Entstehung seines individuellen RETROCYCLE-Rades vom Anfang bis zur ersten Probefahrt eingebunden werden.

Ebenso soll es als Kommunikationszentrum zum Austausch von Fachwissen, Basis für gemeinsame Veranstaltungen wie Touren, Rennen und Workshops dienen. Und natürlich soll hier auch hochwertige Service geboten werden.

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Mittelfristig ist natürlich auch die Ausbildung des eigenen Nachwuchses geplant. Durch die langjährige Berufserfahrung sind wir auch dazu berechtigt, Zweiradmechaniker auszubilden. Hier kann als Ergänzung auch die Fachrichtung Rahmenbau angefügt werden. Dies ist in Deutschland einmalig. Als langfristiges Projekt in diesem Bereich ist auch eine Zusammenarbeit mit NESTWERK e. V. geplant.

www.nestwerkev.de/

Als konkreter Standpunkt ist der Brandshof in Hamburg am Billhorner Röhrendamm gedacht. Hier gibt es immer geeignete Objekte zu noch bezahlbaren Mietpreisen. Dieser Stadtteil ist in Hamburg gerade mit dem

Ausbau der Hafen-City und der Nähe dazu ein Quartier mit Zukunftsperspektive.

Für RETROCYCLE ist auch die Erreichbarkeit ganz entscheidend. Kunden von außerhalb haben die schnelle Anbindung über die nördlichen Elbbrücken mit der B75/A4. Als Höhepunkt für Radfahrer führt der Elberadwanderweg direkt an der Werkstatt vorbei. Dies ist geradezu perfekt, um auch den zukünftigen RETROCYCLE-Standort als Ausgangspunkt für Touren durch Hamburg und Umgebung zu machen.

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Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

RETROCYCLE ist eine kleine Hamburger Fahrradmanufaktur, die sich seit nunmehr fast 3 Jahren zum Ziel gesetzt hat, Fahrräder höchster Qualität mit Nachhaltigkeit und klassischem Design zu kombinieren.

Der eigentlich Start der Unternehmung war im Mai 2012, seitdem wurden die Grundvorraussetzungen wie Internetauftritt, Warenlogistik, Aufbau eines Netzwerkes sowie Entwicklung eigenständiger Modelle geleistet.

Der nächste Schritt ist der Aufbau eines festen Anlaufpunktes. Ebenso kann mit mehr Warenkapazität die höhere Nachfrage befriedigt werden.

Dies muss wie folgt vorfinanziert werden:

  • eine bereits ausgewählte Immobilie angemietet und für eine Saison vorfinanziert werden. Finanzbedarf 3.700,00 €
  • der bereits vorhandene Werkzeugbestand ergänzt und fehlendes Inventar angeschafft werden. Finanzbedarf 2.400,00 €
  • der Warenbestand zur besseren Reaktion auf die Nachfrage aufgestockt werden. Finanzbedarf 7.800,00 €
  • die Internetpräsenz auf den neuesten Stand gebracht und einschlägige Werbung geschaltet werden. Finanzbedarf 1.000,00 €
  • Aufstockung von Druckerpapier ;-). Finanzbedarf 100,00 €

Gesamtfinanzbedarf 15.000,00 €

Um „gesund wachsen“ zu können, sind in näherer Zukunft keine festen Gehälter geplant. Alle Beteiligten von RETROCYCLE sind in fester Anstellung und können davon ihren Lebensunterhalt bestreiten. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll bei dementsprechendem Erfolg zuerst eine Anstellung über 450,00 € Basis erfolgen. Mittelfristig ist natürlich die Vollzeitanstellung für beide Gündungsmitglieder angedacht.

 

Wer steht hinter dem Projekt?

Mein Name ist Thomas Czypionka, ich bin 45 Jahre alt und Hamburger Jung. Seit über 20 Jahren bin ich bereits in der Hamburger Fahrradszene tätig und kenne die Branche in- und auswendig.

Bereits im Jahr 2003 hatte ich die Idee, mich unter dem Label RETROCYCLE mit einem klassischen Zweiradeinzelhandel selbstständig zu machen. Für dieses Start-up Projekt schrieb ich über ein gutes halbes Jahr einen kompletten Businessplan und absolvierte im Berufsforum Berlin den Fernlehrgang „BWL Zweiradbranche“, den ich erfolgreich abschloss.

Da die Banken keinen Bedarf an einem weiteren Zweiradgeschäft sahen, fiel ich durch das Ranking, die Finanzierung kam nicht zu Stande. Ich blieb allerdings der Fahrradbranche und meinem Traum, eigene Fahrräder zu bauen, treu. Und baute nebenher unter dem Namen RETROCYCLE Maßrahmen für mich und Freunde.

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2012 wagte ich dann doch den Schritt. Im Jahr zuvor begann ich mit einem Teilzeitjob im Outdoorbereich. Dieser ermöglichte mir dann auch, mit etwas Eigenkapital die Marke RETROCYCLE anzustoßen. Dies war für den Anfang nur als „Edel-Hobby“ gedacht.

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Für den zwanglosen Anfang holte ich mit Marcel Niepel einen langjährigen Freund und Mitstreiter an meine Seite. Schon in meinen Anfangsjahren lernte ich Marcel Niepel als sehr interressierten und engangierten Kunden kennen. Später holte ich ihn aufgrund seiner Seelenruhe und seines Einfühlungsvermögens in Kundengesprächen als Verkäufer zu meinen beiden letzten Anstellungen. Hier erzielte er mit seinen Qualitäten beste Erfolge. Diese Fähigkeiten fehlen mir teilweise, weswegen ich Marcel Niepel als perfekte Ergänzung für die Unternehmung RETROCYCLE sehe.

Aktuell steigt die Nachfrage auch Aufgrund unserer AKtivitäten (z. B. Museum der Arbeit) stetig an, obwohl unsere Ansprüche an die Produktion der Räder ebenfalls gestiegen ist. Wir konnten schon einige Räder verkaufen und einen kleinen, bundesweiten Kundenstamm aufbauen.

Wir sind die Zukunft, weil...

„Wenn ich einen Erwachsenen auf einem Fahrrad sehe, bange ich nicht mehr um die Zukunft der Menscheit.“ H. G. Wells