PlatzFairTeilen

  • Unterstützer*innen

    3

  • Finanziert

    100 €

  • Etappenziel

    2.600 €

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Helfen Sie uns bei der Rückeroberung des Straßenraums! Für unsere mobilen Begegnungsorte in Berlin, brauchen wir dringend Ihre Unterstützung. Mit 8000 Euro bringen wir die Verkehrswende auf die Straße. Wir schaffen Fakten und verdrängen die Autos!

Beschreibung

Worum geht es in dem Projekt?

Unsere Stadt erstickt im Verkehr. Schuld daran ist eine Verkehrspolitik, die den Autoverkehr seit Jahrzehnten gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern bevorzugt. Privat genutzte PKW und LKW dominieren den Verkehr und den öffentlichen Raum. Das wollen wir mit diesem Projekt ändern!
Viele Bürger*innen wünschen sich eine echte Verkehrswende. Die Zeit ist reif dafür, auch die Politik hat das erkannt und bewegt sich. Das ist erfreulich. Uns geht das jedoch nicht schnell genug. Was nutzt das viel umjubelte Berliner Mobilitätsgesetz, wenn die Umsetzung schleichend langsam voran schreitet. Die Zeit drängt! Wir wollen nicht länger tatenlos zuschauen und auf die Politik warten, sondern aktiv Klimaschutz machen.

Vielerorts verkümmert oder fehlt das Stadtgrün, Nachbarschaften sind anonym und es gibt wenige Möglichkeiten, dass Nachbarn sich begegnen. Die städtischen Straßenränder und Plätze werden lediglich als Raum für Verkehr, Parken, Fahren und Laufen begriffen. Sie sind selten Orte des Begegnens und Verweilens. Das liegt zu einem großen Teil an der fehlenden Attraktivität der Straßen und an mangelnden Angeboten für konsumfreies Treffen außerhalb von Cafés und Einkaufsmeilen. Das muss sich ändern, wenn wir unsere Städte zu lebenswerten Orten wachsen lassen wollen.
Statt endlose Reihen wenig genutzter Autos wollen wir  an den Straßenrändern neue Mobilitäts- und Lebensräume entstehen lassen. Sie entstehen auf umgewandelten Parkplätzen und umfassen Grünflächen, Sitzmöglichkeiten und ein interkulturelles Rahmenprogramm. So werden alternative Nutzungsformen des öffentlichen Raums konkret und erfahrbar gemacht. Es entsteht eine alternative Realität. Sie zeigt auf, wie durch eine kluge Verkehrspolitik und Stadtplanung unsere Stadt lebenswerter werden kann.

Was verstehen wir unter neuen Mobiltitäts- und Lebensräumen?

  • die temporäre Umwandlung eines grauem Parkplatz in einen lebendigen Ort der Begegnung
  • eine Begegnungsinsel – ein Ort der Begegnung für die Nachbarschaft
  • ein Platz zum Sitzen und Verweilen
  • ein Ort für Stadtgrün und kulturelle Veranstaltungen

Warum sollte jemand unser Projekt unterstützen?

Wollen Sie auch eine grünere Stadt mit mehr öffentlichem Raum? Dann helfen Sie die Verkehrswende mit uns voranzuschieben und unsere Stadt endlich klimafreundlich zu gestalten. Unser Projekt will eine alternative Realität schaffen, wir wollen Nachbarschaften stärken sowie bürgerschaftliches Engagement und Austausch fördern. Wir sind nicht gewinnorientiert. Für die Anschaffung, die Pflege, das Rahmenprogramm und den Transport brauchen wir jedoch Ihre Unterstützung! Bitte unterstützen Sie uns bei dieser wichtigen Arbeit.

Mit mehr Druck von uns Berliner*innen wird die dringend notwendige Verkehrswende früher gelingen, als wenn wir die Mühlen der Amtstuben gewähren lassen. Menschen brauchen mehr Platz – Autos nicht!

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

8.000 € Drittes Parkletmodul
5.500 € Gestaltung Info- und Bildungsmaterialien, Veranstaltungen auf und um das Parklet
5.100 € Zweites Parkletmodul
2.600 € Ein Parkletmodul
100 € Einholung behördliche Genehmigungen

Die Grundkonstruktion ist ein Parklet von CITYDECKS. Es ist eine stabile und langlebige Konstruktion und verspricht eine vielfältige Nutzung über viele Jahre. Das Parklet besteht aus drei Modulen, sobald wir das Geld für ein Modul zusammen haben, legen wir los. Wir haben bereits angefangen die nötigen Genehmigungsverfahren in die Wege zu leiten und wollen im Frühjahr mit unserem Projekt anfangen.

Die Konstruktion unserer Begegnungsinseln besteht aus Modulen. Auch ein Modul setzt ein Zeichen. Sollten wir weniger Geld einsammeln, als wir für ein Modul brauchen, werden wir zunächst die Info- und Bildungsmaterialien für eine dringend benötigte Verkehrswende produzieren und unsere Kampagne ohne Begegnungsinseln schon einmal starten. Jeder Euro hilft!

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Wir haben eine Vision. Die Vision einer klimafreundlichen und lebenswerten Stadt. Nicht der Autoverkehr, sondern die Bedürfnisse der Menschen sollen die Nutzung des öffentlichen Raumes bestimmen. Diese Vision wollen wir Wirklichkeit werden lassen! Und zwar an verschiedenen Orten in der Stadt, mit unseren zwei mobilen Begegnungsinseln wollen wir Anwohner*innen und Politiker*innen zeigen, wie eine Verkehrswende aussehen kann. Wir wollen dabei einen Parkplatz für eine alternative Nutzung öffnen.

Unsere Begegnungsinseln sind lebendige Räume, dafür sorgt ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Diskussionsrunden über die Implikationen des Klimawandels für Städte und die Vorstellung aktueller Pilotprojekte zur Anpassung an den Klimawandel weltweit. Damit wollen wir einerseits das Verständnis für die konkreten Auswirkungen des Klimawandels in der Stadt erhöhen und für Unterstützung bei den notwendigen Anpassungsmaßnahmen und Veränderungen werben. Eingebettet wird dies in eine Informationskampagne zu den Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Straßenraums, in welcher wir auf das Projekt konkret, Mitmachmöglichkeiten und die weitergehenden Implikationen hinweisen.

Wichtig ist uns aber auch, dass diese Orte für alle zugänglich sind, wenn Sie dort Veranstaltungen oder Aktionen planen wollen, sind wir für eine gemeinwohlorientierte Nutzung sehr offen.

Unsere Begegnungsinseln schaffen einen Ort für Begegnung im öffentlichen Raum. Sie sind ein Ort werden an dem sich die Nachbarschaft trifft, ein Ort für Stadtgrün, ein Platz für Veranstaltungen, zum Kennenlernen und Entspannen.  Und das an verschiedenen Orten in der Stadt, d.h. unsere Umwandlung ist immer temporär, wir ziehen mit den Inseln nach einer gewissen Zeit weiter. Hinterlassen wollen wir aber den Wunsch nach Veränderungen und den Druck auf die Verantwortlichen, die Stadt endlich lebenswerter zu machen.

Die Begegnungsinseln öffnen den Straßenraum und zeigen, wie dieser Raum fairer verteilt werden kann. Die Begegnungsinseln zeigen ganz praktisch und konkret, wie der öffentliche Raum auch genutzt werden kann. Sie schaffen temporär eine alternative Realität mit langfristiger Wirkung. Sie laden ein zum Nachdenken und Diskutieren, wie wir den uns allen gehörenden öffentlichen Straßenraum nutzen, wie diese Verteilung fair gestaltet werden kann und was die Alternativen sind.

Wer steht hinter dem Projekt?

Dieses Projekt ist ein Projekt von PowerShift e.V. (https://power-shift.de/). Unser Ziel ist eine ökologisch und sozial gerechte Welt. Dafür setzen wir unsere Expertise in Handels‐, Rohstoff‐ und Klimapolitik ein: Mit umfassenden Recherchen durchleuchten wir politische Prozesse, benennen die Probleme eines ungerechten globalen Systems und entwickeln Handlungsalternativen. Um unsere Ziele zu erreichen, formulieren wir politische Forderungen, betreiben Informations‐ und Bildungsarbeit und schmieden starke Bündnisse – mit anderen Organisationen, sozialen Bewegungen und Bürger*innen. Gemeinsam mischen wir uns ein!

Wir gestalten die Zukunft, weil ...

wir nicht länger warten wollen, sondern aktiv für mehr Klimaschutz kämpfen wollen!

Gast

Gröbenzell, DE

kevksc

Mönchengladbach, DE

PowerShift e.V.

PowerShift e.V.

Berlin, DE

Es gibt noch keinen Neuigkeiten für das Projekt.