Ökoprojekt Jeetzehof | Ferien- & Seminarhof für alternative Lebenskultur

  • Etappe

    1/4

  • Unterstützer

    4

  • unterstützt

    400 €

  • Restdauer

    35 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche...

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind...

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Kurzinfo

Das Ökoprojekt Jeetzehof nimmt als Ferien- & Seminarhof für alternative Lebenskultur im Mai 2018 seinen Betrieb auf. Um die letzten Hürden vor dem Start nehmen zu können, brauchen wir noch ein wenig Rückenwind!

Beschreibung

Neue Wohnformen erproben

Das Ökoprojekt Jeetzehof bietet Frei-Räume für die experimentelle Erprobung und Entwicklung neuer, ökologischer Wohnformen mit minimalem ökologischen Fußabdruck.  In Workshops und Projekten wollen wir in den kommenden Jahren insgesamt zehn Wohn-Räume auf dem Gelände entwickeln und realisieren: Unter anderem sind verschiedene Tiny House – Varianten, ein Stroh-Lehm-Haus, ein Erdhügelhaus, ein bewohnbares Baumhaus sowie ein Recycling-Haus geplant, welches komplett aus wiederverwerteten Bau-„Abfällen“ aufgebaut werden soll. Den Anfang machen wir 2018 mit unserem ersten Tiny House „Ivarsnbyn“ . Wir hoffen, dass bis Ende 2018 die notwendigen Änderungen im Flächennutzungsplan durchgesetzt und die erforderlichen bauamtlichen Auflagen soweit definiert sind, dass dann – neben unseren „mobilen Behausungen“ – auch die feststehenden Wohn-Räume Schritt für Schritt entstehen können.

Kreative Räume schaffen – Begegnung ermöglichen

Das Ökoprojekt Jeetzehof bietet mit seinen beiden Seminarräumen, den Ateliers im Kuhstall, der Holzwerkstatt, dem Hangar und den großen ausgedehnten Natur- und Freiflächen viele Kreativ-Räume, die zur Begegnung mit anderen Menschen einladen. Egal, ob Du uns als Feriengast besuchst, in einem unserer Ateliers oder Werkstätten Dein eigenes Projekt verwirklichst, als Teilnehmer/in eines Seminars oder Workshops neue Erfahrungen sammelst oder einen einen geruhsamen Urlaubstag am gemeinsamen Lagerfeuer ausklingen läßt.

Wissen, Können & Erfahrung entwickeln

Um neue Wege beschreiten zu können braucht es Wissen, Können, Erfahrung und „echte“ Begegnung zwischen Menschen. Deshalb entwickeln wir im Ökoprojekt Jeetzehof aktiv neue Lern-Räume. Wir möchten zukunftsweisende Themen und innovative Projekte im Rahmen von Seminaren, Diskussionsforen und praktischen Workshops gemeinsam mit Euch aufgreifen und weiter entwickeln. Den Anfang machen wir mit unserem Seminar- & Workshopprogramm für 2018.

Gerne würden wir das Seminarpogramm in den kommenden Jahren ausbauen und weiteren Zukunftsthemen und künstlerischen Projekten hier auf dem Jeetzehof ein Zuhause geben. Deine Vorschläge für eine Erweiterung des Seminar- & Workshopangebotes sind uns deshalb sehr willkommen.


 
 

Persönliche Entwicklung unterstützen

Ein Teil unseres Workshop- und Seminarangebotes richtet sich an Menschen, die sich mit der Frage nach dem „guten Leben“ auseinander setzen, sich persönlich weiterentwickeln möchten oder sich in persönlichen Veränderungsprozessen befinden. Im „Forum gut leben“ stellen wir in einem spannenden Gesprächs- und Diskussionsprozess die Frage, ob und wie ein gutes Leben „in Zeiten des Wahnsinns“ überhaupt möglich ist.

Unsere persönliche Zukunftswerkstatt bietet Dir im Rahmen eines Gruppenworkshops Anregungen und Impulse für die Entwicklung neuer Perspektiven. Du kannst aber auch unsere individuelle Aus-Zeit nutzen: Wir überlegen mit Dir gemeinsam, wie Du eine Aus-Zeit auf dem Jeetzehof gestalten möchtest und begleiten Dich im Rahmen mehrerer Coaching-Einheiten.

Um im Mai 2018 wie geplant den Betrieb aufnehmen zu können benötigen wir Deine Unterstützung: 


Als Unterkunft für unsere Seminargäste möchten wir zwei große Tipis mit festem Holzboden auf unserer Wiese aufbauen, eine Biokompost-Toilette und eine Solardusche bauen. Außerdem braucht unser großer Seminarraum eine neue Türe und einen größeren Holzofen, damit wir und unsere Gäste auch in der Übergangszeit nicht frieren müssen.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

9.072 € Eine mobile Bio-Kompost-Toilette und eine mobile Solardusche + 8% für den Erhalt der Plattform ecocrowd
7.668 € Eine neue Eingangstüre und einen großen Holzofen für unseren großen Seminarraum + 8% für den Erhalt der Plattform ecocrowd
4.968 € Noch ein großes Tipi mit Einrichtung als Übernachtungsmöglichkeit für unsere Workshopteilnehmer/innen + 8% für den Erhalt der Plattform ecocrowd
2.484 € ein großes Tipi mit Einrichtung als Übernachtungsmöglichkeit für unsere Workshopteilnehmer/innen + 8% für den Erhalt der Plattform ecocrowd

Mit Deiner Unterstützung schaffen wir Übernachtungsmöglichkeiten für unsere zukünftigen Seminar- & Workshop-Teilnehmer/innen, bauen eine Bio-Kompost-Toilette und eine Solardusche und machen unseren großen Seminarraum winterfest.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

In einem Land, daß immer enger zu werden scheint, schaffen wir Frei-Räume für die Entwicklung alternativer Lebenskonzepte und fördern die Begegnung von Menschen die – wie wir – auf der Suche nach einem „guten Leben“ jenseits des gesellschaftlichen Mainstreams sind. Um dabei den richtigen Weg nicht aus den Augen zu verlieren, haben wir für das Ökoprojekt Jeetzehof folgende Leitlinien formuliert:

  • Wir möchten solidarisch leben, das heißt in respektvollem und achtsamem Umgang miteinander.
  • Wir möchten ökologisch handeln, uns soweit als möglich selbst versorgen, in Kreisläufen Denken und Handeln und als „kritische“ Konsumenten dem Massenkonsum entgegentreten.
  • Wir möchten gesund sein an Leib und Seele, d.h. wir möchten unsere eigenen Stärken und Möglichkeiten, aber auch unsere Unzulänglichkeiten und Grenzen erkennen und akzeptieren.
  • Wir möchten „langsamer“ leben, achtsam nicht nur mit anderen, sondern auch mit uns selbst umgehen und möglichst gesunde Nahrungsmittel konsumieren.
  • Wir möchten nachhaltig leben & handeln im Umgang mit unseren Mitmenschen, unserer Erde und uns selbst. Wir möchten Zukunftsfähigkeit schaffen und unsere Umwelt so gestalten, dass auch zukünftige Generationen eine faire Chance auf ein gutes Leben haben.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Anfang …

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage nach einem „guten Leben“. Nach dem wir diese Frage(n) aber erst einmal gestellt hatten wurde schnell klar: Es gibt keinen Weg zurück! Wir möchten (zumindest ein wenig) anders leben. Wir möchten nicht fraglos den gesellschaftlichen Trends folgen. Wir möchten (auch bei mäßiger Aussicht auf Erfolg) zumindest den Versuch starten, ein für uns gutes Leben abseits der gesellschaftlichen Schnellstraßen selbst zu definieren und zu leben. Wir sind zu Suchenden geworden …

Der Weg …

Diese Entscheidung hat uns in den vergangenen Jahren zu Nomaden werden lassen. Auf dem Weg hin zu unserem „guten Leben“ haben wir vieles erprobt: Wir haben in unterschiedlichen Großstädten gelebt, haben „Frei-Werk, die freie Werkstatt für kreative Bildung und Lebenskultur“ in Berlin gegründet und uns in einem 50 Jahre alten LKW als Wohnstätte auf den Weg nach Afrika gemacht (sind aber nur bis Freiburg gekommen …).

Wir haben mehrere Jahre in Wohngemeinschaften gelebt, einen alten Eindachhof auf der Schwäbischen Alb bewohnt, ein Gemeinschaftsprojekt in Süddeutschland initiiert, mehrere Jahre in der skandinavischen Wildnis gelebt und über mehrere Monate das Leben in einer Dorfgemeinschaft in Mecklenburg-Vorpommern erprobt …
    

Die Erkenntnis …

Dabei haben wir einige interessante Menschen kennen gelernt und viele schöne Orte gesehen. Vieles ist gelungen, manches nicht. Aber eines haben wir gelernt, nämlich dass es „das“ gute Leben per se nicht gibt: Warum? Weil wir uns ständig verändern und in Bewegung sind; weil morgen Dinge wichtig werden, die heute noch keine Rolle spielen; weil die Welt sich stetig und ständig verändert;oder kurz gesagt: Weil alles in Bewegung ist!

Deshab ist das „gute Leben“ nicht – einmal erreicht – einfach für immer da. Es muss immer wieder neu ausgelotet, entdeckt, erkannt und gelebt werden. Gut Leben kann nur derjenige, der auch bereit ist, immer wieder für die gelebte Freiheit in Verantwortung zu gehen, immer wieder weiter zu  gehen, auch wenn er eben erst gestolpert ist. Er muss immer wieder aufs neue bereit sein sich die Frage zu stellen, was denn heute, jetzt, in diesem Moment ein gutes Leben sei …

Heute …

leben wir auf dem Jeetzehof, den wir im Frühjahr 2016 gefunden und gekauft haben. Hier möchten wir in den kommenden Jahren „sesshaft“ werden und bleiben und es schaffen, die vorhandenen und neu entstehenden Frei-Räume mit Leben zu füllen. Hier wollen wir ankommen und lernen, das „gute Leben“ immer wieder neu zu definieren ohne den Mut zu verlieren.

 
Wir sind …

Markus Sauter

Diplom-Heilpädagoge (Univ.), Systemischer Coach, Supervisor & Organisationsberater, Erlebnispädagoge. Seit 2006 als freiberuflicher Berater für Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen und Privatpersonen tätig. Zudem autodidaktischer Holzbildhauer, Tischler, Öko-Bauarbeiter und Tiny-House-Konstrukteur

   
Laura Menk

Diplom-Pädagogin, freiberufliche Fachberaterin für Kindertagesstätten. Theater-Spielleiterin, Naturpädagogin, leidenschaftliche Theaterinteressierte.

Wir leben hier auf dem Jeetzehof gemeinsam mit unseren beiden Kindern, unserem „Pflegejugendlichen“ D., zwei weiteren Familien, einigen Schafen, Hühnern, Hasen, Katzen, Meerschweinchen und einem Hund  in einer losen Hofgemeinschaft.


Weitere Infos zum Ökoprojekt Jeetzehof findest Du unter: www.jeetzehof.de

Wir gestalten die Zukunft, weil...

wir Räume für nachhaltige Entwicklung schaffen.

anonym

MareikeT

Biesenthal, DE

anonym

anonym

Es gibt noch keinen Blogeintrag für das Projekt.