Nachhaltige, lokale Produktion in Griechenland – Frauen auf Ikaria machen es möglich

  • Etappe

    2/2

  • Unterstützer

    54

  • Finanziert

    6.196 €

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Ein Marmeladenkocher für die Frauenkooperative auf Ikaria ist der Grundstein für die Erweiterung ihrer Produktionsstätte.Er steht für einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Insel, Netzwerk zwischen Ökobauern und Verbrauchern und neue Arbeitsplätze.

Beschreibung

Wer sind wir und wo liegt die Insel Ikaria?

Die Insel Ikaria in Griechenland befindet sich in der Ostägäis, in der Nachbarschaft von Samos und der türkischen Küste. Diese Insel hat eigentlich 9.000 Einwohner, davon aber nur 3.000 im Winter. Ikaria gehört nicht zu den „must go“ Inseln für Partytouristen wie Mykonos und Santorini, ist aber durch seine lokalen Feste, den sogenannten Panigyries, die durch traditionelle Tänze und gutes Essen geprägt sind, vielen bekannt. Darüber hinaus ist Ikaria Teil der sog. „Blue Zones“, d. h. Gebieten in der Welt, die sich durch eine besonders hohe Lebenserwartungen auszeichnen. Auf Ikaria wird dies u. a. auf die intakte soziale Infrastruktur,  die Beibehaltung der traditionellen Küche statt fast-food, aber insbesondere auf seinen eigenen Zeit- und Alltagsrhythmus zurück geführt (die Ikarioten haben ihre eigene, gelassene Definition von Zeit und sind daher oftmals weniger gestresst).
In diesem Umfeld haben wir 2009 mit insgesamt 11 Frauen aus Griechenland, Italien und Deutschland die erste Frauenkooperative der Insel Ikaria gegründet. Wir sind aus verschiedenen Gründen auf der Insel gestrandet, meistens der Liebe wegen, und sahen und sehen unsere Zukunft genau hier in der Ostägäis.

Unser Ziel ist es, die reichlich verfügbaren guten landwirtschaftlichen Produkte mit größter Sorgfalt zu hochwertigen Endprodukten zu verarbeiten. Dabei ist uns die Bewahrung der einheimischen Tradition, sei es in Form von Rezepten oder Verarbeitungsverfahren ohne Konservierungsstoffe, besonders wichtig. So produzieren wir Marmeladen, Chutneys, sog. „Löffel-Sweets“ (süße eingekochte Früchte) oder eingelegte Gemüse. Die Rohstoffe kaufen wir bei den kleineren Herstellern auf der Insel, die sich der nachhaltigen und ökologischen Bewirtschaftung verpflichten. Durch unsere Arbeit ist es uns gelungen, weitere Landwirte zu überzeugen, auf Bioprodukte umzustellen.
In den Jahren konnten wir expandieren und seit 2011 betreiben wir eine Konditorei mit einem kleinen Café, wo wir auch unsere Produkte verkaufen.
Unsere Ergebnisse nach 8 Jahren Arbeit können sich sehen lassen:
–       Trotz fast 10 Jahren Wirtschafts- und Finanzkrise, die auch Ikaria hart getroffen hat, sind 7 Frauen bei         uns fest beschäftigt. Z. T. trägt dieses Einkommen aus der Frauenkooperative substanstiell zum         Familieneinkommen bei;
–       im Sommer 2018 können wir 5 weitere Aushilfskräfte beschäftigen;
–       pro Jahr verarbeiten wir ca. 2 Tonnen Obst und Gemüse. Hierdurch schaffen wir nicht nur Anreize für         den Ausbau der traditionellen, biologischen Landwirtschaft auf Ikaria, sondern auch ein regelmäßiges         Einkommen für die Familien unserer Zulieferer.

Mit unserer Arbeit leisten wir also einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung auf Ikaria.

Unsere Zukunft: Ausbau unserer Produktionsstätte und mehr Arbeitsplätze
Wahrscheinlich sind wir verrückt, aber in Krisenzeiten sind Probleme auch Herausforderungen. Trotz aller Schwierigkeiten sehen wir unsere Zukunft auf der Insel Ikaria. Daher wollen wir unsere Arbeit nicht nur fortsetzen, sondern ausbauen. Wir sehen in unserer Kooperative und in der Zusammenarbeit mit den lokalen Herstellern die Möglichkeit, eine andere wirtschaftliche und soziale Lebensform auf Ikaria zu entwickeln, eine Lebensform, bei der Nachhaltigkeit, Gemeinschaft, verantwortlicher Konsum und ein behutsamer Umgang mit der Natur wichtige Prioritäten sind.

Was wir dazu brauchen? Mehr Platz für eine bessere Produktionswerkstatt und unser Cafe
Wir haben die Möglichkeit auf Ikaria, in Christos Raches, ein Gebäude mit einer Fläche von 170 m² anzumieten. Hier wollen auf 100 m² eine moderne Manufaktur aufbauen; die weiteren 70 m² sollen als Café und Konditorei genutzt werden.

Hierzu braucht es:
–    moderne Küchengeräte
–    Kühlschränke
–    Backöfen

Die Gesamtkosten des Projektes betragen 20.000 EUR. Hiervon wollen wir mit dem Crowd-funding Projekt die Kosten für den Marmeladenkocher decken, eines der wichtigsten Geräte für unsere neue Küche. Weitere Einnahmen wollen wir über Spenden und die Einnahmen aus der bevorstehenden Touristensaison decken. Falls wir mehr Geld über das Crowd-funding einnehmen sollten, dann werden wir mit dem Geld das nächste Gerät für unsere Küchen anzahlen, z. B. einen professionellen Backofen.

Was bringt das?
–    Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Ausbau der Produktion;
–    Möglichkeit der Zertifizierung unserer Produktion, so dass auch Exporte erfolgen können;
–    Aufnahme neuer Produkte, wie z. B. die Erzeugung von Ziegenkäse, Olivenöl und Abfüllung von Honig;
–    Schaffung von mindestens 7 neuen Arbeitsplätzen;
–    Erweiterung der Produktion von Bioprodukten bei den heimischen Bauern, d. h. Einkommen für die  lokalen Produzenten auf Ikaria.

Wozu wird das eingesammelte Geld eingesetzt?
Marmeladenkocher 60 l:                                                 4.200 Euro

Marketing und Versand Tauschgüter:                          1.000 Euro

Summe: 5.200 Euro

Außerhalb des Crowdfundings haben wir z. Z. nur wenige Möglichkeiten, das Kapital für unseren Traum aufzubringen. Durch die Krise stehen wir zunehmend vor Problemen: die Touristensaison hat sich verkürzt, dennoch müssen wir die Kosten für die Produktion und die Gehälter decken. Bis heute konnten wir nicht an nationalen oder europäischen Förderprogrammen partizipieren, da wir hierfür das notwendige Eigenkapital nicht nachweisen können. Gleiches gilt für Bankdarlehen, da wir keine entsprechenden Sicherheiten vorweisen können.

Für den Fall, dass unser crowd-funding die benötigte Summe übersteigt, werden wir mit dem Geld das nächste Küchengerät auf unserer Liste finanzieren: einen Profi-Backofen.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

5.200 € Marketing und Versandkosten für die Tauschgüter
4.200 € Marmeladenkocher 60 l

Was brauchen wir für unser Erweiterungsprojekt?

Als erstes mehr Platz für eine bessere Produktionswerkstatt und unser Cafe sowie entsprechenden Geräte:

–    moderne Küchengeräte
–    Kühlschränke
–    Backöfen

Die Gesamtkosten des Projektes betragen 20.000 EUR. Hiervon wollen wir mit dem Crowd-funding Projekt die Kosten in Höhe von 4.200 EUR für den Marmeladenkocher decken, eines der wichtigsten Geräte für unsere neue Küche. Weitere Einnahmen wollen wir über Spenden und die Einnahmen aus der bevorstehenden Touristensaison decken.

Was bringt das?
–    Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Ausbau der Produktion;
–    Möglichkeit der Zertifizierung unserer Produktion, so dass auch Exporte erfolgen können;
–    Aufnahme neuer Produkte, wie z. B. die Erzeugung von Ziegenkäse, Olivenöl und Abfüllung von Honig;
–    Schaffung von mindestens 7 neuen Arbeitsplätzen;
–    Erweiterung der Produktion von Bioprodukten bei den heimischen Bauern, d. h. Einkommen für die  lokalen Produzenten auf Ikaria.

Somit wird das eingesammelte Geld eingesetzt für:
– Marmeladenkocher 60 l:                                                 4.200 Euro

– Marketing und Versand Tauschgüter:                          1.000 Euro

Summe: 5.200 Euro


Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Unser Projekt ist auf eine nachhaltige und umweltschonende wirtschaftliche Entwicklung der griechischen Insel Ikaria ausgerichtet. In der Zusammenarbeit mit den lokalen Erzeugern wollen wir ein Beispiel dafür liefern, dass es trotz Krisenzeiten und geringen finanziellen Mitteln möglich ist, zu kooperieren und sich gemeinsam der traditionellen Bewirtschaftung der Felder und Verarbeitung der Produkte zu verpflichten. Dabei sind wir nicht rückwärtsgerichtet, sondern sehen in  der Arbeit unserer Frauenkooperative ein Modell, dass die Zukunft von Frauen, insbesondere junger Frauen, sichern kann und dazu beiträgt, dass diese Frauen mit ihren Freunden und Familien neue Arbeits- und Lebensperspektiven auf der Insel entwickeln. Darüber hinaus kann durch unsere Arbeit der Anbau von Bioprodukten auf der Insel erweitert und eine höhere Sensibilität der Inselbewohner und –besucher für dieses Thema geschaffen werden. Gesamtwirtschaftlich betrachtet möchten wir mit unserem Projekt auch beweisen, dass griechische Frauen und Kooperativen einen wichtigen Beitrag für die Neu- und Weiterentwicklung der griechischen Wirtschaft sowie der Landwirtschafts- und Umweltpolitik leisten.

Erzähle uns etwas über dich.

Wir, die Frauenkooperative von Ikaria, sind eine „eingeschworene“ Gemeinschaft von Frauen unterschiedlichen Alters und verschiedenen Charakteren, Nationalitäten undFertigkeiten. Aber mit der Arbeit in der Kooperative teilen wir einen Traum: auf Ikaria zu leben und zu bleiben und mit unserer Arbeit einen Beitrag zu leisten zur traditionellen Herstellung von Verarbeitung von Lebensmitteln, ihres Vertriebs und der Art des Zusammenlebens.

In 8 Jahren harter Arbeit haben wir es gelernt, uns zu organisieren und unsere Ziele zu verfolgen. Der Erfolg hat uns bis heute Recht gegeben. Unsere Produkte überzeugen und unser Kundenstamm ist groß und international. Die Krise stellt uns vor große Herausforderungen, die wir aber angenommen haben und wir begegnen ihnen lösungsorientiert. Daher sind wir zuversichtlich, dass uns auch unser neues Projekt gelingen wird.

Wir sind die Zukunft, weil ...

es Frauen wie uns braucht, die mutig sind, optimistisch bleiben und Dinge anpacken, wie: den Ausbau des Netzwerkes zwischen Herstellern und Verbrauchern, die Bewahrung der traditionellen Rezepte und die Neugier, neue Wege für Kommunikation und Zusammenarbeit zu finden.

anonym

anonym

anonym

anonym

Guest

Brüssel, DE

jheher

Tübingen, DE

anonym

Guest

Steinkirchen, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Guest

Augsburg, DE

anonym

anonym

anonym

Guest

Berlin, DE

anonym

Guest

Kernen, DE

Joerg Sommer

Bad Friedrichshall, DE

anonym

anonym

anonym

Guest

Bielefeld, DE

Guest

Hattingen, DE

anonym

anonym

Evonne Winston

Wauwatosa, US

Guest

Plüderhausen-Walkersbach, DE

anonym

anonym

anonym

Guest

Lüneburg, DE

Guest

Sterrebeek, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

doobie68

Kuerten, DE

anonym

Guest

Göppingen, DE

Guest

Regensburg, DE

anonym

anonym

Es gibt noch keinen Blogeintrag für das Projekt.