Mehr Raum für Käse und Kultur

  • Unterstützer*innen

    107

  • Finanziert

    17.106 €

  • Etappenziel

    29.000 €

  • Restdauer

    30 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Wir wollen mit traditionellen Handwerkstechniken ein Strohballenhaus bauen, um so Platz zu schaffen für unseren Hofladen, für Seminare, Schulklassen, Konzerte und vieles mehr.

Beschreibung

Wir wollen im nächsten Jahr einen neuen Ort der Begegnung schaffen. Auf 75 qm soll nicht nur Platz für unseren neuen Hofladen, sondern auch ein Raum für Kultur und Seminare entstehen. Denn der jetzige Hofladen platzt aus allen Nähten – wer warten muss, kann dies nur draußen in Wind & Wetter und die Theke fasst schon lange nicht mehr unser über die Jahre sehr viel breiter gewordenes Sortiment an hofeigenen Produkten.

Außerdem fehlt es uns an Platz für Seminare mit Schulklassen und Kindergartengruppen, denen wir regelmäßig unseren Hof unter dem Motto „Lernort Bauernhof“ zeigen, um ihnen altersgerecht verschiedene Zusammenhänge rund um die Landwirtschaft nahe zu bringen.

Auch einen Raum für Lesungen, Konzerte und andere Kulturveranstaltungen wünschen wir uns schon lange. Also planen wir, ein Strohballenhaus zu bauen – konsequent nachhaltig und regional, mit Holz aus den Wäldern der Umgebung, Strohballen vom Acker nebenan und Lehmputz direkt vom Baugrund. Dabei werden uns reisende Handwerker*innen unterstützen, die nach ihrer Ausbildung auf traditioneller Wanderschaft sind. Unser neuer KäseKulturRaum wird direkt am Eingang des Hofes liegen. Damit sich eine schöne Ensemblewirkung ergibt, werden wir uns am Aussehen des Stalles orientieren, der direkt nebenan steht – mit Holzverschalung und Korbbogenfenstern. Heizen werden wir natürlich mit Holz, schließlich sind wir umgeben von viel Wald.

Zu den Ladenöffnungszeiten am Freitagnachmittag und Samstagvormittag wird sich so unseren Kund*innen ein gemütlicher Raum zum Stöbern und Wohlfühlen bieten -im Winter sogar beheizt!-, außerhalb dieser Zeiten gibt es dann genug Platz für Schulklassen, Seminare und Kulturveranstaltungen, zu denen wir in loser Folge einladen möchten. Und ja: falls genug Geld zusammenkommt, würden wir gerne einen Verkaufsautomaten aufstellen, damit unsere Produkte auch außerhalb der Öffnungszeiten verfügbar sind.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

45.000 € Verkaufsautomat zur Außenaufstellung
38.000 € Inneneinrichtung: Theke, Regale, Kühlschränke, Tische, Stühle
29.000 € Innenausbau: Strohballen einbauen, Innenwände mit Lehm verputzen, Außenverschalung mit Lärchenbrettern anbringen
17.000 € Rohbau: Leitungen verlegen, Fundamente schachten, Bodenplatte gießen, Holz aufsägen, Holzständerbau errichten, Dach decken
6.000 € Vorarbeiten: Architekt beauftragen, Statik berechnen lassen, Baugenehmigung einholen

Zunächst entstehen einige Kosten für die Planung und Vorbereitung des Baus: unser Architekt will bezahlt werden und auch für die Baugenehmigung fallen etliche Gebühren an.

Im ersten Bauabschnitt wollen wir alle Leitungen verlegen, die Fundamente schachten und die Bodenplatte gießen. Dafür werden wir Beton benutzen, da es bislang dazu noch keine wirklich praktikablen Alternativen gibt. Anschließend wollen wir das Holzständerwerk errichten, das aus vielen senkrechten Holzbohlen besteht, zwischen die dann später passgenau die Strohballen eingefügt werden. Auch das Dach werden wir mit Strohballen dämmen.

Damit besteht die Bauhülle aus absolut klimaneutralen und leicht wieder rückbaubaren Materialien. Für die Dachdeckung werden wir verzinktes Trapezblech nehmen, was immerhin recyclebar ist. Das Holz kommt aus einem 18 km entfernten Wald, wir werden es hier vor Ort mit einem mobilen Sägewerk aufsägen, somit geht nichts verloren. Das Stroh werden wir nächstes Jahr auf einem Bioacker nebenan pressen – regionaler geht’s kaum.
Im nächsten Bauabschnitt werden wir die Strohballen einbauen und alles von innen und außen mit Lehm verputzen, um den Bau vor Mäusen und Feuer zu schützen. Die eigentliche Außenhülle besteht aus unbesäumten Lärchenbrettern in Anlehnung an die Optik des Stalls nebenan, innen gibt ein Feinputz aus Lehm ein angenehmes Raumklima. Ein Holzofen dient als Heizung. Für die Seminare bauen wir Toiletten ein (eine davon barrierefrei), somit ist später auch eventuell eine Nutzung als Café möglich.
Zuletzt kommt die Inneneinrichtung: eine großzügige Theke bietet Platz für all unsere hofeigenen Produkte, Kühlschränke für unsere bereits verpackten Waren und Regale für ein kleines Bioladen-Sortiment. Tische und Stühle für den Seminarbetrieb dürfen natürlich nicht fehlen.
Sollte genug Geld zusammen kommen, wollen wir noch einen Verkaufsautomaten aufstellen, damit unsere Produkte auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten verfügbar sind.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

In unserem täglichen Arbeiten handeln wir so ressourcenschonend, tier- und menschengerecht und achtsam wie irgend möglich – also nachhaltig und enkeltauglich im besten Sinne des Wortes:

  • Wir arbeiten konsequent regional, denn wir kaufen die für uns notwendigen Dinge und verkaufen unsere Produkte fast ausschließlich in einem Radius von 50 km um die Burgmühle. Dabei arbeiten wir eng mit anderen bäuerlichen Betrieben der Umgebung zusammen und sind Mitbegründer des „Landkollektiv“.

  • Über die verschiedenen Bildungsangebote bieten wir jungen Menschen einen Einstieg, sich aus einem etwas anderen Blickwinkel mit den Fragen unserer Zeit auseinander zu setzen – schlussendlich sind sie es, die die Zukunft unseres Planeten gestalten werden.

  • Unsere Tiere finden ihr Futter im Sommer auf unseren Weiden, das ist nicht nur tiergerecht, sondern bietet auch Insekten jede Menge Nahrung und trägt zu einer enormen Artenvielfalt auf unseren Wiesen und Weiden bei.
  • Alle unsere Lämmer und Kälber bleiben lange bei ihren Müttern – solange, wie sie Milch brauchen. Im Winter füttern wir unseren Tieren nur das Heu von unseren Wiesen.
  • Selbstverständlich lieben wir unsere stolzen Tiere mit ihren stolzen Hörnern, deshalb lassen wir sie ihnen. Da jedes Tier bei uns ein Individuum sein darf, tragen sie Namen, keine Nummern.

  • Wir produzieren Rohmilchkäse: alle guten Dinge in der Milch unserer Tiere bleiben durch diese schonende Verarbeitung erhalten, außerdem sparen wir so einiges an Energie.

  • Dass wir auf Gentechnik verzichten, versteht sich von selbst.

Viele unserer Hofkunden schätzen diese Konsequenz und Qualität schon seit Jahren. Dadurch können wir von unserer Hände Arbeit gut leben und auch unseren Lehrlingen viel Gutes mit auf den Weg geben. Aber ein Bau dieser Größenordnung übersteigt unsere finanziellen Möglichkeiten, weshalb wir froh sind über jede diesbezügliche Unterstützung: wenn viele eine Kleinigkeit geben, kann daraus Großes entstehen – wir freuen uns drauf!

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Hofkäserei ist eingebettet in die Kooperative Haina in der Burgmühle in Haina. Diese konnten wir 1993 mit unserem gemeinnützigen Verein KOMED e.V. kaufen, nachdem sie seit den 60er Jahren als Betriebsferienheim eines großen Textilbetriebes genutzt worden war, der mit der Wende wie viele andere ehemals volkseigenen Betriebe der DDR pleite gegangen war. Seitdem laden wir regelmäßig zu verschiedenen Treffen ein, organisierten lange Jahre eine Seminarreihe zu gesellschaftstheoretischen Fragen und haben immer wieder Gäste aus nah und fern.

Um uns bei der Sanierung der recht baufälligen Gebäude zu unterstützen, veranstalteten Freireisende Handwerker*innen 1996 und 1999 zwei große Sommerbaustellen – seitdem besteht ein mal mehr, mal weniger intensiver Kontakt zu Reisenden Handwerker*innen, die nach ihrer Ausbildung auf traditionelle Wanderschaft gehen und in ihrer nicht zu verkennenden Kluft unterwegs sind. Für den Rohbau und den Innenausbau haben wir schon einige Reisende eingeladen und freuen uns auf deren Unterstützung.

Aktiv engagieren wir uns für eine gerechtere Agrarpolitik im Bundesverband der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und im Landesverband AbL Mitteldeutschland.

Wir können bei Bedarf auch eine Spendenbescheinigung ausstellen, bitte setzen Sie sich deshalb möglichst vorab mit uns in Verbindung: mail@hofkaeserei-haina.de oder telefonisch 036254/78024 (bitte auf den Anrufbeantworter sprechen, falls wir nicht direkt rangehen sollten). Vielen herzlichen Dank!

Wir bauen für die Zukunft, weil ...

wir das Leben auf dem Land attraktiver machen und unsere Welt für unsere Kinder und Enkel lebenswert erhalten wollen. Deshalb arbeiten wir respektvoll und achtsam mit der uns anvertrauten Natur, unseren Tieren und den Menschen, die uns begegnen.

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Gast

Berlin, DE

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Gast

Castrop-Rauxel, DE

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Gast

Jena, DE

Gast

Gerstungen, DE

Gast

Gerstungen, DE

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Gast

Gotha, DE

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Gast

Erfurt, DE

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Gast

Erfurt, DE

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Gast

Erfurt, DE

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Gast

Dresden, DE

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Gast

Leipzig, DE

Gast

Werra-Suhl-Tal, DE

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Gast

Hamburg, DE

Gast

Leipzig, DE

Gast

Ehingen, DE

Hofkaeserei

Hofkaeserei

Haina Gem. Nessetal, DE

Gast

behringen, DE

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Gast

Neustadt/Wied, DE

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Gast

Blankenfelde, DE

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Gast

Erfurt, DE

Gast

Bassum, DE

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Gast

Oderberg, DE

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Gast

Lehesten, DE

Gast

erfurt, DE

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Gast

Berlin, DE

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Gast

Arnstadt, DE

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Gast

Berlin, DE

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Gast

Leipzig, DE

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Gast

Eisenach, DE

  • Hofkaeserei
    Aktualisierung #4: Mehr Raum für Käse und Kultur
    2021-10-31

    Bäuerlich, regional und handwerklich – das sind die Grundsätze, nach denen wir in unserem Betrieb arbeiten und die Reiko Wöllert hier recht anschaulich erklärt.

    Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=VMg-wKp_mgA

    Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=63bvL3Eb3Lk

  • Hofkaeserei
    Aktualisierung #3: Mehr Raum für Käse und Kultur
    2021-10-31

    frisch auf youtube veröffentlicht:

    Ein kleiner Einblick in die Hofkäserei Burgmühle Teil 1 und 2 – diese Dokumentarfilmchen geben einen kurzen Einblick in unsere Käserei. Mit der Käsechefin persönlich!

    Teil 1:  https://youtu.be/rNMx-QVQooI

    Teil 2: https://youtu.be/4MPvc7nBqPA

  • Hofkaeserei
    Aktualisierung #2: Mehr Raum für Käse und Kultur
    2021-10-31

    Unser Crowdfunding hat es sogar ins Radio geschafft, einfach mal reinhören: www.hofkaeserei-haina.de/aktuelles/

    Habt vielen Dank für Eure Unterstützung und teilt diesen Aufruf gerne weiter!

    Euch allen ein wunderschönes Wochenende

    Reiko Wöllert