Lernpfad zum/zur Wildgestalter*in

  • Etappe

    1/2

  • Unterstützer

    11

  • Finanziert

    1.520 €

  • Restdauer

    31 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Der Lernpfad ist eine einjährige, interaktive und kindertaugliche Campleben-Weiterbildung in 2019.

Mit dieser Kampagne möchten wir uns, 25 große und 7 kleine Menschen, bestimmte Anteile der Weiterbildung kofinanzieren.

Beschreibung

Der Lernpfad ist eine 91 Seminartage (in 11 Modulen) umfassende, partizipative & kindertaugliche Campleben-Weiterbildung im Jahr 2019 / 2020. 25 Erwachsene, 7 Kinder und 3 Hunde bilden den diesjährigen Lernpfad.

Wie du weiter unten detaillierter nachlesen kannst, spielen und experimentieren wir innerhalb der Weiterbildung mit verschiedenen Finanzierungsmodellen.

Mit dem Eigenanteil, den die Teilnehmenden anhand ihrer verfügbaren monetären Mittel selbst bestimmen und in kleinen Raten zahlen, werden etwa 1/3 der Weiterbildungskosten gedeckt.

Die Deckung der restlichen 2/3 wird zu einem zentralen und kollektiven Projekt der Teilnehmenden gemacht.

Dies ist unter anderem diese Fundraising-Kampagne hier.

Mit den Erträgen daraus finanzieren wir unsere Module, die Dozenten, Lebensmittel und Teile der Infrastruktur.

So ist das Gelingen und Zustandekommen der Weiterbildung abhängig von der intrinsischen Motivation, Kreativität und Gemeinschaftlichkeit der Teilnehmenden.

Die Modulinhalte sind gespickt mit ganzheitlichen Methoden und Werkzeugen, die für diesen Weg hilfreich und unterstützend sein können.

Dies begünstigt eine Dynamik weg vom Konsum von Bildung hin zum selbstbestimmten, freien und wilden Lernen.

                                                                                                                                                                                                 

Es gibt also 3 herausstechende Besonderheiten:

1. Die Auswahl der Modulinhalte

Schwerpunkte sind vor allem Permakultur, Wildnispädagogik, (altes) Handwerk, Soziokratie, Selbstorganisation, (Food)sharing, Flake, Gemeinwohlökonomie, Campleben, Kommunikation, Aktivismus, Tiefenökologie, Humus-Festivals, Lernfahrt & Wissensweitergabe.

2. Die Kindertauglichkeit:


Es ist wohl meist unüblich, dass Weiterbildungen explizit Kinder einladen, da dies oft Einbußen an Konzentration und Fokus für tiefgehende gedankliche

Inputs der Lernbegierigen mit sich bringt. 
Wir sehen in der Teilnahme der Kinder vor allem die Chance der Diversität und Stärkung der Gruppenkultur sowie den positiven Einfluss auf das Campleben. Wenn wir eine enkeltaugliche Gesellschaft wollen, dürfen wir unsere Kinder nicht ausklammern.

3. Das Finanzierungsmodell


Die Lernlinge zahlen einen selbst erwählten Eigenanteil, welcher circa 1/3 der gesamten Weiterbildungskosten entspricht. Die Deckung der übrigen Kosten wird zu einem gemeinsamen Fundraising-Projekt gemacht. Durch intrinsische Motivation bewegt, durch erfahrende Mentoren begleitet und durch erlernte Methoden gestützt, widmen sich 25 Menschen in der Weiterbildung der Übung, selbige durch das Erlernte, direkt und praktisch angewandt, zu finanzieren.

Warum eigentlich Lernpfad und warum Wildgestaltung?
Der Lernpfad ist ein individueller Lernweg, den jeder Lernling nach eigenem Ermessen selbst zusammenstellt und wild gestalten darf und kann.

Wir bieten eine Reihe von Themenbereichen, die sich, wie wir finden, sehr gut ergänzen, gegenseitig befruchten und zusammen eine holistischere Sicht auf Materie, Bewusstsein und das Namenlose schenken können. Daraus picken sich die Lernlinge ihre Rosinen heraus, erstellen sich einen individuellen Werkzeugkoffer und machen sich mit 24 anderen Lernlingen gemeinsam auf die Reise durch Deutschland, um (über) all diese Themen (mehr) zu erfahren, zu erleben und anzuwenden.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

11.124 € Wir finanzieren damit das Permakultur-Modul (die Dozenten, Lebensmittel und Teile der Infrastruktur)
6.180 € Wir finanzieren damit das Start-Modul (die Dozenten, Lebensmittel und Teile der Infrastruktur)

Mit der ersten Etappe…

…finanzieren wir das 6-tägige Start-Modul auf dem wir uns als Gruppe kennenlernen, nach innen schauen, unsere Lernanliegen definieren und unsere individellen Lernwege designen.

Uns stehen zwei erfahrene Fundraiser zu Seite, die wir mit Fragen löchern werden und anschließend widmen wir uns einem „Dragon Dreaming“-Prozess, mit dessen Hilfe wir einen Plan entwerfen, wie die Finanzierung des Lernpfads weiterhin partizipativ und gemeinschaftlich gelingen kann.

Noch genauer: Es fließen die Gelder der ersten Etappe in die Dozenten, wir nenen sie Mentoren, des Moduls. Das sind 2 Menschen, die die kompletten 6 Tage begleiten, zusätzlich kommen nochmal 3 Menschen für je einen Tag unterstützend dazu, wer diese großartigen Inspiratoren sind, könnt ihr hier nachlese:

www.wildgestaltung.de/kreis-der-mentoren

Außerdem fließen die Gelder in die Infrastruktur, Lebensmittel und eventuell anfallende Lern- und Lehrmaterialien.

Die Aufschlüsselung der Honorare, Lebensmittelausgaben und so weiter, könnt ihr hier genau nachlesen:

www.wildgestaltung.de/finanzierungsdetails

Mit der zweiten Etappe…

…finanzieren wir das 12-tägige Permakultur-Modul auf dem wir uns ganz und gar diesem Thema widmen. Nach einer ausgiebigen Einführung in die Ethik, Prozessmodelle, Prinzipien und Methoden tauchen wir ein in die gärtnerische und soziale Permakultur.

Im gärtnerischen Teil beschäftigen wir uns hauptsächlich mit „Humusaufbau“ und dem Vorbereiten des Bodens.

Im sozialen Teil vor allem mit dem Thema „Permakultur und Kinder“.

Noch genauer: Es fließen die Gelder der zweiten Etappe wieder in die Mentoren des Moduls. Das sind 2 Menschen, die die ersten 5 Tage begleiten, zusätzlich kommt nochmal 1 Mensch für einen Tag unterstützend dazu. Außerdem fließen die Gelder, wie gehabt, in die Infrastruktur, Lebensmittel und eventuell anfallende Lern- und Lehrmaterialien.


**von jeder Etappe gehen 3% Provision an die lieben Menschen von Ecocrowd! Vielen Dank Euch!

                                                                                                                                    

                                                                                                               

Die gesamte Finanzierung

Die Finanzierung der 91 Seminartage unterteilt sich einfach ausgedrückt in:

1. Den Eigenanteil, welcher den von den Lernlingen zu leistenden Kostendeckungspreis in Raten umfasst.                                                                                                                                                                                                
2. Die 3 – 6 Spendenläufe (Ecocrowd-Kampagnen) im Jahr 2019 / 2020.

Pro Kopf werden für die gesamte Weiterbildung ca. 2.660€ benötigt (insg. 66.500€), diese Kosten sollen auf verschiedene Säulen verlagert werden (Eigenanteil & Spendenläufe).

(Beträge entsprechen der Berechnung bei maximaler Ausbuchung, also 25 Teilnehmende)
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             
1. Der Kostendeckungspreis / Eigenanteil
Nach Selbsteinschätzung zahlen die Lernlinge zwischen 900€ und 1.800€ zum Decken folgender Kosten: Organisation, Verwaltung, Koordination, Betreuung, Infrastruktur, …

                                                                                                                                                                              

2. Die Spendenläufe (Crowdfounding)
Durch die Lernlinge werden unter anderem Sponsoren / Unterstützende über insgesamt 3 bis 6 Crowdfunding-Kampagnen 2019 / 2020 gesucht, um den entstandenen Differenzbetrag zwischen den 66.500€ (Gesamtkosten) und den zusammengekommenen 28.000€ (Eigenanteile) zu erreichen.
                                                                                                                                                                              
Über die Spendenläufe brauchen wir also insgesamt 38.550€ zum Decken folgender Kosten: ca. 20 Mentoren und Dozenten, Vorbereitungen, Betreuung, Infrastruktur, Unterkunft und Lebensmittel, Teilnahmebeiträge an den Humus-Festivals 2019

                                                                                                                                                                              

Das gesamte Finanzierungsmodell lässt sich hier nachlesen:

http://wildgestaltung.de/finanzierung/

                                                                                                                                                                              

Eine detaillierte Ausschlüsselung der Kosten findet ihr hier:

www.wildgestaltung.de/finanzierungsdetails

                                                                                                                                                                              

Auf Anfrage geben wir gerne noch genauere Informationen,

dieses Finanzierungsmodel ist eines der Hauptprojekte der Weiterbildung,

wir werden während des Jahres einen Dokumentarfilm zu diesem Thema drehen,

in dem wir noch detaillierter auf das Modell eingehen.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Wir arbeiten stets daran, den Lernpfad nachhaltiger und enkeltauglicher zu gestalten!

 Welchen Mehrwert schaffen wir für unsere Mitwelt?

Mensch

Das Bildungsangebot vereint die Lernanliegen: „Earthcare“, „Peoplecare“ & „Fairshare“. Mit zunehmendem/n Wissen, Bewusstsein und Handlungsmöglichkeiten für unsere Erde, die Menschen und einen fairen Handel, tragen wir Sorge den Wandel aktiv mitzugestalten.

 Der Aspekt „Peoplecare“ teilt sich in 3 Unterpunkte auf, an denen wir besonders wirksam werden möchten: „persönliche Entwicklung“, „Entwicklung der Gruppe“ und „Entwicklung in der Gesellschaft“

Der Lernpfad bietet gezielt Eltern oder Alleinerziehenden die Chance auf eine Kinder-einbeziehende Weiterbildung

Selbstorganisation und Partizipation statt Informationskonsum und Hierarchien. Es handelt sich um ein interaktives Bildungsangebot. Um dies zu unterstützen und zu begleiten, sind die Flake (eine analoge Kommunikationsplattform) sowie die Soziokratie (eine hierarchiefreie Organisationsform in Kreisstruktur) die Methoden unserer Wahl und jeweils Inhalt eines eigenen Moduls.


Boden, Wasser, Luft

Wir achten auf das Schonen von Ressourcen. Über Foodsharing versuchen wir einen Großteil unserer Lebensmittel zu beziehen, sodass wir die Lebensmittel verbrauchen, die noch völlig in Ordnung, an anderer Stelle in den Müll geworfen wären. Die Auseinandersetzung mit dem Thema füllt ein komplettes Modul und zieht sich durch die gesamte Weiterbildung.

 Ebenso verkörpert die Permakultur eine Basis der gesamten Weiterbildung. Sie umfasst gärtnerische und landschaftsarchitektonische Aspekte wie Gemüseanbau, Mischkulturen, Fruchtfolgen, Humusaufbau, Nützlingsvermehrung, Flächengestaltung nach ausgeklügelten, ganzheitlichen Ansätzen und das schonende Gärtnern in Biotopen zum Wohle des Bodens, des Wassers und der Luft.

Die Weiterbildung findet von April bis Oktober ausschließlich draußen statt, somit sind wir dem Boden, dem Wasser, der Luft und den Jahreszeiten sehr nah. Eine gute Voraussetzung, um sie nicht zu vergessen. 


Klima

Die Lernfahrt ist eine durch zwei Kaltblüter gezogene Kutsche, die einen Teil des Pfades, etwa 350 Kilometer, drei Module, umspannt. Die Lernlinge können sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Cityroller dieser Fahrt anschließen und erleben eine ursprüngliche und entschleunigte Form des Reisens. Die Kutsche wird von drei jungen, pferdeerfahrenden Menschen gelenkt, die sich dem alten Handwerk verschrieben haben. Das heißt, sie bedienen sich ausschließlich der Handarbeit ohne die Verwendung von elektrischem Strom.


Tier und Pflanzen

Die Wildnispädagogik stellt (neben der Permakultur und dem Foodsharing) die dritte Basissäule der Weiterbildung dar. Ihre Perspektive fördert das Bewusstsein für die „wilde“, unbekannte Welt in unseren Wäldern und Ökosystemen. Sie betrachtet die Natur als Lehrerin. Was können wir über uns und die Schöpfung erfahren, wenn wir uns aufmerksam den Tieren und Pflanzen widmen?

  Biologische Vielfalt

Permakultur und Wildnispädagik lehren das achtsame Beobachten des Zusammenspiels verschiedener Arten, Lebensformen und Wesenszüge, um so einen Eindruck und die oftmals damit einhergehende Faszination und Erfurcht vor der Komplexität des Lebens zu erfahren und zu vertiefen.

Die Humus-Festivals sind selbstorganisierte Feste. Sie vereinen 8 Tage lang die Netzwerke der Permakultur, Wildnispädagogik und des Foodsharings zu einem vielfältigen, gemeinsamen Zusammenkommen und Erfahrungsaustausch.


Sach- und Kulturgüter

Wir werden einen Dokumentarfilm zu den Themenbereichen „partizipatives Finanzierungsmodell“ und „Kindertauglichkeit“ der Weiterbildung drehen, sodass andere Anbietende von unseren Wegen inspiriert werden können

Das Nutzen und kreative Gestalten von und mit Vorhandenem ist Kernelement des Lernpfades

Die Flake hilft ihren Nutzern beim unmittelbaren (Mit)Teilen, zum Beispiel von Fähigkeiten oder Gegenständen und somit auch bei deren Wiederverwendung, Weiterverwendung oder Umgestaltung

Das Üben von ursprünglichem Handwerk fördert die Verwendung von natürlichen und nachwachsenden Ressourcen und den Verzicht auf energiefressende Produktionen

Das Lernen und Erfahren des Camplebens und das Weitertragen der Einfachheit der Lebensgestaltung spart. bzw. reduziert gewiss den Energiebedarf, fördert das Nutzungsbewusstsein

Unterstützende Kriterien:

Wer steht dahinter?

Zu Beginn war es das „Büro für sozialen Humusaufbau“ mit seinem Gründer Lauritz Heinsch, der den Lernpfad entwickelt hat und das Projekt begleitet. www.sozialhumus.de

Jetzt sind es die 25 Lernlinge, die den Lernpfad zunehmens selbst in die Hand nehmen. Der Lernpfad ist in Hinsicht auf seinen Umgang mit Geld äußerst transparent. Alle Faktoren lassen sich auf der Internetseite nachvollziehen. Er hat einen sehr persönlichen Charakter, welcher sich bei allen Vorhaben sicher noch erweitern wird.

Übertragbarkeit:
Es ist ein fundamentales Ziel des Lernpfades, die Erfahrungen und das Wissen zu dokumentieren, weiterzugeben, zu reflektieren und zu wiederholen.

Langfristigkeit:

Es ist der erste Durchlauf des Lernpfads, jedoch sicherlich nicht der letzte. Aufgrund der jetzt schon hohen Nachfrage ist es sehr wahrscheinlich, dass es 2020 wieder einen Jahrgang geben wird.    

Der Lernpfad ist ein Prototyp für die zukünftige Entwicklung von (Weiter-)Bildung und einer alternativen Lebensgestaltung sowie eine Verknüpfung von bereits vorhandenen Konzepten und Bewegungen, die alle ähnliche Ziele haben – Alternativen oder Erweiterungen zur heutigen Gesellschaft. 

Partizipation/Kooperation:

Werden auf dem Lernpfad RIESENGROß geschrieben.

Erzähle uns etwas über dich.

Wir sind 25 Lernlinge, 7 Kinder und 2 Hunde,  die wir uns 2019 gemeinsam auf die Reise durch Deutschland machen um über all diese Themen mehr zu erfahren, zu erleben und sie im Campleben direkt auszuprobieren.

Die wackeren Lernlinge findest du mit eigenen Profilen und Vorstellungen auf dieser Seite:
www.wildgestaltung.de/kreis-der-lernlinge
                                                                                                                                                                
Und unsere Mentoren findest du mit eigenen Profilen und Vorstellungen auf dieser Seite: www.wildgestaltung.de/kreis-der-mentoren

                                                                                                                                         
Organisiert wird die Weiterbildung aus dem Büro für sozialen Humusaufbau: www.sozialhumus.de

Falls du noch mehr über den Lernpfad erfahren möchtest, empfehlen diesen fulminanten Artikel: https://infothek-waldkinder.atavist.com/fortbildung-lernpfad-zum-wildgestalter

Wir wildgestalten die Zukunft, weil ...

sie enkeltauglich bleiben soll!

anonym

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