"Lebensacker": wertvolle Lebensmittel aus schonendem und gewaltfreien Anbau

  • Unterstützer*innen

    24

  • Finanziert

    2.543 €

  • Etappenziel

    3.000 €

  • Restdauer

    35 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Auf meinem „Lebensacker“ werden wertvolle und besondere Gemüsekulturen auf
gewaltfreie Weise angebaut. Wir arbeiten bio-vegan und mit höchster Sorgfalt für unsere Mitwelt. Es ist uns ein großes Anliegen im Einklang mit der Natur zu handeln.

Beschreibung

Mein „Lebensacker“

Ich freue mich sehr, durch die Pacht einer Ackerfläche (0,5 ha) im Haunetal die Möglichkeit bekommen zu haben, in unserer Region ein bio-veganes Gartenbauprojekt aufzubauen. Zusätzlich hat unsere Gemeinschaft, in der ich lebe noch eine bunte Streuobstwiese mit Gewächshaus (0,2 ha), die ich seit 2 Jahren bewirtschafte. Mit meinem umfangreichen ehrenamtlichen Engagement habe ich schon andere Landwirt_Innen begleitet, die von einer konventionellen „Nutztier“-haltung auf eine gewaltfreie Landwirtschaft (Lebenshof oder bio-vegane Landwirtschaft) umgestellt haben. Ich habe Ökolandbau und Vermarktung studiert und daher immer von einer Gelegenheit geträumt, in diesem Bereich nebst meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten selbst als Nahrungsmittelerzeuger tätig werden zu können.

Dieser Traum wird durch den „Lebensacker“ in Kombination mit der Streuobstwiese derzeit wahr, kann aber aufgrund der umfangreichen Anfangskosten nur mit euch gemeinsam umgesetzt werden.


Was den „Lebensacker“ so besonders macht:

Wir (das heißt ich und meine ehrenamtlichen Helfer_innen) arbeiten schonend und gewaltfrei nach dem bio-veganen Prinzip (größtenteils nach den Richtlinien des biozyklisch-veganen Anbaus). Wir haben ein ressourcenschonendes Konzept, bei dem wir viele Parameter zu Erhaltung und Förderung der Biodiversität miteinbeziehen.

Durch die Pflanzung essbarer Hecken auf der Windseite möchten wir den Wasserbedarf unseres Gemüses reduzieren und gleichzeitig weitere hochwertige Lebensmittel (Beerenobst etc.) produzieren.

Wir setzen auf alte und robuste Sorten (eigene Vermehrung, Bingenheimer, Dreschflegel) sowie auf bodenschonende Bearbeitungstechniken. Wir mulchen mit Bio-Stroh aus der Region und nutzen derzeit eine Regenwassersammelstelle aus dem angrenzenden Ort für die Bewässerung.  

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Initiative Lebenstiere e.V. hat der Lebensacker ein enorm hohes Potential auch für Kinder ein Erlebnisprojekt zu werden.

Ich freue mich sehr, für das Jahr 2021 bereits viele tolle Abnehmer der entstehenden Gemüsekisten gefunden zu haben und eine Einrichtung für psychisch erkrankte Menschen sowie den lokalen Bauernmarkt mit frischen Gemüse beliefern zu dürfen. 

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

10.000 € Kompostherstellungssystem
7.000 € schmales Bodenbearbeitungsgerät (Fräße-/Egge-/Gruber-Aufsätze)
5.000 € Windschutzgehölz, Beerensträucher
3.000 € großer Wasserwagen (2000 - 3000l) und Schlauchsystem

Die ersten Kosten für das Saatgut, die eigene Anzucht in Anzuchtplatten, die Pacht sowie die Grundausstattung habe ich bereits selbst getragen. Damit es weitergehen und ich weiterhin viel ehrenamtlich im Bereich des Tierschutzes aktiv sein kann, benötige ich eure Unterstützung:

Dringend benötigt wird ein großer Wasserwagen (2000-3000l) sowie ein Schlauchsystem, womit die Bewässerung des gesamten Ackers sichergestellt werden kann. Dadurch soll es uns ermöglicht sein, das aus dem Ort gesammelte Regenwasser präzise und wassersparend direkt an die Pflanze zu befördern.

Um möglichst ressourcenschonend arbeiten zu können, möchten wir Windschutzgehölz und Beerensträucher im Westen /Norden des Lebensackers anpflanzen. Dies dient aber gleichzeitig auch dem Schutz des Gemüses vor Stürmen und erhöht wiederum die Artenvielfalt. Leider ist der Lebensacker in einer Umgebung, in der es wenig Ackergehölze gibt. Hier kann das Ackergehölz als Vorbild für andere Landwirt_innen dienen. 

Darüber hinaus haben wir für manche Arbeiten (z.Bsp. Bodenvorbereitung Wurzelgemüse) eine schmale Bodenfräße. Diese ist aber in die Jahre gekommen und darum möchten wir uns gerne ein ergonomisches und sicher arbeitendes Bodenbearbeitungsgerät anschaffen.

Alle finanziellen Mittel, die hier gesammelt werden, fließen direkt in den Lebensacker, auch wenn das Projektziel nicht vollständig erreicht wird. 

Sollten wir mehr als den Zielbetrag erhalten, wird dieses Geld in den Anbau für das kommende Jahr gesteckt.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

In Ecocrowd steckt das Wort „Eco“ drin. Es ist mir persönlich ein wichtiges Anliegen für die Gesellschaft, dass wir wirtschaften, um unseren Nachkommen noch einen liebenswerten und intakten Planeten geben zu können. Und das erreichen wir nur, wenn wir „Eco“ (nachhaltig, gewaltfrei, ressourcenschonend etc.) handeln. Unser Gartenprojekt soll nicht nur nach diesen Prinzipien gelebt werden, sondern soll nach diesen Prinzipien Nahrungsmittel erzeugen, die für die Ernährung der Menschen bekanntlicher Weise essentiell ist. Das Wort „Crowd“ finden wir klasse, weil man gemeinsam einfach mehr schafft. Aufgrund meiner wenigen Zeit ist es gemeinsam viel besser möglich solch ein Projekt finanziell zu tragen, denn so wird es mir weiterhin ermöglicht ehrenamtlich für eine bessere Welt tätig sein zu können. 

Mit dem Lebensacker punkten wir vor allem in den Bereichen gesunde Lebensmittel für Menschen, dem Schutz von Boden, Wasser und Luft, der Förderung biologischer Vielfalt sowie regionaler Öko-Produkte.


 

Wer steht hinter dem Projekt?

Mein Name ist Timo Geuß, ich bin 27 Jahre alt und wohne im schönen osthessischen Haunetal beim Vereinssitz der Initiative Lebenstiere e.V.



Ich habe Forstwirt gelernt, Ökolandbau und Vermarktung studiert und bin ehrenamtlich landwirtschaftlicher Berater bei BeVeLa (Begleitung zur veganen Landwirtschaft) sowie 2. Vorstand der Initiative Lebenstiere e.V.. Die Initiative Lebenstiere e.V. kooperiert mit Landwirt_innen, rettet Tiere vor der Schlachtung und betreibt Öffentlichkeitsarbeit. Zudem habe ich ein motiviertes Netzwerk von Helfer_innen, die mich immer wieder bei praktischen Arbeiten auf dem Lebensacker unterstützen. Schon letztes Jahr konnten wir somit hochwertiges Gemüse in kleinem Stile erzeugen.


   


Mir ist es einfach wichtig, nicht nur „irgendein“ Gemüse zu erzeugen. Ich möchte zum einen durch alte und robuste Sorten eine große Artenvielfalt innerhalb des Gemüses erzielen, zum anderen soll aber auch der gesamte Lebensacker eine blühende Oase für alle Mitlebewesen werden. Das Gemüsebauprojekt soll zukünftig somit als Schaugarten für die Bildungsarbeit der Initiative Lebenstiere e.V. dienen. 

Wir sind mit dem Lebensacker die Zukunft, weil ...

unsere Mitwelt dringend eine gewaltfreie und ressourcenschonende Landwirtschaft benötigt, die uns gesunde und wertvolle Lebensmittel liefert, für die niemand leiden muss. Zudem soll der Lebensacker als Anschauungsbeispiel und Inspiration für Landwirt_innen dienen, damit diese Anreize bekommen wieder mit Begeisterung ihrer Berufung als nachhaltiger Landwirt_in nachgehen zu können.

anonym

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Gast

Moorenweis, DE

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Gast

Halle, DE

anonym

anonym

anonym

Gast

Hofbieber, DE

anonym

anonym

anonym

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Ina K.

Gütersloh, DE

anonym

Gans Normal Vegan

Muenster, DE

anonym

anonym

Es gibt noch keinen Neuigkeiten für das Projekt.