LaMa Gartengemüse

  • Unterstützer*innen

    58

  • Finanziert

    9.111,22 €

  • Etappenziel

    9.500 €

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Wir wollen für die Region Heidelberg/Sinsheim einen regenerativen Gemüsebetrieb aufbauen, der im Market Garden System eine große Vielfalt an Gemüse produziert und über Abokisten direkt vermarktet.

Beschreibung

Unsere Vision ist es, einen regenerativen landwirtschaftlichen Gemüsebetrieb zu schaffen, der nicht nur Nahrungsmittel produziert, sondern auch aktiv zum Klimaschutz, der Förderung der Artenvielfalt und einer nachhaltigen Nutzung des Wassers beiträgt. Dabei ist es uns außerdem wichtig, unsere Energie ausschließlich aus erneuerbaren Quellen zu beziehen.

Um dies zu erreichen, setzen wir auf eine Landwirtschaft, die auf natürliche Ressourcen und die Wechselwirkung von Boden, Pflanzen und Tieren setzt. Uns ist klar, dass die moderne Landwirtschaft, mit dem Anbau von Monokulturen auf sehr großen Flächen, dem Einsatz von chemischen Mitteln und der Nutzung schädlicher Bodenbearbeitungsmaßnahmen zum Verlust der Artenvielfalt und Beschleunigung des Klimawandels führt und möchten daher einen Beitrag zur Agrarwende leisten.

Wir sind uns sicher, dass eine nachhaltige Welt möglich ist und dass es an der Zeit ist, sie von Grund auf entsprechend zu gestalten. Zu regenerativem Anbau sagen wir mit unserem Projekt also: Lass Machen (LaMa)!

Was heißt das konkret?

Wir haben in Steinsfurt/Sinsheim bei Heidelberg eine 3 ha große Fläche per Erbpachtvertrag in unseren Besitz bringen können. Es handelt sich bei der Fläche um eine ehem. Gärtnerei mit 3500 m² Gewächshausfläche, Brunnen und besten Lössböden auf der wir ab diesem Juni mit dem regenerativen Anbau von Gemüse im Market Garden System für die Direktvermarktung beginnen werden. Zudem konnten wir in unmittelbarer Nachbarschaft bereits demeterzertifizierte Anbauflächen pachten, die wir auf Bioland-Zertifizierung umstellen werden, um dort Knoblauchpflanzgut herzustellen. Mittel- und langfristig möchten wir auf weitere Betriebszweige expandieren und beispielsweise mit Agroforstsystemen, Mulchgemüse und eigener Weiterverarbeitung einen immer größeren Beitrag zu regenerativem Anbau und Lebensmittelerzeugung leisten.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

8.000 € Kühlzelle
3.000 € Kulturschutz
12.000 € Wasseranschluss
4.000 € Werkstattausstattung etc.
18.000 € elektrischer Einachsschlepper
2.000 € gebrauchte Einachsfräse und Folientunnel
4.000 € Handwerkzeuge, Erntegeräte, Gemüsekisten etc.
1.500 € Jungpflanzen & Saatgut
4.000 € Kompost
4.000 € Solar Powerstation

Das Geld wird getreu den Etappenzielen eingesetzt. Wenn das Geld für bestimmte Sachen nicht ausreicht, werden wir diese nicht anschaffen oder eben zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Wirtschaftlichkeit dies erlaubt.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Selbstverständlich wird unser Projekt unter verschiedenen Aspekten einen Mehrwert für die Umwelt bieten, da wir nicht nur bei den verwendeten Ressourcen auf Nachhaltigkeit und Regeneration achten, sondern die eingebrachten Ressourcen außerdem umweltfördernd einsetzen.

Alles beginnt mit dem Kern unseres Projekts: Dem Anbau von Gemüse im Market Garden System. Dieses Anbausystem ist charakterisiert durch sehr kleingliedrige Bewirtschaftung unter vorwiegendem Einsatz von Handarbeit. Dies bringt einige ökologische, aber auch ökonomische Vorteile mit sich. Durch den Anbau auf verhältnismäßig kleinen Flächen können die Beete sehr dynamisch und ideal angepasst geplant werden. Das Bewirtschaften per Handarbeit und Kleingeräten ermöglicht beispielsweise einen intensiven Anbau durch dichte Bepflanzung und den Einsatz von Mischkulturen, sodass Ökologie und Produktivität pro Fläche profitieren.

Für uns ist klar, dass wir, den regenerativen Anbauprinzipien folgend auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln verzichten, sondern ausschließlich mit natürlichen Mitteln arbeiten werden. Das Resultat wird Aufbau von Bodenleben, Bodenstruktur und Artenvielfalt sein. Durch höhere CO2- Speicherung wird damit nicht nur das Klima verbessert, höhere Wasserspeicherkapazität und Biodiversität tragen zudem zur lokalen Krisenresilienz bei.

Auch bei den Themen Wohnen und Energie ist uns Nachhaltigkeit wichtig. Wir wollen Strom aus Photovoltaik und Pyrolyseanlage selbst produzieren und darüber hinaus auf erneuerbare Anbieter setzen. Zudem planen wir, energieeffizient zu bauen und zu wohnen.

Regenerative Lebenseinstellung und Lebensstil sind für uns schon lange Gang und Gäbe und werden für unser Projekt leitend sein.

Wer steht hinter dem Projekt?

Unsere Beweggründe, sich selbstständig gemacht zu haben, sind zum einen die Vision einer neuen Art der Wirtschaft auf unserem Planeten und zum anderen die anhaltende Erfahrung und Überzeugung, dass wir als Team alles schaffen können. Wir drei sind alle in landwirtschaftlichen, gärtnerischen und angegliederten Bereichen tätig.

Max H. absolvierte neben seiner Tätigkeit auf einem landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb in seiner Jugendzeit und einer anschließenden Mitarbeit auf vielen Gemüse- und Market-Gardening-Betrieben ein fast siebenjähriges Studium der ökologischen Agrarwissenschaften mit dem Abschluss Master of Science in Witzenhausen. Gleichzeitig hat er bereits vier Saisons einen Market-Garden mit wöchentlichen Abokisten geführt.

Luis D. hat im Rahmen seiner Tierpfleger-Ausbildung im Heidelberger Zoo die Sinnhaftigkeit von ökologischen Prinzipien und deren Umsetzung entdeckt. Er begann 2019 sein Studium zum Bachelor of Science in Witzenhausen und lebte und arbeitete auf einem ökologischen Gemischtbetrieb. Daneben führte er den Anbau im hofeigenen Gemüsegarten sowie in den Jahren vor dem Studium einen Gemüse-Gemeinschaftsgarten.

Finn B. arbeitet derzeit in einer ökologischen Gemüsegärtnerei und bildet sich nebenberuflich im Bereich Market Gardening und Regenerative Landwirtschaft weiter. Er begann seine Studien in Molecular Life Science und Soziologie, entdeckte dadurch nach kurzer Zeit seine Freude an der Natur und fing an, sich praktisch in Landwirtschaft und im Gemüsebau zu engagieren. Schließlich ging er in Lehre bei dem Biogemüsebetrieb, in dem er nach wie vor lernt und arbeitet.

Max Hien (links), Luis Degen (mitte), Finn Bargmann (rechts)

Wir gestalten die Zukunft, weil ...

wir getreu unserem Motto LaMa (Lass Machen) proaktiv die Welt zu einem lebenswerterem, geschmackvolleren und ganzheitlich bedachten Ort verändern.

Dany Frucht

Lunow-Stolzenhagen, DE

Alex Lipp

Rümpel, DE

Juliane Susanne Gräbener-Weller

Bammental, DE

Timo Meisel

Berlin, DE

Hedwig Petersen

Freiburg, DE

Henrik Petersen

Freiburg, DE

Carsten Schies

Heidelberg, DE

Henrik Hellmann

WITZENHAUSEN, DE

Enno Bargmann

Ahrensburg, DE

Es gibt weitere 49 anonyme Unterstützungen.

Es gibt noch keinen Neuigkeiten für das Projekt.