Gemeinsam zäunen für die Zukunft

  • Unterstützer*innen

    137

  • Finanziert

    8.628 €

  • Etappenziel

    12.000 €

  • Restdauer

    16 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Wir brauchen Euch als UnterstützerInnen für unsere Weidetierhaltung: Zur Förderung der Biodiversität und fürs Klima mit einer lokalen, sozial eingebetteten und ökologischen Landwirtschaft. 6 Kilometer Zaun, 24.000 Meter Draht: Gemeinsam schaffen wir das!

Beschreibung

Vielleicht kennst Du uns vom Marburger Wochenmarkt im Südviertel, oder Du warst schon einmal auf unserem Hof in Lohra-Seelbach. Wir haben vor nun fast 15 Jahren als Existenzgründer mit unserer Milchziegenhaltung und Hofkäserei eine Nische im Marburger Land besetzt.

Von Anfang an ist es uns ein großes Anliegen gute Lebensmittel für die Region zu erzeugen und eine echte Kreislaufwirtschaft unabhängig von globalen Lieferketten zu betreiben. 

Damit Ihr auch in Zukunft noch unseren leckeren Ziegenkäse und das Fleisch von unseren Weidetieren genießen könnt, wollen wir alle Weiden, die wir bereits langfristig sichern konnten, mit festen Zäunen versehen, um eine lange andauernde Bewirtschaftung zu gewährleisten.

Die Weide bildet nicht nur die Nahrungsgrundlage für unsere Tiere, und damit auch die Grundlage für unseren handgemachten Käse. Mit der Weidetierhaltung leisten wir einen aktiven Beitrag zur Förderung der Biodiversität und durch die Kohlenstoffbindung im Grünland auch zum Klimaschutz.

Die Kosten für diese Zäune sind allerdings durch die Erträge aus dem landwirtschaftlichen Betrieb nicht darstellbar. Deswegen brauchen wir Eure Unterstützung!

Neben einer freien Geldspende und einer Unterstützung gegen Tauschgüter von unserem Hof, könnt Ihr uns auch Eure Zeit spenden, indem Ihr uns helft das Projekt über Social Media weiter zu verbreiten. Da unsere tägliche Arbeit ausschließlich in der analogen Welt stattfindet, sind wir darin nämlich nicht so gut…


Milch und Fleisch gehören zusammen

Für uns war von Anfang an klar, dass wir alle Tiere selber großziehen wollen, die auf dem Hof geboren werden. Der meiste Nachwuchs entstammt aus unserer Milchziegenherde. Jedes Jahr im Februar werden mehr als 100 Zickel geboren. Diese Tiere werden bei uns großgezogen und nach und nach stressarm in der Region geschlachtet und vermarktet. Wenn die Ziegenlämmer keine Milch mehr benötigen, werden Sie von Ihren Müttern getrennt und dürfen ab Ende April auf die Weide. Wir haben dann die volle Milch für den Ziegenkäse.

Das Projekt Zäunen

Damit wir unsere Jungtiere langfristig sicher unterbringen können, haben wir uns in diesem Jahr entschlossen, alles Grünland, das uns aus gemeinschaftlichem Eigentum (BioBoden eG, Bürger AG) langfristig zur Verfügung steht, fest einzuzäunen. 

Wir haben keinen flächenstarken Betrieb und generieren nur einen kleinen Bruchteil unseres Einkommens aus Agrarsubventionen. Nichtsdestotrotz erbringen wir mit der Weidetierhaltung eine Vielzahl von Gemeinwohlleistungen. 

Unsere Flächen sind weit verstreut und teilweise schwer zugänglich, aber aus naturschutzfachlicher Sicht sehr kostbar. Die Bewirtschaftung dieser Flächen ist mühsam, aber dennoch unendlich wertvoll.

Eine extensive Beweidung fördert die Artenvielfalt wie kaum eine andere Bewirtschaftungsmaßnahme. Durch die unterschiedlichen Vorlieben der Tiere gibt es Flecken, die nicht abgefressen werden und solche mit ganz kurzem Gras, kahle Trittstellen und das Umfeld der Zaunpfähle, lauter kleine Minibiotope für seltene Pflanzen und die davon abhängigen Schmetterlinge und Wildbienen. Auch die Zauneidechse und andere Amphibien profitieren.

„Ehda“-Tiere in der Milchviehhaltung

Aus Klimaschutzgründen ist es vorteilhaft, wenn die Mutter eines fleischliefernden Tieres gemolken wird. Tiere, die zu beidem geeignet sind, nennt man „Zweinutzungstiere“. Eine Ziege muss jedes Jahr Lämmer auf die Welt bringen, sonst gibt sie auf Dauer keine Milch. Das heißt, wer Milch und Käse essen will, hat auch die Jungtiere. Die sind dann quasi ein Nebenprodukt, ohne eigenen zusätzlichen Klima-Fußabdruck. 


Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

6.600 € 600 T-Pfosten
4.200 € 24.000 Meter Stahldraht
1.200 € 2400 Isolatoren

Projektkosten

Eingezäunt werden sollen insgesamt 10 Flurstücke. Wir haben im Mai bereits 84 Akazienpfosten als stabile Eckpfosten und Umlenkpfosten bei Richtungswechseln mit einer speziellen Ramme setzen lassen. Akazie, auch genannt Robinie, ist die witterungsbeständigste europäische Holzart und bis zu 5-mal länger haltbar als vergleichbares Lärchenholz, dadurch ist es sehr umweltfreundlich und günstig. Für den Außeneinsatz schätzt man die einzigartige Qualität dieses Holzes mit einer Haltbarkeit von bis zu 50 Jahren. Diese Aktion hat bereits rund 9.000,00 € gekostet.

Im nächsten Schritt wollen wir die Zwischenpfosten (T-Pfosten aus Metall) setzen und den Draht ziehen. Es werden für ca. 6.000 Meter Zaun noch ungefähr 600 T-Pfosten, 24.000 Meter Stahldraht und 1200 Isolatoren benötigt. Neben viel Schweiß und dem Glücksgefühl nach erledigter Arbeit und dem Anblick zufrieden grasender Weidetiere werden dafür noch zusätzliche 12.000 € benötigt, die wir mit Unterstützung unserer Crowd aufbringen wollen!

Wenn wir nicht die erforderlichen 12.000 € mit Hilfe Eurer Unterstützung zusammenbringen, werden wir zunächst weniger Flächen einzäunen und den Rest nachholen. Sollte wesentlich mehr Geld zusammen kommen, wollen wir für die Pflege des Zauns noch einen Seitenmulcher anschaffen.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Kann das Projekt zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen?

Wir glauben, dass die Ernährung für die Gestaltung unserer Zukunft eine wichtige Rolle spielt. Damit verknüpft ist die Aufgabe der Landwirtschaft.

Wir sehen die Lösung für globale Probleme, wie die Klimakrise und den Hunger in der Welt, nicht in einer Landwirtschaft, die mit dem Streben nach immer größerem Wachstum globale Märkte bedient, sondern in einer lokalen, sozial eingebetteten und umweltverträglichen Landwirtschaft.

Ernährungssouveränität fängt vor der Haustür an. Auch bei uns.

Der Boden

Unsere wichtigste Ressource und Nahrungsgrundlage für unsere Tiere ist der Boden. Wir finden, der Boden sollte neben Wasser und Luft ein Gemeingut sein, denn er ist knapp und nicht vermehrbar. Deswegen haben wir uns entschlossen Äcker und Wiesen in gemeinschaftliches Eigentum zu überführen, z.B. mit den rund 5500 Mitgliedern der BioBoden Genossenschaft oder mit Unterstützung der Bürger AG Frankfurt. Wir als landwirtschaftlicher Betrieb haben das Privileg langfristig eine zukunftsweisende Bewirtschaftung im Sinne des Gemeinwohls sichern zu dürfen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir

Manu und Claudi haben vor fast 15 Jahren als Existenzgründer die Seelbacher Ziegenkäserei aus dem Nichts heraus aufgebaut. Jeden Besenstiel haben wir uns selbst erarbeitet.

Inzwischen haben wir uns in unserer Nische im Marburger Land fest etabliert. Von Anfang an war die Pflege von Naturschutzflächen ein fester Bestandteil unseres Betriebskonzepts.

Unser Hof

Bei der Seelbacher Ziegenkäserei lebt noch echtes Handwerk und die Tradition bäuerlicher Landwirtschaft. Das in den Medien häufig verwendete Thema Biodiversität bedeutet für uns auch, dass eine Vielzahl an Bauernhöfen das Landschaftsbild im Gegensatz zur Agrarindustrie vielfältig gestaltet und damit zu einem positiven Lebensumfeld im ländlichen Raum beiträgt. Genauso vielfältig sind unsere Produkte bäuerlicher Herkunft. Handwerklich hergestellter Käse zeigt uns ganz neue Facetten von Heimat und lässt uns Landschaften und Kulturräume neu wahrnehmen. Die Entstehung dieser aromatischen, lebendigen und individuellen Käse ist eben gerade nicht durchgeplante Industrie, sondern das wahre Leben, Alltagsrealität zwischen Höfen, Tieren, Wetter, Kindern.

Unsere Lernangebote

Bei uns können sich Besucher von Klein bis Groß an dem gelebten Beispiel unseres Hofes mit dem Thema Ernährungssouveränität beschäftigen.

Wir zäunen für die Zukunft, weil ...

wir langfristig die Aufzucht aller unserer Ziegenlämmer sichern wollen, denn unsere Jungtiere werden nicht einfach irgendwohin verkauft! Eine extensive Beweidung fördert zudem die Artenvielfalt wie kaum eine andere Bewirtschaftungsmaßnahme.

Gast

Schliersee, DE

Gast

Weimar, DE

anonym

Gast

Gelsenkirchen, DE

Gast

Lüneburg, DE

Gast

Lüneburg, DE

anonym

Gast

Fronhausen, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

Weimar, DE

anonym

Gast

Gießen, DE

Gast

Gundelfingen, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

Lohra, DE

Gast

Lohra, DE

anonym

anonym

anonym

Gast

Marburg, DE

Gast

Biedenkopf, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

35102 Lohra, DE

Gast

Lohra, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

Marburg, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

Eschwege, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Patrick F

Marburg, DE

anonym

Gast

Braunfels, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

Echzell, DE

anonym

anonym

anonym

Gast

Weimar, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

Marburg, DE

anonym

anonym

Gast

Schöffengrund, DE

Petra Firnkes

Lohra, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

Gladenbach, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Hofkaeserei

Hofkaeserei

Haina Gem. Nessetal, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

Lüneburg, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

Offenbach, DE

Gast

Kassel, DE

anonym

anonym

anonym

Gast

Ratingen, DE

anonym

anonym

Gast

Lohra, DE

Gast

Bottrop, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

stephan

Gelsenkirchen, DE

  • Ruebezahl
    Aktualisierung #20: Gemeinsam zäunen für die Zukunft
    14.01.2023

    Vielen Dank!

  • Ruebezahl
    Aktualisierung #19: Gemeinsam zäunen für die Zukunft
    12.01.2023

    Im Frühjahr hat Thomas Pfiffner von der Firma Weidezaunprofi gemeinsam mit uns die Akazienpfosten gesetzt. Der Weidezaunprofi e. K. Ralf Renner aus 89423 Gundelfingen an der Donau unterstützt uns mit 2500m Stahldraht.

    Super!

  • Ruebezahl
    Aktualisierung #18: Gemeinsam zäunen für die Zukunft
    12.01.2023

    Artgerecht gehaltene Nutztiere mit Weide dienen dem Klima und dem Naturschutz und sind unverzichtbar

    In Deutschland ist ein Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche Grasvegetation in Form von Wiesen oder Weiden. Diese Lebensräume sind als CO2-Senke von zentraler Bedeutung für den Klimaschutz wegen der überdurchschnittlichen hohen Kohlenstoffgehalte des Humus und der Wurzelmasse in ihren Böden und sie sind von zentraler Bedeutung für die Biodiversität, weil sie das gesamte Artenspektrum der Wildpflanzen zu 50 Prozent abdecken. Sie sind aber auch von zentraler Bedeutung für den Erosionsschutz an Hängen beziehungsweise bei Überflutung der Auen (überflutete Wiesen bei Hochwasser sind innerhalb weniger Tage nach der Flut wieder nutzbar, Ackerböden jedoch werden abgeschwemmt und belasten über Jahrzehnte hinweg die Gewässer).  

    Anmerkungen von Prof. Dr. Hubert Weiger, Ehrenvorsitzender des BUND und ehem. Vorstandsvorsitzender von NEULAND e.V., zum Antrag der BUND-Jugend, auf BUND-Bundesveranstaltungen standardmäßig vegane Ernährung einzusetzen.

    Hier zum ganzen Text

  • Ruebezahl
    Aktualisierung #17: Gemeinsam zäunen für die Zukunft
    12.01.2023

    Das Küchenstudio Wallau hat uns unterstützt!

    Danke!

  • Ruebezahl
    Aktualisierung #16: Gemeinsam zäunen für die Zukunft
    11.01.2023

    Forstwirtschaftsmeister Thilo Rinn hat einen Forstbetrieb mit 4 Arbeitspferden. Im letzten Jahr hat er mit seinen Pferden in unserem Wald Holz gerückt und uns tatkräftig beim Kartoffelanbau im Rahmen des Umweltbildungsprojekts „Vom Acker auf den Teller“ unterstützt.

    Für unser Crowdfunding spendet Thilo nun einen Besuch bei ihm und seinen Arbeitspferden für zwei Personen, den wir jetzt als Tauschgut anbieten.

    Erfahre mehr über die Arbeit der starken Kaltblüter und erlebe sie hautnah.

  • Ruebezahl
    Aktualisierung #15: Gemeinsam zäunen für die Zukunft
    07.01.2023