Unsere Erde – in Theorie, Beobachtungen und Projektionen

  • Unterstützer*innen

    51

  • Finanziert

    2.864,23 €

  • Zielsumme

    10.000 €

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

In dem Buch “Unsere Erde – in Theorie, Beobachtungen und Projektionen” gebe ich den Stand der Forschung über den Einfluss der Menschheit auf unsere Biosphäre wieder. Mein Ziel ist es, dieses Wissen global zu verbreiten.

Beschreibung

In dem Buch „Unsere Erde – in Theorie, Beobachtungen und Projektionen“ gebe ich den Stand der Forschung über all die  Veränderungsprozesse auf unserem Planeten wieder. Ich habe nichts anderes getan, als all die verschiedenen Aussagen der Forscher zu den verschiedenen Themen zusammen zu tragen und in einen Fließtext zu verwandeln. Mir geht es darum eben nicht zu dramatisieren – dies war nicht nötig gewesen – sondern darum die Aussagen der Wissenschaftler über ihr Fachgebiet einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, damit sich der Leser über den Zustand unserer Welt einen Überblick verschaffen kann.

In das Buch sind die Erkenntnisse und Aussagen von über 800 Studien und Berichte von Institutionen wie der UN eingeflossen. Da es mir wichtig war kurz zu bleiben, wird das Buch so um die 300 Seiten haben. Es soll als eBook in verschieden Sprachen erscheinen und neben den käuflichen Kanälen auch frei erhältlich sein. Es soll eine gedruckte Version geben, doch wird diese recht teuer werden, wegen der vielen Graphiken aus den Studien und den Bildern.

Ich denke, dass es sehr viel Interesse gibt für ein solches Buch, welches es in dieser detaillierten Form noch nicht gibt. Ich kann nur hoffen, dass viele Menschen verstehen, wie wichtig dieses Wissen in unserer heutigen Zeit ist und das Projekt unterstützen.

Viele Dank

Jan Umsonst

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

49.000 € Druckkosten 1000 stk
39.000 € Übersetzung ins Englische
19.000 € Outsourcing
14.000 € Schreiben braucht Zeit
11.500 € Layout, Titelbild und Rechtschreibeprüfung
10.000 € Lizenzgebühren und Illustrationen

Wir alle kennen ja das Prinzip nach dem unsere Welt funktioniert. Je mehr Geld ich einsammeln kann, desto besser wird das Buch, es wird schneller fertig und lässt sich besser verbreiten. Genau um diese drei Punkte geht es mir. Es fängt schon damit an, dass mehr Graphiken und Illustrationen das Buch schöner werden lassen. Auch bedeuten 500 Euro extra im Monat für mich viel mehr Zeit zum schreiben. Darüber hinaus ermöglicht Geld mir die Auslagerung wichtiger Arbeiten.

Neben den Illustrationen und der Zeit zum Schreiben bedeutet Geld für mich daher Outsourcing.

– IllustratorInnen müssen für ihre Arbeit bezahlt werden – 1 Bild kostet um die 100 Euro.
– Die Eigentumsrechte all der Graphiken und Bilder müssen geklärt werden, was einen immensen Aufwand an Kommunikation bedeutet.
– Das Layout des Buches muss gestaltet werden.
– Der Text muss redigiert werden und eine Rechtschreibprüfung ist am Ende nötig.
– Das Buch muss in die gängigen eBook Formate gebracht werden.
– Eine Übersetzung ins Englische von einem guten Übersetzer kostet um die 20.000 Euro (Dauer 6 Monate).
– Um das Buch möglichst gut verbreiten zu können, müssen bei Erscheinen viele Multiplikatoren angeschrieben werden.

Ich habe auf der Buchmesse einen Verlag gefunden der Interesse hat, wenn das fertige Manuskript gut ist. Nur brauchen all die vorher genannten Arbeiten Zeit und sollten besser heute als morgen beginnen.

Um das Buch fertigstellen zu können brauche ich mindestens 6000-10.000€ oder in Sachwerte übersetzt 60-100 illustrierte Bilder und Graphiken. Alles Geld darüber wird dazu führen, dass das Buch schöner, bunter, besser und schneller fertig wird und alles Geld welches übrig ist, in die Verbreitung fließen kann.

Im Angesichts der Wichtigkeit des Themas und dass es ein solches Buch noch nicht existiert, gibt es meiner Meinung nach keine Obergrenze an Geldern. Allein die Übersetzungen in 4 weitere Sprachen kosten über 80.000 Euro (Französisch, Chinesisch, Spanisch, Portugiesisch).

Ich würde mich freuen, falls sie es ebenso wichtig finden wie ich, dieses Wissen zu verbreiten und mich dabei unterstützen dies zu tun.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Wissen führt zu Veränderung.

Alle Projekte auf EcoCrowd haben eine Gemeinsamkeit. Sie wollen etwas verbessern, sich für eine gerechte und nachhaltige Welt mit Zukunft einsetzen. All die vielen ProjektinitiatorInnen wurden durch die Erkenntnis motiviert, dass wir uns verändern müssen, wenn wir alle eine Zukunft haben wollen. Daher ist das Projekt „Unsere Erde – in Theorie, Beobachtungen und Projektionen“ ein sehr wichtiges EcoCrowd Pprojekt, da es nur einem Zweck dient: Das wissensbasierte Verständnis unserer Zeit zu vermitteln, warum wir alle unser Verhalten verändern müssen und anfangen sollten unsere Gesellschaft zu verbessern, wenn wir eine Zukunft haben wollen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Schon als Jugendlicher habe ich mich für das Erd-System interessiert. In den 90er Jahren absolvierte ich eine Ausbildung zum Umweltschutztechnischen Assistenten. Jahre später hörte ich von versauernden Ozeanen. Damals wusste ich noch nicht was dies bedeutet. Aber dennoch war mir sofort klar, dass ich in wichtigen Zeiten lebe, wenn etwas so großes wie der Ozean seinen Zustand ändert. Dies war meine Initialzündung.

Nach 10 Jahren des Selbststudiums, durch tausende von Studien aus Fachjournalen und hunderten Berichten von Institutionen und Zusammenschlüssen von Forschern, bin ich langsam in der Lage das Erd-System als Ganzes zu begreifen und welche enorme Rolle unser Einfluss inzwischen hat. Mit der Zeit und meinem wachsenden Verständnis kam in mir der Wunsch hoch mein Wissen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Derzeit mache ich bei einer Radioshow in Radio X in Frankfurt innerhalb des ABS Magazins mit, die wir “System Erde” nennen. In der Sendung laden wir Wissenschaftler ein, um mit ihnen über ihre Erkenntnisse zu reden. Darüber hinaus halte ich verschiedene Vorträge über verschiedene Subsysteme unserer Erde wie z.B. das Klimasystem, die Ozeane, Biosphärenintegrität oder über die weltweite Situation mit Wasser und Nahrung. Seit 10 Monaten bin ich dabei ein Buch über die Erde zu schreiben, für welches ich hier Geld sammeln will.

Wir gestalten die Zukunft, weil ...

wir Wissen über den Zustand unserer Welt und den Folgen unseres Handelns verbreiten.

Gast

Frankfurt am Main, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

Darmstadt, DE

Gast

Frankfurt, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

Berlin, DE

anonym

Joerg Sommer

Bad Friedrichshall, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

musterhausen, DE

anonym

anonym

sthuber

Frankfurt am Main, DE

anonym

anonym

Gast

Frankfurt, DE

anonym

anonym

Gast

Frankfurt, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

sdback01

Unterleinleiter, DE

anonym

alinemia

Frankfurt, DE

anonym

anonym

  • Jan Umsonst
    Aktualisierung #5: Unsere Erde – in Theorie, Beobachtungen und Projektionen
    2017-11-11

    Hallo an alle die mich Unterstützt haben. Erst einmal will ich mich entschuldigen, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Daher kann jeder, der sein Geld zurück haben möchte, mich gerne anschreiben und ich überweise es (will euch auch alle eine E-Mail schicken mit dem gleichen Angebot).

    Zum Projekt:

    Als ich die Atmosphäre beendet hatte, kam der Ozean dran. Beim schreiben stellte es sich leider heraus, dass die Veränderungen in den Ozeanen viel zu drastisch und komplex sind, um sie in einem Kapitel von 150 Seiten abzuhandeln.

    Mitte 2018 hatte ich fast alle Kapitel fertig, die ursprünglich geplant waren. Dann kamen nur noch schädliche Algenblüten. Beim Recherchieren merkte ich, dass das Thema das eigentlich Entscheidende ist. Dies führte dazu, dass ich über ein Jahr brauchte, um all die Veränderungen im mikrobiellen Bereich der Ozeane entlang aller Küstenlinien unseres Planeten zu beschreiben. Dies war nötig, um mir einen Überblick über die Veränderungen zu verschaffen, die sich in der Wassersäule und am Meeresboden entlang der Küsten unseres Planeten abspielen. Nur so konnte ich einschätzen, wie schlimm das Problem wirklich ist.

    Blütenbeschreibungen mit ihren Arten, Giften, ökologischen Folgen, biologische Struktur, Ort in der Wassersäule, Dauer, Ausbreitungsgebiet in der Vertikalen und Horizontalen, Artenzusammensetzung der Blüten, gab es Produzenten und Konsumenten Beziehungen innerhalb der Blüte, Zellkonzentrationen und nicht nur Zahlen über die Anzahl der Algenblüten in einem Jahr waren mir wichtig. Aus ganz vielen kurzen und kleinen Blüten einzelner Arten wurde eine ganz große, extreme und lang andauernde Blüte vieler toxischer Arten und schon sieht es Zahlenmäßig super aus – aus 20 Blüten pro Jahr wird ein Rückgang mit nur noch einer Blüte pro Jahr – das wird versucht von manchen Ländern oder von manchen Assessments –  daher waren alle Küstenlinien nötig, um auch strukturelle und qualitative Veränderungen begreifen zu können und jede Küste ist anders in ihrer Entwicklung 😉 Nur so kam ich der Bildung eines Neurotoxischen Nahrungsnetzes auf die Spur. Nur ganz wenige Beobachtungen haben Blüten bis ins kleinste Detail analysiert. Aber erst dann wird’s richtig spannend.

    Derzeit bin ich dabei all die Veränderungen im mikrobiellen Bereich im offenen Ozean zu beschreiben. Dies tue ich in Zusammenhang mit wichtigen Arten, wie sie über die Wassersäule verteilt sind, Veränderungen von Blüten und ihren Zusammensetzungen und welche Stoffe sie in das Wasser entlassen, die einen wichtigen Einfluss auf die biochemischen und physikalischen Eigenschaften von Wasser haben.

    Das letzte Kapitel wird nur noch um das Verhalten von Miroorganismen gehen und wie sie in der Lage sind ihre Umwelt zu verändern (günstige Lebensbedingungen herzustellen). In diesem Kapitel wird es hauptsächlich um Schleim gehen. Ozean Wasser ist technisch gesehen kein Wasser, sondern ein Gel (bindet Wasser in einer Matrix). Und Mikroorganismen entlassen Gel-bildende Substanzen in das Wasser. Gelöstes organisches Material. Ein Teil davon sind gelöste Exopolymere, mit denen Mikroorganismen die Eigenschaften von Wasser verändern können. Dies kann soweit gehen, dass völlig neue biologische Systeme entstehen, die nichts mehr mit den Ozeanen gemein haben, die wir kennen (Schicht aus Schleim, dicht bevölkert mit glücklichen aber giftigen Mikroorganismen, unter der Wassersäule, die wirklich extreme Züge annehmen kann, wie es z.B. in der Adria beobachtet wird).

    Wenn Gel-bildende Eigenschaften des Wassers zunehmen durch Mikroorganismen, die vermehrt Exopolymere produzieren und zu Schleim zusammensetzen, kann die Verweildauer von Nährstoffen in der Wassersäule ansteigen und solche Veränderungen sind gar nicht gut, da der Ozean 71% des Planeten bedeckt und die Primärproduktion unter anderem vom Nährstoffgehalt abhängt, der sich aus den Einträgen und Verlusten von z.B. N, P und Fe in der oberen Wassersäule ergibt.

    Es geht um nichts anderes als die Beschreibung, dass unsere Ozeane gerade dabei sind umzukippen und unter anderem Neurotoxisch werden.

    Das Buch wird nichts anderes als die Beweisführung über Beobachtungen und die Theorie. Ich tue nichts anderes als all die Punkte zusammen zu führen. Das Buch wird am Ende eine Beschreibung von Tausenden von Studien sein und was die ForscherInnen herausgefunden haben.

    Vor 4 Monaten habe ich angefangen im Englischen zu schreiben, da das Buch Peer Reviewed werden muss durch Experten. Die Aussage ist einfach zu wichtig (langsam hört sich’s auch wirklich professionell an. Aber natürlich weiterhin einfache selbsterklärende Sätze und kein Selbstbestätigungstripp über tolle Satzkonstrutkionen) .

    Ich denke, dass ich dieses Jahr bis zum Ende komme. Nur dann muss ich es noch einmal komplett überarbeiten und ins Englische Übersetzen. So wie es aussieht werde ich Hilfe von kürzlich pensionierten Profs. bekommen (perfekte Zielgruppe, da sie Zeit haben und sicherlich oft Lust an einem solchen Projekt mit zu arbeiten). Diese Phase wird sicherlich noch mal ein Jahr dauern. Dann will ich das Buch an all die WissenschaftlerInnen schicken, deren Studien ich verwendet habe. Und gemäß des Feedbacks wird sich entscheiden, ob die Forschungsgemeinde Interesse hat meine Beweisführung zu vervollständigen mit neueren Beobachtungen (Es dauert oft Jahre bis zu 10 Jahre bis eine Beobachtung zu einer Studie wird).

    Da ich weiß, dass ich von allen Seiten „zerfetzt“ werden werde, da die Aussage politisch und wirtschaftlich untragbar ist, arbeite ich ganz genau und fasse Studien „wortwörtlich“ zusammen und relativiere keine Aussage, egal in welche Richtung sie geht. Und da meine Motivation nur darin besteht die Ozeane oder die Erde als funktionale Einheit zu verstehen, belüge ich mich auch nicht selber, indem ich nur das nehme was mir in den Kram passt, sondern fasse nur die wissenschaftliche Diskussion zusammen und die Schlüsse, die sie ziehen, um mir ein Bild über die wirklich Lage zu verschaffen, um dann daraus meine Schlüsse zu ziehen (je mehr Details mit rein genommen werden, desto übler sieht’s aus).

    Es gibt nur drei, vier Felder in denen ich nicht mit der Wissenschaft übereinstimme und dies betrifft Artenveränderungen, ihre Folgen und was wir eigentlich gerade in den Ozeanen beobachten. Dies kann ich aber nur machen, da ich den globalen Überblick habe und weiß was wo und wann angefangen hat, von den Frischwassergewässern über die Küsten bis hin zu allen Ozeanbecken vom Äquator bis zu den Polen. Eben die Entwicklung eines neurotoxischen mikrobiellen Nahrungsnetzes aus Produzenten und Konsumenten in den Seen und Flüssen, in der Wassersäule an den Küsten und Schelfmeeren, auf den Sedimenten in Seen, Flüssen und Küsten und, was mich am meisten erstaune, bereits im offenen Ozean seit den 60er Jahren, wenn man all die Beobachtungen des 20 Jahrhunderts wörtlich nimmt und nicht relativiert und der erste Fehler zu lauter Folgefehlern führt und die Wissenschaft heute der Meinung ist, dass sich im offenen Ozean nichts wesentliches Verändert hat, während alles andere seit den 50er Jahren im Umbruch ist (beschreibe gerade all die Beobachtungen seit James Cook im offenen Ozean 😉

    Das schädliche und giftige Algenblüten seit den 50er Jahren exponentiell an unseren Küsten zugenommen haben, ist Konsens. Nur wird dieses Thema getrennt von allen anderen betrachtet (z.B. vom offenen Ozean oder auch vom Meeresboden oder den Frischwassergewässern). Leider werden ökologische Folgen und die Veränderung hin zu dutzenden von giftigen und schädlichen Algenarten, die in einer Art Nahrungsnetz zusammen blühen nicht in seiner vollen Bedeutung diskutiert. Es geht wie immer hauptsächlich um ökonomische Folgen und sichtbare Veränderungen an der Oberfläche, die die betroffenen Bevölkerungen an den Küsten beunruhigen oder die Fische, Muscheln und Säugetiere vergiften und zu Massensterben führen oder die Produktion von Aquakultur ungenießbar machen (heute werden alle Muscheln nach Giften untersucht, bevor sie in den Handel gelangen).

    Das Problem der heutigen Wissenschaft ist, dass sie alles getrennt von einander sieht (sie versucht zwar gegen zu steuern, nur für einen Überblick über die Ozeane sind wirklich sehr viele Felder nötig) und die oder der einzelne WissenschaftlerIn überhaupt keinen Überblick mehr hat, während es auch keine Assessments gibt, die wirklich mal alles miteinander vernetzen. Darin besteht eben der Wert meiner Arbeit, da mir das Forschungsfeld egal ist, Hauptsache es ist ein weiteres Puzzleteil, um das Gesamte zu verstehen.

    Und da mir niemand erklärt hat, dass das, was ich gerade mache, eigentlich unmöglich ist, grabe ich mich einfache weiter durch, wenn ich nicht auch mal frustriert bin und mich gehen lasse. Ist eigentlich nur eine Form von stupider Fleißarbeit – lesen, verstehen, wichtige Aussagen erkennen und zusammenfassen und Quellen lesen, da oft keine qualitativen Beschreibungen gemacht werden, sondern nur wertfreie Verbindungen/Zusammenhänge aufgeführt werden oder ältere Studienergebnisse in manchen Clustern reinterpretiert wurden. Eben dann, wenn es politische Dimensionen annimmt oder Ergebnisse mit feststehenden Glaubenssätzen kollidieren, wie dass die Nahrungsketten im offenen Ozean sich erst in der Zukunft verändern werden, Stratifizierung durch Erwärmung zu einer abnehmenden Biomasse führt (hier entsteht gerade Kritik, da die Aussage über Beobachtungen inzwischen unhaltbar geworden ist) und Ozeane kollabieren nicht, daher ist es egal was wir beobachten und wenn es eine 2 Monate dauernde Algenblüte ist, die auf 3000km Küste die Ökosysteme mit Neurotoxinen für 6 Monate belastet (giftige Algenblüten mit 500km bis zu 1500km Länge sind gerade dabei zur Norm zu werden – viele verschiedene Arten verantwortlich, die bisher, um die 440 bekannte Toxine produzieren)

    Und manche dieser Blüten kommen vom offenen Ozean her. Nur da schauen wir nicht hin, da der Cluster, der über giftige Algenblüten forscht, nur die Küsten thematisiert, denn da entstehen die ökonomischen Verluste und nur das interessiert die Politik und die betreffenden wirtschaftlichen Akteure. Zur gleichen Zeit nimmt der Cluster, der Algenblüten im offenen Ozean thematisiert und untersucht das Fachkürzl „HAB – Harmful Algae Bloom“ nicht ein einziges Mal verwendet hat (hab hier inzwischen mehrere Hundert Studien gesammelt). Denn im offenen Ozean existieren keine HAB’s, obwohl die dominierenden und blühenden Arten die Gleichen sind, was mich maßlos erstaunt hat. Sind hauptsächlich drei Gattungen von Cyanobakterien – Blaualgen. An den Küsten sind es halt nur viel mehr giftige Arten – so 150 verschiedene Gattungen und ihre Spezies mit vielen verschiedenen Genotypen – sie passen sich gerade an, eben das worin Mikroorganismen wirklich gut sind, neben exponentiellen Entwicklungen mit vorherigen Schwellenwerten, die überschritten wurden.

    Die größte „schädliche“ Phytoplanktonblüte im offenen Ozean bedeckt 4 Mkm2 und kommt fast jedes Jahr südlich von Madagaskar für mehrere Monate vor. Ist an der Oberfläche klar ersichtlich und wurde um 2000 zum ersten Mal beobachtet. Wir haben sie halt vorher übersehen! Ist in allen Nährstoffarmen Regionen des Ozeans ähnlich mit 300.000km2 Ausdehnung. Und überall haben wir sie vorher übersehen oder erste Sichtungen in den 60er von 1000km2 Größe wurden als Beweis genommen für Blüten von 300.000km. Die Beobachtung von James Cook ~1790 von einer schädlichen Blüte an der Küste Nordaustraliens wurde als Beweis für eine Blüte der gleichen Art 2000km entfernt im offenen Ozean genommen. Denn für den Beweis, dass etwas normal ist, kann jede Beobachtung genommen werden. Während der Beweis für etwas neues und sei es eine exponentielle Entwicklung nahezu unmöglich ist – der Beweis der Zuname von Schädlichen Algenblüten an den Küsten von fast nicht vorhanden, bis hin zu allen Küstenlinien betreffend, hat 50 Jahre gedauert. Dies läutete die nächste Runde ein und eine weitere Zunahme wird kontrovers diskutiert, während die extremen Ausschläge immer größer und heftiger werden – nur können zwischen ihnen 10 Jahre abnehmende Entwicklung stehen! Und da inzwischen, glaube ich, die Meisten verstanden haben, dass die Klimaerwärmung langsam existenzielle Züge annimmt, habe ich mich entschlossen, erst mal die Ozeane umfassend zu beschreiben, da diese Entwicklung eigentlich noch niemand so wirklich auf dem Schirm hat und das in der Lage ist das kurze Kapitel der Menschheit abzuschließen! Das kann man zwar alles nicht beweisen, aber wenn man auf einem Wasserplaneten lebt, dann ist ein umkippender Ozean wirklich ein ganz gravierendes Problem und ein paar Wolken in der Stratosphäre reichen hier als Lösung nicht aus, sondern wird es nur verschlimmern da wir den Lichteinfall auf die Oberfläche verringern. Das was da im offenen Ozean seit den 70er Jahren beginnt zu blühen sind z.B. Picocyanobacterien, die aufgrund ihrer geringen Größe sehr lichtempfindlich sind und unter niedrigeren Lichtbedingungen in der Wassersäule so richtig abgehen können (gilt auch für den Klimawandel, Wolken werden das Problem nur verschlimmern – Stichwörter verringerte Photosyntheseleistung, Kohlenstoffaufnahme und sich verändernde synoptische Zirkulationsmuster)!

    Aber da ich mich lange nicht gemeldet habe, hab da wohl ein Kommunikationsproblem, kann jeder gerne sein Geld zurück haben, da dies echt nicht Ok war. Und da ich die letzten Jahre sehr sparsam war, ist es auch wirklich kein Problem!

    Beste Grüße an euch alle

    Jan

  • Jan Umsonst
    Aktualisierung #4: Unsere Erde – in Theorie, Beobachtungen und Projektionen
    2017-11-11

    Mit 10 Tagen hinter meiner eigenen Deadline, habe ich das Kapitel über die Veränderungen in unserer Atmosphäre fertig gestellt. Hat alles ein wenig länger gedauert, da ich sicher gehen wollte, dass ich die Studien und Systeme richtig verstanden habe.

    Das mit Abstand schwierigste Kapitel ist also soweit fertig 😉 Um sicher zu gehen, dass ich keine groben Fehler gemacht habe, werde ich aber einen Atmosphärenphysiker fragen sich die entsprechenden Kapitel einmal durch zu lesen.

    Falls ihr reinlesen wollt:

    Veränderungen in unserer Atmosphäre

    Als nächstes stelle ich das Kapitel über die Ozeane fertig, das zwar dreifach so lang ist, aber dafür viel einfacher zu schŕeiben ist 😉 Ich muss zwar auch hier noch viele neue Studien mit einarbeiten, doch muss ich viel weniger nachlesen, da die Ozeane schon immer mein Lieblingsthema waren 😉

  • Jan Umsonst
    Aktualisierung #3: Unsere Erde – in Theorie, Beobachtungen und Projektionen
    2017-11-11

    Es gab ja schon einige Warnungen von Wissenschaftlern, dass wir uns auf dem Weg ins Desaster befinden.

    Jetzt wurde die neueste Warnung veröffentlicht. Hier mal ein Auszug eines deutschen Artikels über den offenen Brief an die Menschheit:

    Mehr als 15.000 Wissenschaftler aus 184 Ländern sind sich einig: Wenn wir nichts gegen Klimawandel, Waldabholzung, mangelnde Frischwasserversorgung und das rasante Bevölkerungswachstum unternehmen, setzen wir die Zukunft der Menschheit auf’s Spiel. 

    Gemeinsam unterzeichneten die Forscher, zu denen renommierte Wissenschaftler wie Jane Goodall, E. O. Wilson und James Hansen gehören, einen Besorgnis erregenden Appell mit dem Titel „World Scientists’ Warning to Humanity: A Second Notice“, der am Montag im Wissenschaftsjournal BioScience veröffentlicht wurde.

    Mit insgesamt 15.373 Unterschriften von Forschern aus den unterschiedlichsten Disziplinen dürfte es sich um den Artikel mit dem größten wissenschaftlichen Rückhalt in der Geschichte handeln. Schon einmal hatten Wissenschaftler gemeinsam eine ähnliche Warnung verkündet: 1992 veröffentlichten 1.700 Wissenschaftler, darunter viele heutige Nobelpreisträger, den offenen Brief „World Scientists’ Warning to Humanity“.

    In zwanzig Jahren werden es hunderttausende Wissenschaftler sein, die den nächsten Aufruf veröffentlichen werden 😉

    Aus diesem Grund ist das Buch welches ich schreibe sehr wichtig, da es dezidiert darlegt, warum und wie wir die Systeme der Erde zerstören und welche Folgen für uns alle daraus resultieren werden. Und jeder Mensch, die oder der es wissen will, kann es sich durchlesen…

    Quellen:

    15.000 Wissenschaftler sprechen eindringliche „Warnung an die Menschheit“ aus

    World Scientists’ Warning to Humanity: A Second Notice

  • Jan Umsonst
    Aktualisierung #2: Unsere Erde – in Theorie, Beobachtungen und Projektionen
    2017-11-11

    Ich bin ja gerade dabei, das Kapitel über unseren Einfluss auf die Atmosphäre zu schreiben. Gerade bin ich bei Luftverschmutzung und den Folgen für unsere Gesundheit angelangt.

    Dabei bin ich auf eine Studie gestoßen, die mir mal wieder gezeigt hat, warum ich das Buch schreibe und warum es so wichtig ist. Es geht um die ersten Anzeichen von Alzheimer bei Kindern und Jugendlichen und hohen Feinstaubbelastungen durch eisenhaltige und stark magnetische Nanoteilchen (<100nm) in Mexiko Stadt.

    Luftschadstoffe, Nanopartikel
    und Alzheimer

    Weil ich das Thema als so wichtig empfand, habe ich drei Tage damit verbracht mich in das Thema rein zu arbeiten – einfach weil ich verstehen will 😉

  • Jan Umsonst
    Aktualisierung #1: Unsere Erde – in Theorie, Beobachtungen und Projektionen
    2017-11-11

    Hallo Paula, deine E-Mail Adresse hat nicht gestimmt. Dann kann ich dir ja gar nicht das eBook senden. Schick sie mir doch noch mal  bitte. Und danke für deine Unterstützung 😉