Eine Solawi für Mülheim

  • Unterstützer*innen

    115

  • Finanziert

    11.173 €

  • Etappenziel

    16.000 €

  • Restdauer

    19 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Für eine ökologische, vielfältige, faire lokale Versorgung bauen wir die erste Solawi in Mülheim auf. Es geht um mehr als „nur Gemüse“ – es geht um gutes Zusammenleben, um Lernen, Ackern und Spaß am gemeinsamen Tun.

Unterstütze uns mit deiner Spende!

Beschreibung

Die Idee

Schon heute bieten die Selbsterntegärten in Mülheim-Mintard mehr als hundert Gärtnerinnen und Gärtnern die Möglichkeit, Gemüse aus Mülheimer Böden zu ernten. Und genau hier, zwischen Kartoffeln, Fenchel und Radieschen, zwischen Hummeln, Bienen und Schmetterlingen, entstand die Idee zur ersten Solidarischen Landwirtschaft in Mülheim.

Wir sind eine Gruppe von jungen Mülheimer:innen, die ihr theoretisches Wissen über Nachhaltigkeit und Landwirtschaft in die Praxis bringen wollen, ohne dabei in die Abhängigkeiten der modernen Landwirtschaft zu geraten. Stattdessen holen wir eine Form gemeinschaftsgetragener Landwirtschaft nach Mülheim, die zukunftsfähig ist. Wir schaffen einen Ort für Artenvielfalt, für Klimaschutz und Bildung, für Selbstwirksamkeit und vor allem: für gutes Gemüse aus gesundem Boden. 

Das Konzept

Solawi steht für „Solidarische Landwirtschaft“. In einer Solawi finanziert eine Gruppe von Menschen einen Gemüsebetrieb mit einem festen monatlichen Beitrag. Im Gegenzug erhalten die Mitglieder wöchentlich einen Ernteanteil frisches, nachhaltig produziertes Gemüse. Durch die festen monatlichen Beiträge können die Gemüsegärtner:innen alle Kosten decken und erhalten einen fairen Lohn. Außerdem gewinnen sie Planungssicherheit und haben eine größere Freiheit bei den Anbaumethoden – also Bodenaufbau und Biodiversität statt Preisdruck und Ausbeutung.

2022 – ein gutes Jahr für den Verein!

Ende 2021 gegründet, haben wir das Jahr 2022 genutzt, um uns auf den Start 2023 vorzubereiten. Zum einen hat unser Anbauteam in einer kleinen Probe-Solawi mit 25 Anteilen in Mintard und im „Praktikum“ bei den Profis vom “Gartengemüse Hevener Feld” schon mal Erfahrungen gesammelt, um optimal auf die erste große Ernte-Saison vorbereitet zu sein. Zum anderen haben wir viele tolle Menschen als Workshopteilnehmer:innen, Unterstützer:innen, Partner:innen und künftige Solawi-Mitglieder kennenlernen dürfen.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

2.000 € Kulturschutznetze & Vlies
2.000 € Gemüsekisten
3.000 € Zaun
3.000 € Waschstraße
6.000 € Carla Cargo Fahrrad-Anhänger
6.000 € Geräte (z.B. Tilther und Grelinette) & Werkzeuge (z.B. Sämaschine)
7.000 € Lastenrad, ggf. mit Kühlung
10.000 € Folientunnel
6.000 € Bewässerung (Kanone & Schlauchsystem)

Wie wir unser Ziel erreichen

Wir brauchen deine Unterstützung, damit wir den Sprung von der kleinen Probe-Solawi in Mintard zum Eumannshof in Mülheim-Dümpten schaffen, wo wir auf einem Hektar für zunächst 100 Haushalte Gemüse anbauen wollen!

Denn auch wenn wir Energie, Ideen und Witz mitbringen, so brauchen wir am Ende des Tages genügend Kapital, um die nötige Infrastruktur für die Produktion von bunt bestückten Ernteanteilen aufbauen zu können. Denn wie Alena im Interview zum Kampagnenvideo sagt: “Kapital formt Gesellschaft” – also müssen wir als Gemeinschaft genügend Kapital aufbringen, um Gesellschaft zu formen. 

Geld für die Gemeinschaft

Wir wollen Strukturen schaffen, die die Verbreitung des Solawi-Konzeptes und den Aufbau einer solidarischen Landwirtschaft in Mülheim ermöglichen. Deswegen begünstigt das im Rahmen des Crowdfundings gesammelte Geld keine natürliche Person direkt, sondern geht in das Vermögen des Vereins “Solidarische Landwirtschaft Mülheim e.V.” über. Die damit finanzierten Betriebsmittel werden den Gärtner:innen zur Verfügung gestellt. Der Verein ist gemäß seiner Satzung der Verfolgung seines Vereinszwecks, die Förderung und Erprobung nachhaltiger landwirtschaftlicher Methoden, verpflichtet.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Bodenaufbau und Rückzugsort für Biodiversität

Wir bauen eine Landwirtschaft auf, die mit Methoden des Market-Gardenings und Impulsen aus der Permakultur langfristig Boden aufbaut und positiv auf die lokale Ökologie wirkt. Das erreichen wir durch Handarbeit und den Einsatz von Methoden und Geräten, die die Bodenstruktur verbessern, anstatt sie zu zerstören. Mischkulturen, kleinteilige Beetplanung, die Anpflanzung von Blühstreifen für Wildbienen und Schmetterlinge sowie den Einsatz von Gründüngungen fördern lokal die Biodiversität. Der Verzicht auf konventionelle Dünge- und Pflanzenschutzmittel ist für uns selbstverständlich.

Klimaschutz

Lange Transportwege entfallen. Der Anbau und die Abholung von Gemüse findet direkt am Hof mitten im zentralen Stadtteil Mülheim-Dümpten statt. So wird CO2 eingespart und die Infrastruktur entlastet. Durch die von uns eingesetzten Methoden bauen wir langfristig Humus auf, wodurch CO2 im Boden gebunden wird. Gleichzeitig erhöht der Humus die Wasserhaltekapazität des Bodens, was für die Klimaanpassung der Landwirtschaft essentiell ist. Klimaschutz im Agrarsektor bedeutet, dass Nutztierbestände deutlich reduziert werden müssen. Durch den Einsatz rein pflanzlicher Düngemittel zeigen wir, dass eine gesunde und ertragreiche Landwirtschaft ohne tierische Düngemittel möglich ist.

Gemeinschaft und Bildung

Ein gesellschaftlich verankertes Verständnis von den Vorgängen und Arbeitseinsätzen in der Landwirtschaft ist uns im Hinblick auf die damit einhergehende Wertschätzung für Lebensmittel wichtig. Wir wollen die Beziehung zwischen Erzeuger:innen und Verbraucher:innen sowie das Gefühl für die aufgewendeten Ressourcen hinter produzierten Lebensmitteln wiederherstellen. Dies erreichen wir durch die wöchentliche Abholung der Ernte am Feld und durch koordinierte Mithilfe-Wochenenden.

Der Verein leistet darüber hinaus Bildungsarbeit: Wir organisieren Workshops zu Themen wie Kompostierung, Haltbarmachen von Lebensmitteln und Förderung der Biodiversität.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir, das sind (von links) Meli, Christian, Johanna, Oskar, Alena, Hans und Johannes vom frisch gegründeten Verein “Solidarische Landwirtschaft Mülheim e.V.”. 

Wir kommen aus den unterschiedlichsten Richtungen! Wir sind Steinmetzin, Verwaltungswirt, Landtagsmitarbeiter, Soziologin, (ehemalige) Student:innen aus vielfältigen Disziplinen wie Nachhaltigkeit, Innopreneurship, Agrarwissenschaften, Geographie oder Germanistik.

Diese Vielfalt ist es, die es uns ermöglicht, auf den unterschiedlichsten Ebenen und mit einer Bandbreite an Fähigkeiten und Interessen für die Solawi zu wirken. Das Zusammenspiel macht es zwar nicht immer einfacher, doch wird die Arbeit erst wirklich schön, wenn wir uns treffen und alle gemeinsam „musizieren“ – wie in einer Band. Und wir wollen zu einem Orchester wachsen! Melde dich jederzeit mit deinen Ideen und Talenten auf unserer Website. Vor allem aber unterstütze uns mit deiner Spende, denn wie ein echtes Orchester brauchen wir professionelle Instrumente, um richtigwirken zu können. 

Falls du noch mehr über uns wissen willst, schau dir unsere Instagram-Story an, in der wir uns vorstellen.

Wir säen die Zukunft, weil ...

… in Mülheim mit einer lebendigen Landwirtschaft auch eine lebendige Gemeinschaft wachsen soll!

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  • Solawi Muelheim
    Aktualisierung #1: Eine Solawi für Mülheim
    2022-09-04

    Die erste Etappe ist geschafft – die Bewässerung für unsere Solawi im nächsten Jahr ist in trockenen Tüchern. Vielen Dank dafür!

    Damit auch wärmeliebende Pflanzenkulturen wie Tomaten oder Gurken in Eurer Gemüsekiste landen, heißt es jetzt, das nächste Etappenziel zu erreichen: Den Folientunnel.

    Um auch dieses Ziel zu erreichen, haben wir eine ganze Ladung neuer Tauschgüter für euch! Schaut also gerne vorbei, vielleicht wollt ihr ja Beerenpate, Wurmpfleger oder Insektenhotelier werden.

    Und damit nicht nur Ihr die Möglichkeit habt, durch die neuen Tauschgüter zu stöbern, teilt unsere Kampagne mit möglichst vielen Freunden und Bekannten – je mehr wir sind, desto erfolgreicher wird unsere Kampagne!