Ein strahlendes Land

  • Etappe

    1/3

  • Unterstützer

    6

  • Finanziert

    150 €

  • Restdauer

    43 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Zwei Jahre lang bin ich mit dem Geigerzähler durch Deutschland gereist. Aus dem Filmmaterial und den Rechercheergebnissen soll mit Unterstützung der Crowd eine investigative Low-Budget-Doku entstehen.

Beschreibung

Wie gefährlich radioaktive Strahlung sein kann, weiß man spätestens seit Tschernobyl und Fukushima. Radioaktive Strahlung ist in Deutschland viel verbreiteter als wir glauben. Ich habe mir einen Geigerzähler besorgt und bin durch ganz Deutschland gereist auf der Suche nach radioaktiven Orten.

Ich war unter anderem bei verschiedenen Nuklearanlagen (Atommüll-Lager, Forschungszentren, etc.), an einem radioaktiv kontaminierten Einkaufsgelände in Süddeutschland, auf einer alten Uranhalde in Thüringen und einem strahlenden Bolzplatz neben einer Kita in Sachsen und habe im Bayerischen Wald durch Tschernobyl radioaktive Pilze aufgespürt. Den nordrhein-westfälischen Umweltminister Johannes Remmel konnte ich mit der Atompolitik konfrontieren und die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zur illegalen Lagerung von Atommüll in Deutschland zur Rede stellen. Immer dabei war die Kamera.

Zwei Jahre lang habe ich intensiv recherchiert, mit WissenschaftlerInnen, AnwohnerInnen, Nuklearfirmen, KernkraftwerksbetreiberInnen und politisch Verantwortlichen gesprochen und Informationen zu Uranaltlasten in Ostdeutschland oder erhöhten Leukämiewerten in der Elbmarsch gesammelt. Dabei konnte ich eine Menge an Filmmaterial, Dokumenten und Erkenntnissen zusammentragen, die ein genaueres Bild des nuklearen Komplexes in Deutschland erlauben.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

3.339 € Postproduktion
3.039 € Ton
2.539 € Schnitt

Der derzeitige Stand des Projekts war nur durch die bislang ehrenamtliche Unterstützung von Silke Jellen, Anika Reker, Henning Wirtz, Franz Hackl und Andreas Ascherl möglich. Die gesamte Recherche über zwei Jahre und die Honorare für Kameraleute haben einen erheblichen Gegenwert, der durch die spätere Vermarktung der Doku finanziert werden soll.

Die Produktionskosten der Doku (Kameraausrüstung, Reisekosten, etc.) konnten bereits durch ein erfolgreiches Crowdfunding auf der Plattform Startnext finanziert werden. Leider kam dabei nicht genug Geld für die Postproduktion zusammen. Dieses zweite Crowdfunding soll die Kosten für die Postproduktion der Doku decken. Hierfür muss das umfangreiche Filmmaterial gesichtet, in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht von einem/r Cutter/in geschnitten werden. Zudem müssen Texte eingesprochen und der Ton bearbeitet werden. Die Kosten hierfür liegen bei – konservativ gerechnet – 3.000,00 Euro.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Das Projekt dient der journalistischen Aufklärung über umweltrelevante Sachverhalte, die von öffentlichem Interesse sind. Die ökologischen Folgen der Erzeugung von Strom mit Hilfe von Kernenergie, von Kernforschung, Uranabbau, des Reaktorunfalls von Tschernobyl und von industrieller Produktion unter Verwendung radioaktiver Stoffe berühren die heimische Natur, aber auch die Gesundheit der Menschen, die hierzulande leben. Wo Radioaktivität vorhanden ist, geht im Sinne von Strahlenschutz jeden etwas an. Auch nach dem beschlossenen Atomausstieg besteht Informationsbedarf etwa darüber, wie Atommüll wie gelagert wird. Das journalistische Projekt hat – stets unter dem Oberthema Umwelt – nicht nur Information zum Ziel, sondern leistet auch einen Beitrag zu den anderen beiden Hauptfunktionen der Presse, nämlich zur Mitwirkung bei der Meinungsbildung sowie zu Kritik und Kontrolle. Die Veröffentlichung der zusammengetragenen Informationen könnte Missstände abstellen und einen Beitrag dazu leisten, dass sich einschlägige Akteure nachhaltiger verhalten.

Erzähle uns etwas über dich.

Marvin Oppong (*1982) ist freier Journalist und Dozent aus Bonn. Im Fokus seiner Berichterstattung stehen Korruption, Lobbyismus, Datenschutz und Medienthemen. Oppongs Beiträge erschienen bisher unter anderem in den Nachrichtenmagazinen SPIEGEL und stern, in der Wochenzeitung DIE ZEIT, ebenso wie in den Tageszeitungen Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau oder dem Nachrichtenportal SPIEGEL ONLINE. Weitere Veröffentlichungen der Recherchen strahlten NDR und WDR in TV-Sendungen aus.

Wir freuen uns auf die Zukunft, weil ...

es in ihr noch mehr Crowdfunding geben wird.

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