Der Maulwurfshügel – Abenteuer Boden

  • Unterstützer*innen

    20

  • Finanziert

    1.500 €

  • Etappenziel

    4.000 €

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Im „Maulwurfshügel“ befindet sich eine begehbare Ausstellung zum Thema Bodenlebewesen. Diese möchten wir erweitern, erneuern und mit unseren Bildungsprojekten verknüpfen.

Beschreibung

Der „Maulwurfshügel“ gehört zum Wangeliner Garten. Die gesamte Anlage umfasst nicht nur die Gartenlandschaft mit einem facettenreichen Einblick in die Bedeutung der Pflanzen, sondern ist ein Ort, der biologischen Vielfalt, der Kultur, des Miteinanders und des Lernens.

Der „Maulwurfshügel“ ist eine aufgeschütteter Erhebung, auf der sich ein Spielplatz befindet, die „Zauberblume“ .  In den begehbaren unterirdischen Gängen verbirgt sich eine Ausstellung. Hier kann man einige Bodenlebewesen, wie Asseln, Regenwürmer und Ameisen in als vergrößerte figürliche Nachbildungen betrachten. Es wird  gezeigt, wie das Leben unter der Erde die Fruchtbarkeit unseres Bodens erhält und die Humusbildung stattfindet. 

Der „Maulwurfshügel“ entstand 2005. Wir wollten damals schon die Wichtigkeit der Bodenökologie thematisieren. Realisiert wurde der Bau unter anderem mit Betonelementen ehemaliger russischer Luftschutzbunker, die als Gänge verbaut wurden.


In den letzten 15 Jahren wurde die Umweltproblematik ein immer größeres Thema und erreicht mehr und mehr das öffentliche Bewusstsein. Viele Menschen stellen sich die Frage, welchen Beitrag sie zum Umweltschutz leisten können.

Der Garten ist ein Ort, der Menschen inspiriert, den Wandel zur ökologischeren Gestaltung des eigenen Umfelds zu vollziehen. Einen Impuls für konkrete Handlungen sehen wir in der Umweltbildung. Der „Maulwurfshügel“  ist ein wichtiger Teil dieses Konzeptes. Deshalb werden wir nicht nur die Ausstellung erweitern und modernisieren, sondern unseren Besucher*innen auch Informationsmaterial zur Verfügung stellen.

Wir sind überzeugt, dass wir damit einen unentbehrlichen Beitrag für umweltbewusstes und nachhaltiges Engagement leisten können. Der Garten führt uns die ökologischen Kreisläufe in der Natur vor Augen und die Folgen unserer Eingriffe. 

Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung für unser Projekt.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

4.000 € Plastische Darstellung von Kleinstlebewesen
1.500 € Grafiken und Zeichnungen für die Informationsbroschüre
500 € Ton- und Lichttechnik/Installation

Die Ausstellung im Maulwurfshügel existiert nun schon seit 15 Jahren. Licht- und Tontechnik sind veraltet bzw. funktionieren nicht mehr und müssen erneuert werden. 

Momentan besteht die Ausstellung aus zwei Teilen. Auf einer Seite sieht man Bodentiere, die auch mit bloßem Auge erkennbar sind im Maßstab 1:20. Das sind z.B. ein Maulwurf mit Jungen im Nest, Ameisen, Asseln, Regenwürmer. Diese Ausstellungsobjekte wollen wir zum Teil erneuern. Der Maulwurf soll nun so dargestellt werden, dass er direkt aus seinem Gang herausschaut und der Betrachter den Kopf und die vorderen Gliedmaßen, die „Schaufelhände“ gut erkennen kann. Auch den Regenwurm wollen wir noch einmal in voller Größe und genauer modelliert zeigen. Dieses Modell wird dann ca. 2 Meter lang sein.

Der andere Teil der Ausstellung wird einen Blick durch ein Mikroskop nachempfinden. Momentan sind die mikroskopisch kleinen Tiere, Pilze und Pflanzen nur angedeutet oder fehlen ganz. Da sie aber beim Ab- und Umbau von Stoffen im Boden eine wichtige Rolle spielen, möchten wir sie gern plastisch darstellen. Dazu gehören Rädertiere, Fadenwürmer, Milben und Springschwänze sowie Pilze. Wir benötigen hier einen Vergrößerungsmaßstab
von 1: 500. 
Einige dieser Tiere werden von einer Studentin an der Dresdner Hochschule für bildende Künste im Fach Theaterplastik als Diplomarbeit angefertigt werden.

Wie schon beschrieben ist es uns immer mehr ein Anliegen, den Wangeliner Garten zu einem Ort zu gestalten, an dem Menschen jedes Alters über Zusammenhänge natürlicher Kreisläufe, wie der des Wassers oder der Humusbildung lernen können.  In einer Informationsbroschüre  möchten wir diese am Beispiel unseres Garten und der Ausstellung im Maulwurfshügel darstellen und erläutern.

Die Crowdfunding–Aktion wird uns helfen, die drei beschriebenen Schritte umzusetzen.

1. Erneuerung der Technik

2. Erstellen einer Informationsbroschüre

3. plastische Darstellung von Bodenlebewesen

Auch wenn wir das finanzielle Ziel dieser Aktion nicht erreichen sollten, sind wir durch ehrenamtliches Engagement und andere Fördermittel in der Lage, mit Ihrem Beitrag noch ein Stück weiter zu kommen bei der Umgestaltung der Ausstellung und bedanken uns jetzt schon für Ihre Unterstützung.


Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Umweltbildung hat sich zu einem unserer zentralen Themen entwickelt.

Wir wollen einen aktiven Beitrag zum Erhalt unserer Erde leisten und unsere Besucher*innen einladen sich für biologische Vielfalt, ökologisches Bauen, Teilhabe und natürlich für die Gesundheit unseres Bodens und somit auch des Menschen einzusetzen.

Wir möchten in das öffentliche Bewusstsein tragen, welches vielschichtige und komplexe  System der Boden, die Humusschicht, ist und welche Bedeutsamkeit er für das ökologische Gleichgewicht, die Artenvielfalt, das Grundwasser und das Klima hat.

„Als Charles Darwin ein Buch über Regenwürmer veröffentlichte, hielten dies viele für die Schrulle eines alten Mannes. Regenwürmer galten als Schädlinge, die am besten aus dem Boden zu entfernen seien. Darwin behauptete nun, sie pflügten, produzierten neuen Humus und prägten die ganze englische Landschaft. Darwin hatte recht, und heute können wir Regenwürmer beutelweise kaufen, um den heimischen Komposthaufen zu beleben. Mit einer anderen Schätzung war Darwin allerdings zu optimistisch: Der Boden wächst durch Gesteinsverwitterung und Regenwurmaktivität nicht zwischen 0,2 und 0,5 Zentimeter pro Jahr, es sind nur wenige Zentimeter im Jahrtausend. Boden lässt sich in für den Menschen relevanten Zeiträumen nicht ersetzen, konstatiert der amerikanische Geologe David Montgomery. Dennoch leisten wir uns eine Erosionsrate, die vierzigmal höher liegt als die natürliche Bodenerosion. Neben Klimawandel und Ressourcenknappheit komme hier eine weltweite ökologische Katastrophe auf uns zu, die, anders als die Abholzung der Wälder und die Überfischung der Meere, noch nicht ins öffentliche Bewusstsein vorgedrungen sei. Doch gerade weil sie nicht dramatisch, sondern schleichend daherkomme, werde sie umso verheerender ausfallen.“

Zitat: MANUELA LENZEN Rezension des Buches DAVID R. MONTGOMERY: DRECK |FAZ 2010

Wer steht hinter dem Projekt?


WIR, die Kampagnestarter – das sind die Mitglieder des Vereins zur Förderung des Wangeliner Gartens in der Gemeinde Ganzlin, OT Wangelin (Mecklenburg-Vorpommern).

Der Verein zur Förderung des Wangeliner Gartens in der Gemeinde Ganzlin, OT Wangelin, MV, unterstützt durch die ehrenamtliche Mithilfe zahlreicher Personen und Spenden den Erhalt des Wangeliner Gartens als Ort der biologischen Vielfalt, der Kultur, des Miteinanders und des Lernens. Wir haben eine ökologische, kulturelle und soziale Oase geschaffen und engagieren uns diese zu erhalten und weiter zu entwickeln. Wir verstehen uns als Mutmacher für nachhaltige Projekte in unserer Region und darüber hinaus. Wir sehen die gesellschaftlichen Veränderungen als Chance und bieten selbst Lösungen an. Mit unserer Umweltbildungsarbeit, dem Kernanliegen des Wangeliner Gartens, leisten wir einen Beitrag für unsere Erde und zeigen unseren BesucherInnen Nachahmenswertes für die Biologische Vielfalt, der Selbstversorgung, dem ökologischem Bauen, einer nachhaltigen Dorfentwicklung und natürlich zum Erhalt unseres Bodens.

Wir leisten einen Beitrag für die Zukunft, weil ...

wir glauben, dass wir den Boden nicht unter unseren Füßen verlieren dürfen. Das nehmen wir wörtlich.

anonym

Gast

Ganzlin OT Wangelin, DE

anonym

Gast

Aachen, DE

anonym

Gast

Berlin, DE

Gast

Lüneburg, DE

anonym

anonym

Gast

Finkenbach-Gersweiler, DE

Gast

Finkenbach-Gersweiler, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Es gibt noch keinen Neuigkeiten für das Projekt.