Computerkurse für Mädchen in der Osttürkei

  • Unterstützer*innen

    7

  • Finanziert

    150 €

  • Etappenziel

    2.000 €

  • Restdauer

    32 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Der Brunnen ist fertig, dank vieler kleiner Spenden auch von Ecocrowd.

Wir planen Kurse für junge Mädchen zur Berufsvorbereitung, weil weiterführende Schulen in diesem Gebiet für Mädchen gefährlich sind. Es drohen Verschleppung und Vergewaltigung.

Beschreibung


Das neue Jugendbildungszentrum in Zaz, Tur-Abdin, in der Ost-Türkei.

Zwei Gruppen à 12 Mädchen sollen hier Unterkunft, Verpflegung, Transport, Kurs und Diplom bekommen.




Kurse für Mädchen in der Osttürkei


Christliche und jesidische Mädchen in der Osttürkei leben gefährlich.

In weiterführenden Schulen werden im Alter von von 13-17 Jahren viele Mädchen vergewaltigt oder entführt.

Die Eltern lassen ihre Mädchen daher lieber zu Hause bis zur Verheiratung. Dies hat zur Folge, dass diese Mädchen keine Ausblidung und auch wenig Selbstvertrauen bekommen.

Mit Kursen gibt es im Jugendbildungszentrum von Sr. Hatune im Tur-Abdin eine Möglichkeit dem entgegenzuwirken.

Wir suchen Finanzierung und Paten für die Mädchen.

Ein Kurs für 6 Monate kostet pro Person 500,-€. Die jungen Frauen lernen den Umgang mit dem PC, Selbstverteidigung, gesunde Ernährung, Verkauf von Naturalien am Computer und ausloten von Berufsmöglichkeiten auf Basis der Ausbildung.


Wir suchen brauchbare Computer, die dorthin transportiert werden können und die Finanzierung für einen großen Fernseher und einen Drucker. Außerdem wird ein Kleinbus für 15 Personen benötigt.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

6.000 € 5 Monate für 6 Mädchen mit Unterkunft, Verpflegung, Kurs
3.000 € Zuschuss für eine/n PC Ausbilderin
2.000 € Ausstattung eines PC Unterrichtsraum

EDV – Lehrer für jeweils 6 Monate (Volontäre) sollen den Mädchen die Grundzüge der Computertechnik vermitteln.

Arbeitsmaterial (Hardware und Software, Tische, Hauptmonitor (Fernseher), Drucker, Tinte, Papier und Internetanschluß) muss für den PC Raum angeschafft werden.

Für transportable (Handgepäck) Sachspenden sind wir dankbar.

Verpflegung, Unterbringung, Betreuung, Transport der Mädchen von und zu  ihren Familien wird angeboten


Wir brauchen einen Kleinbus für ca.15 Personen.

Wir können mit den Kursen erst beginnen, wenn die Klassenräume ausgestattet sind. Aufgrund von Corona ist der Beginn der Kurse außerdem erst ab Frühjahr 2021 möglich. Es gibt bereits Listen, wo Mädchen ihre Teilnahme angemeldet haben und auf den Kursbeginn warten.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Junge Mädchen lernen sich zu behaupten, haben Zukunftschancen, lernen ökologisch mit der Umwelt umzugehen, lernen über gesunde Ernährung und deren digitale Vermarktung. Zukünftige Generationen profitieren davon.

Während des Kurses ist die Mitarbeit in der ökologischen Landwirtschaft vorgesehen.

Flüchtlinge in diesem Gebiet können auf den Feldern ihren Lebensunterhalt verdienen. Es wurden 200 Bäume im Garten gepflanzt, es folgen noch mehr.

Anbau von Getreide, Gemüse, Wein und vielen Obstsorten und deren Vermarktung ist Teil des Unterrichts und wird laufend erweitert.

Wer steht hinter dem Projekt?

Unser Verein besteht seit 2008 und war zuerst für junge Menschen in Berlin gedacht (Jugendstadt Berlin).

Wir konnten das notwendige Gelände nicht bekommen. Zu dieser Zeit wurde die Arbeit mit Migranten notwendig. Schwester Hatune, eine aramäische Ordensschwester machte uns auf ein ägyptisches Projekt aufmerksam, das aber leider wegen politischer Schwierigkeiten beendet werden musste.

Sr Hatune baute gerade in der Südoststürkei in ihrer alten Heimat ein Begegnungszentrum. Für die Landwirtschaft dort war ein Bewässerungsprojekt unbedingt notwendig. Im letzten Jahr konnten wir diesen Brunnen mit unserem Verein finanzieren.

https://youtu.be/ys-dOdTgiKM

Inzwischen ist das Bildungszentrum fertig gebaut und es können berufsvorbereitende Kurse dort stattfinden.


Rosemarie Buchner, eine ehemalige Lehrerin, gründete den Verein. Fabian Elleder unterstützt den Verein bei der Administration und der digitalen Vernetzung. Der Verein ist in München gemeldet.

Im Gebiet des Tur-Abdin gibt es immer noch viele christliche Dörfer, viele wurde aber auch zerstört. Sr Hatune wurde gebeten ihr Dorf wieder aufzubauen und baute stattdessen das Jugendbildungszentrum. Wir wurden um Hilfe gebeten.


Unsere Motivation ist Friedensarbeit in der jungen Generation und Vorbereitung auf ein produktives Leben im Heimatland. Meine 3 Töchter und 4 Enkeltöchter haben in Deutschland gute Möglichkeiten einen Beruf zu erlernen. In dem Gebiet des Tur Abdin ist das sehr schwierig, vor allem für christliche Mädchen, da es in der Zeit der weiterführenden Schulen häufig zu Entführungen und Vergewaltigung der Mädchen kommt. Deshalb lassen die Familien die Mädchen nach dem Hauptschulabschluß lieber möglichst  bis zur Hochzeit zu Hause. Viele der Mädchen haben daher keine Chance zu einer Berufsausbildung.


www.vivageneration.org

Wir unterrichten für die Zukunft, weil ...

wir wissen, dass Bildung eine bessere Zukunft macht.

anonym

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Fabian Elleder

Fabian Elleder

München, DE

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