Bushiri AgroCity

  • Etappe

    1/4

  • Unterstützer

    5

  • Finanziert

    9.268 €

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Die AgroCity Association möchte in Bushiri, Tansania, nachhaltige, alternative Einkommensquellen schaffen, ohne die Umwelt zu belasten. Mit dem Crowdfunding wollen wir das 4 km2 große Land finanzieren, auf dem eine AgroCity entstehen soll.

Beschreibung

Das AgroCity-Pilotprojekt wird von unserem lokalen Partner, Bushiri Agrocity Cooperative, in Bushiri, Distrikt Pangani in Tansania, unter der Leitung und Unterstützung eines Teams von Fachleuten und Experten des Schweizer Vereins ACA AgroCity Association aufgebaut.

Das Logo unserer lokalen Genossenschaft – Bushiri AgroCity Co-operative Ltd BAC – wurde von einem unserer Mitglieder entworfen und zeigt die Topographie der Wasserressourcen in der Region.
Lokale Vorstandsmitglieder des BAC – ausgewählt, um die verschiedenen Berufe, Ethnien und Religionen in der Region zu vertreten – rechts: Akida Boramini, Vorsitzender.
BAC wird von Spezialisten unseres Vereins ACA AgroCity Association unterstützt – insbesondere von den ACA-Vorstandsmitgliedern.
Die Bushiri AgroCity entsteht auf einem 4 km² großen Plateau oberhalb des Pangani-Flusses und ist damit die erste ländlich-urbane Stadt dieser Art. Die lokale Genossenschaft BAC und der Schweizer Verein ACA haben ein Managementsystem nach ISO 9001 für Qualität und ISO 14001 für Umwelt entwickelt, das die Grundlage für ihre Implementierung bilden wird.
Bushiri – Landschaft.
Das alte Farmhaus.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

283.300 € Gebühren für die Landübertragung
267.000 € Grundinfrastruktur erstellen - City-Center
256.000 € Bäume pflanzen
240.000 € Restzahlung für das Land von 4 km2

Dem Eigentümer wurde eine Kaution für das fruchtbare Grundstück mit einer schriftlichen Vereinbarung zur Zahlung des Restes gezahlt.

Der lokale Partner BAC hat das Projekt sorgfältig entwickelt und ist bereit, die AgroCity umzusetzen.

Blick in die 4 km2 grosse Fläche.

Neben der Abschlusszahlung sind dringend Mittel für die Sanierung bestehender Gebäude und die gezielte Aufforstung erforderlich.

Wir, ACA, werden nach einer Alternative suchen, um den Rest zu finanzieren, falls wir mit der Crowd-Finanzierung nicht unser gewünschtes Ziel erreichen. Wenn der Betrag überschritten wird, wird dieser beim Bau eines Gesundheitszentrums helfen und Mikrokredite für den Bau von Wohnhäusern aus wiederverwertbaren Materialien ermöglichen.

Frau Dahlin vor einer ihrer Häuser am Indischen Ozean.

Solar-Kochen beim Hoteli von Frau Dahlin.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Die Menschen in der Bushiri-Region sind entweder direkt oder indirekt auf Meeresressourcen als Lebensgrundlage angewiesen. Ökosysteme in der Bushiri-Region sind unglaublich reich an Biodiversität und beherbergen auch die vom Aussterben bedrohten Arten wie Dugongs (Seeschweine) und Coelacanths (Quastenflosser). Das Biodiversitätsniveau wurde jedoch in den letzten fünfzehn Jahren aufgrund der weit verbreiteten Zerstörung der Korallenriffe, die einen sehr hohen Anteil an dieser Biodiversität ausmachen, stark verringert.

Zu den häufigsten Aktivitäten im Bereich des Lebensunterhalts in der Uferregion gehören sowohl Fischer als auch Kleinunternehmer, die sich normalerweise überlappen. Die Fischereitätigkeit wird von Männern dominiert, während Frauen an der Sammlung von Garnelen und der Sammlung von Fischen vom Ufer beteiligt sind.

Der Lebensunterhalt wird stark von der Saisonalität der Aktivitäten beeinflusst. Die Fischerei hängt von den Monsunwinden ab und die Landwirtschaft von der Menge des Regens. Kaskazi (Oktober bis April) ist eine relativ stabile Zeit für die Gemeinschaft, wenn das Wetter mild ist. Kusi (Mai bis Juli) birgt jedoch aufgrund der für diese Saison charakteristischen starken Winde und starken Regenfälle oft sehr ernste Bedrohungen, einschließlich gefährlicher rauer See für Fischerei, Seuchen und schlechte Ernten. Die meisten Einheimischen ziehen in der Regel in der Kusi-Zeit in die städtischen Städte (Tanga und Daressalam), um diese harten Zeiten zu überleben.

Der Klimawandel hat die Jahreszeiten massiv verändert, was 2017 zu lang anhaltenden Dürren und 2018 zu regnerischen Jahreszeiten führte. Als Folge davon können sich die Einheimischen nicht auf ihren derzeitigen Lebensunterhalt verlassen. Dies wiederum hat zu mehr Migrationen in den urbanen Städte auf der Suche nach einem besseren Leben geführt.   

Aus diesem Grund möchte die AgroCity Association in Bushiri nachhaltige, alternative Einkommensquellen im landwirtschaftlichen Sektor schaffen und dabei die Umwelt minimal belasten.

Blick auf den Indischen Ozean in Pangani – Bushiri befindet sich 7 km den Pangani-River hinauf.

ACA möchte gemeinsam mit den Genossenschaftsmitgliedern von BAC eine Stadt errichten, die die von den Gemeindemitgliedern festgestellten Hauptbeschränkungen berücksichtigt. Diese Einschränkungen sind der Zugang zu Märkten, Kapital, Gesundheit und ein Mangel an modernen Geräten. Andere Einschränkungen umfassen Bildung, Elektrizität, Beschäftigung, Einkommen, sanitäre Einrichtungen, Transport und Wasser.

Diese Idee von Agrocity basiert auf dem Konzept von Al Imfeld‘s Buch „AgroCity – Die Stadt für Afrika – Skizzen einer neuen Urbanität“, das kurz vor seinem Tod im Februar 2017 veröffentlicht wurde. Al Imfeld war ein bekannter Afrika-Spezialist, der verschiedene Analysen zu den weitläufige (Mega-) Städten in Afrika südlich der Sahara durchführte. Die Städte bestehen hauptsächlich aus Verwaltungs- und Wirtschaftszentren, die oft von Slums umgeben sind. Die Bewohner der Slums wandern oft von ihrem Ackerland aus, in der Hoffnung auf ein besseres Leben, in der Stadt. Um dieser Situation zu begegnen, schlägt Imfeld neue Formen von Städten vor. AgroCities zeichnet sich durch eine Mischung aus Landwirtschaft und städtischen Annehmlichkeiten aus. Diese AgroCities zielen darauf ab, den Bewohnern in ihrer Umgebung ein besseres Leben zu ermöglichen.

Treffen des BAC-Vorstands mit Vertretern der Eckernforde Tanga University ETU.

Neues Massai Haus beim Hoteli von Frau Dahlin – ein mögliches Hausmodell für Bushiri?

Erzähle uns etwas über dich.

Der Schweizer Verein ACA AgroCity Association hat keinen kommerziellen Zweck und keinen Gewinn. Die Mitglieder sind Freiwillige, die sich leidenschaftlich dafür einsetzen, die Probleme des Hungers und der Armut in Afrika von der Basis aus zu lösen.

Bushiri AgroCity wird insbesondere von den ACA-Vorstandsmitgliedern unterstützt.

Angelika Dahlin ist Entwicklungsspezialistin und Pädagogin. Angelika, die ein kleines Hotel in der Gegend besitzt, arbeitet seit 30 Jahren in der Region, insbesondere im Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Frauen, und ist das praktische Lenkrad am Standort.

Jörg Bürgi PhD, Präsident von ACA, ist unter anderem langjähriger leitender Auditor für ISO 9001 (Qualität) und ISO 14001 (Umwelt) und Gastprofessor an einer kenianischen Universität. Er verfügt über Koordinations- und Management-Fähigkeiten im Hinblick auf die Umsetzung des ACA-Projekts.

Yvonne Apiyo Brändle-Amolo, gebürtige Kenianerin, Schweizer Politikerin und international renommierte Fem-Artistin, ist für die interkulturelle Kommunikation zwischen den beiden Kontinenten zuständig.

Das Bushiri-Agrocity-Konzept wurde auf internationaler Ebene positiv aufgenommen –
 beim 4. African Summit in St. Gallen, dem 8. Africities Summit im November 2018 in Marrakesch (nationale und lokale Regierungsvertreter aus verschiedenen Ländern wollen mit uns zusammenarbeiten) und dem World Economic Forum WEF 2019 in Davos. 

Marrakesch, Frau Brändle-Amolo wird durch das marokkanische Fernsehen zu AgroCity befragt.

WEF, Frau Brändle-Amolo mit der Königin Diambi von Kongo und dem taiwanesischen Eco-Autohersteller Dr.Tao-Tze.

Wir wollen für die Bewohner der Region Tanga, Tansania, die Zukunft, weil ...

wir die Lebensbedingungen der Bewohner*innen verbessern wollen, durch das Schaffen nachhaltiger Einkommensquellen ohne Belastung der Umwelt, und das Verhindern der Migration der ländlichen Gebiete.
ACA zielt auch darauf ab, die Einwanderung nach Europa zu reduzieren, indem den Einheimischen in ihren AgroCities ein wünschenswerter alternativer Lebensstil angeboten wird.
Herzlichen Dank!

Kello

Zelking, AT

anonym

anonym

anonym

  • AgroCity Association
    Aktualisierung #2: Bushiri AgroCity
    2019-02-13

    Liebe Freunde

    Bei uns ist zwischenzeitlich viel passiert – siehe: April 2019 – Deutsch 

    Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

    Jörg Bürgi und ACA-Vorstand

  • AgroCity Association
    Aktualisierung #1: Bushiri AgroCity
    2019-02-13

    EcoCrowd – AgroCity – Wettbewerb

    Eine Woche für zwei Personen im Hotel von Angelika Dahlin am Ufer des Indischen Ozeans

    Wenn Sie alle Fragen richtig beantwortet haben, schenken wir Ihnen eine Unterstützung von € 10. Es freut uns natürlich, wenn Sie den Betrag Ihrerseits erhöhen.

    Sobald 100 richtige Antworten vorliegen, wird unter den Teilnehmenden eine Woche Aufenthalt für zwei Personen im Hotel von Angelika Dahlin, Pangani – am Ufer des Indischen Ozeans, Tansania, verlost.

    Sobald die Grenze von 250 Antworten überschritten wird, wird unter allen Teilnehmenden ein Woche Aufenthalt für zwei Personen im Hotel von Angelika Dahlin mit Safari und Flug verlost.

    Schicken Sie Ihre Antwort an office@agrocity.org !

    Welche Eigenschaften treffen für eine erfolgreiche Umsetzung einer AgroCity zu?

    o Wissenschaftliche Begleitung

    o Wasser wird aus dem nahen Fluss bezogen

    o Konzentration auf eine Ethnie

    o Traditionelle Bauweisen optimieren den Energieverbrauch

    o Lokale Genossenschaft als Träger

    o Konzentration auf bestimmte Produkte (z.B. Orangen, Sonnenblumen)

    o Umsetzung der Ideen von Albert Schweitzer

    o Mix von ländlichen und städtischen Elementen

    o Energie wird vom staatlichen Netz bezogen

    o Ökologie im Vordergrund

    o Vor allem geht es um Praxis

    o Wasser wird während der Regenzeit in Zisternen gesammelt

    o Leute aus verschiedenen Religionen

    o Vision von Al Imfeld

    o Produktivität steht im Vordergrund

    o Die Aufforstung basiert auf einem optimalen Mix