Brunnen bauen für unsere solidarische Landwirtschaft

  • Etappe

    1/4

  • Unterstützer

    123

  • Finanziert

    7.702 €

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Der Klimawandel stellt uns vor neue Herausforderungen. Um Menschen in Berlin mit biologisch und lokal angebauten Gemüse versorgen zu können, benötigen wir als solidarische Landwirtschaft einen Brunnen, um die Ernte unserer Kulturen zu sichern.

Beschreibung

Brunnenbau – heute bohren, morgen wässern, übermorgen gemeinsam ernten!

Seit fünf Jahren schon versorgen wir Menschen in Berlin mit biologisch und lokal angebauten Gemüse und Obst, schaffen unseren Teilnehmern die Möglichkeit ihre Landwirtschaft selber zu erleben und zu gestalten und sich in einer Gemeinschaft zu engagieren und leisten wichtige Bildungsarbeit zu einem alternativen Modell der Landwirtschaft. 

Durch den Klimawandel werden die Sommer immer trockener. Wir müssen uns auf immer extremere Wetterphänomene einstellen und wollen den Anbau unserer Ernten sichern. Mit Eurer Hilfe möchten wir einen Brunnen bohren, um den Betrieb SpeiseGut weiter zu stabilisieren und um für Euch gutes und hochwertiges Gemüse anzubauen.


Wer ist SpeiseGut? 

SpeiseGut bewirtschaftet mehrere Flächen innerhalb des Berliner Stadtgebietes. Hierzu gehören insgesamt ca 12 ha Fläche, eine auf der ehemaligen Hofstelle Havelmaten sowie die „Alte Gärtnerei“ und Groß Glienicke.

Alle Produkte werden regional nach ökologischen Kriterien und unter fairen Arbeitsbedingungen erzeugt. SpeiseGut ist Naturland und NaturlandFair-zertifiziert.

Die Teilnehmer zahlen einen monatlichen Beitrag und bekommen dafür wöchentlich eine Gemüsekiste an die 15 Abholstellen in Berlin und Umgebung geliefert. Jeder Teilnehmer hilft mindestens dreimal im Jahr auf dem Acker mit. Die Teilnehmer teilen sich das Risiko und die Chancen des Ertrages.


Was ist solidarische Landwirtschaft? 

Kurz und knapp: Wir als Gemeinschaft von Verbrauchern erwerben einen Anteil des angebauten Gemüses. Damit ermöglichen wir unserem Bauern eine vielfältige Landwirtschaft zu betreiben und sichern ihm den Absatz seines angebauten Gemüses. Im Gegenzug erhalten wir frisches und vielfältiges Gemüse, welches morgens geerntet wird und schon nachmittags in die 15 Depots in der Stadt mit unserem E-Mobil ausgeliefert wird. Das Gemüse wird in Kisten gepackt und von uns in Taschen abgeholt, sodaß wir keinerlei Plastik oder andere Verpackungsmaterialien verbrauchen. Darüber hinaus helfen wir mindestens dreimal im Jahr auf dem Acker mit und lernen dadurch viel über die Landwirtschaft und auch Lebensmittel wertzuschätzen. So leisten wir gemeinsam unseren persönlichen Beitrag zum Gelingen der Agrarwende hin zu einer solidarischen, regionalen und nachhaltigen Landwirtschaft.

Warum ein Brunnen?

Auf unserer Hauptanbaufläche den Havelmaten ist die Wasserversorgung für unser Gemüse nicht gewährleistet. Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass die Sommer durch den Klimawandel sehr trocken sein können. Um eine sichere Versorgung der Pflanze mit Wasser, speziell nach der Pflanzung und in der Fruchtbildung zu gewährleisten, ist es notwendig für uns einen Brunnen zu bohren. Damit sichern wir nicht nur ein gesundes Pflanzenwachstum, sondern auch die Ernte.

Mit einem eigenen Brunnen schaffen wir: 

  • Wasserversorgungsicherheit zu den richtigen Zeitpunkten
  • Bessere Fruchtbildung, dadurch bessere Ernte
  • Teilnehmer, die weiterhin mit dem Gemüse in ihrer Kiste zufrieden sind 
  • eine Sicherheit für SpeiseGut für die nächsten Jahrzehnte 
  • einen zufriedenen Bauern

Erfahrt mehr im Video: https://www.youtube.com/watch?v=4WSegUGS55s

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

18.900 € Beantragungskosten und Folgekosten Wassernutzung
16.500 € Beregnungstrommel
12.500 € Stromverlegung
10.000 € Brunnenbohrung

Das gesammelte Geld wird für den Bau des Brunnens eingesetzt: 

Wir schätzen die Kosten auf insgesamt 18.900 €.:

  • Strom auf die Fläche 2.500 € (hier werden wir die nötige Aushebearbeit selbst machen)
  • Brunnenbohrer 10.000 € (inkl. Pumpe und anschließen) 
  • Beregnungstrommel 4.000 €
  • Folgekosten z.B. Strom und Wassernutzung über Freimenge 2.400 €

Eventuelle Folgekosten können abgedeckt werden z.B. Bezahlung von Wassernutzung über der Freimenge

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Wir tragen in vielen Weisen zu einer nachhaltigen Zukunft bei: 

  • wir sind ein Modell für eine bessere, naturverträgliche Landwirtschaft
  • wir schonen die Umwelt und erhalten Biodiversität durch biologischen Anbau
  • wir arbeiten mit Vielfalt und samenfesten Sorten
  • wir reduzieren CO2 durch lokale Ernährung
  • wir beliefern unsere Teilnehmer mit einem E-Fahrzeug
  • wir tragen zur Umweltbildung bei
  • wir vermeiden Verpackungsmüll aller Art
  • wir leisten einen Beitrag zur Wertschätzung von Lebensmitteln
  • wir leisten einen Beitrag zur Agrar- und Ernährungswende
  • wir wirken der Lebensmittelverschwendung entgegen

Erzähle uns etwas über dich.

Mein Name ist Christian Heymann. Den Betrieb SpeiseGut gründete ich vor 5 Jahren mit einem Startkapital von 2.000 Euro. Meine Idee ist Menschen stadtnah mit gutem Gemüse zu versorgen. 

Um Jedermann eine Mitgliedschaft bei SpeiseGut zu ermöglichen, halten wir den Beitrag möglichst gering, so dass jedoch keine Investitionskosten in den Beitrag eingerechnet sind. Dadurch benötigen wir bei größeren Investitionen und Anschaffungen die Unterstützung von Teilnehmern und Beführwortern des Projektes.

Meinen Betrieb führe ich seit der ersten Stunde bewußt ohne staatliche Agrarsubventionen, weil ich der Meinung bin, dass die derzeitige Verteilung der Agrarsubventionen der Agrarwende entgegen steht.

Solange Subventionsmittel nach der Größe der Anbaufläche verteilt werden, wird die Landwirtschaft immer auf Masse und nicht auf Kleinteiligkeit und Vielfalt aufgebaut sein.

Mir ist es wichtig, den Verbrauchern den Wert der Landwirtschaft und der Produkte greifbar zu machen.

Unsere Kisten zeigen, dass eine vielfältige Landwirtschaft auch ohne Agrarsubventionen möglich ist.

Wir gestalten die Zukunft, weil ...

SpeiseGut als solidarische Landwirtschaft einen Beitrag zur Agrar- und Ernährungswende leistet.

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Berlin, DE

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  • Speisegut Berlin
    Aktualisierung #2: Brunnen bauen für unsere solidarische Landwirtschaft
    2018-10-01

    Liebe Brunnenunterstützer, 

    wow! Zusammen mit einigen direkten Kontoüberweisungen haben wir mittlerweile 

    7000€ durch fast 100 Unterstützer gesammelt! 

    Ihr seid toll! 

    Damit haben wir das erste Etappenziel von 10000€ fast erreicht, welches das Minimum ist, damit wir bohren können. Sobald wir dieses Ziel erreicht haben, wollen wir den Antrag bei den Behörden stellen. 

    In einem nächsten Beitrag werden wir berichten, warum SpeiseGut kein Verein ist und damit nicht offiziell als gemeinnützig eingestuft werden kann – und deshalb die meisten Fördergelder nicht beantragen kann. 

    Viele Grüße und wir freuen uns, wenn ihr mal vorbeikommen wollt: kommenden Samstag werden die Gewächshäuser zu Ende umgegraben , um Neues zu säen und zu pflanzen.

    Bis bald,

    das SpeiseGut Team

  • Speisegut Berlin
    Aktualisierung #1: Brunnen bauen für unsere solidarische Landwirtschaft
    2018-10-01

    Liebe Unterstützer,

    60 Menschen in 14 Tagen haben unser Brunnenvorhaben schon finanziell Auftrieb gegeben. Ganz lieben Dank dafür. 

    Noch 46 Tage läuft die Kampagne und wir brauchen noch viel Unterstützung um das Vorhaben realisieren zu können. 

    Wir freuen uns, wenn ihr unseren Aufruf auf euren sozialen Kanälen teilen könnt mit dem Link zur Seite:  https://www.ecocrowd.de/projekte/brunnen-bauen/

    Viele Grüße und wir melden uns bald wieder,

    das SpeiseGut Team

  1. Speisegut Berlin
    Speisegut Berlin vor 2 Monaten

    Lieber Krischanahrens,
    Vielleicht kommt es anders Rübe als es gemeint ist. Wir stützen uns nicht auf den Klimawandel uns nehmen dies als „Hauptgrund“ des Brunnenbaus. Wir haben geschrieben das wir uns darauf einstellen müssen, mehr mit extremen klar zu kommen. Das es Wetterrythmen gibt wissen wir. Das können wir aus den 100jährigen Kalender ablesen. Aber es ist aber auch spürbarer extremer geworden. Und in den Jahren wo es so trocken ist müssen wir in Zukunft gewappnet sein, um eben weniger Ertragsausfälle zu haben, wie in diesem Jahr.
    Beste Grüße Christian

  2. Krischanahrens vor 2 Monaten

    Ich finde das Brunnenbauvorhaben grundsätzlich gut. Allerdings missfällt mir aus fachlicher Sicht die Verbindung unserer aktuellen Wahrnehmung zum Wetter, die sicherlich noch von dem Eindruck des letzten Sommers geprägt ist, mit dem Begriff des Klimawandels. Diese inzwischen inflationär gehandelte Begründung für alle möglichen Phänomene ist aus meiner Sicht nicht so glücklich gewählt, um ein Brunnenbauvorhaben in der gemäßigten Klimazone zu promoten. Ich erwarte im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder mehr Regen. Hoffentlich nicht so viel wie im vorletzten Jahr.