Upcycling – Aufmöbeln statt Wegwerfen.

  • Unterstützer*innen

    1

  • Finanziert

    17 €

  • Zielsumme

    3.645 €

  • Restdauer

    36 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

In meiner umweltfreundlichen Werkstatt entstehen aus alten Dingen von Hand schöne Upcycling-Kunstwerke. Unter Anleitung kann man in meinen Workshops selbst etwas Altes aufmöbeln und so etwas für die Umwelt tun. Ich sammle Geld um einen Laden zu eröffnen.

Beschreibung

Die Weltmeere sind voll mit Plastikmüll, das Klima verändert sich, die Ressourcen der Erde werden knapper-viele gute Gründe den eigenen Konsum zu überdenken.

Eine umweltfreundlicher Anfang ist eine Stofftasche, ein Bilderrahmen aus alten Zeitungen, ein Schlüsselbrett aus einem alten Zaunpfosten. In meinem Projekt bekommen alte Sachen, die schon eine Geschichte erzählen können, eine zweite Chance.

Es wird aufgehübscht, statt weggeworfen. So entsteht aus einer alten Jeans eine schöne Tragetasche. Omas alter Schrank wird zu einem schönen Schminktisch. Ein geliebtes Kunstwerk wird zur Erinnerung auf einen alten Stuhl gemalt. Jedes Stück wird ein Unikat mit einer eigenen Geschichte. Dabei mache ich schöne Einzelstücke und handgefertigte Kunstwerke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. 

Es war einmal ein zerkratzter Nachttisch, jetzt eine Bücherablage

 

Einmal in der Woche können Interessierte beim Aufmöbeln in der Werkstatt zuschauen und einen Einblick davon bekommen, wie einfach es ist etwas nachhaltiger zu sein. 

 Eine Pinnwand aus einem Vorhang und einem alten Bilderrahmen


Zur Zeit ist meine Werkstatt oder besser mein Arbeitsplatz der Küchentisch, die Waschküche, mein Nähzimmer, der Tisch unterm Pavillon oder auch mal die Werkstatt eines Freundes.


Aus diesem Grund möchte ich auch eine kleine Werkstatt auf die Beine stellen.

Wenn mein Projekt richtig angelaufen ist, finden auch Workshops statt, in denen man unter Anleitung selbst ein schönes Kunstwerk kreieren oder veredeln kann.

Bei sogenannten Painting-Partys können Interessierte in gemütlicher Runde kreativ werden. Auf Leinwänden kann jeder mit Farben ein schönes Bild malen.

Im Möbel-Workshop kann man mit Kreidefarben, Schablonen und Stoffresten ein ganz persönliches Kunstwerk schaffen. So können auch Ungeübte ihre Kreativität fördern und einem geliebten alten Stück zu neuem Glanz verhelfen.

Heutzutage wird in dieser schnelllebigen Welt zu viel achtlos weggeworfen, dem möchte ich entgegen wirken. Als Künstlerin sehe ich in jedem Gegenstand die Chance für eine zweite Runde.

Natürlich habe ich schon ein Ladenlokal im Auge. Es liegt sehr zentral auf dem Marktplatz in Welver und ist 200 Quadratmeter groß. Ob ich es bekomme steht noch offen. Im Laden soll neben dem Verkaufsraum eine Gallerie, eine Werkstatt, ein Kursraum und innerhalb des Verkaufsraumes eine Kinderecke entstehen.

Der Laden wird in Eigenregie umgebaut, mit hauptsächlich gebrauchten Möbeln, Tapeten und Teppichen. Meine benötigten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sollen nach Möglichkeit umweltfreundlich und fair sein.

Um alle Unterstützer zu würdigen, bekommt jeder einen Platz auf der „Wall of Fame“, wenn er möchte. Diese hängt dann in meinem Laden.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

9.645 € sämtliche Kosten für den Umbau, Handwerkerkosten, Elektriker, Versicherung, Gebühren, Steuerberater
6.645 € Ladeneinrichtung, Regale, Schränke, Kasse, Lampen, Renovierungsmaterial
3.645 € Stickmaschine Elna eXpressive 860 für 1999 €, Jeansmaschine Elna 3210 für 549 €, Nähmaschine Gritzner Hobby 10 für 299€, Schneideplotter Brother ScanNCut 900 mit Folien für 639€ und eine Transferpresse 8 in1 für 159€

In erster Linie wird das Geld für verschiedene Maschinen benötigt. Meine Textilien verarbeite ich mit einer ganz einfachen Nähmaschine vom Discounter, jetzt hat der Gradstich aufgegeben.

Dicke Stoffe wie Jeans näht sie gar nicht mehr.

Um ein Kissen mit einem Namen zu besticken, muss ich es bei Jemandem in Auftrag geben. Das kostet Zeit und Ressourcen. Ebenso das Beplotten von Gegenständen, das Schneiden von Schablonen etc.

Nähmaschine, Stickmaschine, Jeansmaschine, Schneideplotter mit Zubehör für das Beschriften von Gegenständen und das Herstellen von Schablonen. Eine Transferpresse brauche ich um z.B. Schriftzüge oder Grafiken vom Plotter auf verschiedenen Untergründen zu fixieren. Diese Geräte möchte ich neu anschaffen, um im Fall der Reparatur Garantieansprüche nutzen zu können und immer einen Ansprechpartner zu haben. 

Holz bearbeiten kostet ebenfalls viel Zeit und Mühe. Zum Beispiel schleife ich ganz altmodisch mit einem Klotz und Schleifpapier, da wäre die richtige Maschine nötig z.B. einen Winkelschleifer.

Dazu kommen weitere Geräte für die Bearbeitung von Holz.

Außerdem benötige ich Einiges für die Ladeneinrichtung wie Regale, Schränke, Lampen, Tapeten, Teppich, Farbe etc. Diese Sachen würde ich, sofern verfügbar, ebenfalls gebraucht anschaffen.

Ein Kassensystem wird für den Laden ebenfalls benötigt.

Der Ausbau der Werkstatt und des Workshop-Raums kosten ebenfalls Geld. 

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Durch das Aufhübschen von gebrauchten Möbeln, müssen weniger Möbel neu produziert werden, weniger Bäume abgeholzt und weniger Rohstoffe vergeudet werden.

Der derzeitige Import von Möbeln und Lampen in Deutschland liegt laut Statista bei 18,3 Milliarden Euro im Jahr. Vieles davon wird nach kurzem Gebrauch wieder weggeschmissen.

Ich möchte ein Bewusstsein für weniger Konsum schaffen und durch mein Upcycling -Projekt mit Hilfe von Workshops zeigen wie leicht es ist, etwas nachhaltiger  und dabei total kreativ zu werden. Wir können mit selbst genähten Taschen dem Plastikmüll entgegen wirken und so den Klimawandel verlangsamen

Die Ladeneinrichtung soll ausschließlich aus gebrauchten Möbeln bestehen, die ebenfalls aufgehübscht wurden. Die Roh- , Hilfs- und Betriebsstoffe sollen umweltfreundlich sein und aus der Region kommen. 

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Macherin des Projekts bin ich, 40 Jahre, Mutter. Als kreativer Kopf nähe ich die Tischdecken aus Vorhängen und baue Blumenregale aus alten Schrankwänden. 

Meine Familie steht bei allem hinter mir und hilft fleißig mit.

Wir formen die Zukunft, weil ...

wir die Menschen ermutigen, ihre Kreativität nachhaltiger zu nutzen.

anonym

Es gibt noch keinen Blogeintrag für das Projekt.