Aufbäumen gegen Kohle

  • Unterstützer*innen

    117

  • Finanziert

    4.479 €

  • Etappenziel

    4.000 €

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Die Aktion Aufbäumen gegen Kohle, soll ein Zeichen gegen die Rodung des Hambacher Forstes und den Abbau von Braunkohle setzten. In einem kollektiven Bäumepflanzen machen wir den Spätsommer zur Aufforstungssaison.

Beschreibung

Aufforstungssaison statt Rodungssaison

Der einst Bürgerwald genannte Hambacher Forst besitzt von seinen ehemaligen 5.500 Hektar weniger als ein Zehntel. Seine Geschichte reicht mehrere Jahrtausende zurück und einige der Bäume dort sind über 300 Jahre alt. 1978 kaufte RWE den Wald zwecks Braunkohlegewinnung. Seit dem wird er gerodet und umliegende Dörfer dem Erdboden gleich gemacht. Jedes Jahr hat RWE die Erlaubnis in der Rodungssaison von Oktober bis März 70 ha Wald zu roden. Wird dies fortgesetzt ist in 3 Jahren der gesamte Restwald vernichtet.

RWEs letzte Rodungssaison (2017/18) des Hambacher Forstes wurde durch das Zusammenspiel der Besetzung, breiten Protests und zivilgesellschaftlichen Klagen erfolgreich gestört und verhindert. Nach dem Abweisen einer solchen Klage, beinhaltet der Jahresplan 2018 wieder eine Zerstörung des Hambacher Waldes, während der Rodungssaison, zugunsten von Braunkohlegewinnung. Hier werden undemokratisch Fakten geschaffen, mit zerstörerischen Folgen globalen Ausmaßes. Zur Kapitalverwertung wird hier ein Jahrhunderte alter Wald zerstört, damit der klimaschädlichste fossile Energieträger überhaupt, Braunkohle, verbrannt werden kann.

Da machen wir nicht mit! Wir machen diesen Spätsommer zur Aufforstungssaison! 

In einer massenhaften Aktion des Bäumepflanzens setzen wir unser eigenes Zeichen für den Erhalt des Forsts. 3 Wochen vor der Rodungssaison werden wir zu Hunderten in den Hambi kommen und gemeinsam Jungbäume am Rand des Waldes pflanzen, um RWE zurück zu drängen. Wir holen uns unseren Wald zurück! 

Im Rahmen dieser Aktion wird es ein Fest mit Kulturangebot, Redebeiträgen und Verpflegung geben, bei dem wir uns, unsere Aktion und den Wald feiern werden. Wir werden ein vielfältiges Ereignis schaffen, sodass jedermensch dabei sein kann. Alle können ihren eigenen Baum pflanzen, egal ob jung oder alt, Aktivist*in oder zum ersten mal den Hambi besuchend.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

500 € Waldfest für alle fleißigen Pflanzer*innen
1.500 € Jungbäume
1.500 € Materialien um Bäume einzupflanzen
500 € Mobimaterialien, damit möglichst viele Menschen kommen

Das Geld soll für das Pflanzgerät (Spaten etc.), Büsche, das Waldfest (Transport, Essen, Infrastruktur) und Mobimaterial (Flyer, Plakate, Websitedomain) ausgegeben. Die Jungbäume, die wir pflanzen werden kommen aus dem Hambacher Forst selber. Sie hätten im großen Wald keine Chance auf Überleben und das Verwenden von lokalen Pflanzen ist besser für das Ökosystem des Waldes.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Das Projekt passt zur EcoCrowd Plattform da durch das Pflanzen von Bäumen ein Zeichen gegen Braunkohle, für Klimagerechtigkeit und zum Erhalt des Hambacher Forstes gesetzt werden soll. Dies stellt nachhaltig einen Mehrwert für die Umwelt dar. Das Projekt ist ehrenamtlich organisiert und umkommerziell. Wir achten auf einen regionalen Bezug und pflanzen in unserem Projekt Jungbäume aus dem Hambacher Forst selber, um dem Ökosystem nicht zu schaden. 

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind die Hambacher Support Gruppe Köln. Uns gibt es noch nicht so lange, wir haben uns in der letzten Rodungssaison im Oktober 2017 gefunden als Ansammlung von Menschen die sich aus der Stadt heraus für den Wald und gegen Braunkohle Abbau/Verstromung einsetzen möchte. Wir verstehen uns als offene Gruppe, die sich für Klimagerechtigkeit einsetzt. Jeder Mensch kann zu uns dazukommen und sich beteiligen.

Aufbäumen gegen Kohle und Vorbereitungen gegen die Rodungssaison im Hambacher Forst sind momentan unser Hauptprojekt.

Wir pflanzen die Zukunft, weil ...

wir ein starkes Zeichen gegen den Abbau von Braunkohle und die Rodung des Hambacher Forstes setzen.

Franz Kies

Haidmühle, DE

Prisca Gärtner

Köln, DE

Amelie Liebst

Köln, DE

Martin Schön-Chanishvili

Berlin, DE

Volker Helling

Bonn, DE

Josephine Thiel

Bonn, DE

Lisa Zajcev

Bedburg, DE

Katharina Bobeth

Köln, DE

Jens Schneeweiss

Herten, DE

Susanne Solveigsdotter Lohse

Lüneburg, DE

Philip Esch

Krefeld, DE

Maik Sippl

Köln, DE

Julia Sambale

Rheinbach, DE

Simone Krost

Köln, DE

Winfried Even

Köln, DE

Lars Lüchtefeld

Köln, DE

Fabian Brüggemann

Koeln, DE

Nico Cohrs

Göttingen, DE

Cassandra Derreza-Greeven

heidelberg, DE

Christine Schweigert

Kaiserslautern, DE

Svenja Savelsberg

Linnich, DE

daniela hilterhaus

köln, DE

Norbert Mallik

ERftstadt, DE

Loretta Moore

Speyer, DE

Delia Feuerstein

Frankfurt, DE

Saskia Schee

Essen, DE

Thomas Rath

Köln, DE

Carolin Kayali

Stuttgart, DE

Stefanie Heß

Köln, DE

Christian Vatter

Lüneburg, DE

Katharina Dr. Kaspers-Siebert

Bergisch Gladbach, DE

Lisa Kinne

Münster, DE

Jahr

Arnsberg, DE

Sibylle Kaminski

Köln, DE

Es gibt weitere 83 anonyme Unterstützungen.

Es gibt noch keinen Neuigkeiten für das Projekt.