Ackerflur mit mehr Natur

  • Unterstützer*innen

    54

  • Finanziert

    2.450 €

  • Zielsumme

    1.265 €

  • Restdauer

    5 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Es geht um 4 ökologische Aufwertungen in der Ackerlandschaft, die wir mit eurer Hilfe hebeln könnten. Mit solchen Beispielen stützt Ihr das Miteinander von Landwirten und Bürgern und helft, das Thema weiter in die Öffentlichkeit und Politik zu bringen.

Beschreibung

Landwirt*innen können sehr viel für den Naturerhalt tun. Aber dies braucht Wertschätzung und einen rechnerischen Ausgleich.

Warum sollte ein Einzelbaum samt Pflege am Ackerrand bleiben, wenn es nicht honoriert wird? Jedes Extra ist ein Zusatzaufwand für die Bewirtschafter, die oft eng rechnen müssen.

Diese Lücken gehen mir seit langem nach, denn die wertvollen Strukturen verschwinden immer mehr. Die jetzigen staatlichen Anreize richten zu wenig aus! 

Damit dies besser wird, lade ich Landwirt*innen und Bürger zu HandschlagProjekten ein und das geht so:

Landwirt*innen sagen ein bestimmtes Extra-Tun für die Natur zu. Nachdem ein Ausgleichsbetrag ausgemacht wurde und das Wie und Warum die Runde gemacht haben, legen wir, die Bürger von vor Ort oder fern, dafür zusammen.

Wir zeigen damit nicht nur unsere Wertschätzung sondern gleichzeitig Flagge, dass viele Dinge viel mehr offizielle Förderung bräuchten.

Schon jetzt wurde es spürbar: am einzelnen Beispiel lässt sich leichter reden, werden Hürden klarer und die Suche nach Lösungen eine gemeinsame. Das könnte Zukunft haben.

Tun und Zeichensetzen werden über Plattformen wie EcoCrowd und die zukünftige flamenco2-Seite, durch Gespräche, Treffen und Presseartikel weitergetragen.

Die Fotos zeigen die 4 Beispiele der ersten Handschlag-Reihe (Geodaten in der näheren Beschreibung):

In Opfingen bei Freiburg würde ein Landwirt für die seltene Spargel-Sandbiene ein Stück Spargeldamm durchwachsen lassen, d.h. nicht beernten. Für Insekten in Rebfeldern, die oft dicht an dicht stehen, würde er Blühpflanzen einsäen.

In der Ackerlandschaft im Markgräflerland geht es um zwei Walnussbäume in einem Ackerschlag bei Müllheim und um eine alte Christbaumkultur bei Bad Krozingen, in die sich schon Laubbäume eingemischt haben.

Solche Bauminseln sind äußerst wichtig als Rückzugsort für Tiere und Wildpflanzen, für die Bodenökologie sowie als Windschutz. Auch Menschen freuen sich an ihnen, aber sie würden im Lauf der Zeit wegfallen, wenn wir uns nicht stärker dafür engagieren.

Es gäbe Chancen.

Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

1.265 € 665€: Mit 200 € könnten zwei schöne große Walnussbäume am Ackerrand bei Müllheim erhalten werden, denn die Bäume nehmen Ackerfläche weg und stören bei der Bewirtschaftung; 2 Jahre. Geodaten: 47.824683, 7.612638.//. Die seltene Spargel-Sandbiene kann mit Pollen nach der Spargelernte nichts mehr anfangen und ist vom Aussterben bedroht. Ein Landwirt in Freiburg-Opfingen ließe für 100 € ein Stück Spargeldamm durchwachsen; 2 Jahre. Geodaten: 48.007513, 7.722960.//. In seinem Rebfeld würde derselbe Landwirt auf 320 m2 für 264 € eine Blühsaat einsäen, die den Insektenreichtum fördert; 2 Jahre. Geodaten: 47.999087, 7.701172.//. 101 € kommen als EcoCrowd-Provision hinzu (8% der Gesamtzielsumme)
600 € Mit 600 € wird der Erhalt einer 30 J. alten, ausgewachsene Christbaumkultur inmitten einer Ackerlandschaft im Markgräflerland finanziert. Das Misch-Wäldchen ist ein wichtiger Rückzugsraum für Tiere und hat weitere Pluspunkte bei Winderosion, Verdunstungskühlung, Bodenökologie und Landschaftsbild. Eigentlich hatte der Landwirt für die 2200 m2 große Fläche etwas anderes geplant, aber das Interesse von Bürgern aus der Umgebung ließ ihn innehalten. Vielleicht gibt es auch nach den 2 J. einen Weg, das Kleinod noch länger zu erhalten? Geodaten: 47.889591, 7.683738.

Das eingesammelte Geld wird an die beteiligten Landwirte in Höhe der hier aufgelisteten Summen überwiesen. Die Kooperationen wurden per Unterschrift bestätigt. Die Eingänge finanzieren die Maßnahmen in der genannten Reihenfolge. Wird das Fundingziel überschritten, wird die Förderdauer prozentual zur genannten Förderhöhe verlängert. Alle Maßnahmen dienen dazu, den Dialog in Bewegung zu setzen. Die Beispiele samt Fotos, Geodaten und Infos sind auch auf der baldigen www.flamenco2.deSeite aktiv und können dort mitverfolgt werden.

Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

Das Projekt passt zu den Leitgedanken bei EcoCrowd, weil es um Menschen und um den Erhalt natürlicher Ressourcen und die Stärkung von Biodiversität geht.

Die Einzelbeispiele bringen Bürger und Betriebe im regionalen Umfeld in ein direkteres Miteinander und schließen Verständnislücken.

Es soll klar werden, wie wichtig die Beziehungen zwischen Landwirtschaft, Boden, Wasser, biologische Vielfalt, Lebensraum und Deckung für Pflanze und Tier sind und dass der Schutz dieser natürlichen Ressourcen nur dann machbar ist, wenn Landwirt*innen die nötige Unterstützung bekommen.

Der Dialog ist von Beginn an auf Transparenz und Öffentlichkeit ausgelegt. Die Handschlag-Beispiele werden durch Fotos, Kurzbeschreibung und Geodaten sowie das 4-Min-Video (https://youtu.be/N3e_kUXuvds) und Treffen bzw. Gesprächen vor Ort oder telefonisch vorgestellt. Es entsteht mehr Nähe. Die weitere Geschichte ist auf flamenco2.de mitverfolgbar. Alles dient dazu, den Dialog in Bewegung zu setzen.

Je mehr Bürger sich diesem Handschlag anschließen, desto mehr Aufmerksamkeit entsteht für die Sache und desto klarer wird der Appell an die Politik, einen stärkeren Fokus auf die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele zu setzen.

Denn angesprochen werden auch Politiker und Fachleute mit Einfluss darauf, wie in der Landwirtschaft Förderregularien aufgebaut und ökologische Innovationen vermittelt werden müssten, um Landwirtschaft und Natur gleichermaßen zu stärken.

Die Projektbeispiele bergen längerfristige Chancen (evtl. Patenschaften) und können auch andernorts Menschen dazu ermutigen, ähnliche Dialoge zu beginnen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Vor 25 Jahren kam ich aus Mittelfranken zum Forststudium nach Freiburg, wo ich seit 10 Jahren ein Büro für Forschungs- und Nachhaltigkeits-Projekte führe und hier mit verschiedenen Partnern arbeite.

Ich liebe unsere vielfältigen Landschaften, die ja oft erst durch die Landwirtschaft entstanden sind. Bei den Bewirtschafter*innen erfahre ich meist große Offenheit für einen schonenderen Umgang mit der Natur. Der Kontrast zu den wirtschaftlich oft engen  Rahmenbedingungen brachte mich zum Nachdenken darüber,

dass viele Chancen für die Umwelt verloren gehen, wenn wir ökologische Leistungen in der Landwirtschaft nicht besser fördern und anerkennen.

Auf die Verbindung von gesunder Ernährung, Biodiversität und Menschen in unserer Nachbarschaft, die von der Landwirtschaft leben, kommen wir häufig zu sprechen, z.B. in den Unternehmens-Workshops, die ich zusammen mit Kerstin (3. P. von links) seit 2016 durchführe.

Um das Anreizprojekt durchführen zu können, beantragte ich 2018 einen Zuschuss bei einem Regionalfonds für Klima- und Wasserschutzprojekte (badenova Innovationsfonds). Aus dem Zuschuss kann ich keine Handschlag-Aktion direkt finanzieren.

Wir sehen positiv in die Zukunft, weil ...

wir glauben, dass sich das Mitgestalten unseres Zusammenlebens lohnt.

anonym

anonym

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Gast

Freiburg, DE

anonym

anonym

anonym

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Gast

Bad Krozingen, DE

GrueneHelden

Rondeshagen, DE

anonym

Gast

Heitersheim, DE

anonym

anonym

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anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Ulrich Martin Drescher

Kirchzarten, DE

anonym

Gast

Merzhausen, DE

anonym

anonym

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anonym

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Gast

Bad Krozingen, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Matthias

Steinau an der Straße, DE

leclercdenis

leclercdenis

IGNY, FR

anonym

anonym

Gast

Bad Krozingen, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

Gast

Bad Krozingen, DE

Gast

Bad Krozingen, DE

anonym

Gast

Neustadt, DE

Drecoll

Merzhausen, DE

Frohmut Menze

Lichtenau, DE

anonym

Gast

Bad Krozingen, DE

  • Carola Holweg
    Aktualisierung #1: Ackerflur mit mehr Natur
    2020-04-07

    Am 28.4.20, also nach erst 3 Wochen, war das Finanzierungsziel erreicht. Wie schon angekündigt, bleibt die Türe für weitere Einzahlungen bis zum End-Termin 6. Juni 2020 offen, sodass die Beispiele Chancen haben, in die Verlängerung zu gehen (sprich: „Pacht“-Verlängerung an die Landwirte).

    Eure Beiträge werden also weiterhin dankenswert entgegengenommen und verstärken die Stimme für ein Ja zur Landwirtschaft und ein Ja zur Natur/Biodiversität zugleich!

    Freundliche Grüße reihum,

    Carola (Initiatorin)