Ackerbaum und Hecke – pflanze, rette!

  • Unterstützer*innen

    12

  • Finanziert

    1.045 €

  • Etappenziel

    1.450 €

  • Restdauer

    39 Tage

Mehrwert für die Umwelt

Das Projekt schützt oder verbessert die Bereiche…

Mensch

Boden, Wasser, Luft

Klima

Tier und Pflanzen

biologische Vielfalt

Sach- und Kulturgüter

Energie und Ressourceneinsatz

Verwendete Ressourcen

Die verwendeten Ressourcen sind…

grün hergestellt

öko-zertifiziert

fair gehandelt

regional bezogen

sparsam eingesetzt

recycelt, upcycled

erneuerbar (z.B. Energie)

Diese Selbsteinschätzung durch den Projektinhaber/die Projektinhaberin dient als Entscheidungshilfe für die Crowd. Nicht alle Kriterien müssen dabei erfüllt, aber sämtliche Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Zusammenfassung

Mit eurer Hilfe könnten wir über 600 m Hecken in der Ackerlandschaft pflanzen und viele Walnussbäume erhalten. Ihr Fehlen wird immer ärger. Damit stützt Ihr das Miteinander von Landwirten und Bürgern und macht das Thema publik, auch für die Fachpolitik.

Beschreibung

An intensiv genutzten Äckern werden Bäume und Hecken immer seltener, sodass bald die Vögel, die Pflanzenvielfalt und die Deckung am Boden fehlen – und uns Menschen der Schatten.

Aber Feldgehölze kosten Platz und machen oft Umstände. Beispiele dafür sind die Schnittpflege und das Ausweichen bei der maschinellen Bearbeitung des Ackers.

All das ohne Ausgleich. Öffentliche Fördermittel auf der jetzigen Basis bleiben außen vor (zu schwierig oder nicht vorhanden).

Wie sieht also die Zukunft dieser Felder aus?

Als ich gleichzeitig sah, wie viele Landwirte sich innerhalb der Medien gebrandmarkt fühlen, kam mir die Idee einer ganz direkten und persönlicheren Unterstützung.

Man müsste ein Angebot schaffen, bei dem sich Bürger und Landwirte entgegenkommen könnten.

Praktisch geht das so,

  • Landwirte nach ihrem Aufwand zu fragen, einen Baum zu erhalten oder eine Hecke zu setzen und zu pflegen. Überzeugt die Idee der Honorierung durch Menschen, die sich auch finanziell beteiligen, formulieren wir ein konkretes Angebot mit Zeitrahmen.
  • Im zweiten Schritt werden Menschen nah und fern eingeladen, für das Angebot zusammenzulegen und so ihrerseits ein Zeichen der Wertschätzung zu setzen.

Der Plan wird wahr, wenn beides zusammenkommt.

    Schon jetzt wurde es spürbar: am Einzelnen und Konkreten lässt sich leichter reden. Was vorher unerreichbar schien, ist auf einmal machbar!

    Kristina, eine Ackerflurpatin der ersten Stunde, sagte es treffend: „Es geht nur gemeinsam“.

    Handschlag-Aktionen wie diese sollen mehr Akzeptanz und ein Miteinander bringen, aber auch mehr Wissen, denn die Realität der Landwirtschaft ist oft weit weg von uns.

    Nach dem Crowdfund laden wir ein zum weiteren Kontakt. Wie im Ackerflur-Projekt von 2020 kann das ein Treffen (Foto unten) oder händische Mithilfe sein.

    Schlagt mit ein!

    Übrigens: wenn die Zielsumme (2580 Euro) überschritten wird, bestärkt dies die Bewirtschafter in ihrem Extra-Tun für die Natur, und die honorierten Umsetzungen verlängern sich.

    Wofür wird das eingesammelte Geld eingesetzt?

    2.580 € Mit Hilfe von 200 Euro, die als Kostenanteil für das Pflanzen heimischer Sträucher in einer Reblandschaft gedacht sind, sollen am Batzenberg bei Pfaffenweiler Hecken von insgesamt 160 m Länge entstehen (Beispiel 2 im Video).
    2.380 € Für 930 Euro wird der Pflegeerhalt vieler alter Walnussbäume an Äckern bei Ihringen/Breisach honoriert (Beispiel 3 im Video). Für 300 Euro davon sorgt der Landwirt sogar für mehr Standraum von 6 Bäumen entlang von 90 m Ackerrand, samt Einsaat, Neupflanzung und Grünstreifenpflege.
    1.450 € Für 1450 Euro soll eine Heckenpflanzung von insgesamt 500 m Länge in einer Ackerlandschaft bei Tunsel/Bad Krozingen wahr werden (Beispiel 1 im Video). Es geht um einen Kostenanteil von 1000 Euro für die Pflanzen und 450 Euro für 3 Schnittpflegen. Das heißt etwas mehr Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt dort in der Rheinebene zwischen den großen Feldern. Ein Plus auch für das Landschaftsbild.

    Geplante Heckenpflanzung von insgesamt 500 m zwischen den Feldern bei Tunsel/Bad Krozingen (Geodaten 47.908181, 7.656594; Bsp. 1 im Video; Bild oben). Vom Crowdfund werden 3 x Schnittpflege und etwa 2/3 der Pflanzenkosten des Landwirts gedeckt, darunter Hundsrose, Schwarzer Holunder, Schlehe, Cornelkirsche, Hainbuche, Weißdorn und Gemeiner Schneeball (Foto mit Rosenkäfer).

    Das heißt 500 m mehr Unterschlupf für die Tierwelt, mehr Blüten und Nischen für Insekten und mehr Schutz für den Boden. Ein Vorteil auch für das Landschaftsbild.


    Mit demselben Ziel würde der Crowdfund auch die Hälfte der Kosten für Hecken zwischen Reben am Batzenberg/Pfaffenweiler tragen (Geodaten 47.938035, 7.748337; Bsp. 2 im Video; Bild oben). Die 160 m langen Sträucherzeilen mit ihrem eigenen Boden- und Kleinklima werden einiges zurückholen, was durch die Flurbereinigung einst verloren ging. Chancen für die biologische Vielfalt.

    Wie im Video Beispiel 3 erzählt, würde ein Landwirt für die Erhaltungspflege eines Walnussbestands und mehr Standraum für einige Bäume bei Ihringen/Breisach honoriert (Geodaten 48.032381, 7.619365). Das heißt, den Abstand zum Acker, auf dem er mit dem Maschinenpflug fahren muss, setzt er von ehemals 1,20 auf fast 5,00 Meter (Pfeil Bild oben)!

    Auf dem Grünstreifen würde er gebietseigenes Blüh-Saatgut säen, das Mähgut abfahren, sogar neue Bäume pflanzen und Sträucher wie auch hohle Bäume stehen lassen (gut für Steinkauz, Marder, Iltis usw.).

    Das Geld wird den Landwirten/Flächenbesitzern wie aufgelistet überwiesen. Die Gefahr einer „Doppelfinanzierung“ (gemeint ist zwischen öffentlichen Fördertöpfen) gibt es hier nicht.

    Kommt mehr als die Zielsumme zusammen, wäre dies für die Landwirte eine Bestärkung! Sie haben mehr Aufwand und verzichten auf einen Teil ihrer Erlöse/Flächen. Die Dauer der Honorierung würde in dem Fall über die 3 anfänglichen Jahre hinaus verlängert.

    Warum ist das Projekt ein EcoCrowd Projekt?

    Das Projekt trifft die Leitgedanken bei EcoCrowd, weil es um ein gerechteres Zusammenleben von Menschen und um einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen wie Boden, Wasser, Nahrung und Lebensraum geht.

    Die Werbung für den Erhalt von Feldgehölzen in der Ackerlandschaft entspricht den Nachhaltigkeitszielen, die auch bei EcoCrowd vertreten sind. So liegt ein Hauptaugenmerk auf der biologischen Vielfalt sowie der Regionalität bis hin zum Klima.

    Das Projekt versucht Einfluss zu nehmen auf das Handeln der Menschen, um die Erreichbarkeit dieser Ziele zu verbessern.

    Auf der menschlichen Ebene weckt das Projekt durch Information, Dialog und praktisches Handeln mehr Verständnis für die jeweils andere Seite und fördert ein Eindenken in die eigene Verantwortung für die gemeinsam genutzten Natur- und Kulturgüter vor Ort.

    Die direkte Unterstützungsmöglichkeit schafft Nähe und gibt ein Gefühl von Augenhöhe.

    Je mehr Bürger sich diesem Handschlag anschließen, desto mehr Aufmerksamkeit entsteht für die Sache und desto klarer der Appell an die Politik, etwas gegen den Schwund von Feldgehölzen in flachen Ackerlandschaften zu tun.

    In der Frage der nachhaltigen Wirkung des Projektes selbst führte das letztjährige EcoCrowd-Funding für „Ackerflur mit mehr Natur“ zu längerfristigen Kontakten. Seither haben die „Ackerflurpaten“ Freunde dazu gewonnen bis hin zur Mithilfe bei der Gehölzpflege oder Überlegungen für Patenschaften.

    Wer steht hinter dem Projekt?

    Hinter dem Projekt stehen die Ackerflurpaten, ein offener Kreis, der 2020 aus dem EcoCrowd-Funding „Ackerflur mit mehr Natur“ hervorging. Ich bin Kontaktstelle für den weiteren Prozess, initiiere neue Handschlag-Projekte und bin offen für Vorschläge.

    Als Forstwirtin/Biologin betreibe ich seit 11 Jahren ein Büro für Nachhaltigkeits-Projekte. Dass die Landwirtschaft oft pauschal negativ hingestellt wird, macht mich betroffen.

    In dieser Situation ist die Werbung für das direkte Entgegenkommen von Bürgern und Bewirtschaftern (Flächenbesitzern) auch ein Appell an die Gesellschaft für einen gerechteren Umgang miteinander.

    Der Crowdfund und die Projektergebnisse werden publik gemacht mittels Presse, Sozialer Medien, persönlicher Gespräche und durch Vorträge wie im Samstags-Forum Regio Freiburg von ECOtrinova e.V.

    Mit diesem Freiburger Klimaschutzverein starteten wir im Sommer 2021 das Projekt „Landwirte und Bürger für starke Äcker mit Natur“ (Förderung dpl). Auch Projekte wie „Anreizangebot für ökologische Bodennutzung“ (Förderung badenova) und der regionale, digitale Klimadialog befeuerten die Frage,

    etwas gegen den Schwund von Feldgehölzen zu tun,

    vor allem in intensiv genutzten Ackerlandschaften, die meist eben sind (Beispiel Rheinebene). Ein gelingender Handschlag unterstützt letztendlich auch unseren Appell in Richtung Fachpolitik, Vorkehrungen zu schaffen.

    Wir sehen positiv in die Zukunft, weil ...

    wir glauben, dass sich das Mitgestalten unseres Zusammenlebens lohnt.

    anonym

    Gast

    Ehrenkirchen, DE

    anonym

    anonym

    anonym

    Gast

    Freiburg, DE

    anonym

    anonym

    Gast

    Gundelfingen, DE

    anonym

    Gast

    Staufen, DE

    anonym

    Es gibt noch keinen Neuigkeiten für das Projekt.