Sounds for Climate 2020

  • Backers

    9

  • Funded

    552 €

  • Funding goal

    1.000 €

  • to go

    39 days

Added value for the environment

The project saves or improves the areas of ...

human

ground, water, air

climate

animals and plants

biodiversity

material and cultural assets

energy and use of resources

Resources used

The resources used are ...

produced sustainably

eco-certified

fair-trade

of regional origin

used efficiently

recycled, upcycled

renewable (e.g. energy)

This self-assessment by the project starter serves as a decision support for the crowd. Not all criteria must be met, but all alternatives should be considered.

Summary

Das Klimafestival Sounds for Climate 2019 war ein voller Erfolg! Jetzt wollen wir es zu einer jährlichen Sause machen, denn die Klimakämpfe brauchen einen langen Atem. Let’s rock it again!

Description

Sounds for Climate, das nachhaltige Klimafestival in Aachen, wurde im September 2019 aus der Taufe gehoben – auch mit Unterstützung von euch hier in der EcoCrowd! Es wurde ein so großartiger Tag, dass wir über die Frage einer Wiederholung nicht lange nachdenken mussten! Deshalb wird es Ende August 2020 das zweite Sounds for Climate Festival geben. 2019 habt ihr uns einen Push gegeben, um das Festival auf die Beine zu stellen; jetzt bitten wir euch noch einmal um eure Hilfe, um es aufs Gleis zu setzen und zu einer jährlich wiederkehrenden Veranstaltung zu machen. Wir hoffen, dass es danach von selbst läuft.

Das bleibt 2020 gleich:
– die tolle Location im Tuchwerk Soers;
– der freie Eintritt und Bands, die für die gute Sache auf ihre Gage verzichten;
– die Mischung aus coolen lokalen und regionalen Acts, und überregional bekannten Künstler*innen (Bodo Wartke, Klaus der Geiger und weitere Künstler haben bereits wieder zugesagt);
– vegane Verpflegung und ausgewählte Bio-Getränke;
– Infostände von nachhaltigen Initiativen und Vereinen, insbesondere aus der Klimagerechtigkeitsbewegung;
– Kunstausstellung (letztes Jahr Fotos aus dem Hambacher Wald);
– Workshops, z.B. zum Upcycling.

Das wird neu:
– wir planen, das Festival auf zwei Tage auszudehnen und die Möglichkeit zu eröffnen, beim Festivalgelände zu campen;
– wir können auf ein etwas größeres Gesamtgelände zurückgreifen und dadurch das Informations- und Workshop-Angebot ausdehnen;
– wir wollen klimapolitische Diskussionsrunden integrieren.

What is the funded money used for?

3.000 € Dekoration
2.000 € Spesen der Künstler
1.000 € Werbekampagne

Es wird eine Nummer größer werden als beim ersten Mal. Statt 6500 Euro brauchen wir diesmal 10500 Euro. Wir haben aus dem Überschuss vom ersten Festival eine kleine Rücklage bilden können (der Rest des Überschusses ging an den Aachener Hambi-Support), und wir werden auch einige potenzielle Sponsoren fragen, die nachhaltig unterwegs sind. Aber das wird nicht reichen, und außerdem ist es im Sinne der Unabhängigkeit des Festivals wichtig, dass das Geld wieder dezentral zusammenkommt. Deshalb zählen wir noch einmal auf euch, die Crowd! Wir wollen auf diesem Wege 3000 Euro sammeln, die wir folgendermaßen einsetzen:

  • Für 1000 € erarbeiten wir ein breiter aufgestelltes Werbekonzept, das zugleich für unser Festival und für eine wirksame Klimaschutzpolitik trommelt.
  • Die nächsten 1000 € verwenden wir, um die Reise- und Unterbringungskosten für bekanntere überregionale Künstler*innen erstatten zu können.
  • Weitere 1000 € setzen wir für eine noch schönere Dekoration des Festivalgeländes ein.

Wenn ihr uns das ermöglicht, bekommen wir das Festival dieses Jahr auch in die überregionalen Medien, als Botschafter für die überfällige Klima- und Energiewende! Wenn die Summe nicht ganz zusammenkommt, setzen wir euer Geld in der Reihenfolge der genannten Punkte ein und machen bei den anderen Punkten Abstriche. Das wäre schade; aber das Festival findet unabhängig vom Ausgang des Crowdfunding statt.

Why is the project an EcoCrowd project?

Warum wiederholen wir das Festival? Zugegeben, es hat uns irre viel Spaß gemacht, und schon deshalb scharren wir schon wieder mit den Hufen! Aber Spaß gemacht hat es vor allem auch, weil das politische Konzept so gut aufgegangen ist: Vernetzung der verschiedenen Akteure in der Klimagerechtigkeitsbewegung; politische Information für Leute, die zuerst nur wegen der Musik kommen; Zeigen, dass die Bewegung groß, bunt und kreativ ist; im Kleinen den Beweis führen, dass ein anderes Leben möglich ist!

Tell us something about yourself.

Ich engagiere mich in der S4C-Festival-AG des „Hambi Support Aachen“, die das Festival plant. Zu meiner Person: Ich bin ein Kulturwissenschaftler in Aachen. Seit meiner Jugend in den 70er Jahren habe ich mich mit Energiepolitik beschäftigt. Von 2014 bis 2016 tat ich das auch hauptberuflich: als Öffentlichkeitsreferent beim Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV).
Den Klimawandel halte ich für die ernsteste Herausforderung, vor der die Menschheit steht (und vielleicht jemals gestanden hat). Das Zeitfenster, um den Regierungen rechtzeitig rasche Schritte zur Dekarbonisierung abzutrotzen, ist inzwischen dramatisch klein. Ich versuche, meinen kleinen Beitrag zu diesem Prozess des Abtrotzens dezentral zu leisten. Hier auf EcoCrwod hatte ich 2018 ein sehr erfolgreiches Crowdfunding für einen Kino-Trailer für den Hambacher Wald durchgeführt, der hier noch online zu bewundern ist. Letztes Jahr hatte die EcoCrowd-Community geholfen, das erste Sounds for Climate auf die Beine zustellen. Für beides an dieser Stelle nochmals tausend Dank!

We grooven the future, because ...

das Leben zu schön ist, um es von unserem zerstörerischen Wirtschaftssystem kaputtmachen zu lassen!

anonym

jule132

Aachen, DE

anonym

anonym

anonym

anonym

anonym

Guest

Köln, DE

Bluecloud

Aachen, DE

  • VclippR
    Aktualisierung #1: Sounds for Climate 2020
    2020-03-17

    Liebe Crowd,

    in Zeiten der Corona-Krise haben viele von euch sicher Wichtigeres im Kopf als Crowdfunding. Auch ist ja nur schwer abzusehen, ob im Spätsommer überhaupt Veranstaltungen möglich sein werden, die mit großen Menschenansammlungen einhergehen.

    Unsere Festival-Planungen gehen trotzdem weiter, und zwar aus drei Gründen:

    1. Die Virus-Pandemie führt zu einer Verarmung der Diskurse. Viele wichtige Themen werden überhaupt nicht mehr diskutiert. Das ist einerseits verständlich; andererseits verschwinden die Probleme ja nicht dadurch, dass man nicht mehr an sie denkt. Eines dieser Themen ist die Klimakatastrophe. Es besteht jetzt schon großer Nachholbedarf an Diskussionen und Aktionen zum Klimaschutz. „Sounds for Climate 2020“ kann, wenn die Einschränkungen der Bewegungsfreiheit rechtzeitig aufgehoben werden, eine wichtige Plattform werden, um Versäumtes nachzuholen.

    2. Ähnliches gilt auf einer psychologischen Ebene. Es wird im Sommer ein breites Bedürfnis geben, mal wieder rauszugehen, unter Leute zu kommen, Events zu besuchen, zu tanzen. Dazu will und kann “Sounds for Climate 2020“ (eine Entspannung der Viren-Lage vorausgesetzt) beitragen. Mit dem Festival erobern wir uns nicht nur die Öffentlicheit zurück, sondern auch unser nachhaltiges Recht aufs Feiern!

    3. Aber wir können selbstverständlich den Verlauf der Pandemie nicht vorhersehen. Im schlimmsten Fall muss unser Festival diesmal ausfallen und ins kommende Jahr 2021 verschoben werden. Wir planen so, dass alle jetzt durchgeführten Aktionen dann fruchtbar werden können. Das gilt auch für die Finanzierung. Jeder Euro, den ihr in dieses Crowdfunding steckt, wird auf jeden Fall dem Festival zugute kommen – wenn nicht in diesem Jahr, dann eben im nächsten.

    Deshalb wäre es toll, wenn hier noch ein paar Euro mehr zusammenkommen könnten. Also, fühlt euch ermutigt und ermutigt andere, neben der berechtigten Sorge um die Gesundheit eurer Lieben, um die wirtschaftliche Zukunft usw. auch noch einen Blick für anderes Schönes und Wichtiges zu bewahren! Es wird ein Leben nach dieser Pandemie geben – lasst es uns grooven!