SOLAWI Unkraut & Rüben

  • Backers

    83

  • Funded

    9.700 €

  • Stage goal

    14.000 €

  • to go

    24 days

Added value for the environment

The project saves or improves the areas of ...

human

ground, water, air

climate

animals and plants

biodiversity

material and cultural assets

energy and use of resources

Resources used

The resources used are ...

produced sustainably

eco-certified

fair-trade

of regional origin

used efficiently

recycled, upcycled

renewable (e.g. energy)

This self-assessment by the project starter serves as a decision support for the crowd. Not all criteria must be met, but all alternatives should be considered.

Summary

Wir benötigen Hilfe bei den ersten Investitionen für den Aufbau einer regenerativen und solidarischen Gemüselandwirtschaft. Dazu gehören unter anderem ein Lieferwagen und Anschluss an das örtliche Wassernetz.

Description

Vor Kurzem haben wir einen alten, verlassenen Hof im slowenischen Hinterland gekauft, der nun neu belebt werden soll. Dort bauen wir eine solidarische und regenerative Gemüselandwirtschaft auf. (solidarische Landwirtschaft = SOLAWI) 

Regenerative Landwirtschaft bedeutet, dass sich unsere Art der Bewirtschaftung stark an den natürlichen Gegebenheiten, insbesondere dem Boden orientiert. Es wird stets daran gearbeitet, die Bedingungen am Feld für die Lebewesen, die dort natürlicherweise vorkommen zu verbessern. Dies geschieht vor allem durch Humusaufbau (Erklärung siehe unten) und gut durchdachtes Wassermanagement. 

Der solidarische Aspekt beinhaltet für uns, die Kluft zwischen Nahrungsmittel-Erzeuger*innen und Konsument*innen zu überwinden und eine Gemeinschaft zu gestalten, bei der einerseits die Konsument*innen ein Mitspracherecht und direkten Einblick in unser Schaffen bekommen und wir andererseits einen fairen Lohn für unsere Arbeit und das angebotene Gemüse erhalten. 

Das funktioniert durch Abo-Verträge, die für eine ganze Saison abgeschlossen werden und wöchentliche Lieferungen von Erntekisten beinhalten. So wird das Risiko von Ernteausfällen zwischen allen Mitgliedern der SOLAWI aufgeteilt und die Anbauplanung erleichtert. 

Abgesehen vom Aufbau der Landwirtschaft, ist unsere Vision auf diesem abgelegenen, 2,5 Hektar großen Grundstück einen Ort entstehen zu lassen, der sowohl die Biodiversität fördert, als auch eine Möglichkeit zur Weiterbildung bietet. Es sollen Workshops, Kurse und Seminare stattfinden, bei denen Expert*innen ihr Wissen zu verschiedenen umwelt-, klima- und naturschutzrelevanten Themen weitergeben können. Unsere zwei Nebengebäude werden zu Gästehäusern, die für interessierte Menschen aus aller Welt eine Unterkunft bieten sollen. Natürlich liegen diese Visionen noch einige Jahre in der Zukunft, aber wir sind top motiviert sie alsbald umzusetzen. 

What is the funded money used for?

4.000 € Solarmodule
2.000 € kleinere Geräte (Motorsäge, Sense, Jätwerkzeug)
2.500 € Gewächshaus für Pflanzenanzucht
2.500 € Wiesenweg zum Haus befahrbar machen
8.000 € Anschluss an das örtliche Wassernetz
6.000 € gebrauchter Lieferwagen

Das von euch gespendete Geld wird dem Verlauf der Etappenziele entsprechend verwendet. Sollte ein Ziel mit geringerem Geldeinsatz umsetzbar sein, wird der Überschuss direkt in die Erreichung des nächsten Ziels gesteckt. 
Sollte die notwendige Geldmenge für ein Zwischenziel nicht erreicht werden, können wir dieses nicht, oder erst zu einem späteren Zeitpunkt umsetzen.

Why is the project an EcoCrowd project?

Unsere Art Gemüse anzubauen orientiert sich stark an Prinzipien der Permakultur und  des Marktgärtnerns. Bei der Beetplanung achten wir auf die natürliche Vegetation des Standorts und können so Rückschlüsse auf die Bodenbeschaffenheit und den Nährstoffgehalt ziehen. Viki’s Wissen als Biologin ist hierbei äußerst wertvoll.

Ein zentraler Punkt unserer Anbauweise ist außerdem der Fokus auf Humusaufbau. Dies erreichen wir vorallem durch stetiges Mulchen (Auftragen von organischem Material, zB. Rasenschnitt, Laub, Stroh…). Humusreicher Boden ist durch seine hohe Fruchtbarkeit und gute Wasser-Speicherfähigkeit für den Gemüsebau bestens geeignet. Außerdem bietet er ein riesiges CO²-Bindungspotenzial und ist dadurch, in Anbetracht der derzeitigen Lage, von höchstem Wert.

In unserem Anbau verzichten wir komplett auf künstlich hergestellte Pflanzenschutz- und Düngemittel. Durch Mischkulturen, gut durchdachte Beetplanung und Fruchtfolge erreichen wir ein ausgeglichenes System, bei dem ein solcher Einsatz im Optimalfall sowieso nicht nötig ist. Außerdem verrichten wir die meiste Arbeit mit unseren Händen und setzen keine schweren Maschinen ein, was unnötige Bodenverdichtung verhindert.

Durch das Abo System unserer SOLAWI gelangt das frische Gemüse direkt zu den Abnehmer*innen und Transportwege in den Zwischenhandel fallen weg. Durch diese regionale und unkomplizierte Versorgung kann ebenfalls eine relevante Menge an Emissionen eingespart werden. 

Ein letzter, aber besonders wichtiger Aspekt unseres Projekts ist die Weitergabe von Wissen. Wir wollen möglichst vielen Menschen die Möglichkeit bieten, von unseren Erfahrungen zu profitieren und dazu beitragen, dass in Zukunft weitere ähnliche Projekte entstehen. Aus diesem Grund teilen wir Einblicke in unsere Lebensweise auf Instagram und Youtube. 

Tell us something about yourself.

Wir sind Tobi und Viki und beschäftigen uns schon seit vielen Jahren mit den Themen Ökologie, Biodiversität, Nachhaltigkeit und Lebensmittelversorgung. Alle diese Gebiete vereinen sich im Projekt „SOLAWI Unkraut&Rüben“

Begonnen hat unser Traum von der Gründung eines eigenen Gemüsebetriebs 2018. Damals hat Tobi im Zuge seines Studiums „nachhaltiges Lebensmittelmanagement“ ein mehrwöchiges Praktikum bei einer gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft absolviert. Inspiriert von den tollen Menschen und der ökologischen Arbeitsweise auf diesem Hof, entstanden erste eigene Ideen in unseren Köpfen. 

In den folgenden Jahren machte Viki ihren Bachelor in Biologie und startete danach ihre Selbstständigkeit als naturwissenschaftliche Illustratorin. Tobi brach sein Studium ab und arbeitete fortan im Einkauf/Management eines Fair Trade Ladens. Während dieser Zeit wuchs unser Wunsch nach einem Leben in der Natur stetig weiter. Wir bauten nebenbei in jeder freien Minute an einem Tinyhouse am Grundstück von Vikis Familie und begannen dort Gemüse anzubauen. Im Jahr 2022 zogen wir dann aufs Land in das selbstgebaute Tinyhouse und versorgten eine Saison lang 7 Haushalte mit frischem Gemüse. 

Leider konnten wir auf diesem Hof nicht bleiben. Der Wunsch nach etwas Eigenem war riesengroß und wir suchten auf unterschiedlichsten Wegen danach. Durch einiges an Glück, konnten wir trotz minimalem Budget unser jetziges Grundstück in Slowenien kaufen, wo wir nun unseren großen Traum verwirklichen können.

Wenn ihr noch mehr über uns, unsere Ansichten und Lebensweise wissen wollt folgt uns gerne unter Unkraut&Rüben auf Instagram und Youtube. 

We freuen uns auf the future, because ...

wir hoffen, dass unser Projekt noch mehr Leute zu einem nachhaltigeren Lebensstil motiviert 🙂

Ökoteam

Graz, AT

Katharina Laky

Graz, AT

Marco Wittlich

Irrel, DE

Purkarthofer Eis

Fernitz-Mellach, AT

Lukas Kaufmann

Rheinfelden, CH

Jacqueline Riboli

Graz, AT

Richard Dünser

Kitzeck, AT

Marina Kugi

Arnoldstein, AT

Florian Vorraber

Stattegg, AT

Laura Pabst

Graz, AT

Lukas Wagner

Wien, AT

Verena Koweindl

Leibnitz, AT

Michael Tschernegg

Wien, AT

Jacqueline Riboli

Graz, AT

Eva Leskosek

Wien, AT

Sebastian Eder

Graz, AT

Denise Fauster

Großklein, AT

Susanne Stoff

Leibnitz, AT

Es gibt weitere 65 anonyme Unterstützungen.

There is no blog post for this project.

  1. UnkrautRueben
    UnkrautRueben vor 2 months

    Die großartige Darstellung eures Projektes zeigt schon was für eine erfolgreiche Umsetzung benötigt wird: Begeisterung, Fantasie, Tatkraft, Optimismus, Durchhaltekraft und Humor! Ihr seid also bestens dafür gerüstet!! Alles Gute Heli