Schutz des andinen Brillenbäres in Oxapampa / Peru

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    0 €

  • Stage goal

    21.600 €

  • to go

    28 days

Added value for the environment

The project saves or improves the areas of ...

human

ground, water, air

climate

animals and plants

biodiversity

material and cultural assets

energy and use of resources

Resources used

The resources used are ...

produced sustainably

eco-certified

fair-trade

of regional origin

used efficiently

recycled, upcycled

renewable (e.g. energy)

This self-assessment by the project starter serves as a decision support for the crowd. Not all criteria must be met, but all alternatives should be considered.

Summary

Wir wollen den andinen Brillenbären schützen, durch den Aufbau von einem Bärenpark in Oxapampa-Peru. Er ist vom Aussterben bedroht und steht auf der roten Liste. Das wird von unserer Organisation Antonio Brack Egg geleistet werden.

Description

Im Einsatz für die andinen Brillenbären: Die Umweltorganisation Antonio Brack Egg in Oxapampa-Peru

Unsere unabhängige private Umweltorganisation Antonio Brack Egg, benannt nach dem allseits bekannten, peruanischen Umweltminister, deutscher Abstammung, widmet sich dem Schutz dieser Bären. Unser Ziel ist es, die illegale Wilderei einzudämmen und den natürlichen Lebensraum zu erhalten. Dazu gibt es bereits unserseits Kampagnen in Oxapampa, durch welche die Menschen für den Schutz des Brillenbären sensibilisiert werden und somit für Akzeptanz gegenüber dem Wildtier sorgen sollen.

Dazu wollen wir in der nächsten Zeit oder Jahren einen Bärenpark in Oxapampa aufbauen. Das ist ein Lebenswerk.

In der nächsten Zeit heisst es für uns –vom Instituto Antonio Brack Egg- vor allem, das Gelände von 580 Hektar, das wir für 40 Jahre gepachtet haben, zu schützen. Wir wollen dorthin einen besseren Schotterweg -der bereits besteht- von vielleicht 7 bis 8 Kilometer ausbauen oder besser befestigen. Anfangen wollen wir mit bis zu 5 Kilometer. Chontabamba, der kleine Distriktort, von etwa 1000 Einwohnern, liegt vom Stadtkern Oxapampa 6.3 Kilometer weg. In 10 Minuten ist man mit dem Auto da. Von dort bis zum Gelände und dem zukünftigen Park, sind es nochmals 8 bis 9 Kilometer, aber das Auto braucht dafür, wegen der schlechten Strassenverhältnisse, etwa eine Stunde.

Der Fluss Alpahuay reisst in der Regenzeit, die im Oktober anfängt, oft die Straße weg, oder tritt über die Ufer, sodass diese jedes Jahr neu ausgebaut und verbessert werden muss. Es gibt keine Protektion des Flusses. Zu Fuss ist man schneller da.

Dann soll –irgendwann- unser erstes Wächterhaus gebaut werden. Es gibt Eindringlinge (Wilderer, Holzfäller und illegale Landbesetzer) in unserem Gelände, was der peruanische Staat bisher geduldet hat, oder wahrscheinlich aufgrund der allseits vorherrschenden Korruption, auch “gefördert” hat. Deswegen ist es wichtig, dass unser Gelände vor diesen Eindringlingen geschützt wird. Das kommt natürlich unserem andinen Brillenbär sehr zugute, auch vor allem wegen der Wilderer.

Andere zukünftige Investitionen wären eine Hängebrücke, ein Aussichtsturm, weitere Unterkünfte für die Mitarbeiter und die wissenschaftlichen Mitarbeiter aus dem In- und Ausland, mehrere Wasserbassins, ein Reproduktionshaus, kleine Höhlen und weiterer Zäune-und vor allem der Wegeausbau.

Wir sind noch eine freiwillige Gruppe von neun Personen, die alles bisher aus eigener Tasche zahlten. Wir haben noch kein gesichertes Budget oder einen jährlichen Haushaltsplan, auch keinen anderen Projektantrag gestellt, bei einer internationalen Organisation. Für keines der oben angegebene Projekte haben wir eine Finanzierung.

Das Städtchen Oxapampa liegt in einem Tal, umgeben von hohen Bergen. Die Stadt mit etwa 8000 Einwohnern lebte früher von der Holz-und Landwirtschaft, heute stammen die Einkünfte mehr vom Tourismus und der Milchwirtschaft. Deswegen sehen die umliegenden Berge etwas kahl aus, die früher alle gut bewaldet waren. Diese Wälder wurden alle abgeholzt. Diese Stadt wurde am 30.08.1891 von deutschen Einwanderern gegründet. Deren Nachfahren führen diese Tradition noch heute fort, die sich in der Lebensweise, am Häuserbau, der Ess-und Tanzkultur, bewusst ausdrückt. Ferner leben die europäischen deutschen Nachfahren mit der andinen und indigenen Bevölkerung(Yáneshas) friedlich nebeneinander.

Ungefähr 50 Brillenbären leben noch in dieser Gegend. Auch sie sind stark bedroht. Konkret durch die illegale Rodung der natürlich bestehenden Urwälder, dem illegalen Goldabbau mit Quecksilber und nicht zuletzt der illegalen Wilderei, die in der Regel straffrei bleibt.

I

                                                                                                                                                                                                 

What is the funded money used for?

97.200 € Rehabilitierung der Landstrasse ca. 5 Kiliometer
21.600 € Wächterhausbau, ein Quadratmeter ausgebauten Holzhauses liegt in Oxapampa zwischen 200 und 400 Euro

Weiterhin planen wir als Tierschützer den Aufbau von einem Wächterhaus und dem Wegebau oder Ausbau und Befestigung der sehr schlechten Landstrasse, um Leute im Park unterzubringen. Die Bärenschutzhäuser, Wasserbassins, ein Aussichtsturm, weiterer Wegebau, Zäune und Unterkünfte für die Mitarbeiter, sind in einer zweiten Phase geplant, zudem verfolgen wir einen wissenschaftlichen Ansatz.

Bei Mehreinnahmen wollen wir das eingesammelte Geld einer zweiten Finanzierungsphase zur Verfügung stellen. Wir planen und wollen mehrere Phasen beim Aufbau des Bärenparks durchführen. Falls das eingesammelte Geld fehlen sollte, werden wir das irgendwie mit anderen Ressourcen finanzieren müssen.


 Jetzt ist der Wegebau, besser gesagt die Rehabilitierung der sehr schlechten Landstrasse ein wichtiges Anliegen. Ohne eine befahrbare Strasse, die auch vom Fluss Alpahuay geschützt werden muss, ist es schwierig unseren Park zu erreichen. In der Regenzeit , die bereits begonnen hat, tritt der Fluss oft über die Ufer und von daher wäre dann der Park monatelang nicht erreichbar. Neben der Rehabilitierung der Landstrasse, von etwa fünf  Kilometern müssen wir auch an fünf bis sechs Stellen kleinere Deiche anlegen, damit der Fluss nicht mehr über die Ufer tritt. Aus den beiliegenden Fotos kann man ersehen, dass schon stellenweise die schlechte Landstrasse vom Fluss verschluckt wurde. Das ist neben dem Bau vom Wächterhaus unsere weitere Priorität.


Why is the project an EcoCrowd project?

Durch Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung und örtlichen Schulen möchte unsere Umweltorganisation erreichen, dass der andine Brillenbär als das angesehen und geschätzt wird, was er ist: ein heimisches Wildtier, das wichtig für das Ökosystem ist und die Natur bereichert.

Der andine Brillenbär ist gerade deswegen ein wichtiges Wildtier im vorherrschenden Ökosystem, weil dieses sonst zusammenbrechen würde. Auf der peruanischen 1 Sol Münze [etwa 25 Cent] ist der andine Brillenbär abgebildet. Der scheue Vierbeiner ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems. Er frisst nicht nur Insekten wie Termiten, sondern ist auch maßgeblich an der Entwicklung der Pflanzen verantwortlich. Denn der andine Brillenbär schläft oder ruht ganz gerne einmal auf Bäumen und sorgt auf diese Weise für eine Bestäubung, die kein anderes Tier leistet. Abgesehen davon ist seine Lieblingsspeise die Bromelie, die mitunter stark in Peru wächst. Doch durch Wilderei und Zerstörung des Lebensraums ist der andine Brillenbär mittlerweile sehr gefährdet. Schätzungsweise 13.000 – 18.000 Exemplare gibt es noch in ganz Lateinamerika, circa 5.000 davon in Peru.


Tell us something about yourself.

Wir sind eine gemeinnützige private Umweltorganisation, das Instituto Antonio Brack Egg und noch als Freiwilligenteam von neun Mitarbeitern organisiert. Wir sind im Grundbuchamt eingetragen. Je nachdem welche Arbeiten anfallen, sind die Mitglieder dabei, die Arbeit zu unterstützen. Alles wurde bisher aus unser eigenen Tasche finanziert. Wir wollen jetzt ausserdem eine Forschungsarbeit  durchführen, um die Lebensverhältnisse vom andinen Brillenbär in Oxapampa mal besser oder genauer kennen zulernen. 

Es wird leider seitens des peruanischen Staats nichts oder fast nichts getan, um den andinen Brillenbär zu schützen. Die Länder Kolombien und Ekuador sind da 30 bis 40 Jahre weiter, also mehr als eine Generation. Wir sind eine private Initiative, und dabei soll es auch bleiben.

Wir sahen, dass der andine Brillenbär in Oxapampa nicht geschützt ist. Von daher wollten wir etwas tun. Wie bereits mitgeteilt, steht er auf der roten Liste und ist vom Aussterben bedroht. Das ist unser Hauptanliegen. Ihm daher mit dem aufzubauenden Bärenpark eine vernünftige Heimstätte für die Zukunft zu geben, das liegt uns sehr am Herzen.  Das ist die vorherrschende Grundidee. Unser bisheriges soziales Engagement und die Einbindung in die Gesellschaft vor Ort, sind die Standbeine. Jeder Einzelne der Gruppe bringt da verantwortungsvoll seine ganze persönliche Erfahrung mit ein. Wir sind es gewohnt, schwierige Hindernisse zu überwinden.

We Instituto Antonio Brack Egg sind the future, because ...

wir uns für den andinen Brillenbär einsetzen.

There are no backers for this project at the moment.

  • Reinhard Seifert
    Aktualisierung #18: Schutz des andinen Brillenbäres in Oxapampa / Peru
    2020-10-26

    Hochstände und Hängebrücken müssen auch gebaut werden. 

  • Reinhard Seifert
    Aktualisierung #17: Schutz des andinen Brillenbäres in Oxapampa / Peru
    2020-10-26

  • Reinhard Seifert
    Aktualisierung #16: Schutz des andinen Brillenbäres in Oxapampa / Peru
    2020-10-26

  • Reinhard Seifert
    Aktualisierung #15: Schutz des andinen Brillenbäres in Oxapampa / Peru
    2020-10-26

    Vom Stadtkern Oxapampa bis zu unserem Park sind es genau 22 Km.Das ist nicht viel. Der erste Teil ist eine geschotterte Landstrasse , etwa 16 bis 17 Kilometer lang , nur der letzte Teil ist sehr schlecht. Man braucht bis dahin zeitmässig heute noch etwa 1 Stunde und zwanzig Minuten(mit dem Motorrad),  gerechnet bis zum Eingangstor von unserem Gelände.Mit dem Ausbau der Landstrasse, das eine Stichstrasse ist,  könnte man das alles zeitmässig auf etwa eine halbe Stunde verkürzen.

  • Reinhard Seifert
    Aktualisierung #14: Schutz des andinen Brillenbäres in Oxapampa / Peru
    2020-10-26

  • Reinhard Seifert
    Aktualisierung #13: Schutz des andinen Brillenbäres in Oxapampa / Peru
    2020-10-26

    Das ist der zukünftige Blick vom zu bauenden Wächterhaus hinunter ins Tal von Oxapampa. 

  • Reinhard Seifert
    Aktualisierung #12: Schutz des andinen Brillenbäres in Oxapampa / Peru
    2020-10-26

    Insgesamt gibt es acht Bärenarten auf unserer Erde.

  • Reinhard Seifert
    Aktualisierung #11: Schutz des andinen Brillenbäres in Oxapampa / Peru
    2020-10-26

    Bis heute habe ich 480 Besucher erreicht, es liegen noch 43 Tage vor mir.  Leider habe ich noch keinen Unterstützer gefunden. Ich glaube, es liegt wahrscheinlich daran,  am schlechten Ruf von  Peru und das Projekt ist einfach zu weit weg. Vielleicht auch an der Beschreibung. Ich lade trotzdem alle recht herzlich nach Oxapampa ein , damit alle, die kommen, sich ein Bild vor Ort machen sollten.

    Ich habe in Cajamarca zwei eigene Häuser. Eines davon steht zum Verkauf, seit mehr als zwei Jahren an, um damit mein Projekt in Oxapampa Peru zu finanzieren. Leider ist die Situation in Peru sehr schlecht, ökonomisch und im Sanitär- oder Gesundheitsbereich vor allem, wegen der Coronakrise.

    In 13 Tagen werde ich entscheiden, dass Projekt beizubehalten oder zurück zunehmen. Viele Grüsse. 

  • Reinhard Seifert
    Aktualisierung #10: Schutz des andinen Brillenbäres in Oxapampa / Peru
    2020-10-26

    Faultiere und viele -auch vom Aussterben bedrohte- Vogelarten befinden sich in unserem Park.

  • Reinhard Seifert
    Aktualisierung #9: Schutz des andinen Brillenbäres in Oxapampa / Peru
    2020-10-26

    Um die Edelhölzer wird in Oxapampa hart gekämpft. Es gab zwei Tote. Anbei ein Link dazu.

    https://www.facebook.com/1572616246/posts/10216458015354244/